Mit Leichtigkeit und Charme erzählt Caspar-Maria Russos Roman von Masha und Iggy, von geklautem Parmigiano und von einer Liebe in ungefähren Zeiten.
Hier gibt es zwei, die sich lieben und immer wieder Iggy will Filmemacher werden, doch mit der Aufnahme auf die Filmakademie hat es bisher nicht geklappt. Masha verliert sich in den Labyrinthen des Online-Datings und studiert wie nebenbei Medizin. Die beiden begegnen sich zufällig, doch wie verliebt man sich hier und heute? Und wie spricht man darüber, wenn man über alles andere sprechen kann und jedes Beziehungskonzept kennt? Bis Masha und Iggy ein Paar werden, müssen sie erst mit der sterbenskranken Valeria nach Italien fahren, eine Kirche ausrauben, nackt im Wörthersee baden – und lernen, auch mal einfach nichts zu sagen. Und wie allen Räuberpärchen gelingen ihnen die irrsten Coups, bevor ihnen das Schwerste glü Nähe zuzulassen …
„Aber die Liebe, so meine Erfahrung, hatte weder was mit Freiheit noch mit Lockerheit zu tun.“ — Eine wilde Fahrt durch die Generation „beziehungsunfähig“! 🤭 — „Ich war so gut darin, immer zu behaupten, dass ich eine Beziehung wollte, und mich aber ganz anders zu verhalten.“ — Es geht um Iggy und Mascha. Mascha ist nach Wien gezogen und erzählt, wie sie Iggy im ICE kennenlernt und die beiden anfangen zu daten. Ohne Label, weil beide nicht so richtig drüber reden können, aber eigentlich wollen. Die beiden erleben verdammt viel zusammen, vom Alltag über das erste Weihnachten ohne die Familie bis zu einem Trip nach Italien. — „Unsere Hände berührten sich und wir taten so, als würde es nichts bedeuten.“ — Als Leserin will man die beiden so oft schütteln, aber ich fands auch gleichzeitig so real und relatable (auch wenn viele Situationen natürlich absolut überspitzt waren, was das Lesen wiederum aber unglaublich bereichert hat). Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm und wiedererkennbar wahrgenommen. Eigentlich bin ich kein Fan von fehlenden Anführungszeichen, aber hier hat es mich tatsächlich nicht gestört. — „Wenn ich mich jetzt verliebe, werde ich wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass ich kompliziert bin.“ — „Prinzip Ungefähr“ hat mich schmunzeln lassen, kopfschüttelnd lesen lassen und am Ende auch etwas lost zurück gelassen.
Hat sehr stark angefangen wurde zum Ende hin irgendwie wirr und undurchsichtig :—/ trotzdem witzig geschrieben und schöne beobachtungen zur non-commitment policy these days
Habs einfach nur geliebt - musste so viel alleine vor mich her lachen bei den präzisen & relatable aber auch absurden Beschreibungen/ Situationen und Gefühlen, die die Charaktere erlebt haben
One of my favorites: “Alle dachten, sie hätten sich jetzt von Labeln oder Konzepten und dem ganzen Quatsch gelöst, dabei waren alle Männer, die ich datete, eigentlich Kommunikationskrüppel, die Frauen ghosteten und sich als Feministen inszenierten, weil sie zuhause eine Monstera hatten und regelmäßig meditieren. Oder sie sagten Dates ab, weil sie sich wegen innerer Scheiße nicht bereit fühlten.”
Klappentext: Hier gibt es zwei, die sich lieben und immer wieder verpassen: Iggy will Filmemacher werden, doch mit der Aufnahme auf die Filmakademie hat es bisher nicht geklappt. Masha verliert sich in den Labyrinthen des Online-Datings und studiert wie nebenbei Medizin. Die beiden begegnen sich zufällig, doch wie verliebt man sich hier und heute? Und wie spricht man darüber, wenn man über alles andere sprechen kann und jedes Beziehungskonzept kennt? Bis Masha und Iggy ein Paar werden, müssen sie erst mit der sterbenskranken Valeria nach Italien fahren, eine Kirche ausrauben, nackt im Wörthersee baden und lernen, auch mal einfach nichts zu sagen. Und wie allen Räuberpärchen gelingen ihnen die irrsten Coups, bevor ihnen das Schwerste glückt: Nähe zuzulassen.
„Prinzip ungefähr“ ist ein Roman von Caspar-Maria Russo.
Im Mittelpunkt stehen Masha und Iggy. Beide leben in Wien. Masha studiert Medizin, für die körperliche Nähe sucht sie sich Partner auf Dating-Plattformen. Mehr Nähe braucht und will Masha nicht. Iggy hat einen Traum, er will Filmemacher werden, doch die Erfüllung seines Traums liegt in weiter Ferne. Bei einer Zugfahrt lernen sich Iggy uns Mashe zufällig kennen. Aber bis sie ein Paar werden dauert es eine ganze Weile. Erst müssen Iggy und Masha einige skurrile Abenteuer bestehen.
Caspar-Maria Russo greift in seinem Roman ein schwieriges und aktuelles Thema auf. Es ist viel leichter einen Partner auf einer Dating-Plattform zu finden, als im echten Leben kennenzulernen. Besonders wenn man keine Nähe zulassen kann. Seine zwei sympathischen Charakteren Masha und Iggy haben mich gleich in ihren Bann gezogen. Schon bei der ersten Begegnung der beiden im Zug hat es eigentlich schon gefunkt. Nur haben es die Beiden nicht gemerkt. Der Autor lässt seine Charaktere zusammen einige Abenteurer bestehen. Es hat mir viel Freude gemacht Masha und Iggy zu begleiten. Der Autor erzählt die Geschichte in einem ordentlichen Tempo, es passiert ständig etwas. Mit seinem flüssigen, gut verständlichen und vor allem humorvollen Schreibstil macht es Freude die Geschichte zu lesen.
„Prinzip ungefähr“ ist ein Roman, den ich gerne gelesen habe.
hat sehr stark begonnen, gegen ende fand ichs dann bisschen chaotisch/ wusste nicht mehr ganz wohin & hat auch gefühlt dann plötzlich aufgehört, fand den schreibstil und humor aber sehr erfrischend - alles in allem ein gutes sommer buch
fuck yes this made me feel alive (sometimes angry but this book has to have controversial moments - these people aren’t boring these people aren’t easy)
Zwei, die sich offensichtlich lieben, aber es nicht auf die Reihe bekommen, in dem ganzen Trubel über ihre Gefühle zu reden. Humorvoll, chaotisch und ehrlich.