Ein tolles Buch, dass mich zum denken angeregt hat. Ich werde es bestimmt wieder lesen. Die einzelnen Geschichten über imaginäre Patienten machen die Konzepte anschaulich verständlich. Gedanken, die ich interessant fand:
- Du kannst dich nicht verändern, wenn du nicht zum Kern des Problems kommst (Essen ist nur eine Symptomerscheinung)
- Um dich selbst zu verstehen geht es weniger darum zu wissen wieso, sondern zu fühlen wieso.
- Unser Gehirn ist dafür entwickelt zu überleben und nicht dafür glücklich zu sein.
- Viele Menschen verklären ihre Kindheit, dass alles gut war. Viele mentale Themen können dadurch nicht aufgearbeitet werden.
- Es ist anstrengend Gefühle zu unterdrücken. Das kann zu Müdigkeit führen.
- In romantischen Beziehungen kommen Probleme hoch, die sonst nach außen versteckt werden können.
- Es kann sein, dass jemand emotional unverfügbare Menschen auswählt, weil die Person selbst so ist.
- Ein unterbewusster Verteidigungsmechanismus ist Projektion. Ich bin emotional, beschuldige aber meinen Gesprächspartner emotional zu sein.
- Von der Gesellschaft werden alte Beziehungen idealisiert.