Die Beziehung zerbrochen, die Nächte schlaflos und das Spiegelbild nur noch ein Schatten seiner selbst. Am liebsten will Rin das Haus nie wieder verlassen, sich stattdessen in seine digitale Welt flüchten und all die selbstzerstörerischen Gedanken beiseite schieben.
Rin macht es den Menschen nicht leicht, sich ihm anzunähern. Er erstickt sich anbahnende Gespräche im Keim, erwartet von allen nur das Schlechteste und kämpft mit ihn lähmenden Ängsten. Als seine Dämonen allerdings so groß werden, dass Rin sie nicht mehr alleine bezwingen kann, muss er sich entscheiden. Gibt er den Menschen, die sich um ihn bemühen, eine Chance? Zeigt er sich verletzlich und geht das Risiko ein, am Ende enttäuscht zu werden - oder selbst zu enttäuschen? Oder versucht er wie immer, alles alleine zu regeln?
Ein 'Coming of Age'-Roman mit queeren Charakteren, bespickt mit gesellschaftsrelevanten Themen. Versuchte Vergewaltigung, Übergriffigkeit, Sexuelle Nötigung, Angstzustände, Panikattacken, Depression, Homofeindlichkeit
Hm, also ich muss sagen am Anfang fand ich es schwer reinzukommen, besonders aufgrund der Gedanken von Rin. Es wurde zur Mitte des Buches hin besser, trotzdem lief mir alles ein bisschen zu langsam. Manche Passagen waren sehr detailliert beschrieben, andere wurden recht schnell abgearbeitet. Ich hätte zudem gerne noch mehr über die Hintergründe der anderen Figuren erfahren. Alles in allem, OK :) Ich denke trotzdem, dass es Personen, die mit Ähnlichem zu kämpfen haben, helfen kann.
Nina Linz schreibt so guuuut. Ich liebe die Charaktere. Die Art wie die Mental health issues beschrieben werden, hat mich sehr verstanden gefühlt. Ich freu mich schon so sehr mehr von ihr über den Chaotentrupp zu lesen (bin gerade dabei ;)).
Das Buch ist in vielerlei Hinsicht toll. Es ist so eine schöne Anleitung für Empathie, wie ich sie nur selten sehe. Rin (Hauptfigur) ist so unglaublich glaubwürdig dargestellt, dass es mir oft die Tränen in die Augen getrieben hat.
Aber das Beste: Trotz der zu Grunde liegenden "negativen" Thematik strotzt das Buch nur so vor Hoffnung und Gutmütigkeit.
Und das Buch Beweist, dass man auch eine Geschichte erzählen kann, in der es tolle Eltern gibt! Ich hoffe eines Tages ein wenig wie Natsuki sein zu können!
Etwas störend fand ich manchmal die Sprache/Ausdrucksweise, daher hätte ich gerne 4.5 Sterne gegeben.
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Ich wollte diesem Buch wirklich eine chance geben, aber nach circa 45% habe ich das Buch abgebrochen. Ich kam gar nicht an die charaktere heran, sie waren mir schlichtweg einfach zu... nah an der Realität? Die gamer-begriffe und eingedeutsche ausdrücke wie "lol" funktionieren einfach nicht für mich. Das Buch musste mir leider beweisen, dass deutsche Autoren wohl nichts für mich sind, schlichtweg, weil ich in keine welt eintauchen kann, da die sprache 1:1 zu der realität ist. :/