Kurzweilig, toller Plottwist und endlich wieder Gucky (bzw. Nicht-Gucky) und jede Menge neuer Infos über die Leun, den Sternenwürfel und die Agolei.
Tolle Action, vor allem auf dem Eisplaneten Lünsch! Im Prinzip alles, was ein Perry-Rhodan-Roman für mich beinhalten muss. Oliver Fröhlich läuft aktuell zu Höchstformen auf! Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!
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Wieder ein guter Roman aus der Feder von Oliver Fröhlich, in dem zunächst die Chance bestand, dass Gucky zur Besatzung des PHOENIX hinzustoßen könnte. Doch auch die Leun erwarteten den PHOENIX in Gestalt von Wuranok, den Leun, der den PHOENIX im Wyco-System bereits angegriffen hat. Im Roman konnten wir als Leser erstmals mehr über die Machtverhältnisse der Leun in der Agolei erfahren, die jedoch noch mehr zum Rätsel beitragen. So ist nicht klar, wie die Leun in der Agolei zu Shrell stehen; Shrell will Bully tot sehen, die Agolei-Leun jedoch Perry Rhodan. Auch zur Natur des Sternwürfels wird zum ersten Mal etwas gesagt, ohne dass wir wissen, um was es sich wirklich handelt. Auf jeden Fall ein sehr spannender Roman mit einer Thrillerhandlung um die Person Gucky und die Täuschungsmanöver von den Leun und dem PHOENIX, dessen (Teil-)Auflösung wohl im 2. Fröhlich-Doppelband erzählt wird, den ich kaum erwarten kann.
Der erste Teil des Doppelbandes von Oliver Fröhlich hat mir gefallen. Er besticht durch gute Charakterisierungen: Gucky, der in der Station hockt und kaum Essen findet und auch die Besatzung des PHÖNIX. Die Übernahme des Phönix (also der KI) im vierten Kapitel ist großartig geschildert: Erst denkt er zwischen den einzelnen Worten für seine Begleiter sehr viel nach, danach wird er immer langsamer und schafft es kaum noch, sie zu warnen. Am Ende kommt es wieder ganz dick: Das seltsame Verhalten von Gucky und seines Zellaktivators ist aufgefallen und alles ist wieder ganz anders… … und wir wollen den nächsten Roman lesen. Dieses Gefühl hatte ich bei PR schon lange nicht mehr so oft wie seit Beginn des neuen Zyklus.
P.S. Das (KI-generierte?) Titelbild ist mir zu arm an Details.
Ich habe diesen Roman zwei Mal gelesen, weil ich beim ersten Mal offenbar nicht aufmerksam genug war.
Wir wissen wieder ein paar Dinge mehr, dennoch bleibt alles mysteriös. Die Leunsche Sternspitze kennt die Wyconder, bezeichnet sie als verwaisten Zweig der Wüko. Sie nimmt für sich in Anspruch, im Auftrag von Bull persönlich zu handeln (wobei noch unklar bleibt, warum sie von Rhodans Anreise grundsätzlich wissen) und befindet sich im Kampf gegen die Restauraten, denen Shrell zugerechnet wird. Die wiederum plane eine Invasion des Sternwürfels, der eigentlichen Heimat der Leun in der ansonsten sehr leeren Agolei und scheint sich sowohl im Konflikt mit der Sternspitze als auch den Wycondern zu befinden.
So weit, so gut. Offenbar fängt die Sternspitze zwei Tage vor Rhodans Ankunft in der Agolei die Nachricht von Gucky auf und es gelingt ihr, diese ab dem Abschnitt, in dem die Störungen auftreten, zu manipulieren.
Unklar bleibt, woher die Leun das Wissen über Guckys Zellaktivator haben und das Ding in nur zwei Tagen nachbauen können, gleichzeitig aber dem falschen Gucky quasi keine weiteren Informationen über die Galaktiker mitgeben können - nicht einmal wie Rhodan aussieht. Haben sie Gucky in Windeseile von Canephor abgeholt und "äußerlich" abgetastet, um ihn oberflächlich durch einen Yuit-Leun zu imitieren?
Klar scheint durch das Auftreten des Imitators immerhin zu sein, dass es die Yuit-Leun tatsächlich immer noch gibt (und sie nicht zum Beispiel ein nicht mehr existierendes Leun-Volk sind), denn der falsche Gucky der auf den PHOENIX gelangt, wird ja einer davon sein.
Es ist weiterhin auffällig, dass den Gefühlen und der wortwörtlichen Menschlichkeit unserer neuen Charaktere viel Platz gelassen wird. Diesmal ist Meg Ontares dran, die ein bisschen über sich und ihre Vergangenheit nachdenken kann. Ich finde, das macht alle Charaktere wirklich plastisch und eben wortwörtlich menschlich.
Insgesamt bleibt hier alles weiter ziemlich mysteriös. Der gemeine, gemeine BCH streut die Infos Stück für Stück - aber eben so, dass man echt zum miträtseln eingeladen wird und ohne dass die Lösung offensichtlich ist, wie ich finde.
Das gefällt mir, auch nach dem zweiten Lesen. 4/5
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Der dritte Roman in Folge, der zwar nicht schlecht war, mich aber nur so bedingt abholen konnte. Die letzten 20% wurden immer stärker, so dass es zu drei Sternen reicht. Dass Gucky nicht mehr allein im Universum ist, hat sich angedeutet. Nun ist es so gut wie gewiss. Das war dann schon ein Punkt, der mich gekriegt hat. ;)
Grade durch die letzten Seiten warte ich aber sehnsüchtig auf die Fortsetzung - es wurde also schlussendlich doch einiges richtig gemacht.