Sowohl die raffinierte Installation des falschen Gucky, als auch die Grundlagen der Ausbildung von Sternspitzensoldaten, in Survival und Teambuilding, fand ich höchst lesenswert. Immer mehr kristallisiert sich für mich eine zentrale Zyklusmystik, und die höchst zweifelhafte Heldenverehrung um Reginald Bull, heraus. Der von keinem jemals persönlich getroffene Bully ist möglicherweise nur ein Deep Fake. Gar nicht wirklich involviert. Oder lediglich installiert worden, um abzulenken. Aber von was?! Das ist eine der zentralen Fragen, die mich beschäftigen. Und natürlich schwirrt das Mysterium um Guckys Verwandtschaft unbeantwortet im Kopf herum. Ein mieser Cliffhanger.
Oliver Fröhlich lieferte über beide Bände beste Unterhaltung ab und schiebt sich damit aktuell an meine persönliche Spitzenposition der Erstauflagen-Autorenschaft. Mit wendungsreichen Geschichten, zahlreichen Plottwists innerhalb seiner liebevoll erzählten Agentenstory und den sehr empathisch geschilderten Figuren, punktet er deshalb mit vollen fünf von fünf Crookies 🐹🐹🐹🐹🐹
Ja, Ben Calvin Hary ist der neue Chefautor der Perry Rhodan Serie, aber der Roman folgt ein wenig der Strategie, die wir auch in den letzten Zyklen immer mehr gesehen haben.
Der "Singuläre" ist einerseits eine "Origin-Geschichte" und bringt gleichzeitig die Handlung im Zyklus vorran und gibt uns gleichzeitig neue Einblicke in die Hintergründe vor Ort - die sind erwartungsgemäß komplexer, als es auf den ersten Blick zu sein scheint.
Sowohl die "Vergangenheits"-Ebene, als auch die "Gegenwart" machten mir in der zweiten Hälfte des Doppelbandes viel Spaß, auch wenns an ein zwei Stellen für mich holprig war.
Am Ende, war das "WOW; WANN IST ENDLICH WIEDER DONNERSTAG"-Gefühl wieder verdammt groß. Alles richtig gemacht.
Ist das nicht toll: Nach einem Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach im letzten Roman, wird dieser nun mit einem Zitat von Gotthold Ephraim Lessing eingeleitet. Deutschlehrer freut euch: Der Heftroman als Hort klassischer Bildung! Der zweite Teil des Doppelbandes von Oliver Fröhlich hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hier erfahren wir die Geschichte des Yuits Tin, der in unseren Augen natürlich ein Ilt ist. Dazu gibt es weitere Einzelheiten zur Situation in der Agolei und auch einen spannenden Hinweis zum Volk der Ilts. Es gibt Missverständnisse und Wesen, die eigentlich ähnliche Ziele haben und Freude sein könnten, stehen auf verschiedenen Seiten. Hat wieder Spaß gemacht, wie der Zyklus insgesamt bisher.
Eine tolle Origin-Story über den Yuit-Leun und Gucky-Doppelgänger Tin!
Endlich ein paar mehr Hintergründe über den Sternenwürfel, die Sternenspitze und Reginald Bulls Rolle in dem Ganzen! Stark!
Mal sehen, wann der klassische »Der Feind meines Feindes ist mein Freund«-Moment in Erscheinung tritt. Oder »ob«… Sehr stark, wie hier die Details eingestreut werden, ohne das es zu direkt und damit unpassend zur Handlung erscheint!
Die EA verkörpert gerade das, was mit den Bänden 260 mein NEO-Einstieg für mich war! Ich fühle mich bestens unterhalten!
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Sehr schöner Roman, ganz viel "Worldbuilding", besonders im Teil um Tin und seine Vergangenheit. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Der zweite Teil war für meinen Geschmack etwas schwächer, aber trotzdem noch gut. Alles in allem bin ich sehr gut unterhalten worden und am Ende haben wir einen fiesen Doppel-Cliffhanger. Sehr nice.
Das war wieder ein sehr guter PR-Roman von Oliver Fröhlich, in der er die Vorgeschichte zum Vorgängerband erzählt, nämlich die Geschichte von Tin, dem Agenten der Sternspitze, der sich als Gucky in die PHOENIX eingeschlichen hat. Doch die Besatzung um Rhodan hat erkannt, dass es nicht Gucky sein konnte, ohne dass sie diese Tatsache dem Ilt bzw. dem Yuit-Leun offenbart wird. Das Heft schildert die Ausbildung und die ersten Einsätze innerhalb der Sternspitze, dem Leun-Geheimdienst. Die eigentliche Bewährungsprobe Tins findet mit dem Täuschungsmanöver statt, als man den Funkspruch Guckys empfangen und entschlüsselt hat. Wie das genau vor sich ging, wie Gucky in die Fänge der Leun gelangt ist und ob er noch lebt, wird nicht näher erwähnt. Jedenfalls wird die Story am Ende noch mit einem ordentlichen Cliffhanger beendet, bei dem man noch die ursprüngliche Botschaft von Gucky entschlüsselt hat, obwohl Tin auf einer verlassenen Leun-Station, zu der ihm nach seiner Flucht von der PHOENIX, Rhodan, Meg und Zhobotter gefolgt sind, diese in eine Falle gelockt hat... Wie gesagt, ein spannender Roman mit einer symphatischen Figur, die jedoch in der PHOENIX-Besatzung den Feind sieht, die sie jedoch nicht sind, obwohl die genauen Verhältnisse in der Argolei nicht klar sind. Diese Leun in der Argolei sind Anhänger von Bully, warum dessen Befehl lautet: "Tötet Perry Rhodan" ist ein großes Rätsel, Shrell gehört offenbar der Gruppe der Restauraten an, die als Terroristen gelten an der Ordnung, an dem Reginald Bull einen gehörigen Anteil hat. Aber was die Story um die Yuit-Leun betrifft, die sich als Ilts herausstellen, ist für das Perryversum ein dicker Hammer ! Schließlich hat Gucky jahrtausendelang (ca. 50 Jahr im Realuniversum) als der letzte der Ilts gegolten und nun das! Man darf sehr gespannt sein, wie sich das noch entwickelt, hier hat das neue Exposé-Team in meinen Augen einen wirklichen Kracher erzeugt, der besonders die (Alt)-Leser elektrisiert...
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Wow. Dieses Heft hat viel Spaß gemacht. Das Katz und Maus spiel in der Agolei geht weiter und wir kriegen eine wunderbare Origin Story. Mehr will ich auch eigentlich gar nicht verraten. Nur soviel: Lesen lohnt. 4,5
Infiltration, Gegeninfiltration, Plan, Gegenplan, Gegen-Gegenplan - ein schöner Roman von Oliver Fröhlich, vielleicht sogar noch ein Tick besser als der erste Teil des Doppelbands. Die Leun betrachten die Ilts, ebenso wie die Wyconder, als einen verlorenen Zweig eines ihrer Völker. Das ist interessant, denn Wyconder und Ilts haben (hatten) zumindest die Gemeinsamkeit, scheinbar losgelöst von der Umwelt in einem einzigen Sonnensystem zu leben. Oder heißt es umgekehrt, dass irgendwann mal irgendwer "umhergeflogen" ist und interessante Exemplare von interessanten Spezies eingesammelt hat und daraus dann die Leun geformt hat? Am Ende gar Bully mit dem Chaoporter selbst?! Es ist jedenfalls toll an diesem Zyklus, dass alles so geheimnisvoll ist, dass man gleichzeitig aber in jedem Band ein kleines Puzzleteil findet. Oder, dass man wie in einem Rollenspiel eine Karte Stück für Stück erkundet - aber mit jeder Tür, durch die man geht, öffnen sich plötzlich neue, unbekannte Räume. Ein Glück, dass ich spät dran bin, so kann ich direkt den nächsten Band lesen. So ist auch der Cliffhanger am Ende nicht so schlimm. :-) Einziger Kritikpunkt: für die Kenntnis oder die Vermutung der Leun, dass Gucky einen Zellaktivator trägt, dafür braucht es noch eine bessere Erklärung als pure Spekulation.