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Irrfahrt: Ein Segler-Roman

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Ein Vater nimmt seine sieben Jahre alte Tochter mit auf einen Segeltörn. In zwei Tagen wollen sie von Dänemark bis in die Niederlande segeln. Abgeschieden vom Rest der Welt, gehören sie mehr denn je zusammen. Bis etwas passiert, das ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. »Irrfahrt« ist ein spannender Roman über Eltern und Kinder und die Angst, alles zu verlieren. Das Buch wurde verfilmt und in acht Sprachen übersetzt; in Frankreich wurde es mit dem renommierten Prix Médicis étranger ausgezeichnet.

146 pages, Kindle Edition

Published February 18, 2025

About the author

Toine Heijmans

18 books22 followers
Toine Heijmans (1969, Nijmegen)
is columnist bij De Volkskrant, en schrijver van een aantal non-fictie boeken en romans. Hij woont met zijn gezin in Amsterdam.

In alles een generalist schrijft hij over een brede waaier aan onderwerpen. Zijn veelgelezen tweewekelijkse columns maken samen een portret van Nederland, terwijl zijn boeken over de zee gaan, over dementie, over bergbeklimmen of migratie. Daarnaast schreef hij scenario’s voor de televisieserie De Fractie.

Zijn werk krijgt veel waardering. Als eerste Nederlandse schrijver werd hem in Frankrijk de Prix Médicis Etranger toegekend, een van de prestigieuze Franse literatuurprijzen; vervolgens werd hem het ridderschap verleend in de orde van de Kunsten en de Letteren. Daarnaast won hij enkele journalistieke prijzen.

(Source: https://toineheijmans.nl/)

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Profile Image for Literatursprechstunde .
196 reviews100 followers
February 18, 2025
„Irrfahrt“ von dem niederländischen Autoren Toine Heijmans wurde verfilmt und in acht Sprachen übersetzt; in Frankreich wurde es sogar mit dem renommierten Prix Médicis étranger ausgezeichnet.

Ein Vater möchte raus aus dem Hamsterrad, seinem Job und dem Alltag entfliehen - zusammen mit seiner siebenjährigen Tochter Maria.
„Ich möchte Maria etwas beibringen, ihr zeigen, dass man auch anders leben kann. Dass man keine Marionette zu sein braucht, wenn man nicht will. Keine Puppe an Faden, die andere in der Hand halten, nicht abhängig davon, was sich gehört, was als akzeptabel oder normal gilt. Ich möchte ihr zeigen, dass es eine andere Welt gibt, mit anderen Regeln. Ihr zeigen, wie es ist, auf dem Meer zu leben.“
Doch ist Maria dafür nicht zu jung?! Ist der Plan, mit dem Kind alleine auf hoher See per Segeltörn von Dänemark bis in die Niederlande zu schippern nicht zu waghalsig?! Mutter Hagar hegt Zweifel, schenkt aber schließlich ihrem Mann und damit dem Plan Vertrauen und geht davon aus, beide wieder wohlbehalten am Zielhafen in Empfang zu nehmen. Doch lag sie mit Ihrer Einschätzung richtig, oder wird ihre Entscheidung für den Vater-Tochter-Segeltörn der schlimmste Fehler ihres Lebens?!

Wird sein Boot „Ismael“ das Duo heil über die raue See bringen, oder doch eher zu einer Irrfahrt werden?! Der Vater hat es nach der Hauptfigur aus Herman Melvilles „Moby Dick“ benannt.
„Ismael ist der, der alles überlebt. Er heuert bei einem von Rachsucht und Hass getriebenen Walfänger an, der einen weißen Pottwal jagt und schließlich mit dem ganzen Schiff über den Jordan geht. Moby Dick ist meiner Meinung nach das schönste Buch, was jemals über ein Schiff und seine Besatzung geschrieben wurde.“
Ich habe Moby Dick bisher noch nicht gelesen, da ich aber eine große Liebe zur Meeresliteratur hege, sollte ich es mir vielleicht mal auf die Leseliste setzen. Habt Ihr es gelesen? Falls ja, lasst mich gerne mal in den Kommentaren wissen, inwiefern es lesenswert ist.

Leider bin ich mit „Irrfahrt“ von Toine Heijmans nicht warm geworden. Es hat mich schlichtweg in die Irre geführt - was der Titel verspricht, ist für mich nicht nur eine literarische Irrfahrt über
die hohe See geworden, sondern auch eine Irrfahrt durch meine Gedankenwelt. Da ich den Clou des Buches an dieser Stelle nicht vorwegnehmen möchte, gehe ich jetzt inhaltlich nicht näher auf die genauen Gründe ein (bin aber offen für einen Austausch per Direktnachricht über die genauen Gründe, Details, etc., - falls Ihr es auch gelesen habt und Redebedarf verspürt). Aber nur weil es mein Bücherherz nicht erwärmen konnte, heißt das nicht, dass es auch Eures nicht erwärmt. Das Buch wurde regelrecht gehyped in den Niederlanden und sicherlich nicht umsonst in zahlreiche Sprachen übersetzt und sogar verfilmt. Also falls es Euch anspricht, lest es und bildet Euch Eure eigene Meinung zum Buch! Ich werde Toine Heijmans auf jeden Fall in Kürze eine zweite Chance geben mit „Der unendliche Gipfel“ und bin gespannt, ob mich diese Lektüre mehr überzeugen wird!
Profile Image for Helena.
125 reviews
February 18, 2025
Tragisch, spannend, interessante Vaterfigur

Donald hat sich eine Auszeit genommen und segelt für einige Zeit. Die letzten zwei Tage vor seiner Heimkehr möchte er gemeinsam mit seiner 7-jährigen Tochter Maria über die Nordsee – von Dänemark in die Niederlande – segeln. Seine Frau Hagar ist zunächst wenig begeistert, gibt dann aber doch nach. Anfangs verläuft alles reibungslos, bis plötzlich ein Sturm aufzieht.

Neben einer spannenden und abenteuerlichen Seglerfahrt handelt es sich hier auch um eine psychologische Erzählung, in der die Rollen von Vätern, Müttern und des kindlichen Seins in den Fokus rücken. Dies gefiel mir ausgesprochen gut, da hier einige interessante und tiefgründige Beobachtungen und Gedanken vermittelt werden.

Donald ist ein Vater, der nie wirklich erwachsen geworden ist, sich aber stets bemüht, ein guter Vater zu sein. Er liebt seine Tochter sehr, verbreitet jedoch gleichzeitig immer wieder Unruhe. Die Figur Donald hat mich nachhaltig beschäftigt – sein Vorname könnte evtl. auf den Segler Donald Crowhurst und dessen tragische Gestalt verweisen.

Als Ich-Erzähler entpuppt sich Donald bald als unzuverlässiger Erzähler – ein Stilmittel, das ich grundsätzlich sehr schätze. An einigen Stellen gibt es Einschübe aus Hagars Perspektive, wodurch auch ihre Sichtweise berücksichtigt wird. Die Erzählung ist äußerst spannend und an manchen Stellen sehr bedrohlich; teilweise war es für meine (mütterlichen) Nerven etwas zu intensiv. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich jedoch durchaus genoss.

Der kurze Roman ist dicht geschrieben, besticht durch eine hohe Spannungskurve und eine feine psychologische Beobachtungsgabe. Er ist tieftraurig, dramatisch und tragisch – allerdings auf einer Ebene, die überraschend anders ist, als man zunächst vermuten könnte.
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