Die Blumentö Fünf Frauen, fünf Kontinente und ein großes Geheimnis
Magnolia weiß eigentlich sehr genau, was sie will und wo sie steht. Doch als sie eine alte Quittung und ein Flugticket nach Neuseeland findet, gerät etwas in ihr aus den Fugen. Um Antworten zu finden, reist sie in die Heimat ihrer Mutter, über deren Vergangenheit immer geschwiegen wurde. Was Magnolia dort entdeckt, hat nicht nur mit der dunklen Geschichte des Landes zu tun, sondern auch mit ihrer eigenen Familie. Zwischen der atemberaubenden Natur Neuseelands, der Liebe und dem Einsatz für den Umweltschutz enthüllt Magnolia das traurige Schicksal ihrer Verwandtschaft. Kann sie die Vergangenheit heilen und zugleich ihren eigenen Weg weitergehen?
Tessa Collins lebt mit ihrer Familie in Weinheim an der Bergstraße. Zum Schreiben kam sie 2013 durch Zufall, als sie während eines Familienurlaubs im Süden Frankreichs auf ihre erste Romanidee stieß. Wenn sie nicht gerade reist oder an einem ihrer Romanprojekte schreibt, geht sie gern wandern, hält sich in der Natur auf und liest.
Ich habe das Buch gekauft, ohne zu wissen, dass es ein Teil einer Serie ist - ich kenne die anderen Bücher nicht. Ein Plus, weil das kein Problem war und die Handlung war sehr gut nachvollziehbar. Es fühlte sich allerdings so an, als wäre die Autorin sehr stark von der Sieben Schwester Reihe von Lucinda Riley inspiriert - gleiche Idee, gleicher Aufbau, nur ein anderes Land. Inspirationen sind gut, aber nur wenn sie durch eigene Ideen und eigenen Stil ergänzt sind und das hat hier leider gefehlt.
Emotionale Spurensuche am anderen Ende der Welt Schon ganz gespannt habe ich auf den 4. Band der ,, Blumentöchter-Saga " von Tessa Collins gewartet, nachdem ich die vorherigen Teile mit großer Begeisterung gelesen habe. Auch wenn jeder Teil ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, macht es viel größere Freude alle zu kennen und so tiefer in die bewegte Familiengeschichten einzutauchen.
Nach der Spurensuche mit Dalia in Mexico, Soley auf Island und Lali in Sti Lanka geht es nun mit Magnolia auf den nächsten Kontinent: Neuseeland.
So wie ihre Cousinen und der Rest der Familie fühlt sich Magnolia auf dem Familienanwesen in Cormwall ,, Blooming Hall" sehr wohl . Auch nach dem Tod von Albert und Rose Carter ist es ein geliebtes Zuhause, auch wenn die Besuche der 35 jährigen äußerst engagierten Umwelttechnikerin Magnolia aus London nicht mehr ganz so oft möglich sind. Da ihre Eltern Cedar und Maia schon lange in Amerika leben und arbeiten, ist es noch schöner , die Familienmitglieder in Cornwall zu sehen. Gerade als es Magnolias Mutter , die schon länger an Depressionen leidet, nicht gut geht , tut so ein Besuch gut. Als dort eine alte Quittung, ein Foto eines Kettenanhängers und ein Flugticket nach Neuseeland aufgefunden wird, kann es nur einen Zusammenhang mit Maia geben, die in Neuseeland bei Adoptiveltern aufgewachsen ist. Magnolia möchte herausfinden, was diese Unterlagen mit der Herkunft ihrer Mutter zu bedeuten haben. Ihr Chef unterstützt sie bei einer Reise nach Neuseeland, wo sie noch nie zuvor war. Er gibt ihr den Auftrag , sich mit seinem alten Bekannten Kyle zu treffen, der ebenfalls in einer Umweltschutzorganisation tätig ist, und sich dort die Arbeit im Umwelt- und Klimaschutz anzusehen. Kyle ,der in der Nähe von Queenstown ein Weingut betreibt, hilft ihr bei der Suche nach Hinweisen vor Ort und so ganz nebenbei lässt er ihr Herz höher schlagen. Was wird Magnolia herausfinden und ihrer Mutter damit zu einem Weg aus der Depression verhelfen?
Mit dem großartigen lebendigen und bildgewaltigen Schreibstil habe ich mich mit Magnolia auf eine packende, aber auch sehr berührende Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter gemacht. Dabei konnte ich dank der großartigen Beschreibungen die Schönheit des Landes bewundern. Wie mit Magnolias Augen habe ich Queenstown, Dunedin, Rotorua und den Lagoon Scenic Walkway mit seiner imposanten Bergkette im Hintergrund direkt vor mir gesehen. Eine so tolle Landschaft, die ich eines Tages mit eigenen Augen genießen möchte.
In einem zweiten Erzählstrang bin ich tief in das Leben von Amiri in den 60er Jahren eingetaucht. Die junge Frau aus einem Maori-Stamm hat auf der Farm von Steve Mitchell gearbeitet. Ihre Erlebnisse , die weitreichende Folgen für ihr ganzes Leben haben, berührten und erschütterte mich gleichermaßen, rührten mich zu Tränen. Für ihre Stärke , dieses Schicksal zu ertragen, bewundere ich sie sehr. Durch Amiri und ihre Familie erhält der Leser hervorragend interessante Einblicke in die indigenen Traditionen und Lebenweise der Maori.
Magnolias Mut , sich auf die Suche nach der Wahrheit und die Herkunft ihrer Mutter Maia zu machen, hat Tessa Collins so packend und mitreißend, dabei einfühlsam und berührend , erzählt, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Eine großartige Geschichte über Liebe und Verlust und die Kraft den eigenen Weg zu finden. In die Gedanken und Gefühle, sowohl von Magnolia als auch Amiri und weiteren Familienmitgliedern konnte ich mich durch die feinfühligen Beschreibungen jederzeit hineinversetzen.
Besonders erwähnen möchte ich die wunderschöne Gestaltung des Covers mit dem Farbschnitt, der mit den Magnolienblüten ein wahrer Augenschmaus ist. Es passt hervorragend zu den weiteren Bänden und bildet zusammen einen wunderbaren Blütenreigen.
Schon jetzt bin ich ganz gespannt, was mich im leider letzten Band der Reihe , Die Rosentochter " erwartet, wenn es im August 2026 mit Nara auf Spurensuche nach Namibia geht.
Von ganzem Herzen empfehle ich diese großartige Reihe von Tessa Collins, mit der man auf spannende und gefühlvolle Spurensuche von 5 Frauen auf 5 Kontinente reist.
Klappentext: Magnolia weiß eigentlich sehr genau, was sie will und wo sie steht. Doch als sie eine alte Quittung und ein Flugticket nach Neuseeland findet, gerät etwas in ihr aus den Fugen. Um Antworten zu finden, reist sie in die Heimat ihrer Mutter, über deren Vergangenheit immer geschwiegen wurde. Was Magnolia dort entdeckt, hat nicht nur mit der dunklen Geschichte des Landes zu tun, sondern auch mit ihrer eigenen Familie. Zwischen der atemberaubenden Natur Neuseelands, der Liebe und dem Einsatz für den Umweltschutz enthüllt Magnolia das traurige Schicksal ihrer Verwandtschaft. Kann sie die Vergangenheit heilen und zugleich ihren eigenen Weg weitergehen?
„Die Magnolientochter“ ist der 4. Band der Blumentöchter-Saga von Tessa Collins. Tessa Collins ist das Pseudonym von Silke Ziegler die mich schon mit ihren Krimis und der Purpurküsten-Reihe begeistert hat.
Nachdem mir die ersten drei Bände so gut gefallen haben, wartete ich schon sehnsüchtig auf Band 4.
Tessa Collins entführt ihre Leser*innen nach Neuseeland. Ein Land reich beschenkt mit schöner Natur. Es war die Heimat von Magnolias Mutter. Als sie ein altes Flugticket nach Neuseeland findet, ist ihr Interesse geweckt. Sie reist in die Heimat ihrer Mutter.
Im Mittelpunkt steht Magnolia, die auf den Spuren ihrer Mutter wandelt. Von der Heimat ihrer Familie, Neuseeland ist ihr wenig bekannt. Ihre Mutter Maia leidet unter Depressionen und ihre Großmutter Rose ist schon verstorben. In Neuseeland stößt Magnolia auf die Vergangenheit ihrer Familie.
Tessa Collins versteht es Charaktere zu zeichnen und durch die Geschichte zu führen. Vor allem hat mir in diesem Band Magnolia gefallen. Sie ist Umwelttechnikerin und somit liegt ihr die Umwelt sehr am Herzen.
Ich habe Magnolia gerne auf ihrer Reise begleitet. Es war schön mitzuerleben, wie Magnolia das Schicksal ihrer Familie enthüllt.
Tessa Collins versteht es Handlungsorte zu beschreiben. Die schöne Natur Neuseelands hat sie mir mitten in mein Wohnzimmer gebracht. Es ist wunderschön, wie die Autorin das Land beschreibt. Am liebsten wäre ich selbst hingereist.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Zeit der Handlung wechselt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. So lernt man auch Magnolias Mutter und Großmutter kennen.
Tessa Collins erzählt die Geschichte mit viel Gefühl. Dabei ist ihr Schreibstil flüssig und gut verständlich. Ich habe das Lesen von „Die Magnolientochter“ wieder sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den 5. Band „Die Rosentochter“ der im August 2026 erscheinen wird und die Leser*innen nach Namibia führen wird.
Eine Reise zu den eigenen Wurzeln Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die ihr Leben im Griff hat und trotzdem spürt, dass ein Teil ihrer Familiengeschichte fehlt. Als sie in den Unterlagen ihrer verstorbenen Großmutter auf ein altes Flugticket nach Neuseeland stößt, tauchen Fragen auf, die lange unbeantwortet blieben. Besonders die Vergangenheit ihrer Mutter liegt wie ein stiller Schatten über allem. Die Reise nach Neuseeland ist kein klassisches Abenteuer, sondern ein Schritt nach vorn. Die neue Umgebung, die Arbeit zum Schutz der Natur und die Begegnungen vor Ort verändern ihren Blick auf vieles. Dabei bleibt die Geschichte glaubwürdig, denn nichts wirkt übertrieben oder gestellt. Die Familiengeschichte zeigt sich nach und nach. Es geht um alte Wunden und lange Zeit des Schweigens, ohne dass etwas dramatisch ausgeschmückt wird. Diese Zurückhaltung macht das Erzählte greifbar. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verstehen und den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam. Sie drängt sich nicht auf und steht nicht im Vordergrund. Nähe entsteht durch Gespräche, durch gemeinsame Momente und Vertrauen. Beim Lesen fühlt man sich den Figuren nah. Die Geschichte lässt Zeit zum Nachdenken und bleibt lange im Gedächtnis. Am Ende zeigt sie, dass Heilung möglich ist, auch wenn sie nicht vollkommen sein muss. Dieser 4. Band der Blumentöchter-Reihe hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Sehr gerne empfehle ich ihn weiter. Eine klare 5-Sterne-Empfehlung für alle, die Geschichten über Familie, Herkunft und Veränderungen lieben.
Nachdem ich bereits die ersten drei Bände der Blumentöchter gelesen und sehr gemocht habe, musste ich den vierten Teil natürlich auch unbedingt haben.
Auch bei diesem Band sind Cover und Farbschnitt einfach wieder wunderschön gestaltet. Dieses Mal geht es um Magnolias Geschichte, wobei wir aber auch ihre Cousinen glücklicherweise wiedersehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr einnehmend und angenehm, ich war direkt in der Geschichte drin und es fühlte sich an wie heimkommen zu lieben Freunden. Tessa Collins hat es wieder geschafft das Setting so toll zu beschreiben, dass ich mich am liebsten direkt in den Flieger nach Neuseeland gesetzt hätte. Der Verlauf der Geschichte und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Amiri ist mir unheimlich ans Herz gewachsen. Was mich sehr gefreut hat, war die Entwicklung von Magnolia im Lauf des Buches, denn ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich anfangs noch nicht so richtig mit ihr warm wurde, weil mir ihre Ansichten einfach etwas zu heftig waren und ich ihre belehrende Art auch nicht so ganz mochte. Umso schöner war es, als sie nach und nach etwas entspannter wurde. Mein persönlicher Liebling der Reihe ist zwar bisher die Wildblütentochter, aber dennoch ist der Autorin auch mit der Magnolientochter ein toller weiterer Band der Reihe gelungen, der mir wieder richtig schöne Lesestunden beschert und mich emotional abgeholt hat und ich freue mich schon unheimlich auf die Rosentochter, die im kommenden Jahr noch folgen wird.
Die bewegende Familiengeschichte geht in die nächste Runde Schon die letzten Bände der Reihe haben mich restlos begeistert. Darum war ich umso gespannter auf die Fortsetzung. Dieses Mal mit Magnolia als Hauptperson und ich wurde nicht enttäuscht. Wieder geht es um ein Familiengeheimnis, dass es zu entschlüsseln gilt. Für Magnolia geht die Reise in das Geburtsland ihrer Mutter. Neuseeland. Ein wunderschönes Land. Das erkennt auch Magnolia und sie fühlt sich sofort wohl dort. Sie will mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter erfahren, da darüber bisher geschwiegen wurde. Ich finde die Geschichte unsagbar spannend und berührend. Eine junge Frau, die sich im Umwelt- und Tierschutz engagiert und doch eine so große familiäre Last mit sich herumträgt. Ich liebe Magnolias Einstellung, was die Welt und alles drumherum betrifft. Auch für mich sind das sehr wichtige Themen im Leben. Sie war mir sofort sympathisch und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihr von Anfang an mitgefiebert. Sehr gut gefallen mir die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, da man so noch tiefere Einblicke in die Familiengeschichte bekommt. Ein tolles Buch und eine absolute Leseempfehlung!
"Die Magnolientochter" ist der vierte Band der "Blumentöchter"-Reihe, die ich seit Band 1 verschlinge. Der Schreibstil und die Erzählweise von Tessa Collins sind auch in diesem Band wieder gewohnt flüssig, bildhaft und lassen mitfühlen. Nachdem die "Nelkentochter" mich nicht wirklich abgeholt hat, bin ich von Magnolias Geschichte wieder umso mehr begeistert. Magnolia empfinde ich als tolle, sympathische Protagonistin und es hat mich in den Bann gezogen, ihre spannende Reise zu verfolgen. Diese führt durch das wunderschöne Neuseeland, welches das ganze Buch hindurch sehr detailliert und atmosphärisch geschrieben wird. Ich hatte über weite Teile das Gefühl, ich wäre tatsächlich dort. Einzig einen Stern möchte ich abziehen für die Darstellung der Krankheit Depression bei Magnolias Mutter, welche die gesamte Geschichte hindurch eine tragende Rolle spielt. Ich empfand viele Stellen der Handlung als Implikation, dass es für diese Krankheit eine bestimmte Ursache geben müsse und sobald diese beseitigt sei, sei alles in Ordnung. Diese doch eher oberflächliche Betrachtung eines solch komplexen Krankheitsbildes finde ich schwierig. Abgesehen davon ist die Geschichte absolut unterhaltsam, eine absolute Leseempfehlung!
Fernweh garantiert "Die Magnolientochter" ist das vierte Buch aus der Reihe der Blumentöchter von Tessa Collins. Vorab bereits die Anmerkung, die Bücher sind auch individuell verständlich, man benötigt keine Vorkenntnisse aus den anderen Büchern. Es wird zwar manchmal auf Hauptpersonen aus einem anderen Buch verwiesen, aber die Geschichte ist unabhängig davon. Dieses Buch handelt von Magnolia und ihrer Familie. Aufgrund eines Hinweises begibt sich die Umwelttechnikerin auf eine Reise nach Neuseeland, wo es für sie einiges zu entdecken gibt. Tessa Collins hat es mit diesem Buch geschafft meine Erinnerungen an meine Neuseelandreise mehr als nur wieder hervorzuholen. Sie hat mir als Leser sowohl die Besonderheiten von Land und Leuten näher gebracht, als auch die Maorikultur. Zudem thematisiert sie in dem Buch den Umweltschutz, hier hat mir ein Satz von Magnolia besonders gut gefallen, sie sagt: "Nur was wir kennen und schätzen, sind wir auch bereit zu schützen." Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die einen kurzweiligen Roman suchen und an fernen Ländern und anderen Kulturen interessiert sind.
Tessa Collins hat mit "Die Magnolientochter" einen Roman geschrieben, der einen kreuz und quer durch Neuseeland führt. Magnolia ist Umwelttechnikerin und als solche sehr aktiv. Doch die familiäre Spurensuche um die Depressionen ihrer Mutter zu erforschen führt sie einmal ans andere Ende der Welt bis nach Neuseeland. Dort begegnet sie vielen spannenden Menschen und die Autorin schafft es durch ihre Erzählkunst einen mit auf einen Roadtrip durch dieses wunderschöne Land zu nehmen. Genauso bildgewaltig und atemberaubend wie das Bild auf dem Cover und der sich anschließende Farbschnitt schafft es Tessa Collins einen mit auf Magnolias Reise zu nehmen. Ängste, Hoffnungen und viele Begegnungen stellen ihr Leben auf den Kopf. Obwohl dieser Band schon der 4. der Reihe ist kann man ihn auch problemlos als Einzelband lesen. Für Fans von wunderschön erzählten Romanen, die keine schwere Kost sind einem aber schöne Stunden zum Träumen ermöglichen und einem beim Lesen viele sympathische Charaktere präsentieren die zu einem runden und wohligen Gesamtgefühl beitragen.
Zum Inhalt: Als Magnolia nach dem Tod der Großmutter Unterlagen findet, die nach Neuseeland verweisen ist sie verwirrt. Was hatte ihre Großmutter mit Neuseeland zu tun, dem Heimatland ihrer Mutter, über das immer geschwiegen wurde? Sie muss das herausfinden und macht sich auf den Weg in das ferne Neuseeland. Das Land fasziniert sie, doch zunächst ist jeder Hinweis eine Sackgasse. Meine Meinung: Ich habe bisher jeden Teil der Serie gelesen und freue mich auch jetzt schon auf den leider letzten Teil. Ich glaube tatsächlich, dass mir dieser Band am besten gefallen hat. Die Landschaft wurde so eindringlich und vorstellbar beschrieben. Die Geschichte der Amiri fand ich tief berührend, besonderes ab dem Zeitpunkt als Magnolia sie gefunden hatte. Auch wenn ich nicht so der Fan von Liebesgeschichten bin, die hier natürlich auch vorkommt, fand ich das hier sehr gut gelöst und nicht zu übertrieben, weder die Geschichte der Vergangenheit noch der Gegenwart. Den Schreibstil fand ich gut und ich habe das Buch förmlich verschlungen. Fazit: Sehr schöne Geschichte
Die Magnolientochter punktet vor allem mit ihrem traumhaften Setting: Neuseeland wird in diesem Band unglaublich atmosphärisch und detailreich beschrieben. Die weiten Landschaften, die besondere Natur und die ruhige, fast magische Stimmung des Landes laden zum Wegträumen ein und zählen eindeutig zu den großen Stärken des Romans. Auch der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und gewohnt angenehm zu lesen. Leider konnte mich die Geschichte insgesamt weniger überzeugen als die vorherigen Teile der Reihe. Der Hauptcharakter bleibt über weite Strecken schwierig und emotional distanziert, sodass es mir schwerfiel, wirklich mitzufühlen oder eine enge Bindung aufzubauen. Einige Entscheidungen wirken wenig nachvollziehbar, was die Identifikation zusätzlich erschwert. So bleibt Die Magnolientochter trotz schöner Kulisse und solider Umsetzung hinter seinen Möglichkeiten zurück und ist für mich der bislang schwächste Band der Reihe – lesenswert vor allem wegen des Settings, aber emotional weniger berührend als erhofft.
Der vierte Band der Blumentöchter führt den Leser ans andere Ende der Welt und zwar nach Neuseeland. Da die Autorin immer wieder auf die Handlung der Vorgängerbände eingeht, kommt man schnell in einen weiteren Teil die Reihe der Blumentöchter. Magnolias Mutter stammt aus Neuseeland und leidet unter schweren Depressionen und sie hat sogar mehrfach versucht sich umzubringen. Magnolia leidet schwer unter der Krankheit ihrer Mutter und hat das Gefühl das die Ursachen in der ihrer Familie in Neuseeland zu finden ist und fliegt nach Neuseeland um auch ihre Wurzeln zu finden. Ausschlaggebend ist auch in der Bibliothek der Großmutter auf Blooming Hall dem Familiensitz. Fazit Interessante wie spannende Handlung über eine Tochter und Mutter um ein Familiengeheimnis. Die Autorin hat viel über Neuseeland recherchiere und so erfährt man doch einiges über Flora und Fauna Neuseelands. Ebenso viel über den Umweltschutz, da Magnolia Umwelttechnikerin ist. Nicht zu vergessen, das schöne Cover mit dem passenden tollen Farbschnitt.
„Die Magnolientochter“ ist der 4. Band der Blumentöchter-Reihe von Tessa Collins. Die 35jährige Magnolia steht mitten in ihrem Leben in London und setzt sich leidenschaftlich für die Umwelt ein. Doch ihrer Mutter geht es sehr schlecht, und als dann auch noch geheimnisvolle Hinweise zur neuseeländischen Vergangenheit ihrer Mutter auftauchen bricht Magnolia auf eine Reise zur Erforschung ihrer Wurzeln auf… 4.5 ⭐️ Eine schöne neue Blumentochtergeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich fand sie tragisch, tröstlich, versöhnlich, emotional, berührend und romantisch. Wie auch die anderen Bände der Reihe spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen und erforscht ein familiäres Geheimnis. Es gibt auch wieder zudem eine Liebesgeschichte und ein Wiedersehen mit den Cousinen und Blooming Hall. Besonders gut hat mir auch das neuseeländische Setting mit der Natur und Kultur gefallen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.
"Die Magnolientochter“ entführt erneut in die farbenfrohe, fein verwobene Welt der Blumentöchter und verknüpft dabei Vergangenheit und Gegenwart zu einer emotional berührenden Geschichte. Tessa Collins versteht es meisterhaft, starke Frauenfiguren mit bewegenden Schicksalen zu zeichnen, die Leser*innen tief berühren. In diesem Band begleitet man eine neue Protagonistin, deren Spurensuche nach familiären Wahrheiten sie nicht nur geografisch, sondern auch emotional weit reisen lässt.
Die Landschaftsbeschreibungen sind atmosphärisch, der Schreibstil angenehm flüssig, manchmal poetisch. Besonders gelungen ist die Verbindung zur symbolischen Bedeutung der Magnolie, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Gelegentlich war der Plot etwas vorhersehbar, doch die charmanten Figuren und die emotionale Tiefe gleichen das locker aus. Für Fans der Reihe ein absolutes Muss – und für Neulinge ein schöner Anlass, die Blumentöchter von Anfang an zu entdecken.
Das Cover des Buches ist passend zum Titel gestaltet. Am Rande und im Schnitt zeigt es Magnolien. Dieses Buch ist Teil einer Reihe, ich kann aber sagen, es lässt sich unabhängig davon lesen, denn die anderen Teile waren mir bisher auch unbekannt und ich hatte nicht das Gefühl mir würde etwas zur Handlung fehlen. Das Buch bringt einen nach Neuseeland. Wo die Hauptperson Magnolia versucht einen Hinweis ihrer Familie zu folgen und einem alten Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Im Roman springt man immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bis sich beide Teile zusammen fügen. Der Wechsel klappt sehr gut und die einzelnen Kapitel sind so geschrieben, dass man auch nicht den Faden verliert. Der erzählerische Stil ist flüssig und leicht zu lesen und mit jeder Seite mehr hofft man auf ein gutes Ende. Das Buch hat mittlerweile meine Neugier auf die anderen Bände geweckt.
Als Adoptivkind aufzuwachsen, kann zu immensen Identitätskonflikten führen. Wie weit das gehen kann, zeigt der Roman „Die Magnolientochter“.
Magnolias Mutter ist psychisch krank. Dies wird direkt zu Beginn des Romans verdeutlicht. Was ihre Vergangenheit in Neuseeland damit zu tun hat, bleibt vorerst unklar. Allerdings findet Magnolia im Nachlass ihrer Großmutter ein Flugticket- und die Spurensuche beginnt….
Mich hat der Roman sehr berührt. Der figurative, gefühlvolle Schreibstil von Tessa Collins macht es mir leicht, in die Welt von Magnolia einzusteigen. Ich bin genauso verwundert und erstaunt wie Magnolia, was ihre Recherche ergibt. Auch die Hintergründe von Magnolias Mutter faszinieren mich.
Insgesamt ist der Roman gefühlvoll und anschaulich, auch wenn manche Szenen (zum Beispiel wie Magnolias leibliche Oma ihren Job bekommt) im Vergleich mit anderen (Treffen Eltern/ Tochter) zu viel Platz einnehmen. Ich gebe den Buch fünf Sterne.
Der Handlungsort in Neuseeland ist traumhaft und die Beschreibungen ließen mich gedanklich ans andere Ende der Welt reisen. Die Handlung war jedoch etwas schleppend. So fand ich die Gegenstände auf denen Magnolias Recherche basierte sehr unzureichend. Der Vergangenheitsstrang war leider etwas langwierig und vorhersehbar. Es wurden keine historischen Besonderheiten erwähnt und zeitweise kam es mir vor als spiele die Geschichte in der Kolonialzeit und nicht in den Sechzigern. Erst zum Ende hin nahm die Geschichte ordentlich an Spannung auf.
Ich bin nach wie vor ein großer Fan der Reihe und finde die Idee mit „Fünf Cousinen - fünf Kontinente“ großartig und die Handlungsorte sind allesamt faszinierende Sehnsuchtsorte aber dies war der erste Teil bei dem die Handlung etwas schleppend war. Ich freue mich dennoch sehr auf den finalen fünften Teil.