Gateway: Ein Asteroid, der in einem exzentrischen Orbit um die Sonne entdeckt wird. Von außen ein verkohlter Materieklumpen, von innen das Tor zum Universum: Gateway ist die Hinterlassenschaft, der Hitschi, einer außerirdischen Zivilisation, die vor langer Zeit ausgestorben ist. Gateway diente als Weltraumbahnhof und ist voller Schiffe, die darauf programmiert sind, mit Überlichtgeschwindigkeit in die entlegensten Winkel der Universums zu fliegen. Das Ganze hat nur einen Haken: Die Piloten wissen nicht, wo ihre Reise enden wird ...
Frederik George Pohl, Jr. was an American science fiction writer, editor and fan, with a career spanning over seventy years. From about 1959 until 1969, Pohl edited Galaxy magazine and its sister magazine IF winning the Hugo for IF three years in a row. His writing also won him three Hugos and multiple Nebula Awards. He became a Nebula Grand Master in 1993.
Hab mich gefragt wer solch dämliche, flache und flapsige Dialoge und Sprüche noch schreibt. Ist das diese Art cooler, locker flockiger Amateur, macht den Helden Schwampf?! Grade gesehen, dass die Reihe von 1976 ist und als Klassiker gilt. Ok, Erklärung gefunden.
Gute, klassische Science Fiction mit einem schönen Ansatz. Das erste Buch ist definitiv empfehlenswert. Es ist dicht, hat spannende und nachvollziehbare Charaktere und beschreibt ein packendes, enges Szenario.
Buch zwei ist ein würdiger Nachfolger, der die Geschichte einige Jahre später aufnimmt und weitererzählt. Dabei wird der im ersten Buch eher Klaustrophobische Rahmen aufgemacht und erweitert.
Mit dem dritten Buch hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten. Das Tempo und die Erzählweise unterscheidet sich sehr von den ersten beiden Teilen und die Handlung an sich ist stellenweise verwirrend und wirkt stark gekünstelt.
Trotzdem gut zu lesende Science Fiction mit einem spannenden Szenario und lebhaften Figuren. Empfehlenswert.
Heute Morgen habe ich das erste der 3 Bücher darin beendet. Hat mir sehr gut gefallen. Der ständige Wechsel zwischen dem Erleben des Abenteuers und das zerpflücken des Erlebten mit dem Therapeuten. Gefiel mir, auch wenn der Hauptcharakter ziemlich schwierig ist.
Mit großen Erwartungen habe ich dieses Werk begonnen, immerhin ein "Klassiker". Ich war ziemlich schnell enttäuscht. Der erste Band erhält seine Spannung hauptsächlich dadurch, dass man sehnsüchtig auf den ersten Flug mit einem Hitchi-Schiff wartet, danach geht der Plot nur noch bergab. Was mich sehr stört ist, dass die Akteure allesamt Amateure sind. Man würde ja voraussetzen, dass nur die besten und schlausten Wissenschaftler die Expeditionen machen; aber nein, es sind irgendwelche dahergelaufene Leute die wie in einer Lotterie auf den großen Gewinn warten und in einem Schnellkurs die wichtigsten Dinge rund um die Raumfahrt lernen.
Im zweiten Band wird es noch schlimmer: Das Expeditionsschiff ist so eine Art Familienunternehmen. Alle haben keine Ahnung, nerven sich gegenseitig und stolpern dann in eine fremde Welt. Die Protagonisten sind recht flach beschrieben. Die sexuellen Elemente, die immer wieder vorkommen, sind eher störend und vertiefen weder die handelnden Charaktere noch ergänzen sie den Plot als solchen. Es wirkt eher so, als wolle sich Herr Pohl 1979 mit solchen Passagen als besonders modernen Sci-Fi-Schriftsteller darstellen.
Im Laufe des zweiten Bandes wird die Handlung sowas von zäh, dass ich leider abgebrochen habe. Ich kann beim besten Willen keinen "Klassiker" in diesem Werk sehen, eher einen maximal durchschnittlichen Roman, und das auch nur mit viel gutem Willen.