Was zunächst wie ein ruhiger, fast romantischer Einstieg beginnt, entwickelt sich Stück für Stück zu einem bedrückenden und vielschichtigen Psychospiel. Nach dem Einzug ins neue Haus kippt die Stimmung – leise, aber spürbar. Und ab da ist man gefangen.
Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen, und besonders die Rückblicke erzeugen eine unbehagliche, unterschwellige Spannung. Viele Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, die oft erst einige Kapitel später in derselben Zeitebene aufgelöst werden – das macht’s fast unmöglich, zwischendurch aufzuhören.
Der Plot twist am Ende? Kam für mich absolut unerwartet – und hat mich überzeugt.
Ein düster-atmosphärischer Thriller, der nicht mit Schockmomenten um sich wirft, sondern dich langsam, aber sicher unter die Haut kriecht.