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Sterben und sterben lassen. Der Ukrainekrieg als Klassenkonflikt

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Die russische Invasion in der Ukraine sorgte für große Verwirrung innerhalb der Linken. Die NATO galt vielen plötzlich als Schutzmacht der Schwachen und Unterdrückten. Gleiches wurde über die ukrainische Armee behauptet, die als antifaschistische Guerilla inszeniert wurde, der man Opfer und Waffen erbringen müsse. Der westliche Imperialismus schien über Nacht rehabilitiert. Seine Staaten konnten, ohne nennenswerten Widerstand, zur massiven Aufrüstung übergehen. Der Vorkrieg hatte begonnen. Gegen diesen neuen Militarismus will das Buch Widerspruch einlegen. So schafft der Krieg das Klassenverhältnis schließlich nicht ab, sondern verstärkt nur die bestehenden Widersprüche. Über die Situation hinter den Frontlinien berichten ukrainische und russische Linke, die sich dem Ruf nach Landesverteidigung widersetzen und die, zusammen mit westlichen Linken, in diesem Buch für einen neuen Internationalismus gegen Krieg und Aufrüstung plädieren.

236 pages, Paperback

Published January 1, 2024

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Profile Image for Ivanko.
4 reviews
January 24, 2026
Nur quergelesen aber die Antiimp-Stoßrichtung ist klar: Begriffe werden verwendet aber nie erklärt (erst recht nicht entwickelt) und eigentlich ist alles auch ganz einfach - die USA blabla !!1!

„Gegen diese neuen Kriegstrommler und ihre zynische Logik, die die schrankenlose Aufrüstung zur Bedingung menschlicher Freiheit und Zivilisation erklären, richtet sich der vorliegende Sammelband.“ (011)

„Um dem durch die endlose Kapitalakkumulation erzeugten Leiden ein Ende zu bereiten, müssten die Polizeikräfte bezwungen und unterwandert werden, anstatt sich nur Scharmützel mit ihnen auf der Straße zu liefern.“ (040)

„Derzeit spricht allerdings alles dafür, dass die weni-
gen Sozialist:innen nicht etwa besser, sondern viel schlechter auf die kommen den Verwerfungen vorbereitet sein dürften als ihre Ahnen anno 1914.“ (98)

„Nochmal: Naiv gedacht wäre ein Ende des Konflikts leicht zu haben. Die USA müssten lediglich ihr Streben nach »konkurrenzloser Stärke« aufgeben.“ (182)

„ Nicht immer wird es leicht sein, in den komplexen Gemengelagen regionaler Konflikte an diesen Prinzipien festzuhalten. Darauf müssen wir jedoch bestehen. Im Gaza-Krieg stehen sich beispielsweise der von der reaktionär-islamistischen Hamas dominierte palästinensische Widerstand und der Militär-,
Apartheid- und Siedlerstaat Israel gegenüber. Beide Seiten haben schreckliche Kriegsverbrechen begangen. Auch hier können wir für keine der beiden Seiten
Partei ergreifen.“ (234)

„Wagen wir einen neuen antiimperialistischen
Anlauf. Wenn es gelingt, ihn mit den Kämpfen der arbeitenden Klassen und den sozialen Bewegungen gegen die Umweltzerstörung zu verbinden, hat der neue Aufbruch eine Chance. Nutzen wir sie!“ (235)
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