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Ein Zimmer für sich allein

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160 pages, Hardcover

Published January 1, 2023

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About the author

Virginia Woolf

1,766 books29.6k followers
(Adeline) Virginia Woolf was an English novelist and essayist regarded as one of the foremost modernist literary figures of the twentieth century.

During the interwar period, Woolf was a significant figure in London literary society and a member of the Bloomsbury Group. Her most famous works include the novels Mrs. Dalloway (1925), To the Lighthouse (1927), and Orlando (1928), and the book-length essay A Room of One's Own (1929) with its famous dictum, "a woman must have money and a room of her own if she is to write fiction."

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Community Reviews

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Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Cant Read.
57 reviews
April 29, 2026
Sehr starker Fokus auf Materialismus, aber nicht unbedingt schlecht dadurch.
Die von ihr erwähnten Personen der Englischen Bildungselite um die lange Jahrhundertwende herum sind mir zu 90% unbekannt, sodass ich häufig nicht ihre Gedankengänge nachvollziehen konnte.
Meiner Meinung nach hat es nicht geholfen, dass sie schreibt, dass die Lesenden ihr nicht glauben können, weil sie lügt (Zwetschgen wären ein Gemüse).

Sie hat einen guten Schreibstil, eine angenehme humoristische Art und anschaulich die Probleme und Hürden der Frauen aufgezeigt, die sie stoppen Autorinnen zu werden.
Profile Image for Lönja.
104 reviews
January 25, 2026
Das muss wirklich jede Person gelesen haben die Romane liest oder schreiben will. Ich bin begeistert. Ich hatte so viel Spaß, weil ein so interessantes Thema mit Witz und Fiktion verwebt zu einer spannenden Lektüre wird. Dieses Buch ist zum Zuhören gedacht, auch schriftlich
33 reviews1 follower
June 11, 2025
Der Text dieses Essays basiert auf 2 Vorträgen, die Virgina Woolf 1928 zum Thema Frauen und Literatur gehalten hat. Die Vorträge waren zu lang, um sie ganz vorzulesen, weshalb Virginia Woolf weiter daran arbeitete, bis der Text in Form eines Buches herausgebracht werden konnte.
Virginia Woolf wuchs in einer wohlhabenden und intellektuellen Familie auf, erlebte aber als Jugendliche die Beschränkungen für Mädchen an Unis und in Bibliotheken zu gelangen. Diese Themen fliessen unter anderem auch in den Text ein, wie auch viele Fragen zu den täglichen Arbeiten, dem Auftreten und der Erziehung von Frauen.
Um schöpferisch und kreativ tätig zu sein braucht es ein Rückzugsort... Freiraum - eben ein Zimmer für sich allein. Zudem braucht es Geld, was Frauen in dieser Zeit nicht besitzen. Aus diesen Erkenntnissen entwickelt Virginia Woolf in den 1920ern wichtige Gedanken zum Geschlechterverhältnis, die bis heute nichts an Aktualität eingebüsst haben. Eigentlich ein Sachbuch, das sich aber überhaupt nicht wie eines liest.
Profile Image for Joela.
9 reviews1 follower
September 4, 2025
Virginia Woolf hat dieses Buch geschrieben wie eine Frau, nicht wie ein Mann.
Ich kann nur sagen, dass ich für alle Frauen und mich hoffe, dass wir es schaffen unsere Bücher jeder Art zu schreiben, dass wir reisen, bummeln, über die Zukunft und die Vergangenheit nachdenken, dass wir ein belebtes Leben führen, dass wir wir selbst sind und dass wir trotz Armut und pechschwarzer Dunkelheit uns bemühen die tote Poetin in uns aufleben zu lassen, denn es wird die Mühe wert sein.
Ich bin dankbar, ein Zimmer für mich allein zu haben, um kreativ zu sein, meiner Fantasie und meinen Gedanken Freiraum zu lassen, zu lesen und zu schreiben
Profile Image for Bailey.
55 reviews
March 15, 2025
Ausgabe ist sooo schön. Die Story ist auch richtig gut und feministisch. Hab so viele Autorinnen und Werke in dem Buch neu entdeckt
Profile Image for Maja.
19 reviews
March 7, 2026
habe es sehr gemocht, es war inspirierend und sie hat ihre gedanken so toll ausgedrückt. ich habe mich oft schwer getan aber möchte es nochmal lesen bei zeiten.
3 reviews1 follower
May 4, 2026
wunderschön geschrieben, spannend, ermutigend, inspirierend und dabei auch noch sehr humorvoll.

ein paar der erwähnten Autorinnen:

- Lady Winchilsea
- Margarete of Newcastle
- Dorothy Osborne
- Aphra Behn 💖
- Emily Brontë
- Chatlotte Brontë
- George Eliot
- Jane Austen
- Mary Carmichael

Zitate:

„und ich dachte daran, wie unerfreulich es ist, ausgeschlossen zu sein; und ich dachte daran, wieviel schlimmer es vielleicht ist, eingeschlossen zu sein; und, indem ich an die Sicherheit und den Reichtum des einen Geschlechts dachte und an die Unsicherheit und die Armut des anderen, und an die Wirkung von Tradition und von Fehlen von Tradition auf den Geist eines Autors, dachte ich schließlich, daß es Zeit sei, die runzelige Haut des Tages, mit seinen Argumentationen und seinen Eindrücken und seinem Zorn und seinem Gelächter einzurollen und in die Büsche zu werfen.” (S.29-30)

„Schon wenn man nur die Titel las, drängte sich einem das Bild von zahllosen Schulmeistern, zahllosen Geistlichen auf, wie sie ihre Katheder und Kanzeln besteigen und sich mit einer Geschwätzigkeit verbreiten, die bei weitem die Zeit übersteigt, die man sonst einem Diskurs, einer Predigt über dieses Thema zubilligt.” (S.33)

„Ich nannte es Zorn. Doch es war ein unterschwelliger Zorn, der sich mit allen anderen Emotionen vermischt hatte. Nach seinen seltsamen Wirkungen zu urteilen, war es ein maskierter und komplexer Zorn, kein einfacher und offener.” (S.39)


„Keine Macht der Welt kann mir meine fünfhundert Pfund nehmen. Essen, Wohnung und Kleidung sind mir für immer sicher. Es hören dadurch nicht nur Arbeit und Mühsal auf, sondern auch Haß und Bitterkeit. Ich brauche keinen Mann zu hassen; er kann mir nicht weh tun. Ich brauche keinem Mann zu schmeicheln; er kann mir nichts bieten.” (S.45)

„Denn Meisterwerke sind keine einsamen Einzelleistungen; sie sind das Ergebnis vieler Jahre gemeinsamen Nachdenkens, des Nachdenkens der Gesamtheit der Menschen so daß hinter der einzelnen Stimme die Erfahrung der Masse steht.” (S.74-75)


„Schließt eure Bibliotheken ab, wenn ihr wollt; aber es gibt kein Gatter, kein Schloß, keine Riegel, die ihr vor die Freiheit meines Geistes setzen könnt.” (S.85)

„Denn ich wollte sehen, wie Mary Carmichael sich ans Werk machte, jene unaufgezeichneten Gesten, jene ungesagten oder halbgesagten Worte einzufangen, die sich bilden, nicht handgreiflicher als die Schatten von Nachtfaltern an der Decke, wenn Frauen allein sind und nicht beleuchtet von dem kapriziösen und farbenreichen Licht des anderen Geschlechts.” (S.94)


„Nun glaube ich aber, daß diese Dichterin, die nie ein Wort schrieb und an einer Straßenkreuzung begraben wurde, noch am Leben ist. Sie lebt in Ihnen und in mir, und in vielen anderen Frauen, die heute nicht hier sind, weil sie Geschirr spülen und die Kinder ins Bett bringen. Aber sie lebt; denn große Dichter sterben nicht; sie sind ständige Anwesenheiten; sie bedürften nur der Gelegenheit, im Fleische unter uns zu wandeln.” (S.129)
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Tabea - tabeasbookworld .
352 reviews
December 14, 2025
Ein sehr fesselndes Buch, das Frauen, Literatur und Gleichberechtigung der Geschlechter thematisiert und immernoch über Aktualität verfügt!
Eigentlich entstanden als Vorträge zum Thema Frauen und Literatur, am Ende waren es aber so viele Gedanken, dass es schließlich ein ganzes Buch wurde.
Virginia Woolf erzählt hier von der Ungleichheit zwischen Frauen und Männern und führt dabei Themen wie das Schreiben, die Situation an Universitäten, der Erziehung etc. an. Sehr bewegend und wichtig sich damit auseinanderzusetzen, was es damals gebraucht hat, damit Frauen überhaupt schreiben konnten - einen eigenen Raum, um überhaupt kreativ und ungestört sein und schreiben zu können und Geld, das den Frauen zu der Zeit überwiegend nicht zugänglich war. Woolf zeigt diese Hindernisse auf und entwickelt Gedanken, die auch heute noch so wichtig und ausdrucksstark sind, sie führt Beispiele an, was aus Frauen geworden wäre, wären sie damals ihren eigenen Weg gegangen und warum es so schwer war, als Frau Literatur zu verfassen oder überhaupt frei zu sein.
Ein sehr wichtiges, bewegendes und authentisches Buch, dass immer noch aktuell ist und viel öfter thematisiert werden sollte!
Profile Image for Sandra H..
3 reviews
December 11, 2025
Ein schönes Buch mit vielen auch heute noch wertvollen Gedanken, nicht nur für Frauen! Liebhaber der alten Literatur werden es sicher noch mehr genießen können, denn sie nimmt einige Autoren des 19. Jahrhunderts und ihre Werke genauer aufs Korn.
8 reviews
August 29, 2025
Sehr nice, viele Referenzen zu anderen Autorinnen und feministisch - obviously
Profile Image for Fiona Leonie.
73 reviews
January 4, 2026
have to find the girl that recommended this to me, such a refreshing read!
unpopular opinion but Woolfs writing style reminded me of Matt Haig - which was great
Profile Image for Antonia .
31 reviews1 follower
July 2, 2025
Man begleitet die Protagonistin durch ihre Gedanken, warum Frauen früher nicht schon Teil der Literaten hatten, wobei vorallem der Aspekt des fehlenden privaten Raumes eine Rolle spielt. Ich fand die Gedanken oft sehr interesannt und nachvollziehbar, weil auch immer wieder Gedankenexperimente vorkommen. Zwischen den Zeilen findet man auch immer wieder etwas Humor, was den sonst eher klassischen Text durchaus auflockert. Ich konnte den Ideen und Vorstellungen Wolfs gut folgen, hatte nur ab und zu Probleme durch das Nennnen vieler AutorInnen, welche mir nicht direkt was sagten, für den Inhalt aber durchaus wichtig waren. Ich denke, dass das Buch ein klassischer Fall von, Ich lese es noch 4 mal und bekomme immer wieder andere Denkanstöße, ist. Es regt einfach zum Andenken an, aber eher so ganz sanft.
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