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Picknick im Dunkeln

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Treffen sich Stan Laurel und Thomas von Aquin im Dunkeln … Markus Orths neuer Roman, eine urkomische und todernste Geschichte.

Eine unglaubliche, unerhörte Begegnung, die den Bogen spannt über siebenhundert Jahre Weltgeschichte: Zwei Männer treffen sich in vollkommener Finsternis. Sie wollen ans Licht, unbedingt. Sie tasten sich voran, führen irrwitzige Gespräche und teilen die Erinnerungen an zwei haarsträubend unterschiedliche Leben. Die Männer? Stan Laurel und Thomas von Aquin. Der begnadete Komiker trifft auf den großen Denker des Mittelalters. Warum hier? Warum jetzt? Warum gerade sie beide? Genau dies müssen sie herausfinden, um endlich ans Licht zu gelangen. „Picknick im Dunkeln“ ist eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens.

240 pages, Paperback

Published March 15, 2023

6 people are currently reading
71 people want to read

About the author

Markus Orths

57 books12 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
46 (28%)
4 stars
53 (32%)
3 stars
52 (31%)
2 stars
11 (6%)
1 star
2 (1%)
Displaying 1 - 22 of 22 reviews
Profile Image for Lea.
1,115 reviews300 followers
March 9, 2024
Einigermaßen kompetent geschrieben, aber ich konnte trotzdem wenig mit dieser Stan Laurel und Thomas von Aquin Crossover-Fan Fiction anfangen. Die beiden treffen sich im Jenseits, im Dunkeln, und reden. Das wirkt oft sehr forciert, wie sie sich über Philisophie und das Leben und den Tod unterhalten. Die jeweiligen Erinnerungen ans eigene Leben fand ich interessanter, aber für biographische Bruchstücke bekannter Persönlichkeiten muss ich ja keinen Roman lesen.
Profile Image for Mandy.
294 reviews
March 25, 2021
Für mich war das Buch wirklich eine gelungene Mischung aus Biografie, Philosophie, Humor und außerdem sprachlich ein Genuss!
Profile Image for Jasi.
470 reviews31 followers
February 23, 2020
Was passiert wenn zwei Menschen aus zwei komplett unterschiedlichen Epochen, die vom Charakter grundauf verschieden sind, sich plötzlich in einem dunklen Tunnel wiederfinden, ohne zu wissen, wie sie hierher gekommen sind und auch keine Ahnung haben, wohin ihr Weg sie führen wird? Tja, dann entwickelt sich ein philosphischer Austausch, der zum Nachdenken und Mitgrübeln anregt.

In dem Buch treffen sich Stan Laurel, der berühmte Komiker und der heilige Thomas von Aquin und führen in dieser ungewöhnlichen Situation Gespräche. Sie kommen einander näher, erzählen sich gegenseitig von ihrem Leben und tauschen Ansichten aus. Dabei ist nicht nur der Epochenunterschied, der zwischen den beiden liegt, interessant, sondern vor allem das Aufeinandertreffen von zwei so unterschiedlichen Charakteren. Stan, der für sein Leben gerne lacht und zum Lachen bringt, und der heilige Thomas, der in Lachen nur einen Kontrollverlust sieht.

Das Buch ist sehr philosophisch, regt den Leser zum Nachdenken an und liefert gleichzeitig biographische Einblicke in das Leben der beiden Protagonisten. Alle Aspekte waren interessant zu verfolgen, wobei mir jedoch ein wenig der Höhepunkt fehlte. Die Geschichte gleitet angenehm dahin und das Lesen ist spannend, aber im Rückblick hätte ich mir doch gewünscht, dass es ein Highlight gibt, einen besonderen Moment, an dem sich die Geschichte verblüffend dreht. Davon abgesehen, hat mir das Lesen aber Spaß gemacht, einige spannende Ideen und Ansätze auf den Weg mitgegeben und mich gut unterhalten. Ich empfehle das Buch also Lesern, die sich gerne mit Philosophie und den Fragen des Lebens auseinandersetzen, sowie Personen, die an Stan Laurel oder Thomas von Aquin interessiert sind, da man auch viel über die beiden Protagonisten erfährt und sie gut kennenlernt.
Profile Image for Kati.
101 reviews3 followers
February 23, 2020
Kurzmeinung: Dialog im Dunkel - erhellt vom Esprit der Protagonisten. Amüsante, sprachlich ausgefeilte Lektüre mit philosophischem Einschlag.

Melone trifft Mönchsgewand

Ein feines Werk mit besonderem Rhythmus und besonderer Sprache.

Markus Orths lässt - in einem im wahrsten Sinne des Wortes beengenden Setting - zwei sehr ungleiche Gestalten der Zeitgeschichte aufeinandertreffen, die etwa 700 Jahre Lebenszeit trennt: Den melonetragenden Filmkomiker Stan Laurel und den lukullischen Genüssen nicht abgeneigten Theologen Thomas von Aquin.
Ein grundlegendes Interesse, sich auf die Lebensgeschichten beider Protaginisten einzulassen, sollte der Leser mitbringen, die Fragen, die sie diskutieren, sind allerdings universeller Natur: Was ist Inhalt eines erfüllten Lebens? Was geschieht an seinem Ende?

Kompositorisch aus drei Ebenen bestehend (einer aktuell geschehenden, einer erinnerten, einer philosophischen), bietet der Roman anspruchsvolle, amüsante Lektüre.

Thematisch war sie nicht ganz mein Fall, ich genoß aber ihre Sprachschönheit, den fast gedichtartigen Rhythmus vieler Passagen und das Sinnieren über die ein oder andere Sinnfrage...
Profile Image for natürlichbücher.
110 reviews
March 22, 2022
Da ich als Kind ein grosser Fan von Dick und Doof war, musste ich dieses Buch unbedingt lesen!

 Man nehme zwei bekannte Persönlichkeiten, die sich unter normalen Umständen nie begegnet wären und schreibt darüber einen grossartig philosophischen Roman. Genau dies hat Markus Orths geschafft.

Ein kluger, kurzer Roman über die grossen Fragen des Lebens. Und ja, es geht über den Tod und über das, was uns danach erwartet, doch deshalb ist die Geschichte nicht gleich todernst.
Was mir besonders gefallen hat an dem Buch, sind die beiden ziemlich unterschiedlichen Figuren, die mit unterschiedlichen Ansichten, Glauben und Philosophien aufeinandertreffen und trotz einem holprigen Anfang in ein Gespräch kommen. Und einander ausreden lassen, den anderen zu verstehen versuchen und zuhören. 
In einer Zeit, in der die Meinungen aufeinander krachen und Diskussionen schnell in Beleidigungen enden, war dies erfrischend zu lesen.

 Eine harmonische Begegnung von Humor und Philosophie wie auch Glaube und Unsinn.
Profile Image for Dagmar.
71 reviews
June 15, 2025
" Treffen sich Thomas von Aquin und Stan Laurel im Dunkeln..." Hä? Warum die beiden, wird, für all diejenigen, die diese Kombination bis dahin nicht verstanden haben, schließlich im Kapitel 42 - also gegen Ende- erklärt.
Alles rund ums Lachen und sonstige philosophische Anrisse werden der lesenden Person in einer klaustrophobischen Situation (wenn man möchte im Kammerspiel) näher gebracht. Das könnten ebenso Gedanken einer reflektierenden Person sein. Und ja, eine gewisse intellektuelle Neugierde wird geweckt.
Doch die beiden, bei aller Sympathie, sind in unglaubwürdigen, forcierten Monologen und Dialogen gefangen.
Profile Image for finn.
14 reviews8 followers
August 4, 2022
it was great, i really liked it

i got fully caught up in the book which is the best thing to happen when reading - it got me thinking about many many different things; i felt nostalgic towards a past that's not even mine, the past of two people i've never heard of before, i felt their angst and their hope and their disappointments, as well as stanley's desperate, frantic clinging to his memories and his shock and fear in the end

i appreciated the never ending sentences that perfectly showcased the endless train of thoughts and memories
Profile Image for Steffi.
186 reviews1 follower
February 2, 2020
Eine unglaubliche Situation: der Komiker Stan Laurel und der heilige Thomas von Aquin treffen in völliger Dunkelheit aufeinander. Es sollte sie doch 700 Jahre trennen. Es stellen sich die Fragen: Wo sind sie und warum? Wie kann Stan wieder zum Glauben finden? Und wie Thomas wieder zum Lachen?

Das Ende der Geschichte fand ich besonders schön.
Profile Image for Anne-Christine.
7 reviews1 follower
October 17, 2021
A weird and wonderful story like I've never read before. Two men, who lived 700 years apart in real life, meet in a strange tunnel of complete darkness. Then they talk, they argue and - despite their differences - they become friends.
Sounds like the story shouldn't be funny or sad or particularly interesting - but I really loved it.
Profile Image for Patricia.
14 reviews
January 6, 2022
Das erste Adjektiv das mir zu dem Buch einfällt ist „besonders“. Stan Laurel und Thomas von Aquin, auf den ersten Blick so unterschiedlich und doch gelingt es Markus Orths Parallelen zu ziehen. Das Buch nimmt einen auf eine gedankliche Reise durch die Köpfe von zweier, die Geschichte prägenden Personen mit. Ich habe durchaus meine eigenen Lehren aus dem Werk herausgezogen :)
Profile Image for Lena.
8 reviews
March 10, 2020
Hat sehr zum Nachdenken angeregt und den Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Zeitaltern nahegelegt; insb. worauf damals und heute Wert gelegt wurde/wird und welche Ansichten auf unterschiedlichste Themen existier(t)en.
23 reviews15 followers
April 17, 2020
Stallio e Tommaso d'Aquino conversano sulle cose della vita, in un tunnel buio. San Tommaso somiglia ad Ollio. Stan Laurel gli insegna qualcosa di importante. Un libro piacevole, anche se l'autore si è scordato che nel 13 secolo, in Italia, la salsa di pomodoro non era ancora arrivata!
Profile Image for Sandra.
418 reviews6 followers
July 22, 2020
Das war leider nicht meins. Ich hatte mir etwas humorvolles vorgestellt, es ging aber hauptsächlich um das Leben nach dem Tod, den Sinn des Lebens und Rückblicke auf die Leben der beiden Protagonisten. Alles auch noch sehr religiös angehaucht.
Profile Image for Andrea M.
383 reviews7 followers
January 9, 2026
Die Idee ist ganz interessant: Treffen 2 Personen Im Dunkeln aufeinander.
Es geht um zwei Biografien, das Leben, den Tod.
Die Geschichten der beiden Männer hat mich mehr interessiert, als die Geschichte im Dunkeln.
2 reviews
September 14, 2023
klug, originell, sprachgewandt, emotional - alles auf hohem Niveau. Markus Orths ist hier schlichtweg ein sehr guter Roman gelungen. Klare Leseempfehlung!
Profile Image for Torsten Matzat.
4 reviews
February 19, 2024
Was für eine abgefahrene Idee! Und dann so eine tolle Story daraus zu machen. Leaves me speechless!
7 reviews
December 30, 2020
Once you have it in your hand and started the first page, you can't stop reading. A book with wit and well written narration.
Profile Image for yexxo.
908 reviews27 followers
February 22, 2020
Stan Laurel (1890-1965) trifft auf Thomas von Aquin (1225-1274) - häh? Und nicht nur das! Um sie herum herrscht vollkommene Dunkelheit, und keiner von ihnen weiß, was sie an diesem Ort erwartet.
Was sich anhört wie der wirre Traum eines Surrealisten, ist das Ausgangsszenario des neuen Buches von Markus Orths. Beworben wird es vom Verlag mit 'eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte...', was ich als doch etwas (oder auch etwas mehr) übertrieben betrachte. Ja, es gibt philosophische Momente ebenso wie komische und ernste, doch von allem etwas und nie in Extremform.
Der Schwerpunkt lag für mich auf der Schilderung der Biographien der beiden Männer, die ich insbesondere im Falle Thomas von Aquins als sehr gelungen empfand. Da außer den reinen Fakten zu dessen Leben keine persönlichen Zeugnisse überliefert sind (sieht man von seinen philosophischen und theologischen Schriften ab), sind die entsprechenden Abschnitte zu seinem Leben wohl gänzlich der Phantasie des Autors zu verdanken. Wie er das Leben dieses großen mittelalterlichen Denkers darstellt, finde ich sehr glaubwürdig und authentisch. Wohl wissend, dass nur Wenig davon als verbürgt gelten kann.
Was diese beiden Leben, Thomas' und Stans, miteinander verbindet, ist praktisch nichts außer ihr gemeinsamer Aufenthalt an diesem mysteriösen Ort. Doch in dieser vollkommenen Dunkelheit versuchen sie nun, sich einander anzunähern und zu verstehen, um sich in dem Unerklärlichen, das um sie herum herrscht, gegenseitig Halt zu geben. Wobei Stan klar der 'Bedürftigere' der Beiden ist - Denken schlägt Lachen ;-)
Markus Orths zeigt in einer gefühlvollen Sprache mit wirklich kreativen neuen Wortkreationen (Hosenrücktauschverstecke, Schneckenfühlerfingerchen), wie sich zwei Menschen verstehen lernen, die nichts gemeinsam haben. Doch mit Offenheit und Bereitschaft ist es auch möglich, Bande über die Jahrhunderte zu knüpfen. Verbindungen, die einen bis in den Tod begleiten.
Es ist eine gut erzählte, in gewisser Weise phantastische Geschichte, die mich mit ihrer Auflösung jedoch ein bisschen enttäuschte - zu alltäglich kam sie daher. Dennoch: eine schöne und etwas ungewöhnliche Lektüre.
384 reviews4 followers
February 7, 2024
Ein wunderbarer Einfall, Thomas von Aquin und Stan Laurel in ein philosophisches Gespräch zu verwickeln. Es geht um Religion, das Leben und vor allem das ungehemmte Lachen. Für mich persönlich war keine der vielen schönen Einsichten aus dem Buch besonders bewegend, aber das Lesen hat Freude gemacht und es gibt viele Informationen über den Aquinaten und seine Zeit. Für mich mitgenommen habe ich Thomas von Aquins Disputationskultur:

»Ich schlage Ihnen Folgendes vor«, sagte Thomas. »Sie beschreiben und erklären mir das Komische in Ihren Filmen. Das, worüber die Menschen lachen. Ich wiederhole anschließend das von Ihnen Gesagte. Mit meinen eigenen Worten. Und dann …«

»Weshalb denn das?«

»Macht man das nicht mehr so bei Ihnen?«

»Nicht dass ich wüsste.«

»Sehen Sie, wenn zwei Menschen reden, muss der eine ganz genau nachvollziehen, was der andere sagt. Sonst spricht man nicht mit dem anderen, sondern nur mit sich selbst, also mit dem, was man im anderen hört oder hören will, nicht aber mit dem, was der andere gesagt oder wirklich gemeint hat. Wir sind immer so verfahren in unseren Disputationen.«

»Aber erst, wenn Sie endgültig sagen Thomas, Sie haben mich verstanden, darf ich meinen eigenen Standpunkt darlegen.«
Displaying 1 - 22 of 22 reviews

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