»Um zu wissen, was ein schlechtes Buch ist, musst du zuerst wissen, was ein gutes Buch ist.« Eine Einladung für Buchliebhaber von Monika Helfer und Kat Menschik
»Mein Vati war der Bücherfreund. Ein blasser Mann, der das Wetter mied und Tag und Nacht über seinen Büchern saß.« Im Krieg erfriert ihm ein Bein. Die Lazarettschwester liest ebenso gern wie er, also heiraten sie. Zusammen leiten sie ein Kriegsopfererholungsheim in den Bergen, dessen Schatz eine Bibliothek mit dreitausend Bänden ist. Dem Vater bedeutet sie nicht weniger als seine Tochter. Als die Kriegsinvaliden weniger werden, soll das Heim einem Hotel weichen. Dort braucht man keine Bibliothek, die Bücher sollen weg. Also beschließt der Vater, sie zu retten. Seine Tochter soll ihm helfen. Monika Helfers Geschichte und Kat Menschiks Bilder erzählen gemeinsam von der Liebe zum Lesen, von Angst und Mut und von der Frage, was ein gutes Buch ausmacht.
Monika Helfer (1947), vormals Monika Helfer-Friedrich, ist eine österreichische Schriftstellerin. Thema ihrer Bücher sind oft schwierige Familienbeziehungen, wobei sie einen besonderen Fokus auf die Kinderperspektive legt. „Die Figuren in Monika Helfers Büchern haben Mut, Überlebenswillen und den gesunden Trotz eines Kindes, nämlich den Trotz, sich von gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Kategorisierungen nicht beirren zu lassen“, so Dorothea Zanon in ihrer Laudatio anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
short review for busy readers: A short art book of about 80 pages illustrated by the well-known German artist Kat Menschik.
One thing I've noticed about Menschik -- her art is good, but the books she chooses to illustrate are not the best. This one is no exception.
"Der Bücherfreund" (= The Book Enthusiast) is basically a shorter version of Monika Helfer's autobiographical novel Vati. (English: Library for the War-Wounded). All the complaints of the readers of that novel apply here. No, it's not the translation that's lacking. The writing is uneven, the timeline hops around a lot and the narration is very childlike in its phrasing even in German.
Helfer's childhood was very unique in that she grew up in the remote Alps in a holiday home for war veterans with two very eccentric parents. There's interesting stuff in there, but the way she goes about telling the tale does very little to bring it to life.
Kat Menschik sind natürlich wieder klasse, auch mit diesen rätselhaften weißen Auslassungen. Aber die Geschichte des bücherliebenden Vaters, der einiges in seinem Leben ertragen musste und am Ende doch noch eine befriedigende Aufgabe findet, gefiel mir auch sehr, obwohl sie aufgrund der Kürze etwas unausgeschrieben wirkt. Aber vielleciht muss ich einfach ihr Buch Vati lesen.
Eine sehr kurze Geschichte, erzählt von der Tochter über ihren Vati. Er, wegen des Kriegs mit einem amputierten Bein, ist ein Bücherliebhaber und führt ein Kriegsopfererholungsheim mit einer Bibliothek von über 2'000 Büchern. Als aus dem Heim ein Hotel entstehen soll, heisst es die Bücher zu retten!
Keine Geschichte, dir mir lange im Kopf bleiben wird, für eine Bahnfahrt war sie aber wunderbar.
Nach „Vati“, bringt Monika Helfer durch diese Geschichte eine neue Hommage an ihren Vater, den „Bücherfreund“.
Die Geschichte ist nett und lässt jedes Herz eines Bücherfreundes hoch schlagen. Wenn man das Buch „Vati“ kennt, bringt sie aber nicht viel Neues.
Die wunderbaren Illustrationen von Kat Menschik haben für mich den eigentlichen Reiz des Buches ausgemacht. Ein nettes- aber teueres - Geschenk für Leute, die schöne Bücher schätzen.