Aufgrund des hohen Informationsgehaltes und der tollen Umverpackung, in Form des Siganesinnen-Teams, gefiel mir der Roman etwas besser als Teil Eins. Was ich mich aufgrund der zahlreichen Zyklus-Doppelbände mittlerweile frage ist, warum es nur wenigen Autoren gelingt, qualitativ annähernd gleich gute Werke abzuliefern. Auch Uschi Zietsch misslingt der Spagat nach meiner bescheidenen Meinung. Das erste Heft war lediglich eine Vorbereitung für den aktuellen Band. Das fiel mir schon bei Michelle Stern negativ auf. Zwei Uff-Momente stehen am Ende zu Buche. Natürlich der NATHAN-Hammer. Aber auch die Offenbarung über das Brennende Nichts.
Ich freue mich wieder auf den baldigen Umschwenk in die Agolei. Meine Begeisterung für Ylanten hält sich in Grenzen. Wofür die Autorin natürlich nichts kann. Weiterhin freut mich, dass meine Vermutungen über den Staffelverlauf immer noch zutreffend sind. Solange die Spekulationen noch matchen, feiere ich das sehr. Aus Erfahrung weiß ich natürlich, dass diese Winning Streak endlich ist. Also genieße ich den Augenblick.
Bedeutend besser als der erste Teil des Doppelbandes!
Es kommt so richtig Fahrt auf, der Sympathiefunke ist auch endlich auf das Siganesinnen-Team übergesprungen und die Ylanten im Konstrukt sind nur noch bedingt »nervig«.
Mit der Enthüllung, dass NATHAN eine ÜBSEF-Konstante besitzt und ES einen Langzeit-Bsckup-Plan parat hatte, konnte man mich jetzt zugegebenermaßen nicht komplett vom Hocker hauen, aber das ist wahrscheinlich meinem späten Einstieg mit Band 3200 geschuldet, dass mir da einfach der Wow-Moment durch die Lappen gegangen ist. Nicht so schlimm, war trotzdem spannend zu lesen!
Aurelia Bina und Cameron von »Dämonen« des Brennenden Nichts besessen, wird noch richtig spannend, hab ich im Gefühl!
Danke Susan Schwartz für diese kurzweilige Unterhaltung!
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Wichtige Erkenntnisse, wenn der Roman sich auch alles in allem etwas zäh anfühlte. Die Siganesinnen feiere ich weiterhin, die sind toll. Die ganze Story um NATHAN, YLA und seine Ylanten holt mich noch nicht ganz ab. Das sind in diesem Fall 3,5 Sterne, die ich zu vier Sternen aufrunde.
Handlung spielt auf Luna zum einen beschäftigen wir uns mir Aurelia Bina und ihren Zustand. Zum anderen geht es um Nathans Erbe.
Den Einstieg mochte ich tatsächlich gar nicht 14 -15 Seiten Recap, also es wurde nochmal das Erzählt, was der Leser des Vorgänger-Hefts schon weiß. Wirklich nicht mein Ding. Danach bockt die Story, besonders das Tüfteln der Siganesen macht Laune.
Auch der 2. Band des Doppelbandes von Susan Schwartz (Uschi Zietsch) hat mir gut gefallen. Während die Siganesinnen an Bord des Konstruktes der Ylanten wegweisende Erkenntnisse gewonnen haben, die Icho Tolot und Monkey zur der Lösung der Koma-Krise von Aurelia Bina dringend gebraucht hätten, deren Unwissenheite jedoch zu einer großen Kompetenz-Auseinandersetzung zwischen den beiden führten. Die endgültige Lösung hierzu wird wohl im folgenden Band von Ben Calvin Hary zu Papier gebracht werden... Interessant fand ich, dass NATHAN und ES schon Hunderte Jahren zuvor an dem Problem gearbeitet haben, dass NATHAN verstirbt bzw. verschwindet. Dass es einen Ausweg aus dem brennenden Nichts gibt, hat die Vereinigung der beiden Anomalien gezeigt, man weiß nun auch, dass das brennende Nichts eine Art Gedächtnisspeicher sein könnte; eine interessante und spannende Entwicklung des gesamten Zyklus, der mich bisher sehr begeistert. Auch die Artikel von Rüdiger Vaas im PR-Journal haben mir wieder sehr gefallen, die ich aber bereits ausführlicher in "Bild der Wissenschaft" gelesen haben, da waren die Bilder auch besser und aussagekräftiger...
Der zweite Teil des Doppelbandes lässt sich schon deutlich besser an - und wartet einmal mehr mit Überraschungen auf.
Dass das Brennende Nichts kein Nichts, sondern in gewisser Weise ein Bewusstseinsspeicher ist, das wissen die Lesenden bereits (und lustigerweise weiß es serienintern eigentlich nur die Gruppe um Perry und Atlan noch nicht). Dass aber NATHAN eine eigene ÜBSEF-Konstante, also ein eigenes Bewusstsein und Persönlichkeit, besaß und so tatsächlich ein Lebewesen war, das ist wohl neu. Die Konsequenzen daraus werden wir wohl erst nach und nach begreifen oder beschrieben bekommen.
Amüsant ist die Konstruktion der Story, dass sowohl Monkey als auch Icho Tolot hier Enrscheidungen treffen, die auf dem ihnen zur Verfügung stehenden Bruchteil der Informationen Sinn ergeben, sich dann aber als unvollkommen erweisen. Weg mit Aurelia, Bonnifer und Cameron - her mit Aurelia, Bonnifer und Cameron! Insgesamt muss ich aber weiterhin loben, dass die Gesamtentwicklung einfach glaubhaft und organisch ist.
Das Siganesinnen-Quartett wuchs mir im Roman durchaus ein wenig ans Herz - vielleicht hört man ja noch einmal etwas von ihnen.
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Auch der zweite Teil des Doppelbandes von Susan Schwartz hat mir gefallen. Neben dem unerwartet eingeführten “Koordinator” gibt es Kompetenzstreitigkeiten zwischen Icho Tolot und Monkey, weitere Abenteuer der Siganesinnen und Enthüllungen zu NATHAN. Ok, es ist wieder mal ein Langzeitplan von ES, wahrscheinlich muss man Superintelligenz sein, um bei all den verschiedenen sich über Jahrhunderte und Jahrtausende hin ziehenden Plänen durchzublicken. Unterhaltsam und durchaus hin und wieder überraschend.
Das “Perry Rhodan Journal” von Rüdiger Vaas beschäftigt sich dieses Mal mit den größten Strukturen des Universums: Mit dem Kosmischen Netzwerk und mit Superhaufen von Galaxien. Großartig. Leider sehen die Grafiken in Schwarz-Weiß nicht so gut aus.
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Die Handlung im Solsystem nimmt endlich Fahrt auf. Auch bei "Bonni und Cam", undTolot, findet das Zaudern ein langsames Ende, es passiert etwas, es geht voran!