Hier stimmte für mich einfach alles. Fantastischer Weltenbau. Kosmische Tragweite. Liebenswert emotionales Singleabenteuer mit einem nachvollziehbaren Ende. Nach Rainer Schorms grandiosem Staffelfinale zu Catron, war das für mich eindeutig das nächste große NEO Highlight. Mit vielen vielen schönen Lesemomenten!
Vincraner und Zwotter in der EA = keine guten Erinnerungen. Hier hat Olaf Brill aus dem Thema herausgeholt, was nur herauszuholen war. Großartiges Worldbuilding, tolle Darstellung des traumatisierten Hybrid-Volks und am Ende ein kleiner Hammer, dass Danton dort zurückbleibt.
Ein kleines bisschen fehlte mir im Spannungsbogen, so richtig heftig mitgefiebert habe ich nicht, daher vier Sterne. Alles andere drumherum war großes Kino.
Perry und seine Crew kommen im System Sher 25 an sind aber bei dem Planeten Zwottertracht nicht willkommen. Also muss Roi Danton auf geheimer Mission gehen.
Hier bin ich irgendwie hin- und hergerissen: Auf der einen Seite eine irgendwie abgedrehte Roi Danton Story, auf der anderen Seite bleibt doch irgendwie vieles zu ungenau und manchmal wurde mir auch zu viel gezwottert.
3,5 Die Mannschaft MAGELLAN ist im System von Sher 25 angelangt, einem Sonnentransmitter, in dem es einen einzigen Planeten gibt, Zwottertracht (der Name gefällt mir), der Heimat der Vincraner/Zwotter. Während sich Carembroich verschwindet, gelangt ein Vincraner an Bord. Fast gleichzeitig wird Roi Danton/Vario 500 mit einer Mission bedacht, Zwottertracht zu erkunden und etwas über die Steuerung des Sonnentransmitters herauszufinden, denn die Verwaltung des Planeten will nicht, dass jemand auf ihrem Planeten landet. Am Ende dieses spannenden und gewaltlosen Geschehnissen kann die MAGELLAN den Sonnentransmitter wie die Hamamesch benutzen, schließlich muss die Handlung vorangehen. Die faszinierende Kultur der Vincraner/Zwotter mit ihrer Geschichte, die zurück zu den Liduuri reicht wird eher oberflächlich behandelt. Mir sind da zu viele Aspekte unklar. Die Verstörung der Zwootertracht-Bevölkerung durch die Fremdnutzung des Transmitters und der "Niedergang", bzw. des "Einschlafens" ihrer Zivilisation gehört auch zu den interessanten Aspekten, von denen ich mehr erfahren hätte. Es war klar, dass Olaf Brill diesen Roman schreiben musste, denn Roi Danton ist "seine" Figur. Da nun Olaf Brill Stammautor der Heftserie werden wird, so passt es dass auch Roi Danton einstweilen keine Rolle mehr bei PR-Neo spielen wird. Andererseits fehlt der Serie jetzt ein physisch und intellekteuell überlegener Kundschafter, der jede fremde Gestalt annehmen kann. Aber eine solche Figur kann auch leicht zu einem reinen Handlungstreiber werden.
Es wird doch! Dieser Band hat mir echt gut gefallen. Zwar leider auch dieser Band wieder daran, dass ein interessanter Charakter "aus Gründen", die eher mühsam konstruiert wirken, aus der Handlung verschwindet. Auch bringt Olaf Brill die Datenblätter zu den handelnden Personen hier eher mit dem Vorschlaghammer in den Band hinein, als elegant und dosiert. Aber: die Schilderung der faszinierenden, paradoxen Welt der Vincraner/Zwotter ist ihm wirklich gelungen. Das war toll geschildert, hat die Fantasie angeregt, und mir wirklich Spaß gemacht. Zusammen mit den Paddlern gelingt die Reparatur des Sonnentransmitters - und dann heißt es Abschied nehmen. Und das, durchaus überraschend, nicht nur von den Vincranern, sondern auch von Roi Danton. Ob wir von ihm nochmal etwas lesen werden?
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Im 4. Teil der Imprint-Staffel beschreibt Olaf Brill die Ankunft der MAGELLAN am Sonnentransmitter Sher 25, der die Passage nach M33 ermöglichen soll. Die Schaltstation von Sher 25 ist gleichzeitig der Heimatplanet der Vincraner und Zwotter, deren Geheimnis dieser Doppelspezies Perry Rhodan und die Führungscrew der MAGELLAN aufklären sollten. Mit Roi Danton wird ein weiterer PRneo-Charakter dort "geparkt". Ansonsten schrieb Olaf Brill einen leidlich spannenden und exotischen Roman, dessen Nährwert sich jedoch in Grenzen hielt, nicht schlecht; aber auch nicht sehr gut !