Vier Held*innen und ein Abenteuer: Willkommen in der magischen Welt Elenum!
Julian staunt nicht schlecht, als er auf einmal im Besitz eines mysteriösen Anhängers ist und damit von Berlin aus auf eine einsame Insel gelangt. Dort trifft er nicht nur einen sprechenden Husky, sondern auch das Mädchen Aiko aus Japan. Und ihren redseligen Drachen! Gemeinsam finden sie heraus, dass Inselhüterin Aliera mächtige Artefakte ausgesendet hat, um vier junge Held*innen und ihre Seelentiere für den Kampf gegen das Böse zu gewinnen. Jetzt gilt es, nicht nur die anderen beiden Teammitglieder zu entdecken, sondern auch gefährliche Prüfungen zu bestehen. Werden sie es schaffen, ihre wahre Stärke zu entfalten und die Geheimnisse der Insel zu entschlüsseln?
“Why don’t you learn something proper first, boy?” Nope, that was not the first sentence I heard after my birth. That came later. I was born on 21st March 1982 in Landau, a city in the southeast of Germany. According to corresponding statements from several family members, a return was demanded due to the constant and enormous noise level radiating from this little ‘bundle of joy’. “Mommy, can’t we give him back and get a puppy instead?”
Thankfully, shop policy states: No returns! Thus, a happy childhood ensued followed by turbulent teenage years. Of course, I won’t spill all the details here. For one, that would ruin the arc of suspense. Also, there wouldn’t be much left for my memoirs.
Julian Sander wird durch eine magische Welle von einer Berliner Litfaßsäule angesaugt und auf der unbewohnten Insel Elenum wieder ausgesetzt. Offenbar ist die Plakatsäule ein Portal in eine fantastische Welt. Dass der 15-Jährige für die Dschungel-Insel ausgewählt wurde, scheint kein Zufall zu sein, denn zuhause war ein Amulett in Form eines Rubins, der in magisches Glas gefasst ist, in Julians Zimmer geschossen. Auf der Insel kann der Junge mit dem Amulett sein Seelenschatten-Tier wecken, den Husky Askan. Auch Aiko aus Japan wurde auf die Insel zitiert, ihr Tier ist Drache Timur, der sich bei Bedarf auf Handtellergröße verkleinern kann, sowie Kiano aus Ghana, der im Rufen seines Seelentiers, des Falken Azul, irgendwie steckengeblieben war. Die Tiere sprechen eloquent und verhalten sich sehr reif, aber sie haben auch eine andere Lebensspanne als die menschlichen Pendants.
Auf der Insel erfahren die Kinder, dass die Inselhüterin schon vor 20 Jahren die Artefakte auf die Suche nach ihnen geschickt hat und seitdem auf ihre Unterstützung im Kampf gegen das Böse wartete. Die Jugendlichen vereint, dass sie in ihren Familien unter starkem Druck stehen, den Erwartungen ihrer Eltern zu genügen. Julian ist wegen seiner Wutanfälle in Therapie und hat inzwischen selbst bemerkt, dass sein Engagement für Hunde aus dem Tierheim durch seine mangelnde Impulskontrolle behindert wird. Aiko wurde von ihrem Vater für die klassische Rolle einer japanischen Ehefrau bestimmt – und Kiano soll nach den Wünschen seines strengen Vaters ein ganzer Kerl werden. Die Vierte im Bunde ist Cally aus New York, die erst aus Gefangenschaft befreit werden muss. Die Auserwählten haben nervenzerreißende Abenteuer zu bestehen, stürzen in die eine oder andere Erdspalte und erkennen, wie erfolgreich sie zusammenarbeiten, wenn sie einander vertrauen und sich gegenseitig unterstützen. Die Beziehung zu ihren Tieren und eine Umgebung, in der niemand ein einzelnes Persönlichkeits-Defizit herauspickt und kritisiert, tut offenbar allen Jugendlichen gut.
Nicht gefallen hat mir die klischeehafte Darstellung der Erwachsenen: strenge oder abwesende Väter, Mütter, über die erst gar nicht gesprochen wird und Julians Mutter, die offenbar allein für die „Mental Load“ in der Familie zuständig ist. Da sehe ich noch viel Raum für Modernisierungen …
Das Buch für Leser:innen ab 11 endet mit einem fiesen Cliffhänger; der zweite Band ist bereits für Sommer 2025 angekündigt.
Als großer Fan der „Flüsterwald“-Serie von Andreas Suchanek bin ich natürlich auch immer gespannt auf seine anderen Werke. „Magic Island - Ruf der Seelentiere“ ist der Auftakt zu einer neuen Serie. Obwohl mir das Buch gut gefallen hat, habe ich das Gefühl, dass es mit ihr ist wie mit einem Paar neuer Laufschuhe. Sowohl der Autor als auch ich müssen die neue Reihe ein bisschen „einlaufen“, um es uns in ihr so richtig bequem machen zu können. Fazit für mich daher: es ist noch Luft nach oben. Aber von vorn. Julian ist 15 Jahre alt und momentan gibt es in seinem Leben nichts Wichtigeres als Hunde. Er hat ein Aggressionsproblem, seine Wut kann er, vor allem, wenn es um Tiere geht, nicht immer kontrollieren. Daher hilft er in seiner Freizeit bei der Tierrettung aus, wobei er „Freizeit“ dabei sehr großzügig definiert. Schule und Hausaufgaben werden von ihm auf jeden Fall gern vernachlässigt. An einem Morgen, an dem er ohnehin schon zu spät für die erste Unterrichtsstunde in Richtung Schule unterwegs ist, wird er von einer Litfaßsäule in Berlin angesaugt und auf der unbewohnten Insel Elenum wieder ausgespuckt. Und nicht nur das. Durch ein Amulett, das auf magische Weise am Vorabend in seinem Zimmer aufgetaucht war, kann er sein Seelenschattentier wecken, welches natürlich ein Hund ist. Zusammen mit dem Husky Askan trifft er auf weitere Jugendliche aus der Menschenwelt, die ebenfalls auf die Insel „gesaugt“ wurden. Aiko aus Japan mit ihrem Drachen Timur, Kiano aus Ghana mit seinem Falken Azul und Cally aus New York machen sich mit Julian auf die Mission, die die Insel retten soll. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Böse ist den Helden immer einen kleinen Schritt voraus. Und es weiß über ihre Taten bestens Bescheid. Ich mag die Bücher von Andreas Suchanek sehr, sowohl seine Bücher für Kinder und Teenager als auch seine Krimis. „Ruf der Seelentiere“ ist das erste seiner Werke, das mich nicht vom Fleck weg begeistert, eventuell bin ich inzwischen für Bücher dieser Art schlicht zu alt. Die Geschichte ist spannend erzählt, in sich stimmig und es fehlt auch nicht an Magie. Auch der starke Focus auf Freundschaft, Vertrauen und Zusammenarbeit ist schön zu lesen, das bin ich vom Autor aus seinen anderen Büchern so gewohnt. Der Spannungsbogen ist stellenweise sehr hoch und wird zunehmend höher, je mehr die Helden wissen, worum es geht und was überhaupt ihre Mission ist. Was ich aber wirklich gewöhnungsbedürftig finde (und was mir das Gefühl gibt, echt zu alt für dieses Buch zu sein) ist die Sprache, derer sich Andreas Suchanek bedient. Zwar stellen alle Protagonisten schnell fest, dass sie und die Seelenschattentiere die Sprache der jeweils anderen problemlos sprechen und verstehen und trotzdem schreibt er in einer Form von „Denglisch“, die zwar modern sein mag, aber für mich unangenehm zu lesen ist. „»Ist Milo dein Boyfriend?«, fragte Cally.“, ist ein Beispiel neben der Verwendung von Worten wie „nice“ oder „cute“ und an einer Stelle ist ein kompletter Absatz auf Englisch. Natürlich weiß ich, was es heißt, und ich weiß auch, dass „die Jugend“ heute so spricht. Aber trotzdem frage ich mich: Muss das sein? Für mich hat das Buch dadurch leider sehr viel an seinem Reiz verloren. Schade drum, denn es gab sehr viel Potential, das der Autor auch noch nicht voll ausgeschöpft hat. Die vier Jugendlichen, die als gemeinsamen Nenner ihre Probleme mit den Eltern haben, denen immer wieder ihre Schwächen klargemacht werden und sie lange brauchen, um zu erkennen, dass in ihren Schwächen auch Stärke liegen kann – das ist doch vermutlich etwas, womit sich jeder identifizieren kann. Das Drumherum mit einer geheimnisvollen Insel, einer Unbekannten, die vor 20 Jahren die Artefakte auf die Reise geschickt hat, die nun die Jugendlichen auf die Insel bringt, Magie, Verfolgungsjagden und der immerwährende Kampf Gut gegen Böse ist natürlich etwas, das man schon Hunderte Male so oder ein bisschen anders gelesen hat. Manche Dinge erinnern sogar extrem an andere Bücher, welche, kann ich hier aus Spoiler-Gründen nicht schreiben. Ich fand das Buch spannend, trotz der sprachlichen Abzüge flüssig zu lesen und fantasievoll und liebevoll ausgestaltet. Von mir gibt es, wegen der für mich allzu „freshen“ Sprache und weil nicht alles hundertprozentig ausgegoren ist, vier Sterne.
Der 15-jährige Julian Sander führt ein ganz normales Leben in Berlin und hätte nie gedacht, dass ausgerechnet er ein Held sein soll. Doch als er eines Abends in den Besitz eines mysteriösen Anhängers kommt, ändert sich sein Leben schlagartig. Durch ein magisches Portal in einer Berliner Litfaßsäule wird er auf eine einsame Insel gezogen, wo er gleich nach seiner Ankunft von einem bösartigen Wesen angegriffen wird. Zeitgleich hört er eine seltsame Stimme in seinem Kopf, mit deren Hilfe ihm die Flucht gelingt. Nur wenig später stellt sich ihm ein sprechender Husky namens Askan als sein Seelentier vor und als wäre das alles nicht schon verrückt genug, trifft er dann auch noch das Mädchen Aiko aus Japan und ihren gesprächigen Drachen Timur. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was es mit dieser seltsamen Insel auf sich hat. Von der Inselhüterin Aliera erfahren sie schließlich, dass sie und zwei weitere Jugendliche zu Weltenretter berufen sind. Nun gilt es nicht nur die restlichen zwei Teammitglieder zu finden, sondern auch gefährliche Aufgaben zu bestehen. Es ist der Beginn ein fantastisches Abenteuers...
Nachdem mich Andreas Suchanek bereits mit seinen Flüsterwald-Büchern begeistern konnte, war ich auf den Auftakt seiner neuen Jugendbuchreihe „Magic Island“ sehr gespannt. Schon allein das Cover ist ein echter Hingucker und macht direkt neugierig auf die Geschichte dahinter. An dieser Stelle ein großes Lob an den Illustrator Timo Grubing. Diese optische Illusion mit dem Huskykopf ist wirklich äußerst faszinierend gemacht – und verspricht auch nicht zu viel.
Andreas Suchanek greift erneut bekannte Elemente aus dem Fantasy-Genre auf und macht gekonnt etwas Neues daraus. Mit seinem gewohnt mitreißend-humorvollen und bildlichen Schreibstil gelingt es ihm einmal mehr, seine Leserschaft sofort in den Bann zu ziehen. Bereits der kurze Prolog verspricht packende Lesestunden und genau das bekommt man auch. Gemeinsam mit Hauptprotagonist Julian verschlägt es einen schon nach kurzer Zeit in die geheimnisvoll-magische Welt von Elenum, wo man von einer abenteuerlichen und gefährlichen Situation in die nächste schlittert. An Spannung und Action mangelt es hier wahrlich nicht. Für meinen Geschmack schreitet die Handlung bisweilen sogar etwas zu zügig voran, sodass manches recht oberflächlich bleibt. Dies schmälert das Lesevergnügen aber nur geringfügig. Es macht Spaß, die Charaktere auf ihrer Reise zu begleiten, bei der Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Selbstvertrauen großgeschrieben werden. Mit den vier unterschiedlichen Jugendlichen hat der Autor eine ziemlich bunte und interessante Figurentruppe erschaffen, die reichlich Identifikationspotential bietet und einem schnell ans Herz wächst. Vor allem Julien, den man von allen am besten kennenlernt, ist ein Sympathieträger, mit dem man richtig mitfühlen und mitfiebern kann. Aber auch die Seelentiere haben ihren eigenen Charme und sorgen immer wieder für Erheiterung. Die kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so dahinfliegen und die tolle Innengestaltung von Timo Grubing peppt das Leseerlebnis nochmals auf. Das Ende hält einen ziemlich fiesen Cliffhanger bereit, sodass man die Fortsetzung kaum erwarten kann.
Fazit: „Magic Island – Ruf der Seelentiere“ ist ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe ab 11 Jahren, der Lust auf mehr macht. Ein magisches Abenteuer voller Geheimnisse und unvorhersehbarer Wendungen. Spannend, fesselnd, unterhaltsam! Auch wenn der Funke bei mir nicht komplett übergesprungen ist, hatte ich viel Spaß beim Lesen und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. Auf den zweiten Band, der voraussichtlich im Sommer 2025 erscheinen wird, freue ich mich schon sehr. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Der Reihenauftakt zog mich innerhalb kürzester Zeit tief die Geschichte hinein und war damit ein guter Erfolg. Im Text teile ich dir näheres dazu mit.
Meine Meinung zum Cover: Das farbenfrohe und lebendige Cover wurde von Illustrator Timo Grubing gezeichnet. Im Vordergrund ist Julian zu sehen, im Hintergrund die anderen drei Helden. Wenn man genau hinschaut, sieht man in den Bäumen die Silhouette des Seelentieres von Julian. Mir gefallen die Liebe zum Detail oder die Gesamtwirkung des Bildes.
Meine Meinung zum Inhalt: Bereits mit der Reihe »Flüsterwald« bewies Autor Andreas Suchanek, dass er ebenso Kinderbücher schreiben kann und nicht nur in der Erwachsenen-Literatur brilliert. Mit seinem gewohnt unverblümten Schreibstil konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen und traf auf Julian.
Julian ist ein aufgeweckter Jugendlicher, der jedoch oftmals die Beherrschung verliert. Sein Ausgleich sind Hunde, die er über alles liebt. Ich konnte verstehen, dass die Reise auf die Insel ein ziemlicher Schock war. Immerhin war er nicht allein und lernte alsbald weitere „Gestrandete“ kennen. Kurz darauf bekamen sie erste Informationen und erfuhren so, warum sie hier sind. Der Autor baute geschickt Witz, Charme und eine gute Atmosphäre ein. Alsbald holte sie die düstere Wahrheit ein und die neuen Freunde mussten auf ihr erstes Abenteuer gehen.
Die Insel und die Vegetation konnte ich mir gut vorstellen, da sie sich „in unserer Welt“ befand. Die Sache mit den Seelentieren fand ich genial. Sie sind tolle Begleitung und eine Visualisierung der eigenen Persönlichkeit. Ich fand es gut, dass keiner der Helden perfekt war und sich noch entwickeln musste. Bezüglich der Hintergrundinformationen über die Vergangenheit der Insel hoffe ich in den Folgebänden mehr zu erfahren. Momentan ist mein Bild darüber eher vage.
Die Handlungen schritt rasant voran, wodurch durch ich mitfiebern konnte. Ich hatte Spaß beim Lesen und beobachtete genau, was vor sich ging. Mehrere eindrückliche Szenen später sorgte ein bestimmtes Magieelemente für Faszination. Außerdem brachten aufregende Wendungen einen Spannungsanstieg. Es war fast so, als würden die jungen „Helden“ bis in ihr Innerstes geprüft, damit man ihr Wesen erkennen konnte.
Kurz darauf wurde es actionreich und ein Kampf wurde Teil des Geschehens. Die letzten Kapitel las ich in einem Rutsch, weil ich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Am Ende war es ziemlich knapp, doch es ging positiv aus. Allerdings war der Schluss ein kleiner Schock und meine Meinung spaltete sich. Was sollte das? Ich wusste nicht, ob ich die Wendung kurz vor Ende gut oder schlecht fand. Was die weiteren Bände mit sich bringen werden wir sehen.
Mein Fazit: Der Auftakt der neuen Kinderbuch-Reihe von Andreas Suchanek punkte mit einer guten Storyline und faszinierender Magie. Die Seelentiere waren eine tolle Idee, die vom Autor stimmig umgesetzt wurde. Die Handlung selbst schritt stetig voran, sodass ein gutes Spannungslevel entstand. Es wurde für die Jungen und Mädchen ziemlich gefährlich, doch hielten sie zusammen. Am Ende gingen die Ereignisse zum Glück positiv aus. Zumindest bis zu einer letzten Wendung die auf den letzten Seite passierte. Sie hat meine Meinung ziemlich gespalten.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Zusammen mit Julian reisen wir auf eine mysteriöse Insel mit dem Namen Elenum und werden mit ihm und den anderen angehenden Heldinnen und Helden regelrecht ins kalte Wasser geschubst. Denn nicht nur, dass Julian gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen angegriffen wird, bekommen Julian, Aiko und Kiano kaum Informationen von der Inselhüterin Aliera. So wird erst nach und nach klar, welche Aufgabe die vier Jugendlichen haben, wenn sie zu Heldinnen und Helden werden und was sie tun müssen, um die Prüfung dafür zu bestehen. Dadurch hatte ich das Gefühl, alles hautnah mit Julian und den anderen mitzuerleben und auf Erkundungstour zu gehen.
Da Julian und die anderen Jugendlichen bei ihrer Aufgabe, die Insel zu retten, immer wieder auf allerhand Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die Handlung die ganze Zeit spannend. Zumal sie kaum dazu kommen, einmal richtig durchzuatmen, bevor sie schon vor der nächsten Schwierigkeit stehen. Dies hat nicht nur dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefiebert habe, sondern das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Jede Heldin und jeder Held haben ihre individuellen Charaktereigenschaften und Dinge, in denen sie gut sind, aber auch welche, an denen sie noch arbeiten müssen. Dies hat mir richtig gut gefallen, weil sie dadurch nicht nur authentisch wirkten, sondern man sich mit ihnen besser identifizieren konnte. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass sie sich wunderbar ergänzen und dadurch als Team noch mehr zusammenwachsen werden.
Die Idee rund um die Insel Elenum fand ich interessant, ebenso wie die verschiedenen Seelenschatten, die Teil der Heldinnen und Helden sind und somit einen Teil ihres Charakters widerspiegeln. Zudem hat der Autor die Figuren und Schauplätze so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich sie alle regelrecht vor Augen hatte.
Fazit: Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, in der wir Julian auf die Insel Elenum begleiten, die in große Gefahr schwebt. Da Julian, Aiko und die anderen beiden bei ihrem Abenteuer auf viele Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. So habe ich von Anfang an mit ihnen mitgefiebert und war gespannt, was sie alles auf der Insel erleben werden. Nach dem Ende kann ich es kaum noch erwarten zu erfahren, wie es für alle weitergehen wird.
Julian ist überrascht, als er plötzlich in einem Portal verschwindet und auf einer Insel wieder aufwacht. Bei ihm befindet sich ein mysteriöser Anhänger und dann taucht auch noch ein sprechender Husky auf. Julian findet bald heraus, dass er nicht der Einzige auf der Insel ist, Aiko aus Japan wurde ebenfalls auf die Insel teleportiert. Bei ihr befindet sich ein sprechender Drache. Beide Jugendliche treffen auf Aliera, die Inselhüterin, die ihnen mitteilt, dass vier Held:innen und ihre Seelentiere den Kampf gegen das Böse aufnehmen und die Insel befreien müssen. Können Julian und Aiko die Geheimnisse entschlüsseln, das Böse vernichten und wieder nach Hause zurückkehren? Die Reihe "Flüsterwald", die der Autor schon seit Jahren erfolgreich schreibt, hat mich schon begeistern können. Nun überrascht er mit einem neuen Buch für Kinder und Jugendliche. Diesmal geht es nicht in den Wald, sondern auf eine magische Insel, die jedoch kurz davor steht, unterzugehen.
Julian, Aiko und zwei weitere Jugendliche haben die Aufgabe, die Insel zu retten. Ihnen zur Seite stehen ihre sog. Seelentiere. Bei Julian ist es ein sprechender Husky, zu dem er sofort eine tiefe Verbindung aufbaut. Aiko, aus Japan stammend, kommt standesgemäß mit einem Drachen daher. Dieser plappert gerne und hat mich ein bisschen an den Drachen Mushu aus dem Disney-Film "Mulan" erinnert.
Die Story ist wirklich packend. Julian und seine Mitstreiter haben fast keine Erholungspause und müssen sich kurzfristig mit ihrer neuen Situation arrangieren. Das ist gar nicht so einfach, denn auch die Seelentiere wissen nicht genau, was los ist.
Und so werden einfach alle ins kalte Wasser geworfen. Erst nach und nach ergibt sich ein Bild und Julian weiß dann sehr schnell, dass gehandelt werden muss. Und dass es Verluste geben kann. Denn das Böse lässt ihnen keine Ruhe und greift mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln an.
Durch die Flüsterwald-Reihe kenne ich ja den Schreibstil des Autors und war deshalb von Anfang an überzeugt, dass dieses Buch auch wunderbar, informativ, lesenswert und vor allem spannend wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.Das Cover ist auch absolut sehenswert und die Illustrationen sind auch wieder ein echter Hingucker.
Die Insel, auf der sich Julian befindet, ist sehr bildlich beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Auch wird es nicht zu magisch oder zu fantastisch. Eine runde Sache eben.
Fazit: Ein spannender Auftakt zu einer neuen Reihe.
Ich habe bereits einige andere Bücher des Autors gelesen und war deshalb nun auf sein neuestes Werk sehr gespannt. Das Cover mit dem Huskykopf aus Natur hat mich sehr angesprochen und neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt auch sehr gut zum Inhalt der Geschichte.
Im Buch staunt Julian nicht schlecht, als er auf einmal im Besitz eines mysteriösen Anhängers ist und damit von Berlin aus auf eine einsame Insel gelangt. Dort trifft er nicht nur einen sprechenden Husky, sondern auch das Mädchen Aiko aus Japan. Und ihren redseligen Drachen! Gemeinsam finden sie heraus, dass Inselhüterin Aliera mächtige Artefakte ausgesendet hat, um vier junge Held*innen und ihre Seelentiere für den Kampf gegen das Böse zu gewinnen. Jetzt gilt es, nicht nur die anderen beiden Teammitglieder zu entdecken, sondern auch gefährliche Prüfungen zu bestehen. Werden sie es schaffen, ihre wahre Stärke zu entfalten und die Geheimnisse der Insel zu entschlüsseln?
Der Schreibstil ist wieder einfach zu lesen und kindgerecht, die Welt der magischen Insel wurde bildhaft und lebendig beschrieben , so konnte ich mir alles gut vorstellen. Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich die Geschichte auch in wenigen Tagen gelesen.
Julian ist ein sehr sympathischer Junge und ich hatte ihn zu Beginn schon gleich ins Herz geschlossen, da er sich für Tiere im Tierheim und in Not eingesetzt hat. Durch diese Sympathie konnte ich mit ihm mitfiebern und war bei seinem Abenteuer immer an der Seite des netten Jungen. Man trifft auf der Insel auch auf andere Charaktere mit ihren Seelentieren, ein Mädchen ist sehr klug und wissbegierig, ein Junge möchte seinem Vater gefallen und vergisst dabei fast seine eigenen Träume und ein anderes Mädchen müssen die Kinder erst aus den Klauen fürchterlicher Monster befreien.
Das Buch ist sehr action- und abenteuerreich und es wird einem nicht langweilig. Manchmal war es mir fast ein wenig viel Action, und die Geschichte blieb ein wenig oberflächlich. Da das Buch einen Reihenauftakt darstellt kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass sie Geschichte noch besser werden wird in den nächsten Bänden. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat waren die zwei überraschenden Wendungen in der Geschichte.
Fazit: Gelungener Auftakt indem die Protagonisten vorgestellt werden und indem es jede Menge Monster, Action und Abenteuer gibt.
Ihr Lieben 🥰, heute möchte ich Euch eine neue Jugendbuch-Reihe von @gsuchanek und dem @ueberreiterverlag vorstellen. . Julian ist 15 Jahre, kommt aus Berlin und ist nicht nur tierlieb, er hat einfach ein Gespür für Tiere und arbeitet ehrenamtlich in einem Tierheim. Hier verweilt er oft, wenn er sich nicht mit seinem besten Freund Milo trifft. Julian trägt oft eine tiefe Wut in sich, die er leider nicht gut kontrollieren kann und hat mit Aggressionen zu kämpfen. Julian findet sich von dem einen Moment zum nächsten auf einer mysteriösen Insel, namens Elenum, wieder und muss mit 3 weiteren Jugendlichen ein Rätsel lösen. . Es droht Gefahr auf der Insel. Gefährliche Kreaturen sind unterwegs und alle sind in Gefahr. Die Insel, die Jugendlichen, aber auch die Person, die unsere „4 Helden“ gerufen hat. Nichts ist so, wie es scheint und es gilt, die Gefahr zu bannen. Sie müssen gemeinsam einen Weg finden und somit beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. So müssen sie sich kennenlernen, vertrauen, zusammenarbeiten und gemeinsam gegen etwas Unbekanntes kämpfen. Wer dahinter steckt, wird natürlich nicht verraten. Wollt ihr Wissen, ob Julian mit seinem Seelentier Aiko und seinen neuen Freunden es gelingt, die Gefahr zu bannen, so müsst ihr unbedingt das Buch lesen. . Meine Meinung/Fazit: Der Schreibstil des Autors ist wieder gut und flüssig. Das Cover hat mich sofort gecatcht und ich habe bei @lovelybooks beim Gewinnspiel mitgemacht und habe ein Buch gewonnen. Für diese Chance möchte ich mich noch einmal bei Euch bedanken, dies gilt natürlich auch dem Verlag und vor allem dem Autor. . Ich kenne bereits die Reihe „Flüsterwald“ von der ich sehr begeistert bin und daher auch etwas verwöhnt, was die Geschichte und den Humor angeht. Das hat mir bei dem Buch ein wenig gefehlt. Ich bin natürlich mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und da es der Beginn einer Fortsetzungsreihe ist, denke ich, wir können uns auf Großes einstellen. Band 1 hat mich daher nicht zu 100 % überzeugt, es war tatsächlich anfangs sehr strukturiert und erklärend, aber zum Ende hin wurde es sehr spannend und endete mit einem Cliffhanger 🫢.
Wir dachten ja, wir haben schon alles gesehen. Drachen? Klar. Magische Inseln? Warum nicht. Aber ein sprechender Husky, der mir fast die Show klaut? Jetzt wird’s wild. Ich hab das Buch zusammen mit meiner Tochter gelesen – eigentlich wollten wir nur kurz reinblättern. Tja. Zwei Stunden später saßen wir da, beide mit leuchtenden Augen und leichtem Lesekater, weil: nur noch ein Kapitel. Und dann noch eins. Und dann dieser Cliffhanger!
Julian, der plötzlich von Berlin auf einer geheimnisvollen Insel landet? Super relatable. Also, wenn man mal von der Magie und dem Dimensionswechsel absieht. Die Story zieht sofort rein. Elenum ist nicht nur irgendeine Insel – das Ding hat Stil. Und gefährliche Prüfungen. Und Seelentiere! Hallo? Ein Delfin, ein Falke, ein Drache und dieser charmant-verpeilte Husky, der mich mehrmals laut lachen ließ – was will man mehr?
Meine Tochter hat sofort Aiko ins Herz geschlossen, ich fand Kiano ziemlich cool. Wir haben beim Lesen ständig pausiert, um uns über den Verdacht zum Verräter auszutauschen – sie ist überzeugt, es ist jemand ganz anderes als ich denke (und ich fürchte, sie liegt wieder richtig…). Beim großen Showdown hat sie laut „WAS?!“ gerufen, ich fast mein Wasser verschluckt. Diese Buddyread-Momente waren pures Gold.
Der Humor ist genau unser Ding: witzig, frech, aber nie albern. Man merkt, dass da ein Herz für echte Charaktere und spannende Geschichten schlägt – ohne nervige Langeweile oder ewige Erklärschleifen. Sie hat mich übrigens mehrfach „freundlich“ darauf hingewiesen, dass ich nicht weiterlesen darf, wenn sie nicht dabei ist. Fair. Aber hart.
Timo Grubings Illustrationen geben dem Ganzen den letzten Zauber-Schliff – die Bilder sind einfach klasse. Und jetzt? Jetzt sitzen wir hier, starren den Kalender an und zählen die Tage bis Band 2. Und verdächtigen jeden, der zu nett ist, ein möglicher Verräter zu sein. Kurz gesagt: Magie, Spannung, Witz und Seelentiere – was für ein genialer Reihenstart!
Nach "Flüsterwald" startet mit "Magic Island - Ruf der Seelentiere" eine neue Fantasy-Reihe von Andreas Suchanek.
Das Buchcover fällt sofort ins Auge: Ein Junge steht im Vordergrund, umgeben von anderen Kindern in einer Waldlandschaft. Wer genau hinschaut, entdeckt den Umriss eines Husky-Kopfes, was das Ganze noch spannender macht und die Neugier weckt.
Suchaneks Schreibstil ist locker und zugänglich. Die Kapitel sind knackig kurz und beginnen jeweils mit einer schwarz-weißen Illustration und einer Überschrift, die dem Buch einen zusätzlichen visuellen Kick verleihen. Das hilft, in die Geschichte einzutauchen, und macht das Lesen zum Erlebnis.
Die Handlung wirbelt den Protagonisten Julian direkt in die mystische Welt von Elenum, wo er sich in einem Strudel aus Abenteuern und Herausforderungen wiederfindet. Spannung und Action sind garantiert, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Die Charaktere sind vielfältig und gut ausgearbeitet – jeder der vier Jugendlichen hat seine eigenen Stärken und Schwächen, was die Identifikation leicht macht. Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt spielen eine große Rolle und sorgen dafür, dass man die Figuren schnell ins Herz schließt.
Besonders beeindruckend ist die detailreiche Gestaltung der magischen Insel, die nach und nach ihre Geheimnisse preisgibt.
Die Helden stehen vor schwierigen Entscheidungen, während auch die Gegenspieler ihren Platz in der Geschichte finden, was die Konflikte noch spannender macht. Ein rundum gelungenes Buch, das man nur empfehlen kann!
In Ruf der Seelentiere entführt Andreas Suchanek sein Leser auf die geheimnisvolle Insel Elenum, wo vier Jugendliche aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenkommen, um ihre magischen Fähigkeiten zu entdecken und die Welt zu retten. Julian aus Deutschland, Aiko aus Japan, Cally aus Hawaii und Kiano aus Afrika werden von ihren einzigartigen Seelentieren begleitet – darunter ein sprechender Husky und ein redseliger Drache. Gemeinsam müssen sie gefährliche Prüfungen bestehen und die Geheimnisse der Insel entschlüsseln.
Suchanek schafft es, eine packende Geschichte für Kinder ab 11 Jahren zu erzählen, die mit witzigen Dialogen und fesselnden Cliffhangern überzeugt. Die unterschiedlichen Hintergründe der Protagonisten und ihrer Seelentiere verleihen der Geschichte Vielfalt und Tiefe. Die Illustrationen von Timo Grubing ergänzen die Erzählung wunderbar und lassen die magische Welt lebendig werden. Die Einführung der Charaktere und der Welt sind teilweise etwas schnell, doch die rasante Handlung und die spannenden Herausforderungen halten die Spannung aufrecht und machen Lust auf die Fortsetzung der Reihe.
Ein gelungener Start in eine vielversprechende Fantasy-Serie, die mit originellen Ideen und sympathischen Charakteren überzeugt. Für kleine und große Leser, die Abenteuer, Magie und tierische Begleiter lieben.
Julian landet mittels eines magischen Portals auf einer Insel. Dort trifft er sein Seelentier, einen sprechenden Hund namens Askan, und weitere Jugendliche, die wie er die Mission erhalten, die Insel und damit die Welt zu retten. Ihr Gegner ist ausgerechnet der Sohn ihrer Gönnerin, die sie auf die Insel geholt hat.
MEINUNG
Gut gefallen hat mir, dass die Handlung ein hohes Tempo hatte. Auch die Gruppe der Held*innen fällt divers aus, Mädchen und Jungen mit verschiedenen Begabungen und Herkunftsländern.
Das bunte Cover ist ansprechend im Cartoonstil gehalten und auch die Buchseiten warten durch einen Zierrand auf. Die etwas größere Schriftgröße macht die Seiten auch für ungeübte oder seltene jugendliche Leser*innen bewältigtbar (und auch als Erwachsene habe ich mich darüber gefreut, endlich mal ein optisch gut lesbares Buch vor mir zu haben).
Bei der Ausgestaltung der Held:innen hätte ich mir insgesamt mehr Tiefe gewünscht, denn außer über Julian erfährt man sehr wenig, für mich auch zu wenig, um sich mit den anderen dreien zu identifizieren. Nicht-Erwachsenenen Leser*innen empfinden das eventuell anders.
Humor und Action sind vorhanden, über der Gürtellinie und unblutig, so wie es sich für ein Kinder- bis Jugendbuch gehört. Der Showdown ist gelungen und auch der Cliffhanger im letzten Kapitel macht Lust auf mehr.
Das Cover hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht und auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre konnte es mich begeistern. Julian aus Berlin ist tierlieb und hat aber auch ein Aggressionsproblem. Als er auf einmal im Besitz eines mysteriösen Anhängers ist, staunt er nicht schlecht als er sich anstatt in Berlin auf einer einsamen Insel wiederfindet. Dort trifft er nicht nur auf einen sprechenden Husky, sondern auch Aiko aus Japan mit ihrem sprechenden Drachen. Von der Inselhüterin erfahren sie, was es mit den Artefakten auf sich hat und dass sie zusammen mit ihren Seelentieren und zwei weiteren Jugendlichen das Böse bekämpfen müssen. Das Inselsetting war gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die vier Jugendlichen waren mir sympathisch und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Es hat mir sehr gut gefallen, wie sie sich nach anfänglichen Schwierigkeiten aufeinander verlassen konnten und zusammengearbeitet haben. Sie lernen einiges über sich selbst und vertrauen auf das was sie können. Nachdem sie ihre Aufgabe erledigt haben, dürfen sie alle wieder nach Hause zurück. Dieses Buch endet mit einem heftigen Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen. Ein spannender Auftakt mit sehr interessanten Charakteren, tollem Setting und einem krassen Cliffhanger.
„Magic Island - Ruf der Seelentiere“ ist der erste Band der Magic Island Fantasy-Buchreihe des Autors Andreas Suchanek.
Der 15-jährige Julian lebt in Berlin. Durch ein Portal gelangt er auf eine Insel, wo er zunächst seinen Seelenschatten - einen Husky namens Askan - kennenlernt. Im weiteren Verlauf der Handlung lernt er drei weitere Teenager - Aiko aus Japan, Kiana aus Ghana und Cally aus New York - und ihre Seelentiere kennen. Sie haben die Aufgabe die Welt zu retten. Dabei wird es schnell gefährlich, abenteuerlich und fantastisch.
Der Schreibstil des Autors ist sehr lebendig und leicht zu lesen. Seine Charaktere sind facettenreich und jeder von ihnen hat eine ganz eigene Persönlichkeit. Die Handlung steckt voller Magie, Fantasie und spannender Momente, da von Beginn an bedrohliche Situationen auf die Protagonisten zukommen.
Das Cover und die Zeichnungen im Buch wurden mit viel Liebe zum Detail durch den Illustrator Timo Grubing gestaltet und runden das Leseerlebnis perfekt ab.
Ich hatte es nicht anders erwartet, da es typisch für den Autor ist, das Buch endet mit einem Cliffhanger und nun kann ich es kaum abwarten bis Band zwei im Sommer des Jahres erscheint.
Ich war sehr gespannt auf das Buch und fand die Grundidee dahinter wirklich toll.
Gemeinsam mit Julian betreten wir ein Portal und landen auf einer geheimnisvollen Insel voller gefährlicher Wesen. Dort gibt es eine magische Verbindung zwischen Artefakten und Seelentieren. Die Geschichte folgt einer Gruppe Jugendlicher, die sich als Held*innen beweisen müssen, um die Insel Elenum zu retten.
Dafür müssen sie zahlreiche Prüfungen bestehen – doch mit ihren Seelentieren an ihrer Seite erhalten sie wertvolle Unterstützung. Die Handlung ist actionreich, voller spannender Plot-Twists und hat stellenweise eine düstere Atmosphäre.
Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich wurde mit den Charakteren nicht richtig warm, und die Seelentiere blieben für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund – eines empfand ich sogar als eher nervig. Zudem wurden unzählige Fragen aufgeworfen, aber nur zögerlich beantwortet. Das Ende war zwar unerwartet, hat mich aber nicht dazu motiviert, die Reihe weiterzuverfolgen. Ich glaube, die Bücher des Autors sind einfach nicht mein Fall.
Die Gestaltung des Buches hingegen hat mir gut gefallen. Das Cover ist kreativ umgesetzt, und auch die Innenseiten wirken durch das Randbild ansprechend und aufgelockert.
Zum Inhalt der Geschichte möchte ich eigentlich nichts weiter ausführen, da es da bereits hinlängliche Rezensionen zu gibt. Und um es auch kurz zu machen – ich fand den Reihenauftakt wirklich schön, gut lesbar und werde gerne auch noch folgende Bände lesen.
Was mir diesmal jedoch so ein klein wenig zu denken gab ist die Frage – Kennt man einen, kennt man alle? Mir fiel in diesem Buch so akut der immer wiederkehrende Handlungsaufbau auf. Zuerst wird der grundlegende Handlungsrahmen im Prolog kurz angerissen. Dann wird der Held eingeführt und auch recht zügig in die entsprechende Geschichte gesetzt, die er nun mit Hilfe von Begleitern (seinem Seelentier und einer kleinen Unterstützerparty) mehr oder weniger bewältigen muss. Dabei wird recht schnell klar, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und man kann ohne weiteres erwarten, dass 1. Twists auftreten und 2. ein Cliffhanger den Band abschließt. Ich will damit jedoch nicht sagen, dass ich einen derartigen Aufbau nicht mag. Doch irgendwie wird der Grundablauf dadurch ein wenig „monoton“. Und immer wieder ein Cliffhanger am Ende ist auch nicht immer sinnführend.
Wenn ich dann diesen Serienauftakt mit der älteren Kinderbuchreihe „Flüsterwald“ vergleiche, find ich letztere doch schöner. Aber vielleicht kommt da ja in der Zukunft doch noch etwas anderes. Ich bleibe auf jeden Fall gespannt.
Kindern, die bisher noch keines von Andreas Suchaneks Büchern gelesen haben, kann ich diesen Serienauftakt absolut empfehlen, vor allem wenn sie auf tierische Begleiter stehen.
Muss man erst mal durchsteigen Endlich eine neue Reihe von Suchanek und endlich eine neue Welt, in die ich eintauchen kann. Dachte ich, doch es wurde verzwickter als gedacht. Die Welt selbst ist wunderschön, wenn auch vom Zerfall bedroht, aber dafür sind ja unsere vier Helden da. Es passiert hier einfach zu viel noch drumherum, dass wohl in den kommenden Bänden aufgelöst wird. Vom Ende war ich allerdings noch mehr verwirrt. Ich liebe den Schreibstil und die Figuren, wenn sie auch ihre Macken haben. Es sind eben Teenager, die ihren Weg noch nicht ganz gefunden haben und jetzt über sich hinauswachsen müssen. Die Illustrationen sind wie gewohnt wunderschön und geben dem Ganzen noch das gewisse I-Tüpfelchen. Ich freue mich auf die weitere Reihe und hoffe, dass ich noch tiefer in die Welt von Magic Island eintauchen darf. Vor allem, nach diesem bösen Cliffhanger muss jetzt schnell Band zwei her
Zum Inhalt: Julian weiß nicht wie ihm geschieht, als er wie durch Zauberhand auf einer einsamen Insel landet, wo er nicht nur auf einen sprechenden Husky trifft sondern auch auf ein japanisches Mädchen mit einem redseligen Drachen. Sie finden heraus, dass vier Helden mit ihren Seelentieren den Kampf gegen das Böse gewinnen. Sie müssen die anderen beiden Helden finden um die Prüfung zu bestehen. Meine Meinung: Was für ein schöner Auftakt in eine neue Serie des Autoren! Und was für ein böser Cliffhanger am Ende! Mir hat die Geschichte gut gefallen, vor allem auch, dass die vier Helden aus unterschiedlichen Ländern kommen und sich doch verständigen können. Die Idee der Seelentiere gefällt mir gut. Das Buch ist sehr spannend und fantasievoll und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die ja zum Glück nicht so lange auf dich warten lässt. Fazit: Schöner Auftakt
I couldn't really get into this one. The concept is fine but the execution felt a bit lackluster to me. I felt nothing for the characters and their relationships didn't feel very deep or developed.
Plot Ruf der Seelentiere bekommt 3,5 Sterne von mir, da es mich gut unterhalten hat und es viel Action gibt, ich aber denke, dass es für Kinder stellenweise etwas gruselig sein könnte. Am Anfang bekommen wir einen guten Einblick in Julians Leben, wobei ich sein Tierrettungshobby echt niedlich fand. Die gesamte Handlung in der magischen Welt findet dann nur an einem Tag statt. Die Idee mit den Anti-Held*innen gefällt mir gut, aber andere Dinge fand ich etwas unkreativ, wie der Name „Malus-Glas“ für das böse Glas; auch war es so offensichtlich, dass . Das Ende ist wortwörtlich eine meiner größten Ängste, also bin ich gespannt, was als nächstes passiert.
Schreibstil Das Buch ist flüssig zu lesen, allerdings fand ich, dass für Kinder teilweise etwas schwierige Worte verwendet wurden, wie bspw. Peptalk.
Figuren Die Figuren haben mir generell gut gefallen, auch wenn sie etwas klischeehaft sind. Die Gruppe braucht natürlich eine Person, die gegen alles ist, und auch Askan ist der klischeehafte coole sorglose Sidekick. Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, dass die eine asiatische Figur fleißig ist und Kampfsport macht. Hingegen mochte ich den Drachen gerne und auch die Tatsache, dass es eine genderfluide Person gibt.
Magic Island ➳ Ruf der Seelentiere: ★★★.5 ➳ Zauber des Vergessens: tbr ➳ Auf geheimen Schwingen: tbr