Drei Jahre sind vergangen seit Kajsa als Journalistin in ihrem letzten großen Fall tätig war. Jetzt arbeitet sie an einer Doku über das Pflegeheim, in dem ihre Mutter untergebracht ist. Diese soll spannender werden, als sie geahnt hat: Zuerst stirbt eine Pflegerin und dann in unmittelbarer Nähe ein 10 jähriger Junge. Ob es hier einen Zusammenhang gibt?
Wie schon im ersten Band handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi, in welchen man die polizeilichen Ermittler begleitet, sondern es wird alles auch Sicht einer Journalistin erzählt. Dabei spielt neben den Kriminalfällen auch ihr privates Leben eine große Rolle. Neben psychischen Problemen, mit denen Kajsa zu kämpfen hat, sind da auch noch familiäre. Dabei geht das eine in das andere über. Es gibt nicht separate Kapitel über ihr Privatleben und über ihre Ermittlungen, sondern alles gemeinsam ergibt tatsächlich ein großes Bild, was mir sehr gut gefällt.
Dieser zweite Band rund um die Journalisitin hat mir tatsächlich noch besser gefallen als der erste. Ich fand, dass Kajsas Persönlichkeit sehr gut dargestellt wurde und alles in allem sehr rund war. Wie schon im ersten Buch ist der erste Teil trotz ausreichender Geschehnisse eher ruhig und gegen Ende kommt dann nochmal ordentlich Tempo dazu, aber nicht in einem unangenehmen gesetzten Ausmaß.
Der Kriminalfall an sich ist sehr interessant und auch wenn bestimmte Zusammenhänge schnell klar sind, so hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter ist.
Ich freue mich schon, mehr über Kajsa zu lesen.