“Cuando hablo por primera vez con alguien sobre el tema de una «educación libre », es lo más común que enseguida surjan objeciones más o menos apasionadas sobre la «necesidad de límites». Pero las preguntas sobre este tema tampoco disminuyen cuando los padres o cuidadores se aventuran a dar sus propios pasos hacia un trato respetuoso con los niños. Más bien al En sinnúmero de situaciones nuevas y en cada nueva etapa de desarrollo asoman también nuevas dudas e incertidumbres. Para nosotros –adultos que a menudo hemos sido educados y restringidos por límites– no es fácil comprender que en realidad los límites pueden tener la función de definir un espacio en el cual se puede actuar con independencia y libertad y en el cual se pueda dar un verdadero desarrollo humano. Pero en la medida en que logramos hacer esta distinción, nos damos cuenta de que los límites no definen el ser del otro, sino –por el contrario– sirven para mantener el entorno relajado, de manera que todos –niños y adultos– se sientan cómodos en él, vivan nuevas experiencias gracias a la toma de decisiones personales y aprendan a diferenciar entre necesidades auténticas y sustitutivas”. Rebeca Wild
Man muss sinnvolle Regeln ausformulieren, die immer und für alle gleich sind. Dabei soll man darauf achten, welche Konsequenzen die Regeln auslösen, sodass sie nicht im Weg sind, sondern ein gutes Miteinander und konzentriertes Freilernen ermöglichen.
Eine Beispielgrenze ist aber zum Beispiel, dass ein Kind am Morgen trödelt und es wird empfohlen, dass das Kind dann gar nicht mehr in den Kindergarten gebracht wird. Schlimmstenfalls will das Kind sogar zu Hause bleiben, bestenfalls ist es gar nicht machbar, weil der VM eben nicht umgeplant werden kann. Ich würde darauf hinweisen wann wir aus dem Haus müssen, wie viel Zeit vergangen ist und überlegen, ob es ist, weil Dinge nicht vorbereitet waren. Als Konsequenz würde ich das Kind auffordern sich für die Verspätung zu entschuldigen und darauf hinweisen, dass jetzt weniger Zeit zum Ankommen und Freispielen ist. Eventuell auch, dass man sich jetzt selber beeilen muss oder sogar zu spät dran ist. Jedenfalls muss klar sein, dass es unhöflich ist sich zu verspäten.
Jetzt ist die Frage, ist es weltfremd oder einfach veraltet? Ich finde aber generell, dass alle Gesellschaften absinken, wenn beide Partner sofort wieder arbeiten. Vor Allem, wenn sie das Vollzeit tun. Kinder erleben dann nichts mehr und wachsen in einer Blase auf. Es gibt dann nichts mehr zu tratschen oder im Rollenspiel wiederholt zu erleben. Ganztagskinder werden einfach dümmer, rücksichtsloser und aggressiver, während ein Halbtagsaufenthalt wichtig für die Sozialisation ist.
Ich finde auch nicht, dass ein Kind durch Integration überfordert wird außer es ist mit Ausnahmen konfrontiert.
Man muss aufpassen, dass Kinder nicht durch Brechen von Regeln und Grenzen Aufmerksamkeit wollen oder Dinge tun, weil sie sich nach Regeln sehnen, die noch nicht gesetzt worden sind. Ein Rahmen gibt Sicherheit und Freiheit sich zu bewegen, angstlos zu tun und macht es leichter zu lernen, weil man das Rad nicht neu zu erfinden hat, sondern weiß an was man sich zu halten hat.
Als Beispiel war ein Kind, das sich aus einem Obstkorb bedienen durfte. Es hat über Appetit und Hunger nach dem Obst gegriffen und in Wahrheit darauf gewartet eine Grenze gesetzt zu bekommen. Es wollte die Aufmerksamkeit der Erwachsenen haben und daran gehindert werden mit Müh und Not noch eine Frucht in sich hineinzustopfen. Es reicht festzustellen, dass das Kind wahrscheinlich satt ist, nachzufragen, ob es wirklich noch eine Mandarine essen will und darauf hinzuweisen, dass ihm vom Überessen schlecht werden könnte.
Eine vorbereitete Umgebung setzt von sich aus einen Rahmen. Wenn man Regeln und Grenzen setzt, muss man definieren, ob man echte Bedürfnisse oder ihren Ersatz bedient. Die Grenzen dürfen nicht einengen und müssen erkunden, experimentieren und ausprobieren zulassen.
Frucht versus Teig drücken Wasserglas versus Kätzchen herumschleppen
Die Umgebung muss mit einbezogen werden
Toben im Garten erlaubt, aber drinnen nicht
Echtes versus unechtes Weinen (!)
Grundlage von Regeln und Grenzen muss immer der gegenseitige Respekt sein. Ein Kind soll sich bewahrt, bewacht und abgesichert, nicht aber gereizt und gemobbt vorkommen.
Bei wiederholtem Regelbruch oder Aggression sollte das System und die Umgebung überprüft werden. In der Regel wollen Kinder gefallen und brav sein.
Natürlich müssen sich die Regeln und Grenzen mit dem Alter verändern um neue und andere Bedürfnisse zu befriedigen.
Regeln der Liebe: 1. Auch wenn das Kind andere Eigenschaften als gewünscht zeigt 2. Auch wenn sein Handeln und Denken eigen sind 3. Auch wenn es gegen Sitten und Werte verstößt 4. Auch wenn scheinbar ohne Grund geweint wird
Die Liebe und Akzeptanz ist das Fundament des Regelwerks und darf sich nie verändern, sodass ein Grundvertrauen geschaffen wird.
Aggression verursacht dabei Aggression. Es soll weder Ohrfeigen noch Schütteln oder Brüllen geben. Ein Kind soll so behandelt werden, wie man wünscht, dass es einen selber und andere behandelt. Das ist meistens genug um aggressives Spielen zu verhindern. (Etwa Grundsatz: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch niemand anderen zu)
Gerecht gemaßregelte Kinder wehren sich nicht außer sie streben nach Aufmerksamkeit. Andere buhlen mit positiven Verhalten um Aufmerksamkeit, was genau so schlecht ist.
Aufmerksamkeit soll nicht erbettelt werden müssen. Eine sanfte Berührung da, ein Annähern, ein Hinbeugen, Neigen des Kopfes, eine leise Stimme, die begleitet und vorbereitet, erklärt. Man muss sich immer ganz und gar mit Körper, Gefühlen und Gedanken zuwenden, aber man darf ein Kind nicht überschwemmen, sodass es sich fast entziehen muss.
Man muss aus Liebe und Interesse handeln. Jedes Kind braucht konkrete Erlebnisse, die sein Vertrauen in die Welt bestätigen. Nur so entsteht eine sichere Bindung.
Wenn man eine Grenze setzt, diskutiert man nicht. Man erklärt sich zwar, stellt aber klar, dass nichts zu ändern ist. Hat man etwa Angst um seinen Plattenspieler, stellt man sich zwischen das Kind und das Gerät und sagt deutlich, dass man es nicht damit spielen lässt. Hört das Kind nicht, greift man sehr wohl physisch ein und behauptet seine Grenzensetzung. Man vermeidet die körperliche Berührung aber in der Regel. Erst wenn die Situation aufgelöst wird, erklärt man sich. So entstehen nicht sofort Gefühle der Abwehr, etwa weil das Kind sich denkt, dass es doch sehr wohl aufgepasst hat den Plattenspieler nicht zu beschädigen. Es reicht schon, wenn man sagt, dass man weiß, dass es unabsichtlich passieren würde.
Jede Regel und Grenze muss stets im jeweiligen Lebensprozess reflektiert und hinterfragt werden.
So kann es verboten werden mit dem Essen zu matschen, dann aber anderswo ein Angebot gesetzt werden, wo das Kind gerade dieses Bedürfnis ausleben darf. (Matsch, Knetmasse, Kartoffelbrei kochen)
Für Wild ist es wichtig, dass jede Grenze mit einer Entscheidung gekoppelt ist, damit das Kind frei sein kann. Lässt es sich auf die Einheit oder das Material ein, lässt es sich auch auf die verbundenen Regeln ein. Fällt ein Kind aus der Gruppe oder entschließt sich dazu auszutreten, darf es die periodisch stattfindende Einheit ein ganzes Semester nicht mehr besuchen. (Flöten, 15min üben)
Dann wird wieder sehr wohl beim Herantreten Kontakt aufzunehmen, bevor eine Regel ausgesprochen wird. Etwa “Mit diesen Stiften lasse ich dich nicht spielen” und vorher legt man eine Hand auf die Schulter. Wild geht davon aus, dass Grenzen als Unterbrechung immer weh tun.
Um das zu berücksichtigen, soll man Kinder vor einer Unterbrechung vorwarnen. Etwa sagt man, dass man in zehn Minuten den Spielplatz verlassen wird, räumt schon einmal Getränke und Jacken ein und ruft sie erst dann zu sich um zu gehen.
Eltern sollen auch nicht gehorchen. Wenn ein Kind forsch den Teller hinschiebt und “Brot mit Butter und Honig” sagt, dann soll das nicht einfach hingenommen werden. Man fragt dann nicht, ob das Kind sich das Brot selbst schmieren soll, sondern weist es gegebenenfalls darauf hin und bemerkt auch die Unhöflichkeit.
Man hat auch auf seine Sprache zu achten. So ist man selber immer respektvoll und liebevoll und vermeidet Formulierungen wie “Leider muss ich dich jetzt ins Bett bringen” versus “Ich bringe dich jetzt ins Bett.”
Was jedenfalls keine story ist, dass ich für nichts und niemanden eine Gefahr dargestellt habe und quasi ein Aggressionspotential von 0 habe. Genau. Ich habe wirklich nicht dran gedacht.
Toll. Wenn du dastehen würdest, wüsste ich a schon wieder net wo hinschauen. Um das Ganze auf den Punkt zu bringen, bei Webern a net. So schlimm ist es.
Und dann kommt wieder ein Beispiel, wo Rafael seinen Eltern Besuch am WE verboten hat, obwohl er gar kein Interesse an gemeinsamer Zeit hatte, sondern sogar selber zu den Nachbarskindern ist. Da würde ich meinem Kind auch sagen, dass ich mich nicht so behandeln lasse. Er ist sogar zum Kontrollieren vorbei…
Das spontane Spiel ist wichtig und Erwachsene sollen beim Rollenspiel lieber nur dabei sitzen, weil ein Kind keine Rolle spielt sondern Erlebnisse aufarbeitet.
Kinder wollen frei aber auch nach Regeln spielen. Ihnen sollen beide Arten von Spiel ermöglicht werden.
Zuletzt wird sich mit der Freiheit von Erwachsenen auseinandergesetzt, sodass auch die Eltern Zeit und Freiheit finden, aber vor Allem wie man Freiheit ermöglicht.
Erziehung braucht also Liebe, Respekt, Spiel und orientiert sich an den Entwicklungsprozessen des Kindes und am Erwachsenen.
Es un libro que básicamente son opiniones de la autora bastante desordenadas, a veces cuesta mantener el hilo. Se repite, da vueltas a un mismo tema... No tiene una estructura clara, es como si la autora hubiera plasmado lo que piensa sobre la educación en base a su experiencia personal (trabaja en una escuela libre en Ecuador) sin demasiada revisión ni demasiada base teórica.
En cuanto a contenido, se nota que no es psicóloga, sino pedagoga. Alguna cosa está interesante, especialmente lo vería para padres a los que les cuesta poner límites (más que para los que ponen muchos), pero igualmente me parece difícil de leer en muchas ocasiones.
No es un manual ni un libro de autoayuda, no hay consejos ni trucos, no hace proselitismo de su escuela, este libro es ni más ni menos una larga reflexión sobre su experiencia personal como fundadora de una escuela libre en Ecuador y una exposición de sus métodos y motivos. Personalmente agradezco el estilo de escritura, firme y accesible, obviamente tienes que estar interesada en el tema, pero desde luego es una lectura relativamente sencilla. El capítulo "límites para adultos" es ORO.
Alguna idea interesante pero en general me parece que plantea todo el tiempo los mismos problemas, pero casi sin dar soluciones o al menos ideas para probar. Muchas veces me perdía y no sabía ya por donde iba o que quería decir.