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Winternacht: Der Schnee begräbt alles. Nur die Lügen nicht.

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Wenn die Liebe dein Todesurteil bedeutet ...

Die Ehe mit dem Politiker Michael Anderson hat sich nach einem halben Jahr für Olive in einen Alptraum verwandelt. In ihrer Einsamkeit lässt sie sich in einer kalten Winternacht auf ein Gespräch mit einer Fremden ein, die ihr Unglaubliches enthü In dem Umfeld ihres Angetrauten verschwinden nach und nach mehrere Frauen. Was mit ihnen passiert, ist unklar, aber Olive könnte die Nächste sein ...

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Published February 21, 2025

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Sharon J. Bolton

44 books4,571 followers
Sharon's newest book The Split is now available in both hardback and paperback in the UK!

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Sharon J Bolton was born and brought up in Lancashire, the eldest of three daughters. As a child, she dreamed of becoming an actress and a dancer, studying ballet, tap and jazz from a young age and reading drama at Loughborough University.

She spent her early career in marketing and PR before returning to full-time education to study for a Masters in Business Administration (MBA) at Warwick University, where she met her husband, Andrew. They moved to London and Sharon held a number of PR posts in the City. She left the City to work freelance, to start a family and to write.

She and Andrew now live in a village in the Chiltern Hills, not far from Oxford, with their son and the latest addition to the family: Lupe, the lop-eared lurcher. Her daily life revolves around the school run, walking the dog and those ever-looming publishing deadlines.

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Profile Image for Mamenu.
146 reviews3 followers
January 18, 2026
Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil der Klappentext eine beklemmende, psychologische Geschichte versprochen hat. Der Einstieg im Hotelrestaurant ist auch tatsächlich stark und ungewöhnlich: Olive Anderson sitzt allein da, als sich eine fremde Frau zu ihr setzt und behauptet, mit ihr verheiratet zu sein. Diese Szene hat mich sofort irritiert und neugierig gemacht – trotzdem bin ich überraschend schwer in die Geschichte hineingekommen.
Der Roman wird in Vergangenheit und Gegenwart erzählt, und genau das war für mich anfangs problematisch. Die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen waren für mich oft nicht fließend genug. Mehrmals war ich kurz verwirrt und musste mich erst wieder orientieren, ob ich mich gerade in der aktuellen Flucht im Schneesturm oder in Olives Vergangenheit befinde. Das hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen und dazu geführt, dass ich emotional zunächst auf Distanz geblieben bin.
Gerade in der Vergangenheit wird Olives Ehe und ihr innerer Zustand beschrieben – eine Beziehung, die nach außen perfekt wirkt, sich für sie aber schnell als Albtraum entpuppt. Rückblickend fand ich diese Einblicke sehr wichtig und auch nachvollziehbar, aber während des Lesens brauchte ich Zeit, um mich darauf einzulassen. Olives Einsamkeit, ihre Unsicherheit und ihr Wunsch nach Nähe werden zwar deutlich, doch ich musste erst lernen, sie wirklich zu verstehen.
Die Kapitel in der Gegenwart haben mich dagegen deutlich mehr gepackt. Die Fahrt in den Schneesturm hinein, das Gefühl von Kälte, Angst und Ausgeliefertsein – das alles war sehr intensiv beschrieben. Hier habe ich die Anspannung körperlich gespürt und wollte unbedingt wissen, wie sich die Situation weiter zuspitzt. Mit zunehmendem Fortschritt des Buches ergab für mich auch das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart mehr Sinn, und die anfängliche Verwirrung ließ langsam nach.
Am Ende bleibt für mich ein ehrlicher, leicht zwiespältiger Eindruck zurück. Winternacht – Der Schnee begräbt alles ist kein Buch, das mich sofort abgeholt hat, sondern eines, auf das ich mich erst einlassen musste. Der Einstieg war für mich holprig, doch die Atmosphäre, die psychologische Tiefe und die beklemmende Gegenwartshandlung haben mich letztlich überzeugt.
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