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Avec vue sous la mer

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« Tu connais le Pyramidia dans le 77 ? C’est un hôtel. Et c’est là que tout commence. Dans un hall. Entre un comptoir et deux ficus. Face à un panneau où il y a écrit « Magic Cruising Espace Rencontre. »

Un matin, Slimane Kader décide de s’engager sur un bateau de croisière en mer des Caraïbes. Fini la cité du 9-3, direction Miami, mais pas pour le farniente et les palmiers. Il se retrouve homme à tout faire dans une ville flottante transportant 8000 passagers. 6000 ont vue sur la mer : les touristes. 2000 vivent sous la mer : des esclaves modernes, employés pour répondre aux désirs des étages supérieurs. Les Chinois aux cuisines, les Indiens à la buanderie, les Mauriciens au service, les Chicanos au nettoyage. Slimane, jeune Français originaire de Kabylie, est au bas de l’échelle, le « joker ». Appelé là où il faut des renforts, il fait tout, et raconte tout. Voici la face immergée du tourisme de masse.

Mais Avec vue sous la mer est plus qu’un témoignage. C’est un geste littéraire. Dans sa langue drue, vivace, et avec un humour cinglant, Slimane Kader signe une comédie noire qui en dit long sur notre époque.

260 pages, Paperback

First published March 27, 2014

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Gurvan.
241 reviews5 followers
July 19, 2014
Pas mal du tout ! Cela se lit vite, bien et est très bien écrit dans un style banlieue qui fait travailler les méninges pour le décryptage quand, comme moi, on est pas/plus un habitué de la banlieue...
Chaudement recommandé !
Profile Image for I-Chen Tsai.
54 reviews84 followers
September 19, 2017
原作的嘲諷筆法,以及對郵輪的階級觀察,已經很苦澀。但這本書的中文版,有更苦澀的細節。

為了表達主角的「低俗」,作者自稱 Wam,這是法國的街頭俚語,意思即為「我」,是法文的我(moi)的快速發音倒裝而來,並混有移民後裔口音。(我不懂法語,這是翻譯者周伶芝特別用心加註的說明。)

中文版為了忠實呈現,翻譯為「偶」,也就是所謂的「台灣狗語(台灣國語)」,主角每次講到不標準的英文,也用類似的方式去呈現。例如第 71 頁,主角搞不清楚狀況時,所說的話,是加上粗體的「瞎咪?」也就是台語的「什麼?」

這對台灣人是特別苦澀的,甚至到了「心痛」的程度。

台語原本是早年社會共用的語言,但中國國民黨統治過程,系統性的從教育、媒體、政治、軍公教等領域,讓台灣人認為,台語是低俗的、台灣國語是次等的、只有統治階層認可的口音是高尚的。

而我們今天在台灣的語言環境中,想在翻譯作品中表達低俗,就不自覺地讓主角講出台語,或台灣國語。那個原本這塊土地上,也可以用來吟詩、朗讀、高雅溝通、感受音韻之美的語言,幾十年間,變成粗野、低俗、社會底層的代名詞。

我無意責怪翻譯與編輯,畢竟,台灣經過幾十年系統性的觀念改造,整個社會幾乎都以草根、台味、台語、台灣口音為恥,才剛開始有一點點覺醒,以今天的社會環境來看,你還有更好、更容易讓社會理解的譯法嗎?你在台灣,還能找到另一個被污衊到這種程度的,能令人秒懂這是社會底層的語言或口音嗎?我真的想不到。

https://i-chentsai.innovarad.tw/2017/...
Profile Image for Jowmoon.
313 reviews23 followers
May 21, 2019
Plongée originale dans le monde des paquebots de croisière du point de vue de ceux qui y travaillent ; original sur la forme (bien qu'un peu difficile à lire au début) et bien documenté, j'ai beaucoup aimé.
33 reviews
February 15, 2025
The book is interesting, especially if you don’t understand how works in the cruise. However, the humor in this book needs some special level of understanding. If you can understand the humor in this book, then should be a4 to 5 star book to you.
Profile Image for Beate.
161 reviews24 followers
August 4, 2021
Slimane Kader träumt von einem Leben jenseits der Tristesse der Pariser Vorstädte. Deshalb heuert er auf der Ocean King, einem Kreuzfahrtriesen, an. Es geht in die Karibik: Auf dem Sonnendeck genießen 6000 Touristen die Aussicht und das Leben – unter Deck schuften 2000 Arbeitskräfte für deren Wohlergehen. Kader beginnt seine Karriere ganz unten als Handlanger. Doch er lernt schnell. Mit einer gehörigen Portion Glück und Unverfrorenheit ergattert er gegen Ende der Reise einen Job, der ihn aufs Sonnendeck bringt. Jetzt ist er der Ocean King! Kaders Erlebnisse sind eine freche, temporeiche und humorvolle Begegnung mit den Auswüchsen des Massentourismus. (Amazon)

Wir sitzen alle im selben Boot – aber die einen auf einem Liegestuhl, die anderen auf der Ruderbank.

Als ich das Buch angeboten bekam, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich hatte schon einiges über Kreuzfahrtschiffe und den Zuständen der unteren Decks gehört und es interessierte mich brennend, was uns Slimane Kader zu diesem Thema zu erzählen hat.

Das Buch ist in einer sehr flapsigen und direkten Sprache geschrieben. Kader nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht aus, was ihm gerade durch den Kopf geht. Dabei ist er teilweise ziemlich rassistisch und voller Vorurteile. Aber das ist eben seine Art. Nur eins konnte ich wirklich nicht gut heißen. Er nannte ein an Trisomie 21 erkranktes Kind ständig Mongo. Da hab ich leider kein Verständnis für und das hat mich wirklich geärgert. Die Passagiere sind für ihn nur Fatties mit Crocs. Er ist voller Verachtung für sie und alle anderen Menschen um ihn herum. Wenn er so im wirklichen Leben ist, wundert es mich überhaupt nicht, dass er keine Freunde hat.

Das Buch liest sich super und ich hatte es sehr schnell durch. Ich hätte gerne noch viel mehr über die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff gelesen und das Buch war keine einzige Sekunde langweilig. Die Seiten flogen regelrecht dahin und ich wechselte ständig zwischen Lachen und ungläubigem Kopfschütteln. Kader ist absolut respektlos und hält sich selbst für den Nabel der Welt.

Wam, so nennt sich der Autor, heuert auf dem Kreuzfahrschiff an und weil er sich gleich mal daneben benimmt, wird er nicht als Hilfskellner, sonder als Joker eingestellt. Er muss überall einspringen wo Not am Mann ist und fängt wirklich gaaaanz unten als Swiffer an. Aber nach und nach arbeitet er sich nach oben. Geschlafen wird in winzigen Kabinen und zwar nicht alleine, sondern zu viert. Es sind unzumutbare Zustände. Gearbeitet wird 10 bis 15 Stunden am Tag und im Schichtbetrieb. Darum reichen auch die Minikabinen, da man nach der Arbeit sowieso ins Koma fällt. Den Passagieren soll es an nichts fehlen und damit alles reibungslos läuft, muss auch die niedrigste Arbeit perfekt ausgeführt werden. Die Meisten der Angestellten sehen nie das Sonnenlicht, weil sie immer im Bauch des Schiffes arbeiten.Unvorstellbar finde ich das. Während oben die Leute eine ständige Party feiern, schuften die Angestellten wie Sklaven.

Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen. Obwohl ich manchmal richtig sauer auf Wam war, habe ich mich doch sehr gut unterhalten. Darum vergebe ich für "Ocean King" 4 von 5 Punkten und werde meine Augen nach weiteren Büchern des Autors offen halten. Mal sehen, was er sich noch so einfallen lässt.

© Beate Senft
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