Kalli wächst im Ruhrgebiet der 90er Jahre auf, und er hat es nicht leicht: Weil er Kalli heißt. Weil seine Mutter eine Frisur wie Brigitte Nielsen hat. Weil die Frauen aus den MTV-Videos seiner Fantasie schwer zu schaffen machen. Weil er einfach uncool ist. Erst im örtlichen Fußballverein lernt er das echte Leben kennen – denn die Wahrheit liegt auf dem Ascheplatz, an der Theke im Vereinsheim und in der Musik von Metallica.
Ganz charmanter nostalgisch-verklärter Rückblick auf eine fußballgeprägte Jugend im Ruhrgebiet in den 90ern. Die Zeitbezüge zu Popkultur und Fußballgeschichte haben mir mit am meisten Spaß gemacht (auch meine Jugend und Fußballsozialisierungsphase), der Protagonist ist allerdings etwas blaß und gesichtslos für mich geblieben.