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Der Tag wird kommen

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Wann wird in einem Menschen der Grundstein für Bosheit gelegt? Das Leben ist hart, wenn du ganz unten bist. Wenn deine Mutter keine Zeit für dich hat. Wenn dein Vater wünscht, du wärst nie geboren worden. Wenn der mieseste Schlägertyp der Schule dich auf seiner Abschussliste hat. Wenn sie auf dich einprügeln, Tag für Tag, bis du wie ein zitternder Haufen im Dreck liegst. Doch eines Tages können sie sich nicht mehr zusammenrotten - und dann bist du am Zug. Eines Tages werden sie sehen, wer du wirklich bist, was du wirklich kannst. Wozu du fähig bist. Aber bis es so weit ist, musst du überleben, denn der Tag wird kommen! Der Jugendroman thematisiert zentrale Themen der heutigen Gesellschaft erschreckend Terror, Diktatur und Rache.

240 pages, Kindle Edition

First published March 2, 2012

2 people are currently reading
32 people want to read

About the author

Nina Marie Vogt-Østli er oppvokst i Oslo, hvor hun bor med mann og to barn. Hun har studert medie-, film- og teatervitenskap, har jobbet med internett i mange år, og gått på forfatterutdanningen ved Norsk Barnebokinstitutt.

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Community Reviews

5 stars
13 (13%)
4 stars
33 (33%)
3 stars
38 (38%)
2 stars
13 (13%)
1 star
3 (3%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Annemarie.
251 reviews972 followers
February 20, 2019
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch war. Allerdings kann das auch daran liegen, dass ich etwas anderes erwartet habe.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, ich habe das Buch innerhalb von einem Tag (mit nur kurzen Pausen) gelesen.

Auch die Idee der Geschichte ist interessant, allerdings, meiner Meinung nach, nicht sehr gut umgesetzt.
Die Chance, ein emotionales und wichtiges Buch zu schreiben, war da, wurde aber nicht angenommen.
Ich fand manche Stellen sogar recht lächerlich, was eigentlich schade ist.

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber weiter nichts.
Profile Image for Booklunatic.
1,118 reviews
January 16, 2018
4 Sterne

Originelle, überraschende Story, die provokante Fragen aufwirft - hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt.
Profile Image for Jasmin.
73 reviews5 followers
January 22, 2014
Hans Petter ist 15 Jahre alt und wird in der Schule gemobbt. Besonders von seinem Mitschüler Andreas,der ihm das Leben dort förmlich zur Hölle macht. Kein Tag vergeht ohne irgendwelche Drohungen oder Verspottungen. Aber Hans Petter steht drüber und schützt sich nur damit das er versucht unsichtbar zu bleiben. Das heißt das er in der Schule nichts weiter macht,als sich innerlich zu verstecken und ruhig zu bleiben.

Eines Tages lernt Hans Petter Fera über das Internet kennen. Zuerst traut Hans Petter, Fera nicht über den Weg,weil sie zu geheimnisvoll scheint und zudem eine sehr verrückte Geschichte erzählt. Und zwar das sie ein Mädchen aus der Zukunft ist. Warum sie Kontakt mit ihm aufnimmt,verrät sie bis zum Ende nicht. Zwischen den beiden entsteht eine wundervolle Freundschaft. Auch wenn Hans Petter denkt,Fera sei ein bißchen verrückt,wächst das Band zwischen ihnen...

Eine wundervolle Geschichte die ich von vorne bis hinten verschlungen habe. Ich hätte gedacht das das Buch eventuell einen anderen Hintergrund hätte. Das so eine Geschichte bei rauskommt hätte man bei der Leseprobe und auch bei dem Klappentext nie gedacht. Ich denke jeder wird überrascht sein,der dieses Buch lesen wird.
Ich konnte es in einem Schwung lesen,weil es so wundervoll geschrieben war. Die Autorin hat Hans Petter perfekt beschrieben und auch dne perfekten Charakter gegeben. Man konnte mit ihm fühlen,und auch eigentlich jede Handlung nachvollziehen.

Ich wollte dem Buch eigentlich 5 Sterne geben ABER das Ende kriegt einen Stern Abzug weil es einfach zu offen war,und vman auf viele Fragen und Handlungen keine Antworten mehr bekommen hat. Das stört mich doch schon sehr...finde ich schade!

Dennoch TOP BUCH!
Verdiente 4 Sterne!
Profile Image for Hanna.
646 reviews86 followers
January 19, 2022
Ich bin durchaus froh Klappentexte nicht zu lesen, denn die Beschreibung des Buches hätte vollkommen falsche Erwartungen an das Buch aufkeimen lassen.
Erzählt aus der Ich-Perspektive eines 15jährigen Jungen, der in der Schule gemobbt wird, macht dieser Roman im ersten Drittel eine sehr unerwartete Wendung, die ihn gleich mal in ein anderes Genre katapultiert, nämlich Science Fiction. Die Autorin zitiert nicht nur im Buch einige Filme dieses Genres, sie bedient sich auch an jeder Ecke an mehr oder minder bekannten Ideen, weshalb mir ziemlich schnell klar wurde welche “Wendung” die Geschichte am Ende nehmen würde.
Grundsätzlich gefiel mir, dass sich die Autorin am Thema Ambivalenz abgearbeitet hat, leider war mir alles, inklusive der Figuren, zu sehr am Reißbrett konstruiert, weshalb sich auch nie eine richtige Nähe zu den Protagonist*innen aufbauen konnte. Und ich wollte gern mit Hans-Petter, dem Ich-Erzähler sympathisieren, aber seine latenten homophoben und misogynen Gedanken machten das nicht wirklich möglich.
Ein Buch wie eine mittelmäßige Serie auf Netflix, es ist spannend genug um dran zu bleiben und vertreibt die Zeit, aber es macht auch nichts es nicht gelesen zu haben. Und das Ende kam leider gar zu abrupt.
Profile Image for Svenja.
257 reviews
March 1, 2014
Inhalt:
Hans Petter leidet unter den ständigen Schikanen seiner Mitschüler, insbesondere Andreas macht ihm das Leben zur Hölle.
Die Schule macht ihm Angst und er fühlt sich komplett allein. Seine Mutter versucht ihm die Gesellschaft zu geben die er von gleichaltrigen nicht bekommt, doch auch wenn ihm die gemeinsamen Filmabende mit seiner Mutter gefallen, so weiß er dass es nicht normal ist und er wünschte sich es wäre anders.
Als er zurückgezogen in seinem Zimmer vor dem Computer sitzt und zockt, wird er von einem Mädchen namens Fera angeschrieben, die beiden freunden sich miteinander an auch als er sie behauptet aus der Zukunft zu kommen, bleibt der Kontakt weiterhin bestehen. Zwar hält Hans Petter sie nun für völlig bescheuert, aber sie ist nun mal seine einzige Freundin und er genießt die Schreiberei mit ihr.
Doch in der Schule wird die Schikane immer schlimmer und er weiß das niemand ihm helfen kann außer er selbst..


Gestaltung:
Das Cover gefällt mir weniger gut, es ist zwar recht aussagekräftig und lädt zum interpretieren ein, da ich mich durch das Cover aber doch eher an eine Geschichte im 2. Weltkrieg erinnert fühle, finde ich es nicht ganz passend obwohl es das irgendwie schon ist.^^


Meinung:
Ich muss sagen, dass sich das Buch als völlig anders herausgestellt hatte als erwartet, anfänglich war ich doch recht angetan von der großen Überraschung um Fera und war gespannt wohin das führen mag, aber die Geschichte hat für mich immer mehr an Reiz verloren. Was schade ist, da die Idee eine Unmenge an Potenzial aufweist.

Es geht hier vor allem um die Frage, wie entsteht das Böse? Wird man böse geboren oder wie kommt es dazu, dass einige Menschen einfach nur noch den Abgrund mit sich bringen?
Es ist eine interessante Frage, die sich allgemeingültig natürlich nicht mal eben beantworten lässt, weil es eben immer auch auf den Menschen ankommt. Aber dieses Buch richtet seine Kritik doch an unsere Gesellschaft.

Die Idee mit Fera aus der Zukunft war da einfach eine tolle Idee, sie blieb nur recht schwach ausgebaut, generell finde ich, dass man so viel mehr aus dem ganzen hätte machen können.
Die Autorin entwirft ein Zukunftsmodell in der die Menschheit von Vorsicht und Kontrolle am Leben gehalten wird, denn vor einiger Zeit hatte sich die Menschheit fast vollständig ausgelöscht und die Welt ist auch über 300 Jahre nach dem unglaublichen Krieg dabei sich zu erholen.
Doch Fera ist neugierig und möchte mehr über das Leben erfahren in dem man das Recht hatte für sich selbst die Entscheidungen zu treffen.

Es ist ein Buch das klar zum nachdenken anregen will und es teils auch tut, allerdings nicht in dem Umfang wie es das hätte tun können, aber Fera ist nicht das Problem in der Geschichte. Diesen Part habe ich wirklich genossen auch wenn ich diesen Science-Fiction Part rein vom Gefühl her nicht so passend fand für ein solches Thema.

Was mir Probleme bereitet hat war dann doch eher Hand Petter, erst einmal erfüllt er wohl jedes Klischee eines gemobbten Jungen, an sich nicht schlimm auch wenn ich es durchaus schön gefunden hätte, wenn man das ein bisschen anders dargestellt hätte.

Mit seiner Persönlichkeit kam ich im Buch allerdings nicht wirklich klar, anfangs tat er mir Leid, doch je mehr Platz ich in seinen Gedanken genommen habe umso gleichgültiger wurde sein Schicksal für mich. Nicht, dass ich der Meinung war er hätte es verdient, das hat niemand, aber mein Mitgefühl hielt sich dann irgendwo in Grenzen.
Hans Petter ist eigentlich ziemlich überheblich, er hält sich für wahnsinnig intelligent, nur leider ist dies dann nicht wirklich bemerkbar, weshalb er einfach nur wie ein arroganter Schnösel wirkt der sich selbst maßlos überschätzt. Zumindest im inneren, nach außen trägt er natürlich das Opfer schlechthin.
So hält er seine Mutter für eine minder intelligente Frau, die nicht weiß wie die Welt funktioniert, komischerweise merkt man ihr dann aber die Intelligenz an und auch wenn sie mit dem Mobbing gegen ihren Sohn überfordert ist, kann man ihr wirklich nichts vorwerfen, da sie schon wirklich viel unternommen und versucht hat. Dass all das nicht fruchtet, und nicht zur Verbesserung hilft, ist dann leider traurig, sorgt bei ihr aber auch für die Überforderung.

Generell durchlebt Hans Petter im Buch eine sehr strikte Entwicklung, sie kommt mit einem Mal auch sehr plötzlich und nimmt einen solchen Ausmaß an, dass man sich als Leser nur verwundert fragt, wieso?
So ganz einleuchtend und nachvollziehbar ist es nämlich nicht und ich fand es weder gut für die Geschichte, noch würde ich es als sonderlich realistisch bezeichnen.
Dass Mobbing extreme Folgen haben kann, will ich nicht bestreiten, aber das ist ein Ausmaß der einfach zu viel des Guten der Geschichte war. Wahrscheinlich gewollt um den Schock zu erhöhen, aber mir persönlich hat es weniger gut gefallen, zu mal es einfach nicht sonderlich gut durchdacht und konstruiert wurde. ;)


Fazit:
Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch und tatsächlich hätte hier auch ein sehr tiefgreifendes Werk entstehen können, denn das Potenzial war gegeben. Meiner Meinung nach wird hier leider viel verschenkt. Dennoch besticht dieses Buch auch durch positive Aspekte und der Autorin gelingt es durchaus, zum nachdenken anzuregen und ich denke damit wird ihr Ziel auch erreicht sein, nur hätte es mehr werden und dem Leser auch langfristig im Gedächtnis bleiben können.
Profile Image for Nina JG.
229 reviews
Read
September 20, 2023
Celui ci aussi m'a marquée, la fin est toujours claire et m'a traumatisée
1 review
July 7, 2025
Il y avait un grand potentiel à exploiter dans se livre cependant, l'histoire mais trop de temps a débuter et beaucoup de sujet intéressants à aborder ne le sont pas.
Profile Image for Birtheslesezeit.
10 reviews7 followers
February 18, 2014
Bereits seit der Grundschule wird der 15-jährige Hans-Petter auf übelste Weise von seinem Mitschüler Andreas gemobbt . Doch indem Hans Petter versucht, „unsichtbar“ zu sein, sich vollkommen unauffällig verhält und mittelmäßige Noten schreibt, ist er ein wenig aus dem Focus von Andreas herausgetreten. Als ein Lehrer Hans Petter zu einem Projekt einlädt, ist es mit dem angenehmen Schattendasein vorbei: Andreas wird wieder auf ihn aufmerksam und die Peinigungen beginnen erneut. Verzweifelt sucht Hans Petter nach einem Ausweg – und glaubt fest daran, dass seine Zeit kommen wird, in der er sich und anderen beweisen kann, was wirklich in ihm steckt…

Meine Meinung:
Beim Betrachten des Covers war ich immer unschlüssig, was der starre Blick des Jungen, der hinter schwarz-roten-Streifen hindurchschaut, ausdrücken will: Angst, Entschlossenheit, Bedrohung…?
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, ist mir dies klar – ich werde es aber an dieser Stelle nicht verraten, aber ich verspreche Euch: jeder, der das Buch lesen wird bzw. es gelesen hat, wird wissen, wovon ich rede… Auf jeden Fall macht das Cover und der starre Blick des jungen darauf neugierig, ich wollte wissen, welche Gefühle genau dieses Gesicht spiegelt, was für eine Geschichte…

Ich war einigermaßen überrascht, einen Jungen – vielleicht den Jungen vom Cover – als Erzähler vorzufinden. Hans Petter, ein 15-jähriger Junge und somit mitten in der Pubertät, erzählt seine eigene Geschichte, die von Mobbing und Peinigungen durch den Mitschüler Andreas geprägt ist. Er ist ein Außenseiter, versucht so unauffällig und somit unsichtbar für alle zu leben, scheint aber ansonsten ein „ganz normaler“ Jugendlicher zu sein, der viel und gerne PC spielt, teilweise überheblich und dabei doch unsicher wirkt. Sein Verhältnis zu seinen Eltern ist gespalten, auch insgesamt erscheint er zwiespältig, hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen, seinen Plänen.
Den Erzählstil empfand ich sehr flüssig und glaubhaft – Satzbau und Ausdrucksweise passen zu einem 15-jährigenebenso wie seine oft widersprüchlichen Ansichten, ja, ich bildete mir anfangs sogar ein, seine Handlungsweise verstehen zu können – immerhin habe ich selbst zwei Kinder im Pubertäts-Alter.

Mobbing spielt eine zentrale Rolle und ich fühlte mich so hilflos, ärgerte mich über Ignoranz und Fehlverhalten - stets in dem Bewusstsein, dass es sich zwar um eine fiktive Geschichte handelt, die aber gleichzeitig stellvertretend für unseren nur zu realen Alltag, die Gesellschaft steht. Doch das zu Beginn so einnehmende Thema wandelt sich im Verlauf immer mehr zu der Frage nach der Ursache und Herkunft des „Bösen“ im Menschen – angeboren oder durch äußere Einflüsse, die Gesellschaft „anerzogen“?

Der Beginn dieser „Wandlung“ geschieht recht plötzlich, durch ein unvorhergesehenes Ereignis, auf das ich keineswegs gefasst war - die Inhalts-Beschreibung des Buches lässt keineswegs auch nur vermuten, dass ein solches Element auftreten könnte, stellte eigene Vermutungen an. Also wartete ich ab, was weiterhin geschieht, ließ ich mich darauf ein, nahm Einblicke in ein Szenario, dass eindrucksvoll, aber nicht zu ausufernd geschildert wird und stellte mir bald ebenfalls diese aufwühlende Frage nach dem Ursprung.

Eine wesentliche Variable dieses Romanes, die im Verlauf eine immer größer werdende Bedeutung erlangt, bilden mehr oder weniger intensive Internet-Chats. Durch den übersichtlichen und eigenwilligen Stil dieser Unterhaltungen wird die gesamte Geschichte nicht nur aufgelockert, sondern erhält gleichfalls eine klare Struktur und eine umso höhere Intensität.

Die Stimmung dieses Romans ist – wie könnte es bei diesem Thema anders sein – bedrückend, bedrohlich, immer durchwebt von Hoffnung auf eine gute Wendung. Einige der Charaktere bleiben dabei erstaunlich oberflächlich, worüber ich ein wenig enttäuscht war, immerhin hätte der Umfang des Buches mit knapp 240 Seiten durchaus noch etwas Luft nach oben gehabt, um „tiefer“ in das persönliche Umfeld und die Thematik einzusteigen;-). Dennoch ist es ausreichend, um aufzurütteln und zum Nachdenken über eine brisante Frage anzuregen, wobei anzumerken ist, dass „Der Tag wird kommen“ noch VOR den Breivik-Attentaten in Norwegen entstand.

Das Ende der Geschichte ist zwar irgendwann zu erahnen, aber nichtsdestotrotz erschütternd – nicht nur für den Leser ( und vielleicht ganz anders, als der Leser dieser Rezension es sich im Moment vorstellen wird, sofern er das Buch noch NICHT kennt).

Fazit: Das packende Jugend-Roman-Debüt der Norwegerin Nina Vogt-Ostli, das es in sich hat und keineswegs nur für Jugendliche geeignet ist, sondern gleichfalls für Erwachsene !
Profile Image for  Stine.
111 reviews37 followers
August 12, 2016
Denne minnet meg litt om Niemis Bomb dem, da hovedkarakteren Hans Petter er en utstøtt einstøing som overvurderer sitt eget intellekt og særegenhet til det absurde.
Jeg skjønner ikke hvorfor bøker om sosialt isolerte særinger og mobbeofre på død og liv skal presentere hovedkarakteren som eksepsjonelt smart og hevet over alle andre på skolen. Personlig synes jeg det fort blir ekkelt og pretensiøst; denne boka er intet unntak.
Jeg kan trekke fram følgende,
Han driter i om jeg gjør det dårlig på skolen. Han vet at jeg er smart. Faren min er smartere enn de fleste. Hadde han giddet, hadde han lett tatt en doktorgrad. Men han trenger ikke grader for å overbevise seg selv om at han er intelligent.


På en utredning måtte jeg ta en IQ-test, og psykologen hoppet i stolen av iver da han skulle presentere resultatet. Jeg er supersmart.


Akkurat som i Niemis bok blir hovedkarakteren aldri egentlig konfrontert med tanker om egen storhet, men i Min Tid Kommer kan dette tolkes som et forvarsel for slutten av boka.
Likevel synes jeg dette kan bli noe diffust, da leseren inviteres til å spille på lag og heie fram hovedkarakteren, og jeg får aldri en følelse av at man som leser blir ledet i retning av å stille spørmål om ham og intensjonene hans - muligens bare i de aller siste kapitlene, men da er det fordi Hans Petter selv stiller spørsmål ved det han gjør. Hovedpersonen blir alt i alt framstilt som en relativt likandes fyr som gjør det han gjør på grunn av familiesituasjonen og mobbingen han opplever å skolen.

Boka er stort sett godt og engasjerende skrevet, Vogt-Østli klarer å skrive på ungdommens eget språk, selvom det noen steder blir litt kleint og famlende; det er ord og vendinger jeg vet målgruppen for denne boka aldri ville ha brukt, men det er mulig jeg bare er oversensitiv overfor språk.
I begynnelsen visste jeg ikke om jeg ville tro på at Fera virkelig var fra framtiden, en forvirring og mistenksomhet leseren deler med hovedkarakteren. Historien var likevel ganske forutsigbar og jeg gjettet riktig utfall allerede første gang Fera nevnte Diktatoren, og da Fera viste fram bildet over video i siste halvdel av boka var jeg helt sikker på at jeg hadde gjettet riktig.
Boka er likevel engasjerende, det finnes få dødpunkter, selvom jeg alltid synes det er irriterende når ikke alle røde tråder nøstes opp mot slutten av en bok, eller i det minste ikke gir noen indikasjon på hvordan det gikk.

Da jeg leste denne boka var noe av det første jeg reagerte på hovedkarakterens behandling av menneskene rundt ham; hva han tenkte om dem, klassifiserte dem og dømte dem. Blant annet sin egen mor (som heldigvis ikke viser seg å være like stokk dum som Hans Petter velger å framstille henne), og ikke minst terapigruppa læreren hans tvinger ham med i som kun består av stereotyper presentert på en fornedrende måte. Det hjelper lite at Hans Petter er den eneste "normale". Jeg klarer ikke føle medlidenhet eller noe som helst ønske om å heie fram en person som hever seg selv så høyt over alle andre og lovpriser sitt eget intellekt på en så arrogant og usmakelig måte som Hans Petter gjør.
Jeg antar dette er noe av det som kanskje skal få leserne til å mislike ham, eller i det minste gi en liten vond smak i munnen, en følelse av at noe ikke er helt som det skal være med ham. Men etter å ha lest såpass mange ungdomsbøker hvor man skal heie fram taperne hvis eneste karaktertrekk er at de selv mener de er intelligente og "ikke som alle andre", klarte jeg ikke helt å skille mellom Hans Petter og resten av mørja.
Profile Image for Mary.
67 reviews9 followers
July 23, 2016
meine Meinung

Moral,Freundschaft,leben und leben lassen,(Ur)Vertauen,Verständniss(losigkeit)
Ehrlich gesagt habe ich bei dem Klappentext etwas GANZ ANDERES erwartet !
Positiv überrascht hat mich dieses Buch - es geht zwar überwiegend um Mobbing aber ...wie soll ich es sagen ohne zuviel zu verraten... Es ergibt sich eine,im wahrsten Sinne des Wortes,fantastische Wendung.Immer wieder musste ich überlegen,worauf läuft das hinaus...ist es so oder doch nur ein Fake? Und wie bitte soll denn dieses Buch enden?
Das Ende ist für meinen Geschmack etwas zu plötzlich und auch irgenwie offen für Interpretationen.
Er weiß am Ende wer er ist - und wer er werden wird- aber ob er das jetzt ändern will oder ob es ihm gefällt wie er enden wird bleibt mir unergründlich.
Es behandelt aktuell brinsante Themen ,ohne sie übertrieben darzustellen und zeigt andere Wege auf.
Den Schreibstil fand ich sehr gut und die Charaktere sind überwiegend gut vorstellbar.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen !
Profile Image for Nicole.
6 reviews18 followers
March 27, 2014
Eine Handlung, die man aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe überhaupt nicht im Voraus erahnen kann.
Hatte Potential und ist wunderbar geschrieben, konnte es flüssig in einem Rutsch lesen, aber war leider überhaupt nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte.
Drei Sterne also, weil es trotz allem gut geschrieben und sehr interessant ist, aber eben nicht die volle Punktzahl, wenn man auf der Suche nach genau dem ist, was der Klappentext erahnen lässt.
Profile Image for Jenny.
35 reviews
January 15, 2014
Ich habe es auf deutsch gelesen, Rezension folgt!
Profile Image for Sabrina.
176 reviews
January 25, 2015
Manche Bücher können ganz schön übel sein... aber gut übel.
Displaying 1 - 16 of 16 reviews

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