Der Staatsrat Pralinski verbringt einen weinseligen Abend mit zwei älteren Kollegen. Angetrunken streitet er sich mit ihnen über den Umgang mit Untergebenen und predigt Humanität, von der er überzeugt ist, sie selbst am wahrhaftesten zu verkörpern. Den Rückweg muss er zu seinem Ärger dann zu Fuß antreten, denn sein Kutscher hat sich verbotenerweise zu irgendeiner Familienfeierlichkeit verkrümelt, statt mit der Droschke auf seinen Herrn zu warten. Sein Weg führt Pralinski am Haus seines Untergebenen, des Regirstrators Pseldonimow, vorbei, in dem die Hochzeit Pseldonimows mit einer jungen Frau gefeiert wird. Pralinski beschließt, seine Menschlichkeit unter Beweis zu stellen und spontan die einfache Hochzeitsgesellschaft mit seiner Anwesenheit zu beglücken. Er stellt sich vor, wie alle ihn und seine Güte und Großherzigkeit bejubeln und bewundern... aber dann kommt irgendwie alles ganz anders...
Wieder so ein Buch voll unsympathischer Figuren. Warum mögen Russen gerne Bücher über Arschgeigen lesen? :'( War alles in allem ok, aber oh Gott sind die Leute alle so furchtbar...