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Wenn Mut zum Verhängnis wird
Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück bei Stuttgart und findet dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich beinahe zum Verhängnis werden.

400 pages, Paperback

First published July 14, 2014

10 people want to read

About the author

Britt Reißmann

21 books1 follower
Britt Reißmann (born 1963 in Naumburg/Saale) is a German author of crime and mystery novels.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Kerstin.
746 reviews24 followers
July 29, 2014
Grundidee: Die Leiche einer Ärztin wird gefunden, die Ermittlungen bewegen sich in mehrere Richtungen: Bei Jugendlichen, die gefährliche Mutproben bestehen, aber auch in den Reihen der Zeugen Jehovas und der SM-Szene.
Charaktere: Hauptkommissarin Verena Sander, die im Fall der toten Ärztin ermittelt, aber auch einiges an privaten Problemen mit ihrem Ex-Mann Fabio hat, der ihr das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Mona nehmen will. Auch mit Mona gibt es Schwierigkeiten, da sie sich mit einer Clique angefreundet hat, die ihr nicht gut tut.
Handlungsschauplatz: Stuttgart in der Gegenwart.
Handlung: Bei einer gefährlichen Mutprobe entdeckt Monas Clique die Leiche der Chirurgin Ewa Salgam, die auf grausame Weise zugerichtet wurde. Mit den Ermittlungen wird Hauptkommissarin Verena Sander, Monas Mutter, betraut. Mona ist seit dem Vorfall psychisch angeschlagen und bräuchte jetzt gerade den Zuspruch durch die Mutter. Doch diese ist natürlich nun mit den Ermittlungen beschäftigt und ihr Ex-Mann Fabio weiß dies auszunutzen, indem er Verena das Sorgerecht für die Tochter entziehen will. Auch der Fall ist alles andere als einfach: Es gibt viele Verdächtige, die Ewa Salgam hätten umbringen können, natürlich aus den verschiedensten Motiven heraus. Besonders einer sticht heraus, doch ob dieser, der ein Angehöriger der Zeugen Jehovas ist, wirklich der Täter ist, dieser Spur kann Verena Sander anfangs nicht weiter nachgehen, da ihr der zuständige Staatsanwalt Jens Triberg hierbei Steine in den Weg legt.
Ende & Meinung: Ein schlüssiges Ende konnte mich vollends von diesem Krimi überzeugen. Man merkt Britt Reißmanns Schreibstil an, dass sie selbst für die Stuttgarter Mordkommission arbeitet, denn die Ermittlungen werden authentisch und anschaulich beschrieben, ohne zu langweilen. Auch das Privatleben von Verena Sander kommt nicht zu kurz und somit halten sich der Kriminalfall und die privaten Probleme von ihr die Waage. Durch eine gewisse Anzahl von Verdächtigen ist der Täter auch nicht zu schnell ausgemacht und lässt den Leser miträtseln, wer denn nun für den Tod von Ewa Salgam verantwortlich ist und welches Motiv dahinter steckt. Ein spannender Krimi, der hoffentlich nicht der letzte von Britt Reißmann bleibt, denn Blutopfer kann durch die gut durchdachte Handlung und eine authentisch reagierende Ermittlerin überzeugen.
Profile Image for TaljaTalina.
252 reviews2 followers
February 8, 2023
Wirklich okay und als netter kleiner Thriller toll für zwischendurch. Tatsächlich auch ein überraschender Plot.
Ich mochte die Protagonistin, aber obwohl es Band 1 der Reihe ist, kommt es einem manchmal vor, als hätte man etwas verpasst, was hier und da verwirrend ist.
Manchmal wurden Dinge nur am Rand erwähnt und es wirkte, als sei vorausgesetzt, dass man das schon wissen würde.
Waren allerding keine Story Relevanten Fakten, sondern Fakten zu den Charakteren.
Es fehlte einem aber am Ende an nichts und es blieben auch keine offenen Fragen.
Der Schreibstil war grundlegend gut zu lesen.
Das Cover ist okay, nichts Besonderes, aber recht simpel und Thriller typisch.
Profile Image for Susanna Montua.
Author 8 books7 followers
September 3, 2014
Meine Meinung:

Ich bedanke mich recht herzlich beim Diana Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Das ganze Buch kommt wirklich klasse daher. Das Cover glänzt richtig und hat einen sehr düsteren Touch mit den Krähen und dem toten Baum. Auch der Klappentext verspricht Spannung und Nervenkitzel.
Dies ist allerdings auch ein Punkt, bei welchem ich hätte hellhörig werden sollen, denn Kriminalroman steht nun ja auch nicht zwingend für Brutalität und Blut.
Aber beginnen wir mit den Figuren. Verena Sanders ist hier die Kommissarin und Protagonistin. Es ist ihr Fall und, das lernt man schnell, ihr Leben, um das sich dieses Buch dreht.
Dass Mona, ihre Tochter, in diese Sache hineingerät ist in erster Linie Zufall, wird aber mit den Seiten auch immer wichtiger.
Daneben sind Personen wie Kollege Katz nur Nebenfigur, wenngleich man auch ihn wirklich gut kennenlernt.
Über etwaige Nebencharakter oder Verdächtige verliere ich nun besser kein Wort, um nicht zu spoilern. Aber auch hier bietet das Buch eigentlich alles, was ein guter Kriminalroman benötigt.

Die Sprache ist nicht abgehoben. Plausible Dialoge, nachvollziehbare Ermittlungsarbeit und sogar logische Aufklärungen. Gefühle werden transportiert und auch die Stuttgarter Innenstadt anschaulich geschildert. Wenn man ein wenig ortskundig ist, weiß man, wo sich was abgespielt haben soll.

Fazit:
Dann möchte ich mal zusammenfassen: Ich bekam eine brutal zugerichtete Leiche präsentiert. Ebenso eine Ermittlungsarbeit, die mir keine Fragen offen ließ. Gleichermaßen sah ich mich plötzlich mit einem ziemlich verrutschten Leben der Protagonistin konfrontiert und, so finde ich, diese Geschichte rutschte bald noch mehr in den Mittelpunkt, als die Geschichte um das Opfer selbst. Und, wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht sicher, was ich davon halten soll. Erwartet hatte ich es nicht – zumindest nicht in dieser Intensität. Dann wiederum gibt mir die Autorin ein paar Hinweise und Indizien, damit ich wieder über den Mörder und das Motiv grübeln kann, doch dieses Zepter wird direkt wieder mit der privaten Situation der Kommissarin selbst aus der Hand genommen.
Ebenso lernt man recht viel über die Zeugen Jehovas und man möchte manches Mal jemanden an den Schultern packen und schütteln.
Nüchtern betrachtet, ging mir Verena ein klitzekleinwenig auf den Nerv. Irgendwie wusste ich nicht genau, welche Stellung sie nun eigentlich innehaben möchte. Möchte sie nun die taffe Karrierefrau sein, die ebenso ihre Stellung als alleinerziehende Mutter souverän meistert? Oder will sie lieber eine Beziehung, eine Familie, in die sie sich zurückziehen kann? Mag sie ihren Job? Lässt sie sich nicht viel zu sehr von ihren Gefühlen leiten?
Verena war mir recht wankelmütig, was ihr Auftreten, ihren Status bei mir von Anfang an etwas schwer gestaltete. Darüber hinaus, fand ich, gab es ein paar viele Zufälle. Ich denke dabei an Hannah, die eigene Faust Unternehmungen Verenas und das letztliche Ende.
Alles in allem bekommt man bei Blutopfer wahrlich einen Kriminalroman, man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass der Krimi nicht nur in Bezug auf das Opfer selbst zu finden ist.
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