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Мужчина и женщина

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Erich Fromm sagte einmal: „Man wird weder die Psychologie der Frau verstehen noch die des Mannes, solange man nicht in Betracht zieht, dass seit etwa sechstausend Jahren Kriegszustand zwischen den Geschlechtern herrscht.“ Und doch stellt sich die Genderfrage heute anders, wie Erich Fromm in dem Beitrag ‚Mann und Frau‘ zeigt. Denn der gegenwärtige, am Marketing orientierte Charakter hat das Verständnis und die Beziehung von Mann und Frau stark beeinflusst. Für den Marketing-Charakter gilt nämlich: „Die Beziehungen zwischen Mann und Frau haben nur noch wenig Spezifisches.“ Beide Geschlechter wollen vor allem erfolgreich sein und sich und ihre Produkte verkaufen. – Dem aus einem Vortrag hervorgegangenen Beitrag sind auch Teile aus der anschließenden Diskussion beigefügt.

512 pages, Hardcover

First published January 1, 1996

42 people want to read

About the author

Erich Fromm

448 books5,324 followers
Erich Fromm, Ph.D. (Sociology, University of Heidelberg, 1922) was a German-American social psychologist, psychoanalyst, sociologist, humanistic philosopher, and democratic socialist. He was a German Jew who fled the Nazi regime and settled in the United States. He was one of the founders of The William Alanson White Institute of Psychiatry, Psychoanalysis and Psychology in New York City and was associated with the Frankfurt School of critical theory.

Fromm explored the interaction between psychology and society, and held various professorships in psychology in the U.S. and Mexico in the mid-20th century.

Fromm's theory is a rather unique blend of Freud and Marx. Freud, of course, emphasized the unconscious, biological drives, repression, and so on. In other words, Freud postulated that our characters were determined by biology. Marx, on the other hand, saw people as determined by their society, and most especially by their economic systems.

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Profile Image for Vincent.
18 reviews
September 10, 2024
Ein kurzes Werk, das das bekannte Buch Die Kunst des Liebens, ebenfalls von Erich Fromm geschrieben, wunderbar ergänzt. Dieses Werk erläutert den Unterschied zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht. Fromm geht dabei wesentlich auf die Emanzipation der Frau im 20. Jahrhundert ein und beschreibt, dass Gleichheit oft mit Identität verwechselt wird.

Die Polarität zwischen den Geschlechtern, die ein großer Bestandteil der Anziehung zwischen Mann und Frau ist, kann sich durch die Gleichstellung der Geschlechter nicht vollständig entfalten.

Fromm sieht diesen Unterschied jedoch nicht als Grundlage für eine patriarchalische Gesellschaft, da die Beziehung zwischen Männern und Frauen für ihn eine Beziehung zwischen Menschen ist. Eine ideale Gesellschaft ist weder patriarchalisch noch matriarchalisch. Dass dennoch die patriarchalische Gesellschaft vorherrscht, begründet er mit Normen, die meist nicht zutreffen – wie etwa der Annahme, dass Männer härter seien als Frauen.

Abschließend lässt sich dies schön mit folgendem Zitat zusammenfassen:

Gleichheit impliziert nicht die Leugnung von Unterschieden, sondern die Möglichkeit zu deren vollster Verwirklichung.
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