Erich Fromm, Ph.D. (Sociology, University of Heidelberg, 1922) was a German-American social psychologist, psychoanalyst, sociologist, humanistic philosopher, and democratic socialist. He was a German Jew who fled the Nazi regime and settled in the United States. He was one of the founders of The William Alanson White Institute of Psychiatry, Psychoanalysis and Psychology in New York City and was associated with the Frankfurt School of critical theory.
Fromm explored the interaction between psychology and society, and held various professorships in psychology in the U.S. and Mexico in the mid-20th century.
Fromm's theory is a rather unique blend of Freud and Marx. Freud, of course, emphasized the unconscious, biological drives, repression, and so on. In other words, Freud postulated that our characters were determined by biology. Marx, on the other hand, saw people as determined by their society, and most especially by their economic systems.
It was a mind opening book. I learned a lot about how we are all connected and how thinking critically is important. I think there were like a lot of repetitions, that was really exhausting.
Konnte mich bei dem Buch sehr schwer zwischen 3 oder 4 Sternen entscheiden. Letztendlich gibt es doch 4, weil das Kern-Thema welches Fromm (zwar wirklich erst sehr spät) aufgreift, der neue Humanismus, damals und natürlich heute noch super relevant ist. In einer Welt die sich dem Anschein nach in den letzten 60 - 70 Jahren in diesem Thema nicht sonderlich weiterentwickelt hat, stellt sich natürlich die Frage ob das sogenannte Ziel, der neue Humanismus für eine neue Welt, nicht doch am Ende des Tages eine blinde Utopie von Fromm und anderen Humanisten war bzw. immer noch ist. Ich würde natürlich versuchen dies ebenfalls zu bestreiten und Fromm beizustimmen, dass der Mensch wirklich die Fähigkeit besitzt das Mensch-Sein vollkommen zu verwirklichen und somit eine neure Ära der Menschheit voll Friede, Gerechtigkeit und Nächstenliebe zu erschaffen, aber wie Fromm eben darlegt ist dieses Projekt schon seit mindestens 2500 Jahren am Laufen (vermutlich noch länger) und es sieht im Moment ja auch wieder einmal nicht so aus, als könnten wir uns vom Freund-Feind-Denken, dem Gruppennarzissmus und dem Nicht-Vernunft-Gebrauchten Denken entziehen. Ich denk eher, dass diese Vorstellung des Humanismus nie ein Endstadium erreicht, sondern immer wieder aufs neue diskutiert, ausgefochten (ohne Gewalt) und der Kompass in Richtung Menschlichkeit-Sein neu gestellt werden muss. Der Blick auf den Fremden, der eigentlich nicht ein Fremder sondern erst einmal einfach ein Mensch wie Ich ist, fehlt unserer orientierungslosen Gesellschaft komplett und hier müsste man anfangen die Barrikaden, die seit vielen Jahren von verschiedensten Ideologien (Von links und von rechts) aufgezogen wurden und werden, einzureißen und ein neues miteinander zu erschaffen. Ich denke das ist eins der wichtigsten Aspekte des Buches, aufzuzeigen, dass wir alle die Fähigkeiten in unserer Natur besitzen diesen Weg einzuschlagen bevor es zu spät ist.
Dennoch ist das Buch bzw die Texte nicht perfekt. Der ständige Verweis auf Freud und seine Theorien erscheinen mir als nicht wirklich stichhaltig für das Verhalten der Menschen und im Mittelteil verliert es sich ein wenig zu sehr in vagen Ausführungen über die verschiedensten Formen der Aggressivität im Menschen, welchen ich nicht ganz folgen konnte. Auch die Verweise auf verschiedenste Stellen im Neuen/Alten Testament haben mir eher einen schwammigen Argumentationseindruck hinterlassen (auch wenn ich mich hier wirklich nicht gut auskenne)
Fromms Begriff der Pathologie der Normalität ist und bleibt aber unter anderen Theorien und Konzepten eins der relevantesten Themen der Gesellschaft und sollte dringend wieder mehr in den Fokus von Philosophie und anderen Formen der Reflexion rücken. Den nur weil wir uns an den Normalzustand in unserer Gesellschaft gewöhnt haben, heißt es noch lange nicht, dass dies auch der einzige und beste Weg ist sein Leben zu leben und somit sein wirkliches Mensch-Sein zu vernachlässigen.