Es ist quasi ein Sprung von einer Klippe mit ungewisser Höhe. Doch wenn er mich will … dann springe ich. Mit dem Kopf voran.
Das Leben von Jude gleicht einem Glücksspiel – er weiß nie, wie die Würfel fallen. Meistens nicht zu seinen Gunsten, dieses Mal schiebt ihm Fortuna allerdings ein Ass in den Ärmel. Er bekommt nicht nur einen Neuanfang mit schickem Haus samt Vorzeigefamilie, sondern auch den ersehnten Platz im Team der Highschool-Eishockeymannschaft. Das missfällt vor allem dem attraktiven Hockey-Captain Tucker. Nicht genug, dass Jude bei ihm wohnt, er macht ihm auch seine Stellung im Team und seine Freundin streitig. Dabei ist doch ausgerechnet er der erste Junge, den Tucker jemals geküsst hat. Er versucht die Anziehungskraft, die Jude immer noch auf ihn ausübt, zu ignorieren – bis er unerwartet eine andere Seite an ihm kennenlernt …
Ina Taus wurde 1986 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Niederösterreich. Wenn sie nicht gerade als Sachbearbeiterin mit Zahlen jongliert, lässt sie die Buchstaben tanzen und bringt die vielen Ideen, die ihr im Kopf herumschwirren, zu Papier. Bereits als Kind steckte sie ihre Nase am liebsten in Bücher und war eine große Geschichtenerzählerin.
Mit »Bandstorys« veröffentlichte sie ihren Debütroman bei Impress.
Ich wollt es so so gerne mögen. Aber leider... es hat für mich überhaupt nicht funktioniert.
Dabei gibt es wirklich einige Punkte die ich grundsätzlich eigentlich mag. Gleichzeitig wurden Dinge im Vorfeld suggeriert, die dann eigentlich keine Rolle spielten. Z.B. das es nur ein Badezimmer gibt, oder das die beiden Stiefbrüder wären (sind sie nicht). Anderes wurde zunächst gut begonnen, dann aber nur unzureichend weiter ausgebaut.
Dazu kommt, es wurde ständig versucht so witzig wie möglich zu sein. Das hat dann den ernsteren Teil der Handlung komplett überlagert und dadurch konnte mich dieser dann auch nicht berühren. Schade fand ich auch, das statt aus der komplizierten Dreierkonstellation etwas zu machen, wurde Lara halt zur nervigen, bösen Freundin abgestempelt, die sich das Slutshaming und überhaupt alles, was sie fühlt einbildet. Nur damit die beiden Typen besser dastehen und nicht ganz so deutlich wird, wie arschig sie sich ihr gegenüber verhalten. Und das niemand in der Lage ist offen zu kommunizieren, was sich gefühlstechnisch geändert hat.
Statt also daraus den Hauptkonflikt des Buches zu machen, wird plötzlich ein weiteres Fass aufgemacht. Das war einfach unnötig und brachte künstliches Drama ein, das ich aber auch nicht gut umgesetzt fand. Es fehlte hinten und vorne an Tiefe und eine richtigen Ausarbeitung der Figuren. Ich empfand sie als sehr schablonenhaft und unausgereift. Ebenso die Handlung. Und das Eishockey... das gabs halt noch Gratis dazu, weil das wird halt in Romance momentan massiv gehyped...
Beide Autorinnen sprechen davon das sie das ganze in einem Whatsapp Chat begonnen haben und irgendwie... ja so wirkt es ehrlich gesagt auch. Eine Schnappsidee die dann leider keine Tiefe mehr bekommen hat. Ich habe mir wohl echt viel zu viel erhofft. Jen Rivers hat mir mit ihrer Again Dilogie ein massives Highlight 2024 beschert und auch einige Bücher von Ina Taus mag ich sehr (besonders die Red Flag Dilogie gemeinsam mit Katharina Wolf) aber für mich haben die beiden Autorinnen gemeinsam nicht besonders gut harmoniert.
Ich mochte Jude. Als er anbietet, auf das Baby/Kleinkind aufzupassen und plötzlich realisiert "Ich bin für einen Menschen verantwortlich. Ich weiß gar nichts über Babys. Was wenn es stirbt?" Konnte ich absolut nachvollziehen, ich kann mit dieser Verantwortung auch nicht umgehen.
Tucker fand ich schon ein bisschen schwieriger. Ich konnte ihn zwar irgendwo vestehen, aber gleichzeitig war sein übertriebener Hass und die Feindseeligkeit gegenüber Jude ein bisschen anstrengend. Obwohl ich den verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden trotzdem sehr unterhaltsam fand.
Im letzten Viertel hat mich außerdem das "Wir könnten all unsere Probleme mit einem Gespräch klären, aber wir gehen uns lieber aus dem Weg und hassen uns wieder" etwas genervt. Auch Lexas selbst geschaffenes Drama fand ich etwas unnötig.
Aber gleichzeitig war dieses ganze Drama auch verdammt unterhaltsam, fast wie eine Telenovela... und das war einfach perfekt zum Gehirn abschalten und extrem unterhaltsam. Wie Tucker nackt über die Bande springt und seinen Vater zur Rede stellt - iconic, hab noch nie so sehr gelacht und mich gleichzeitig fremdgeschämt bei diesem mentalen Bild. (Wenn ich ganz ehrlich wäre, wäre es vermitlich ehr ein 3-Sterne-Buch gewesen, aber ich habe es genau zur richtigen Zeit gelesen und es hat mich so gut unterhalten, dass ich ihm einfach 4/5 geben muss.)
Außerdem bin ich gespannt auf die Geschichte von Asher und Corey, vor allem da ich Corey super sympathisch fand und die Freundschaft zwischen ihm und Jude wirklich mochte.
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First of all, I didn't finish the book. I'll be happy to tell you why.
First of all, the plot promised so much. I found it interesting and was therefore eager to read the book. Unfortunately, I have to say that it didn't convince me.
The characters struck me as implausible, superficial and simply not well developed.
I didn't really buy the way either Jude or Tucker acted.....I just thought Lexa was written in so that there was a small obstacle (?) between Jude and Tucker. I thought Kate was out of place as a mother and the father....well he was just there.
I thought so often who would act like that? Who would think like that about their girlfriend when they like her and have been with her for so long? Who would be so stable with such a backstory?
Unfortunately, the plot reminded me a bit of Kiss me Again...., which I loved and thought was great.
Please remember this is my opinion it doesn't have to be yours and please don't let my opinion put you off reading it. What I didn't find great you can find mega
Jude und Tucker, zwei die unterschiedlicher nicht sein können. Großfamilie und Einzelkämpfer. Die lauten, bunten Weiten von Vegas gegen die Stille der Wälder Kanadas. With you i'm a sinner hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Die Geschichte hat mich überrascht, emotional mitgenommen und manchmal auch verzweifelt den Kopf schütteln lassen. Jude und Tuckers Erlebniswelten könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch so vieles gemeinsam. Beide kämpfen gegen ihre Dämonen und teilen eine Vergangenheit. Manchmal wollte ich den beiden einfach nur einen Schlag auf den Hinterkopf verpassen um sie dann in der nächsten Scene einfach nur in den Arm zu nehmen.
Ina Taus und Jens Rivers sind jede für sich fantastische Autorinnen und wenn sie zusammen schreiben kann es nur phänomenal werden. Ich freue mich sehr das dies nur der Auftakt zur neuen Reihe "Creekville Cold Crushers" ist und warte gespannt auf den zweiten!
Ich liebe LGBTQIA+-Sport Romance, aber irgendwie hat es mich hier nicht so gecatched . Es war mir viel zu viel Drama besonders zum Ende hin. Eigentlich hat es mich gut unterhalten, besonders die erste Hälfte als Tucker und Jude sich noch nicht mögen bzw erst dabei sind langsam eine Art Freundschaft aufzubauen und sich annähern. Da hatte es echt Potential. Aber ab den Zeitpunkt wo sie gemeinsam mit Tuckers Freundin der sexuellen Anspannung nachgeben, ging es bergab. Wie Tucker mit seiner Beziehung umgeht, wie er Jude verheimlicht, wie die beiden einfach nicht miteinander reden - das alles hat mich schon genervt, aber als dann noch großes Familiendrama hinzukommt, konnte ich nur mehr mit den Augen rollen. So süß ich die Story eigentlich gefunden hätte, aber dieses ganze Drama hat für mich viel kaputt gemacht - manchmal ist es einfach too much.
Ich fand es eigentlich echt gut, die erste Hälfte hat mich wirklich gut unterhalten und gepackt. Danach kam ich in ein kleines Tief und ich hatte Angst enttäuscht zu werden. Doch dann hat mich die Story doch nochmal gut abgeholt:) im gesamten war ich zufrieden
Es hat wirklich Spaß gemacht, es zu lesen. Zwar gab es Momente, die mich verzweifeln ließen, dennoch gehörten diese Momente dazu. Sie haben es weniger schlecht gemacht. Ein sehr schönes Buch, das ich sehr genossen habe.