Im Jahr 2025 erleben wir eines der erstaunlichsten politischen Comebacks aller Donald J. Trump tritt seine zweite Amtszeit als US-Präsident an. Eines der wesentlichen Elemente auf seinem Weg an die Spitze war dieses " Die Kunst des Erfolgs" machte Trump in den USA zu einer Marke, der Begriff des "Dealmakers" geht darauf zurück. Und dieser Begriff spielt eine zentrale Rolle für das Verständnis seiner Politik und seines Politikstils. Die Leser bekommen damit den Schlüssel dazu, wie der Präsident die Dinge anpackt – "Dealmaking" mit dem Ziel, das beste Ergebnis herauszuholen, sowohl auf dem geschäftlichen als auch auf dem politischen Parkett.
Donald John Trump is an American politician, media personality, and businessman who currently serves as the President of the United States in his second term.
Trump received a Bachelor of Science in economics from the University of Pennsylvania in 1968, and his father named him president of his real estate business in 1971. Trump renamed it the Trump Organization and reoriented the company toward building and renovating skyscrapers, hotels, casinos, and golf courses. After a series of business failures in the late twentieth century, he successfully launched side ventures that required little capital, mostly by licensing the Trump name. From 2004 to 2015, he co-produced and hosted the reality television series The Apprentice. He and his businesses have been plaintiff or defendant in more than 4,000 state and federal legal actions, including six business bankruptcies. Trump won the 2016 presidential election as the Republican Party nominee against Democratic Party nominee Hillary Rodham Clinton while losing the popular vote. During the campaign, his political positions were described as populist, protectionist, isolationist, and nationalist. His election and policies sparked numerous protests. He was the first U.S. president with no prior military or government experience. A special counsel investigation established that Russia had interfered in the 2016 election to favor Trump's campaign. Trump promoted conspiracy theories and made many false and misleading statements during his campaigns and presidency, to a degree unprecedented in American politics. Many of his comments and actions have been characterized as racially charged or racist and many as misogynistic. As president, Trump ordered a travel ban on citizens from several Muslim-majority countries, diverted military funding toward building a wall on the U.S.–Mexico border, and implemented a policy of family separations for migrants detained at the U.S. border. He weakened environmental protections, rolling back more than 100 environmental policies and regulations. He signed the Tax Cuts and Jobs Act of 2017, which cut taxes for individuals and businesses and rescinded the individual health insurance mandate penalty of the Affordable Care Act. He appointed Neil Gorsuch, Brett M. Kavanaugh, and Amy Coney Barrett to the U.S. Supreme Court. He reacted slowly to the COVID-19 pandemic, ignored or contradicted many recommendations from health officials, used political pressure to interfere with testing efforts, and spread misinformation about unproven treatments. Trump initiated a trade war with China and withdrew the U.S. from the proposed Trans-Pacific Partnership trade agreement, the Paris Agreement on climate change, and the Iran nuclear deal. He met with North Korean leader Kim Jong Un three times but made no progress on denuclearization. Trump refused to concede after losing the 2020 presidential election to Joe Biden, falsely claiming widespread electoral fraud, and attempted to overturn the results by pressuring government officials, mounting scores of unsuccessful legal challenges, and obstructing the presidential transition. On January 6, 2021, he urged his supporters to march to the U.S. Capitol, which many of them then attacked, resulting in multiple deaths and interrupting the electoral vote count.
Trump is the only American president to have been impeached twice. After he tried to pressure Ukraine in 2019 to investigate Biden, he was impeached by the House of Representatives for abuse of power and obstruction of Congress. He was acquitted by the Senate in February 2020. The House impeached him again in January 2021 for incitement of insurrection. The Senate acquitted him in February. Scholars and historians rank Trump as one of the worst presidents in American history.
Ich hatte nichts erwartet und wurde darin bestätigt. Aber man soll Vorurteile ab und zu überprüfen und das habe ich getan. Die Erkenntnis ist nicht neu: In jedem Vorurteil steckt zumindest ein wahrer Kern- sonst würden sie nicht funktionieren. Und so hat es mich nicht gewundert, dass der Autor "great" ist, in seiner Kindheit schon aggressiv war und Leute bewundert, die sich gnadenlos durchsetzen und andere niedermachen können (Ausbilder bei der Militärschule als Vorbild). Natürlich besitzt niemand ein besseres Appartement als er und wenn er schon baut, dann doch mindestens das (damals-1987) höchste Gebäude der Welt. Dazu braucht man, das ist klar, die besten Leute, die man kriegen kann, und er bekam immer die besten (die er nicht bekam, waren dann auch nicht gut). Soweit, so erwartbar.
Was liest man da eigentlich für einen Text? Das Ganze beginnt mit den Tagesabläufen einer Woche und wir lernen, wie man telefoniert, dass er zu Mittag meist nichts isst, aber immer für Frau und Kinder da ist, auch wenn die stören. Dann geht es um die Familie und das Verhältnis zum Vater, der gut war, aber nicht gut genug, weil er sein Talent mit so was wie sozialem Mietwohnungsbau verplemperte, statt aufs Ganze zu gehen und Wolkenkratzer zu bauen, die Donald so liebt. Über die Mutter erfährt man wenig; die sonstige Familie wird beiläufig erwähnt.
Danach liest man im Text wie im Rechenschaftsbericht eines Aufsichtsratsvorsitzenden, der ausbreitet, wie man wo wieviel investiert und warum man dabei wieviel verdient hat. Donald liebt das Geschäft an sich; Geld ist ihm egal. Für Amerikaner, die in den 80-igern gelebt haben und irgendwie "vom Fach" sind, mögen die vielen Namen der Rechtsanwälte, Politiker und Geschäftspartner interessant sein- sie unterstreichen sicher Trumpels Beziehungen und seinen Einfluss. Deutsche Leser werden ein paar Promis kennen, die im Trump-Tower ein Appartement mieteten. Ansonsten sind die "Daten und Fakten" uninteressant und sowieso veraltet, was freilich dem Autor nicht anzulasten ist. Ich bin halt spät dran. ;-)
Wie geht es weiter, nachdem wir die ersten Erfolge kennengelernt haben? Wer erfolgreich ist und Reklame braucht, kauft einen Football-Club. Klar. Wie konnte es nur passieren, dass gerade dies Donalds einzige im Buch vorkommende Niederlage wurde? Nun ja, man wird ausführlich ins Bild gesetzt, welche anderen Trottel daran schuld waren. ;-) Ok, ein bisschen gibt er hier zu, auch nicht immer klug gehandelt zu haben. Davon ab ist er aber immer und überall der Typ mit den besten Ideen, den lukrativsten Angeboten und dem richtigen Riecher für alles und jedes. Und geschmackvoll ist er auch noch.
Immerhin bekommt der Leser den Wert von Beziehungen zur Politik und den von Medien-Kampagnen vorgeführt. Ohne Steuererleichterungen oder andere Vorzugsbedingungen durch die Kommunen, in denen er baut, baut Donald nicht. Immerhin schafft er Arbeitsplätze und das sei allemal besser, als Bedürftige auf Kosten der Steuerzahler zu unterhalten. Sowieso bekommt man am Beispiel der Sanierung einer Eisbahn vorgeführt, wie segensreich privates Engagement "für die Stadt" ist, weil die kommunalen Behörden prinzipiell unfähig sind und bloß Geld verschwenden. Die Gründe dafür werden korrekt benannt, meine ich, und stimmen sogar. Der Altruist Trump, der am Ende des Buches versichert, nun genug Geld verdient zu haben und der sich daher in Zukunft damit beschäftigen will, seine Erfahrungen weiterzugeben und für die Gesellschaft nutzbringend anzuwenden, ist natürlich ein Lacher. Gemeint war mit Letzterem wohl der Einstieg in die Politik. Hätte er es bloß gelassen!
Das Buch soll in den USA ein Erfolg gewesen sein und das "Dealmaking" dem Wortschatz hinzugefügt haben. Mag sein. Aber wer hier lernen will, wie man auch ganz schnell Milliardär wird, der dürfte damit scheitern wie die anderen Esel, die glauben, man könnte noch einmal aus einer Garage heraus ein zweiter Bill Gates werden. Immerhin kann man lernen, was man zum Erfolg als Geschäftsmann braucht: Startkapital, eine große Schnauze, unerschütterlichen Glauben an sich selbst und Beziehungsarbeit. Dabei mag man Donald abkaufen, dass nicht jeder das Zeug dazu mitbringt. Man braucht eben auch eine große Portion Selbstüberschätzung und ein bisschen Glück oder auch die Gunst des Augenblicks. Es sieht aus, als hätte Donald sein Geschäft wie der Spieler in einem seiner Casinos angepackt (man lernt, dass die allein 40% des Umsatzes einer Hotelkette bringen, wohingegen der Hotelbetrieb nur mit 1% zu Buche schlägt- woher die restlichen Prozente kommen, lernt man nicht). Klar, Spieler haben auch mal Glück. Um es zu nutzen, müssen sie freilich auch gerissen sein. Das ist Donald bestimmt und wer das Ausmaß kennenlernen will, der wird in diesem Buch fündig. Für alles andere ist der Text nicht zu gebrauchen.
P.S.: Man mag mir Neid vorwerfen, aber das ist es nicht. Ich bekenne lediglich, mir solche Projekte nicht zuzutrauen (und sie interessieren mich auch nicht). Das führt zu dem Gedanken, dass wir Narzissten offensichtlich brauchen, da es sonst einen eklatanten Mangel an Managern, Boxern und Politikern gäbe. Schade nur, dass man diese "Talente" nicht einhegen kann, sondern ihnen über ihren Gebrauchswert hinaus Macht verleiht, die sie regelmäßig für sich oder ihresgleichen und eben nicht für die Allgemeinheit nutzen. Generäle habe ich noch vergessen. Wer bei solch großen Projekten wie dem Trump-Tower, dem Wegbeißen von Konkurrenten oder dem Inkaufnehmen von Nasenbeinbrüchen oder Parkinson für einen Weltmeistertitel, nicht zu reden von einem formidablen Krieg, "Erfolg" haben will, der geht eben über Leichen. Die Frage, die bleibt, lautet: Ist das wirklich unausweichlich unser Schicksal? Solange wir die Trumps und Musks und all die anderen Egos bewundern, muss man wohl bejahen. Leider.