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Die Juden

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Zum Kanon bedeutender Klassiker und großer Weltliteratur gehört unbestritten Gotthold Ephraim Lessings berühmtes Drama Die Juden, eine Komödie - ähnlich wie in Nathan der Weise - um religiöse Toleranz und Humanitä „Es war das Resultat einer sehr ernsthaften Betrachtung über die schimpfliche Unterdrückung, in welcher ein Volk seufzen muß, das ein Christ, sollte ich meinen, nicht ohne eine Art von Ehrerbietung betrachten kann [...] Ich bekam also gar bald den Einfall, zu versuchen, was es für eine Wirkung auf der Bühne haben werde, wenn man dem Volke die Tugend da zeigte, wo es sie ganz und gar nicht vermutet." - Gotthold Ephraim Werke. Der Originalausgabe folgend dürfte dieses Meisterwerk dank seiner Authentizität einen ganz besonderen Reiz ausüben. In den Bann geschlagen kann nicht zuletzt werden, wer Handlung und Sujets auf sein Leben und die heutige Gesellschaft projiziert. Diese vollständige und ungekürzte Ausgabe ist vorgesehen für alle, die Literatur lieben, für Theater-Schauspiel, als Filmvorlage und für die Schule mit Zeilennummerierung. Lassen Sie sich faszinieren von einem Werk, das auch heute noch aktueller denn je ist. Ebenfalls beim AtheneMedia Verlag vom selben Autoren sind u. a. Der Freigeist, Der junge Gelehrte, Die Juden, Minna von Barnhelm, Miß Sara Sampson, Nathan der Weise - Fünfaktigens Ideendrama, Philotas - Ein Trauerspiel, Emilia Galotti, Damonoder - Die wahre Freundschaft- Ein Lustspiel in einem Aufzuge, Laokoonoder - Über die Grenzen der Malerei und Poesie, Hamburgische Dramaturgie... Lesen Sie auch Werke von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, William Shakespeare, Johann Gottfried Herder, Hugo von Hofmannsthal, Frank Wedekind, Aristophanes, Georg Büchner, Molière, E.T.A. Hoffmann, Joseph von Eichendorff, Franz Kafka, Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Platon, Henrik Ibsen u. v. Nähere Informationen zu diesen und weiteren Werken der Reihe Klassiker de

26 pages, Paperback

First published January 1, 1749

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About the author

Gotthold Ephraim Lessing

2,716 books209 followers
Gotthold Ephraim Lessing was a German writer, philosopher, dramatist, publicist, and art critic, and one of the most outstanding representatives of the Enlightenment era. His plays and theoretical writings substantially influenced the development of German literature. He is widely considered by theatre historians to be the first dramaturg.

Lessing was born in Kamenz, a small town in Saxony. His father was a clergyman and the author of theological writings. After visiting Latin School in Kamenz (from 1737 onwards) and the Fürstenschule St. Afra in Meissen (from 1741 onwards) he studied theology and medicine in Leipzig (1746–1748).

From 1748 to 1760 he lived in Leipzig and Berlin and worked as reviewer and editor for, amongst others, the Vossische Zeitung. In 1752 he took his Master's degree in Wittenberg. From 1760 to 1765 he worked in Breslau (now Wrocław) as secretary to General Tauentzien. In 1765 he returned to Berlin, only to leave again in 1767 to work for three years as a dramaturg and adviser at the German National Theatre in Hamburg. There he met Eva König, his future wife.

In 1770 Lessing became a librarian at the Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. His tenure there was interrupted by many travels. For example, in 1775 he journeyed to Italy accompanied by Prince Leopold.

In 1771 Lessing was initiated into Freemasonry in the lodge "Zu den drei Rosen" in Hamburg.

In 1776 he married Eva König, who was then a widow, in Jork (near Hamburg). She died in 1778 after giving birth to a short-lived son. On 15 February 1781, Lessing, aged 52, died during a visit to the wine dealer Angott in Brunswick.

Lessing was also famous for his friendship with Jewish-German philosopher Moses Mendelssohn. In his celebrated biography of Mendelssohn's famous grandson, Felix, Larry Todd describes their friendship as one of the most "illuminating metaphors [for] the clarion call of the Enlightenment for religious tolerance".

Lessing was a poet, philosopher and critic. His theoretical and critical writings are remarkable for their often witty and ironic style and their unerring polemics. Hereby the stylistic device of dialogue met with his intention of looking at a thought from different angles and searching for elements of truth even in the arguments made by his opponents. For him this truth was never solid or something which could be owned by someone but always a process of approaching.

Early in his life, Lessing showed interest in the theatre. In his theoretical and critical writings on the subject—as in his own plays—he tried to contribute to the development of a new bourgeois theatre in Germany. With this he especially turned against the then predominant literary theory of Gottsched and his followers. He particularly criticized the simple imitation of the French example and pleaded for a recollection of the classic theorems of Aristotle and for a serious reception of Shakespeare's works. He worked with many theatre groups (e.g. the one of the Neuberin).

In Hamburg he tried with others to set up the German National Theatre. Today his own works appear as prototypes of the later developed bourgeois German drama. Scholars generally see Miß Sara Sampson and Emilia Galotti as the first bourgeois tragedies, Minna von Barnhelm (Minna of Barnhelm) as the model for many classic German comedies, Nathan the Wise (Nathan der Weise) as the first German drama of ideas ("Ideendrama"). His theoretical writings Laocoon and Hamburg Dramaturgy (Hamburgische Dramaturgie) set the standards for the discussion of aesthetic and literary theoretical principles. Lessing advocated that dramaturgs should carry their work out working directly with theatre companies rather than in isolation.

In his religious and philosophical writings he defended the faithful Christian's right for freedom of thought. He argued against the belief in revelation and the holding on to a literal

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Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Nadja.
1,923 reviews88 followers
February 2, 2018
Vor vielen Jahren auf der Bühne des Berliner Ensembles gesehen und nun endlich auch noch gelesen. Lessing hat in einem ultrakurzen Stück soviel reingepackt, was auch heute noch (leider) topaktuell ist. Intoleranz, Ignoranz und Vorurteile gegenüber dem Fremden/Andersein. Er schreibt ohne belehrend zu sein, sondern regt den Leser (noch heute) zum Nachdenken an.
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book111 followers
May 20, 2025
Ein Einakter, dreißig Jahre vor Nathan entstanden. Ein Überfall von als Juden verkleideten Gangstern. Ein Reisender kommt zur Hilfe. Der ist Jude, was man ahnt. Der Gutsherr findet ihn sympathisch und will sogar seine Tochter mit ihm verheiraten. Allerdings nicht, nachdem er erfährt, welcher „Nation“ der angehört.

Eine Komödie gegen das Vorurteil. Gut gewollt, ist aber nicht gut gemacht.
Profile Image for Vivi.
553 reviews35 followers
April 7, 2016
What a nice, short story! This is one of those books I read with joy for university. A simple plot, simple yet delightfully amuzing, intelligent conversations and a good message.
Profile Image for Edgar.
443 reviews49 followers
January 7, 2021
Ein ganz lustiges Komödchen von Lessing aus dem Jahre 1749 mit simpler Struktur, aber einem löblichen Kern, nämlich der Moral, dass es Gute und Schlechte unter allen Völkern gibt und man sich nicht abfällig über ein ganzes Volk äußern soll. Hier spezifisch: über Juden.

Ein Baron wird von zwei Räubern überfallen und ein Reisender kommt ihm zu Hilfe und vertreibt die beiden. Der Baron und seine (natürlich junge, schöne) Tochter sind voller Dank und man will ihn gar nicht weglassen, ohne ihn zu beherbergen und zu verköstigen. Die Zuschauer wissen schon, dass es sich bei einem der beiden Räuber um den Verwalter des Barons handelt. Als der Reisende den Verwalter zum Abenteuer befragt, lenkt dieser den Verdacht auf die Juden und stiehlt dem Reisenden seine silberne Tabakdose.

Auch der Baron glaubt, dass es Juden gewesen sein müssen, der Reisende relativiert. Der Baron will herausfinden, wer der Reisende eigentlich ist und beauftragt eine Bedienstete, den Diener des Reisenden zu befragen. Zwischenzeitlich wechselt die Tabakdose zweimal die Hand in Galanterien zwischen dem Verwalter, der Bediensteten und dem Diener des Reisenden, dem sie als Lohn für seien Aussagen zur Identität des Reisenden zukommt. Doch da er eigentlich selbst nichts weiß, erfindet er einfach eine Geschichte.

Auf der Suche nach seiner Tabakdose trifft der Reisende noch einmal den Verwalter, verdächtigt diesen, ihn bestohlen zu haben. Doch als dieser seine Taschen freiwillig ausleert, fallen ihm auch zwei falsche Bärte aus den Taschen, solche wie die "jüdischen" Räuber getragen haben. Nun ist der Verwalter unter doppeltem Verdacht und der Reisende eröffnet dem Baron, dass es sich beim Verwalter um einen der Räuber handeln könnte, er sei sich aber nicht sicher.

Der Baron stellt den Verwalter zur Rede und dieser gesteht. Der Reisende findet heraus, dass sein Diener mittlerweile die Dose im Besitz hat und glaubt, dass dieser ihn bestohlen hat. Doch mithilfe der Angestellten wird alles aufgeklärt.

Da ist der Baron ganz dankbar, dass er zum zweiten Male gerettet wurde vom Reisenden und bietet ihm die Hand seiner Tochter im falschen Glauben, es handele sich um einen Adeligen. Doch der Reisende bekennt, er sei ... na, was? ... ein Jude! Der Diener des Reisenden ist empört und beschimpft seinen Herrn. Dieser schenkt ihm die Dose und willigt ein, ihn zu entlassen und den Lohn auszuzahlen. Da erkennt selbst der simple Diener, dass der Reisende gar nicht so ein schlechter Kerl ist und will bleiben.

Soweit das einfache Lustspiel, das ein paar ganz witzige Dialoge hat. Die Sprache ist sehr verstaubt, die Struktur des Lustspiels mit nur einem Akt, aber 22 Auftritten sehr einfach. Auch ist die Geschichte sehr rustikal. Volkserziehung mt dem Holzhammer. Wie man weiß, hat's nicht viel genutzt. Lessing hat mehrfach über Juden geschrieben und in seinem Privatleben auch eine tiefe Freundschaft mit einem Juden gehabt.
4 reviews1 follower
January 31, 2025
Konnte man ganz gut verstehen, mir haben aber teilweise die Regieanweisungen am Anfang der Auftritte gefehlt, um den Auftritt zeitlich und kontextlich einordnen zu können.
Die Dokumente zur Entstehung und Wirkung haben mir sehr gut gefallen, waren auch gut ausgewählt und haben aufeinander aufgebaut. Sehr hilfreich, um das Stück im geschichtlichen Kontext sehen zu können und wie so einige Reaktionen und Rezeptionen ausfielen.
Den Plottwist am Ende des Stückes konnte ich vorhersehen, trotzdem finde ich, dass das Lesen dieses Werkes einen gut zum Nachdenken anregt. Sollte eigentlich jeder mal gelesen haben.

Das Ende des Nachwortes fasst es eigentlich passend zusammen:

„[Lessing] zeigt in der Gestalt des Juden, welchen Weg die Juden zur Emanzipation einschlagen müssen, er appelliert an die Gesellschaft, die Gesetze zugunsten der Integration der Juden zu verändern, er destruiert das Vorurteil gegenüber den Juden, indem er die Illegitimität des Schlußverfahrens, vom Einzelnen auf das Allgemeine zu schließen, generell abweist, […] und er erklärt letztlich auch psychologisch und geschichtlich, wie es zur Diffamierung der Juden hat kommen können […].“
Profile Image for Gülşah Özük.
68 reviews8 followers
January 21, 2018
Önyargıların insan üzerindeki etkisini kısa ve net bir oyun ile ortaya koymuş. Oyunun başından itibaren bin bir türlü iyilik yapan “Beyim” olarak gördükleri yolcu’nun Yahudi olduğunu öğrendiklerinde şaşırırlar ve bir Yahudi’nin yiliği altında ezilmemek için tüm mal varlıklarını ona vermek isterler. Yolcu ise bunu kabul etmeyeceğini, tek isteğinin kendi gibi Yahudi olan kimselere önyargı ile yaklaşmamaları olduğunu söyler.
Lessing bu oyunu Almanya sahnelerinde nasıl oynattı şaşıyor ve gurur duyuyorum. Sanatın özgürleşmesi noktasında büyük bir adım atılmış.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Anna-Lena.
43 reviews3 followers
January 28, 2022
Dieses Lustspiel hat mir unfassbar gut gefallen. Es hat in schärfster Kürze die UNBEGRÜNDETE Intoleranz gegenüber Juden dargestellt und auf dramatische Weise aufgezeigt, wie man sich moralisch und tugendhaft verhält/verhalten sollte. Besonders interessant waren aber die Anmerkungen der Dokumentation der Entstehung. Hier wurde nochmal deutlich die „Intention“ und von Lessing intendierte Interpretation portraitiert.
Absolut empfehlenswert und bestimmt auch im Zusammenspiel mit „Nathan der Weise“ sehr interessant zu vergleichen.
Profile Image for Anna-Maria Wachtel.
227 reviews3 followers
October 25, 2022
Unilektüre für eine Vorlesung, war sehr angenehm und schnell zu lesen, die Figur des Reisenden wurde sehr gut konzipiert und vermittelt Probleme die sich zu Lessings Zeiten abgespielt haben
Profile Image for Jule.
80 reviews
February 28, 2024
Ne digga also die Storyline war eigentlich ganz okay aber war halt nh so alt geschriebene story dass man es garnicht verstehen konnte und es war ein Theaterstück.
Profile Image for strephon.
15 reviews
May 21, 2025
lessing du coole socke ich küsse zärtlichst deine augen
Profile Image for Taaya .
926 reviews4 followers
February 13, 2017
Teils etwas langatmig, aber wieder einmal kämpft Lessing mit sympathischen Charakteren gegen Vorurteile an. Sollte man neben Nathan zur Pflichtlektüre für jeden ernennen, dann hätte man vielleicht weniger Pegidioten am Hals.
Profile Image for felicitas.
117 reviews
October 18, 2024
4/5 🌟

liest sich sehr schnell und sagt aus, was es aussagen soll. kann man machen!
Displaying 1 - 16 of 16 reviews

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