Lena kann ihr Glück nicht fassen: Eine Großtante hat ihr ein Anwesen in Florida und ihr gesamtes Vermögen vererbt! Kaum in Miami angekommen, entpuppt sich das Traumhaus als Bruchbude im Sumpf und das Millionenerbe muss erst noch ausgebuddelt werden. Noch verwirrender allerdings ist der gefährlich gut aussehende Typ, der Lena zu verfolgen scheint.
Eva Völler wurde 1956 in Velbert geboren. Bekannt ist sie nicht nur unter ihrem bürgerlichen Namen, sondern veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Charlotte Thomas, Francesca Santini, Anne Sievers, Paula Renzi, Sibylle Keller, Elena Santiago, Line Bruns und Ina Hansen. Sie studierte Philosophie und Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und legte 1986 ihr zweites juristisches Staatsexamen ab. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete Eva Völler sechs Jahre lang als Richterin und anschließend bis 2005 als selbstständige Rechtsanwältin bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Insgesamt veröffentlichte sie Bücher verschiedner Genre. Von Reiseliteratur, Komödie, Krimis, Thriller und historische Romanen blieb nichts unversucht. Völlers Romane erreichten eine Gesamtauflage von 1 Million und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für ihren Roman »Wenn der Postmann nicht mehr klingelt« wurde ihr 1995 der Frauengeschichtenpreis von der Verlagsgruppe Lübbe verliehen. Ihr Roman »Vollweib sucht Halbtagsmann« wurde mit Christine Neubauer in der Hauptrolle verfilmt. Zusammen mit ihren Kindern lebt Eva Völler am Rande der Rhön in Hessen.
Der Titel verspricht einen unschuldigen Teenie-Roman. Doch Eva Völler überrascht mit überspitzten Klischees, die in der heutigen Welt keinen Platz mehr finden sollten. Mit sexistischen Geschlechterrollen (toxische Männlichkeit), homophonen Äußerungen (Flamingo an der Tür macht Josh schwul!?) und rassistischen Stereotypen (3 „Gangster“ sind lateinamerikanisch). Kein Mensch und besonders keine Kinder sollten die Werte dieser Lektüre aufnehmen und verinnerlichen.