Manche Wenn Mütter ihren Kindern antipatriarchales Wissen vermittelten, hätten wir dank der nächsten Generationen schnell Gleichberechtigung. Dass es so einfach nicht ist, davon handelt dieses Buch. Denn während junge Frauen zunehmend feministisch denken, wenden sich junge Männer verstärkt misogynem Gedankengut zu. Wie gehen wir in Familie und Gesellschaft damit um? Wie schaffen wir es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen? Und was muss geschehen, damit Männer Verbündete werden? In ihrem ersten Sachbuch plädiert Bestsellerautorin Mareike Fallwickl für einen neuen Feminismus, der alle einschließt – und alle befreit.
ich geh tendenziell schon mit, aber irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass männer hier zu gut wegkommen. zu viel komplizenschaft und glaze für männer, die das bare minimum machen.
Dieser Text sollte an allen Schulen besprochen werden. Ab der 7./8. Klasse sollte diese Thematik bearbeitet und durchgesprochen werden. Es lassen sich dadurch mindestens 2 Schulfächer kombinieren. Mareike Fallwickl hat es auf den Punkt gebracht. Von mir aus hätte sie noch 400 Seiten mehr schreiben können. Ganz großartiger Text. Ich hoffe wirklich, dass er Grundlage für einige ernsthafte Auseinandersetzungen innerhalb unserer Gesellschaftsstrukturen sein wird.
Mag Mareike Fallwickl wirklich sehr gern und schätze ihre Gedanken so sehr. Aber für mich war das Buch nichts, da es kaum neue Ansätze gezeigt und Gedanken oft nicht zu Ende formuliert hat — vermutlich gut als Einstieg in das Thema geeignet, aber nicht, wenn man schon viel feministische Literatur gelesen hat.
Zusätzlicher Kritikpunkt: Bin zwar großer Taylor Swift Fan, würde Travis Kelce aber wirklich nicht als den personifizierten Aufbruch stereotyp-männlicher Eigenschaften klassifizieren, nur, weil er seine Partnerin augenscheinlich unterstützt. Dafür gab es dann doch zu viele andere öffentlich wirksame Auftritte. Da hätte es bestimmt andere, passendere Beispiele gegeben :-(
Drei Gedanken: 1. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe, aber irgendwie wurde ich wenig inspiriert oder neu informiert. Für eine Schulklasse oder Sozialarbeiter wäre die Lektüre vielleicht was, aber mich stellen Gedanken, die ich schon hatte und zwei, drei Zitate von bell hooks nur wenig zufrieden. 2. Die Autorin plädiert für Verständnis gegenüber Jungs und Männern, die unter dem Patriarchat leiden und obwohl ich da grundsätzlich mitgehe, war mir da ein bisschen zu wenig Sichtbarkeit für weibliche Wut. Die erwarte ich bei Mareike Fallwickl ganz automatisch, musste hier aber echt suchen. Zumal ich mir die Frage stelle, inwiefern uns seitenlanges weibliches Verständnis für „Männlichkeit“ weiterbringt. Lesen Männer diesen Essay überhaupt? Was bringt uns eine Analyse von Außen wenn Handeln im Inneren gefragt ist. Der Text hat sicher Berechtigung, allerdings wage ich noch von einer kritischen Auseinandersetzung aus männlicher und damit betroffenen Perspektive zu träumen. 3. Mit diesen beiden Kritikpunkten komme ich zu dem Schluss, dass 20 Euro echt zu viel für die physische Ausgabe wären. Dafür hat es mir einfach nicht genug gegeben. Als Hörbuch hingegen kann ich es sehr empfehlen. Besonders weil es sich um eine Autorinnenlesung handelt.
Abschließend: Nicht das, was ich erhofft habe, aber trotzdem relevant.
Nicht unbedingt neue Inhalte zu Feminismus und Patriarchat, dafür wirklich gut recherchiert und zusammengefasst. Wichtige Fragestellungen werden von der Autorin aufgegriffen und ich mag die Denkanstöße, die sich bei mir dadurch eingestellt haben. Gefallen hat mir vor allem das Format/Hörbuch von der Autorin selbst vorgelesen, hatte etwas echt Persönliches.
"Das Patriarchat ist in der Krabbelgruppe und im Kindergarten. Es ist in so gut wie jedem Bilderbuch und jeder Zeichentrickserie. Es geht mit in die Schule, es ist bei jeder sozialen Interaktion anwesend, es turnt über den Spielplatz. Es sitzt neben den Großeltern am Küchentisch, es nimmt an der Klassenfahrt teil. Es lacht aus Filmen heraus und springt in Comics zwischen den Zeilen umher. Es bildet den Rahmen für YouTube-Videos und TikTok-Content. Es ist in jedem Porno, in jedem Dating-Setting, in jeder Beziehung, es kommt mit zum Gynäkologen und in den Kreißsaal, es färbt Spielzeug und T-Shirts und Duschgels, es sitzt bei Hochzeiten in der ersten Reihe." (S. 21)
Ich hatte gehofft, dass dieser Essay vielleicht einen Beitrag leistet zu einem Verständnis von Geschlechterverhältnissen, dass dieses Buch als Eintrittstor für jene gelten kann, die in ihrem liberalen Verständnis von Geschlechterungleichheit stagnieren. Bekommen habe ich aber genau das, was ich insgeheim befürchtet hatte: Eine linksliberale, sehr verkürzte und teilweise faktisch falsche Analyse, die sich im Wesentlichen darin erschöpft, das Patriarchat als Ursache allen Übels zu benennen. Soweit, so vorhersehbar.
Machen wir es mal konkret:
Dass Diskriminierungsformen wie Sexismus und Misogynie existieren, ist in diesem Essay bereits die Analyse des Problems. Fallwickl stellt kein einziges Mal die Frage nach dem Zweck des Patriarchats, warum es existiert, wie es sich im Kontext kapitalistischer Produktionsverhältnisse entwickelt hat und wem es eigentlich nützt. Fallwickl benennt die Symptome als Ursache und stellt diese sogar einfach so als gegeben hin. Dass Klassenverhältnisse, Eigentumsverhältnisse oder materielle Bedingungen überhaupt nicht vorkommen, ist für ein Buch, das einen „neuen Feminismus“ proklamiert, einfach nur schwach und unzureichend.
Wer Geschlechterungleichheit wirklich erklären will, muss die kapitalistische Produktionsweise erklären. Ohne das bleibt alles moralisch, identitätspolitisch, individualisiert. Schade um den Ansatz. Zwei Sterne, weil das Anliegen berechtigt ist, aber daraus leider nun wirklich nichts entstanden ist, was man „neuen Feminismus“ nennen könnte.
Als Mutter eines 35-jährigen Sohnes bin ich ziemlich stolz darauf dass ich ihm, soweit ich das beurteilen kann, kein Frauenbild devotes vorgelebt habe, mich mit seiner Rolle als Mann auseinandergesetzt habe, als er noch sehr klein war, und mir immer bewusst war, dass ich als Mutter einen maßgeblichen Anteil daran habe, wie feministisch er sein wird. Ich wollte niemals Hotel, Mama sein! Es war nicht leicht, weder für ihn noch für mich, diese Geschlechterrollen aufzubrechen. Aber ich glaube, wir haben es ganz gut hingekriegt.
In dem neuen Buch aus der Reihe. “Briefe an die kommenden Generationen“ widmet sich Mareike Fallwickl einem neuen Anspruch an gelebtem Feminismus. Wie schaffen wir es, gemeinsam Verantwortung für eine Gleichstellung der Geschlechter zu übernehmen? Und was muss geschehen, damit Männer Verbündete werden? Wie gehen wir in Familie und Gesellschaft damit um? Das hat Fallwickl so gut in Worte gefasst, dass ich es am liebsten jedem in die Hand drücken möchte.
Sie nähert sich dem Thema auf vielschichtige Art und Weise und das gerade mal auf 70 Seiten. Mädchen haben wir motiviert stark, unabhängig und kämpferisch zu sein. Aber wer von uns hat Jungs ermuntert emotional zu werden, Fürsorge leben zu wollen und schwäche einzugestehen? Diese vermeintlich weiblichen Attribute gelten als schlecht und da liegt schon mal der erste Fehler. Es ist wunderbar, wie die Autorin darstellt, dass unsere Gesellschaft eine bessere ist, wenn all diese Emotionen Platz bekommen. Sie sind wichtig für ein gutes Miteinander. Ich könnte jetzt hier noch viel mehr schreiben, aber das Buch ist so kurz und ich möchte ihm nicht zu viel vorwegnehmen
Aber meine Gefühle waren sehr stark beim Lesen. Als Pädagogin sehe ich mich auch in der Verantwortung und bin mir bewusst, dass es sehr schwer ist, Rollenbilder im Arbeitsalltag aufzubrechen. Genderneutrales Spielmaterial ist mittlerweile selbstverständlich, auch Bilderbücher, die das widerspiegeln gehören, zu unserem Repertoire, aber es kommen sehr viele Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Kitas und da wir aufgrund von extremen Fachkräftemangel sowieso gefordert sind den Alltag mit minimale Ressourcen pädagogisch wertvoll zu gestalten, ist das individuelle eingehen auf das was die Kinder mitbringen oft kaum möglich. Es fällt auf, dass Jungs sich nicht groß verändert haben, in den letzten 30 Jahren, während Mädchen zielgerichteter, raumgreifender, und lauter geworden sind. Und das ist auch gut so!
Der literarische Pädagogikklassiker „Kleine Helden in Not“ von Dieter Schnack hat mich schon als junge Mutter für das Thema geöffnet. Ich müsste die überarbeitete Ausgabe noch mal lesen, um zu sehen, ob auch das zukunftsweisend ist. Was aber sicherlich nicht anders ausgedrückt wird, ist das männliche und weibliche Role Models sich ihrem Einfluss bewusst sein müssen, alles weibliche, nicht negativ darzustellen, sondern Jungs zu ermuntern, diese Attribute anzunehmen. Ich sag mal so: Mädchen werden gerne ermuntert, ihr Fahrrad zu reparieren oder eine Bohrmaschine zu benutzen, aber welche Eltern melden ihren Sohn für einen Handarbeit Kurs oder ermuntern ihn ein Puppenvati zu werden?
Wo ich kaum Entwicklung sehe, was aber unbedingt nötig ist, ist das Politik Männer gleichberechtigt in der Familienarbeit sehen. Elternzeit, verpflichtend für beide, getrennt voneinander wäre ja meine Idee genauso wie voller Ausgleichszahlungen für die Rente für die Person, die in Elternzeit geht, sowie Elterngeld, das sich auf beide Gehälter bezieht.
Ganz toll, fand ich, die These unermüdlich mit dem männlichen Geschlecht darüber zu debattieren, warum sie meinen, Frauen beschützen zu müssen. Vor wem? Vor sich selbst? Warum ist das nötig? Und wie kann man das Problem beheben. Das hat Fallwickl sehr plastisch in Worte gefasst.
Ich bin begeistert von diesem wichtigen Büchlein das ich dieses Jahr sicherlich recht häufig verschenken werde. Lest es! Alle!
Keine neuen Erkenntnisse, aber sehr gut in klare & kluge Worte gefasste Gedanken zum Feminismus (und warum auch Männer von Feminismus profitieren würden). Ich denke ich werde dieses Buch dieses Jahr einfach allen Freund:innen zum Geburtstag schenken 🤝
Sehr sehr spannendes Buch. Die Ideen sind nichts neues aber wirklich gut und übersichtlich präsentiert. Vor allem finds ich schön, dass es aufzeigt wie auf eine Lösung hingearbeitet werden kann und nicht nur polemisch eine Meinung darstellt.
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Liest sich ein bisschen wie ein (Quer-)Einstiegswerk, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen für Eltern, die etwas mit ihren Kindern durcharbeiten wollen, oder Schulen, die die aktuellen Situationen verständlich darstellen möchten.
Absolut großartig! Mareike schafft es einfach immer wieder Feminismus, Patriarchat und mögliche Lösungen sprachlich auf den Punkt zu bringen. Must read für ALLE (Männer, Frauen*).
Ich war sofort neugierig auf diesen Essay, weil ich Mareike Fallwickl bereits durch ihren Beitrag zu „Das Pen!smuseum“ kennengelernt habe. Ihre klare, pointierte Art, patriarchale Strukturen offenzulegen, hat mich damals beeindruckt – entsprechend gespannt war ich darauf, wie sie das Thema in diesem kurzen, aber dichten Text angehen würde. Spätestens nach dem Lesen dieses Essays muss auch der/die letzte begriffen haben, dass das Patriarchat wirklich ALLEN schadet. Wir haben Mädchen in den letzten Jahren konsequent ermutigt, stark, unabhängig und kämpferisch zu sein. Doch wie oft haben wir Jungen vermittelt, dass auch sie emotional sein dürfen, Fürsorge leben können und Schwäche kein Makel ist? Mareike Fallwickl zeigt hier knapp aber sehr klar auf, wie diese Lücke ganze Generationen prägt. "Unsere Söhne, die wir beide geboren haben (ist das nicht verrückt?) haben Privilegien, die wir niemals haben werden...”
Der Essay ist in Briefform an ihre Freundin Jorinde gehalten. Dieser persönliche Rahmen schafft Nähe und verleiht dem Text eine Sanftheit, die sich bewusst von dem abhebt, was viele aktuell von feministischen Veröffentlichungen erwarten: radikale Wut, klare Kampfansagen, kompromisslose Abrechnung. Ich habe länger darüber nachgedacht, warum dieser Essay so unterschiedlich bewertet wird, wieso er einigen RezensentInnen nicht wütend und konsequent genug war und wieso er auch in mir selbst verschiedene Gefühle ausgelöst hat. Ich denke dies ist dadurch begründet dass Fallwickl hier einen Gegenentwurf zur sogenannten Female Rage bietet – oder vielleicht besser eine mögliche Weiterentwicklung davon. Denn natürlich müssen wir zuerst auf das Problem aufmerksam werden, uns für die patriarchalen Strukturen in unserer Gesellschaft und in unseren Leben sensibilisieren, dann müssen wir sie als ungerecht erkennen und wütend werden. Diese Wut zu fühlen, sie zuzulassen und ihr Ausdruck zu verleihen (als "Female Rage") ist unbedingt nötig, um uns Gehör zu verschaffen und gesund mit unseren Gefühlen umzugehen. Ohne diese Wut gäbe es keine Bewegung. Doch was kommt nach der Wut? "Männer wissen Bescheid, sie wissen genau Bescheid. Und sie tun nichts dagegen.”
Genau damit beschäftigt sich dieser Essay. Denn so sehr wie das in unserer (wirklich gerechtfertigten!) Wut gerne vergessen: allein Anklage und Sichtbarkeit verändern noch nichts. Für einen wirklich fruchtbaren Feminismus brauchen wir ein Miteinander und dafür brauchen wir auch die Unterstützung der Männer, die ebenfalls anerkennen, dass das System geändert werden muss und dafür Verantwortung übernehmen. Das heißt nicht, dass wir uns in Konsequenz anbiedern, möglichst nett fragen oder hoffen sollen, dass uns „die Männer“ irgendwann helfen. Es heißt vielmehr, sie aktiv mitzunehmen, gerade dort, wo wir Einfluss haben: bei unseren Söhnen, Brüdern, Partnern und Freunden. Und wenn man nicht optimistisch genug ist, auf ein Erfolg dieses Vorgehens zu hoffen, dann kann man es mit dem Feminismus eigentlich gleich lassen. Denn wenn wir nicht daran glauben, dass ein gemeinsames Miteinander möglich ist, dann führt der Feminismus nur zu Verbitterung und neuem Hass und verliert seine transformative Kraft.
Fazit
"Liebe Jorinde" ist ein sanfter, aber eindringlicher feministischer Essay, der weniger auf Konfrontation als auf Verbindung setzt. Mareike Fallwickl erinnert uns daran, dass echte Gleichberechtigung nur entstehen kann, wenn wir nicht in geschlechtergetrennten Fronten verharren, sondern gemeinsam Verantwortung übernehmen. Er fordert uns heraus, weiterzudenken und den Mut aufzubringen, das Gespräch mit denen zu suchen, die wir manchmal am liebsten aufgeben würden.
hab diesen essay gehört und fand’s ganz nett beim fahrradfahren, wird von der autorin selbst gelesen. 1 punkt abzug, denn mir fehlte insgesamt bisschen die wut gegen männer
Ich schätze Mareike Fallwickl sehr für ihre feministischen Romane ('Die Wut, die bleibt' sowie 'Und alle so still' sind Herzensbücher, die ich immer wieder sehr gerne weiterempfehle), aber ihr erstes Sachbuch war irgendwie nix. Auf 70 spärlich bedruckten Seiten zitiert sie ein paar Mal bell hooks, formuliert selbst aber keine neuen Ideen, die ich nicht woanders schon gelesen habe. Danke trotzdem fürs signieren liebe Mareike, wir heissen dich sehr gerne wieder in unserer Buchhandlung willkommen <3
Viel erwartet - wenig Neues bekommen. Gerade weil „Die Wut die bleibt“ so massiv und stark war, bin ich etwas ratlos darüber, wie gut die Menners wegkommen. Pluspunkt, weil es eine Autorinnenlesung ist.
Ich fand diesen Essay eigentlich ganz gelungen, bis es darum ging, dass wir als Feministinnen nicht zu harsch mit Männern sein sollten. Meiner Meinung nach ist dies im Hinblick auf „Die Wut, die bleibt“ ein zurückrudern, da es den Eindruck vermittelt, dass wir Frauen mehr auf Männer zugehen sollten. Ich sehe dies anders, da ich der Meinung bin, dass wir Frauen unserer Wut Raum geben sollten. Wir haben jedes Recht dazu, wütend zu sein und Männer anzuklagen. Männer, die die strukturelle Benachteiligung durch das Patriarchat verstehen, fühlen sich nicht von solchen Aussagen angegriffen, weil sie genau wissen, dass auch sie Opfer des Systems sind und sich eher für die hohe Kriminalitätsrate ihres Geschlechts schämen. Ich sehe mich als Frau nicht dazu befugt, die Tränen der Männer zu trocken, die sich von Äußerungen wie:“ Nicht alle Männer, aber immer Männer“ angegriffen fühlen. Das ist mir schlichtweg kein Mitleid wert, und kann in meinen Augen auch nicht die Lösung sein…
Ansonsten ist es mehr eine Einführung in den Feminismus, als dass es großartig neuen Input liefert.
Ich bin schon sehr enttäuscht. "Die Wut, die bleibt" fand ich ein sehr gutes, sehr treffendes Buch, das mich inspiriert hat, mehr von der Autorin zu lesen. Dieser Essay allerdings lässt die "armen, unter dem Patriarchat leidenden Jungs und Männer", viel zu gut wegkommen und stellt sie eher als die Opfer, als die Täter dar....
An sich ein wirklich gutes Buch mit einem nach wie vor wichtigen Thema. außerdem spannend, über Fallwickls Werdegang und Gedanken zu ihren Büchern zu bekommen. Aber es langweilt mich, dass der Fokus dieses Buchs so auf Männern liegt und sie als "erste Opfer des Patriarchats" inszeniert werden. Außerdem finde ich, dass das Thema Klasse deutlich zu kurz kommt.