Zwei Frauen am Wendepunkt, ein tragisches Familiengeheimnis, die Liebe zu Büchern und der mystisch-raue Norden Sylts.
In ihrem Wohlfühlroman »Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben« verbindet Bestseller-Autorin Gabriella Engelmann zauberhafte feel-good-Unterhaltung mit einer berührenden und dramatischen Familiensaga. Der erste Band der Sylt-Dilogie »Die Bücherfrauen von Listland« bietet Insel-Feeling pur am nördlichsten Punkt Deutschlands, wo geheimnisvolle Mythen auf Ehrfurcht gebietende Naturgewalten treffen und das Meer ungeheuerliche Geschichten erzählt.
Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Im reetgedeckten Haus der alten Dame trifft Anna allerdings nur deren Tochter Elisa an. Als ein heftiges Gewitter die antiquarischen Buchschätze bedroht, die Fenja auf dem Dachboden hortet, packen die Frauen gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein alter Gedichtband in die Hände, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine silberne Dose dient. Ehe sie es sich versieht, wird Anna mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart reichen. Denn Fenja hatte eine Schwester, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand - genau wie Fenja jetzt …
Kluge Unterhaltung zum Trä Inselroman über einen Sommer auf Sylt, nach dem nichts mehr so sein wird wie zuvor
Während Anna sich mit der Geschichte der Lorenzens beschäftigt, Seeschwalben beobachtet und ihr Herz ungewohnt schneller schlägt, wenn Elisas Bruder Eric in der Nähe ist, stößt sie auf eine dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937. Immer tiefer dringt Anna auf den verworrenen Familienpfaden der Lorenzens in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie endlich die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Doch lebt die alte Dame, der Bücher die Welt bedeuteten, überhaupt noch?
Entdecken Sie auch die »Büchernest-Serie« von Gabriella Engelmann, die ebenfalls auf Sylt
Ich lese Geschichten mit Familiengeheimnissen sehr gerne und daher hat mich "Der Gesang der Seeschwalben" sehr neugierig gemacht.
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt: zum einen von Anna, die einen erfolgreichen Podcast hat und Autorin ist, sie möchte ein Buch über die Bücherfrau Fenja schreiben möchte. Zum anderen von Lene, die Mutter von Fenja.
Ich fand beide Zeitebenen ganz interessant, wobei mir die Perspektive in der Vergangenheit etwas besser gefallen, allerdings kam sie für mich leider ein wenig zu kurz. Ich hätte mir mehr Einblicke in Lenes Leben gewünscht und zudem kam die Tragik und die Emotionen ihrer Geschichte leider ein wenig zu kurz. Hier wäre definitiv mehr Potenzial gewesen.
Mit der Protagonistin Anna bin ich nicht so ganz warm geworden, sie blieb mir zu distanziert und auch die Liebesgeschichte war ein wenig zu blass.
Dennoch war das Buch unterhaltsam und ich habe es gerne gelesen. Das Setting auf Sylt hat mir ebenfalls gut gefallen.
In " Die Bücherfrauen von Listland " möchte Anna an den Erfolg ihrer Podcast Reihe über Bemerkenswerte Bücherfrauen anknüpfen, indem sie deren Biografien schreibt. So reist die fünfundfünzigjährige Anna nach Sylt, genauer gesagt nach Listland, wo Fenja Lorenzen Zuhause ist um mit dieser den Anfang zu machen. Denn die mittlerweile fünfundachtzigjährige Fenja ist Zeit ihres Lebens von Büchern und deren Inhalte umgeben. Zudem war Fenja als Buchhändlerin sowie als Kinderbuchautorin tätig. Doch Anna trifft in dem Reetgedecktem Häuschen am Listlander Ellenbogen nur auf deren Tochter Elisa. Da ein Unwetter die antiquarischen Buchschätze der Familie Lorenzen bedroht, und Hilfe benötigt wird, trifft Anna auch auf Fenjas Sohn Eric. Allerdings fehlt von Fenja weiterhin jede Spur und nur diese kann letztlich Anna zum gelingen der Buchreihe die nötigen Antworten geben. Währenddessen kommen einige Geheimnisse der Familie an die Oberfläche, deren Aufdeckung zurück bis ins Jahr 1937 mit einer Liebesgeschichte endet. Aber auch mit der Frage nach der bis heute verschwundenen Martje, der älteren Schwester Fenjas. Und da dies noch alles nicht genug für Annas Gefühlswelt bedeutet, spürt sie zu Eric ungeahnte Gefühle. Wird es Anna in Listland mit Hilfe Fenja und deren Kinder gelingen, die Fragen nach deren familiärer Vergangenheit aufzudecken und gleichzeitig ihr geplantes Vorhaben umzusetzen? Zeitgleich zu Gegenwärtigen Erzählung mit Anna sowie Fenja, gibt es einen zweiten Erzählstrang, der sich um Fenjas Mutter und der damit verbundenen Familiengeschichte dreht. Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gebracht, dabei bleibt sie spannungsgeladen sowie abwechslungsreich. Man darf mit Anna, Fenja sowie Elisa und Eric, aber auch mit Fenjas Mutter in der Vergangenheit mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln, so manche mitfühlende, tragische wie auch brisante Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen. Da ich erfahren wollte, ob und wie es Anna gelungen war Licht ins Dunkle der Familie Lorenzen zu bringen und wie es Fenja und deren Kindern damit ergangen war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ Sterne.
BUCHEMPEHLUNG | Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann
. Möchtest du dich an die Nordsee nach Sylt träumen und eine spannende Familiengeschichte lesen? Dann ist sind „Die Bücherfrauen von Listland“ genau das Richtige für dich. Mit viel Emotionene, Geheimnissen und toller Bildsprache. Ich habe die Geschichte verschlungen! 5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau… Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Doch anstatt der alten Frau findet Anna nur ihre Tochter Elisa vor. Nach einer stürmischen Nacht ist das Dach von Frenjas Haus und somit einige der Bücher, die dort lagerten beschädigt. Bei der Rettung der Bücher finden die Frauen alte Briefe und eine spannden Reise in die Vergangenheit beginnt und eröffnet einen Blickwinkel auf die Mutter- Tochter- Beziehung von Frenja und Elisa.
. Wir begleiten Anna im der Gegenwart, sowie Lene (Fenjas Mutter) in der Vergangenheit als Erzählerinnen. Wir springen direkt mit Anna und ihrer Reise nach Listland in die Geschichte. Wir lernen alle Frauen und ihre Gefühle sehr gut kennen, Engelmann versteht es Charaktere sehr realistisch und sympathisch zu beschreiben. Der Roman fängt mit vielen Geheimnissen an, die vielleicht sogar fast alle aufgelöst werden. Anna ist dabei eine große Hilfe! Der Leser erhält nach und nach viele Puzzleteile und darf mitraten und fiebern. Detektivarbeit, die ich nicht erwartete hätte. Die Beschreibungen der Insel und der Natur ist ebenso fantastisch! Es wäre ein Traum gewesen das Buch wirklich an der Nordsee zu lesen. Ich deswegen rate ich auch jeden Leser sich Bilder von Listland anzuschauen… himmlisch! Ich als passionierte Thriller- /Krimileserin bin von dem Spannungsaufbau begeistert. Ich hätte nicht erwartet, dass mich die Geschichte emotional so packt. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass es in dem Buch um die NS- Zeit geht und nicht jeder Leser damit klar kommt. Das Cover ist ebenfalls wunderschön! Die Farben sind toll gewählt und ich mag die Farbwellen! Für mich war das Buch ein Highlight und ich freue mich schon den zweiten Teil lesen zu können 😍 Das war mein erster Gabriella Engelmann Roman, aber bestimmt nicht mein Letzter!
Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann entführt seine Leser an den nördlichsten Punkt Deutschlands, wo die rauen Landschaften Sylts und die mystische Atmosphäre der Insel auf eine bewegende Familiengeschichte treffen. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna, die für einen Beitrag die 85-jährige Bücherliebhaberin Fenja Lorenzen am abgelegenen Lister Ellenbogen besuchen möchte. Statt Fenja trifft sie jedoch auf deren Tochter Elisa. Ein plötzliches Unwetter bedroht die wertvollen Buchschätze auf dem Dachboden, was Anna und Elisa dazu bringt, gemeinsam zu handeln. Dabei stoßen sie auf einen alten Gedichtband, der Hinweise auf ein verborgenes Familiengeheimnis liefert.
Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Zum einen wird Annas und Elisas Gegenwart auf Sylt geschildert, in der sie sich mit der Rettung der Bücher und der Entdeckung des Geheimnisses beschäftigen. Zum anderen nehmen die Leser durch Rückblicke Einblicke in Fenjas bewegtes Leben in den Nachkriegsjahren. Die kunstvoll verwobenen Zeitebenen verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und beleuchten, wie die Entscheidungen der Vergangenheit das Leben der Protagonistinnen bis in die Gegenwart beeinflussen. Engelmann versteht es meisterhaft, die raue Schönheit Sylts mit einer tiefgründigen Geschichte zu verweben. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet, und die Entdeckung der Familiengeheimnisse hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Sehr schön zu lesen ist auch, wie die Autorin die Liebe zu Büchern und die Bedeutung von Literatur in die Handlung integriert.
Für alle, die sich nach einem literarischen Ausflug an die Nordsee sehnen und dabei eine fesselnde Geschichte über Familie, Geheimnisse und die Magie von Büchern erleben möchten, ist dieser Roman eine klare Empfehlung.
Der Gesang der Seeschwalben ist der erste Teil der Bücherfrauen von Listland Dilogie und entführt mich auf die zauberhafte Nordseeinsel Sylt. Ich war noch nie dort, aber durch die intensive Beschreibung der Landschaft und Atmosphäre hatte ich sofort ein vertrautes Gefühl. Genau so geht es der Journalistin Anna, die in den Norden der Insel reist, um dort die Bücherfrau Fenja zu treffen, die sich um die Buchkultur Nordfrieslands sehr verdient gemacht hat.
Doch anstelle von Fenja trifft sie zunächst deren Tochter Elisa an. Gabriella Engelmann schildert die Begegnungen und die Entwicklung der Beziehung zwischen Anna und Elisa auf eine sehr einfühlsame Weise. Die beiden nähern sich ganz zaghaft an und decken einige Geheimnisse aus der Vergangenheit auf.
Die dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937 hat mich besonders fasziniert und ich konnte eintauchen in die geheimnisvolle und nicht immer schöne Vergangenheit. Fenja erkennt, dass sie endlich ihr Schweigen brechen muss, um die Wunden in ihrer Familiengeschichte zu heilen. Die Autorin erhält den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht und überrascht mich mit immer neuen Wendungen.
Ich mochte die gelungene Kombination von emotionalen und humorvollen Momenten. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die Dialoge lebendig und authentisch.
Der Gesang der Seeschwalben ist eine gelungene Mischung aus Insel-Feeling, Familiendrama und Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig und vor allem fesselnd und macht dieses Buch zu einem Wohlfühlroman, der aber auch ernste Momente hat, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Einer meiner Lieblingssätze: „Es ist wichtig, sich den Schmerzen der Vergangenheit zu stellen, um ihnen keine Macht über die Gegenwart und Zukunft zu geben“
Ich habe schon einige Bücher von Gabrielle Engelmann gelesen bzw. Hörbücher gehört. Mir gefallen die Romane, die an der Küste spielen. Bei „Die Bücherfrauen von Listland 1. Der Gesang der Seeschwalben“ fällt zunächst das türkis gehaltene Titelbild auf, erst bei genauem Hinschauen erkennt man die kleinen Details, wie das Häuschen im Hintergrund, die Seeschwalben und das Seegras in den Dünen. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen den verschiedenen Frauen musste beim Hören erst verinnerlicht werden. Sprecherin Silke Buchholz liest in meiner Lieblings-, nämlich 1,25-facher Geschwindigkeit, in 9:48 Stunden die Familiengeschichte auf Sylt vor, und das sehr angenehm, dass man sich wunderbar auf die Insel träumen kann (selbst, wenn man sie noch nicht kennt). Der Hörer begleitet die Journalistin Anna, die die alte Sylter Bücherfrau Fenja Lorenzen interviewen will - Fenja ist ausgeflogen, Tochter Elisa und Sohn Eric sind vor Ort, als das Dach von Fenjas Haus dem Sturm nicht standhält und nun werden nicht nur nasse Kartons, sondern auch einige Familiengeheimnisse ausgegraben. Man begibt sich in Fenjas Kindheit, begegnet Lena, Martje, und noch vielen anderen - mir fiel die Zuordnung nicht immer leicht. Die Geschichte selbst hat mich fasziniert, nicht nur wegen der Liebe zu den Büchern, sondern auch die Liebe untereinander, egal, ob erwidert oder nicht. Einerseits Wohlfühlroman, andererseits Detektivarbeit in Vergangenheit und Gegenwart, schönes Setting, sympathische Menschen, eine gute Mischung, die von mir 4-4,5 Sterne bekommt. Ich freue mich schon auf den 2. Teil der Dilogie.
Das Cover gefällt mir sehr gut und ich mag besonders die Farben und das Hintergrundbild. Der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht. Dies ist der erste Band einer Dilogie.
Der Roman spielt auf Sylt und ich finde die Beschreibungen der Insel wirklich schön.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt in der Gegenwart möchte Anna, eine 55 Jahre alte Journalistin, die einen erfolgreichen Podcast betreibt gerne ein Interview mit der Bücherfrau Fenja Lorenzen führen. Dazu reist sie nach Sylt, vor Ort trifft sie jedoch auf Elisa, sie ist die Tochter von Fenja, durch einen Zufall fällt Anna auf dem Dachboden ein Samtbeutel und eine Dose in die Hände. Ihre Neugier ist geweckt, doch möchte Fenja über die Vergangenheit sprechen? Und welche Geheimnisse warten auf Anna?
In der Vergangeheit spielt die Geschichte um 1937, dort lernt man Lene, Fenjas Mutter kennen, auch sie liebt Bücher über alles. Jedoch ist es die Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg und die Nazi werden immer mächtiger...
Das Buch hat mir gut gefallen, es war wirklich spannend und besonders die schönen Buchzitate haben die Handlung wunderschön unterstützt. Ich habe beim Lesen deutlich die Liebe zu den Büchern gespürt. Die beiden Zeitebenen fand ich sehr gelungen, so konnte ich gut Fenja´s Geschichte nachvollziehen. Anna war ein sehr sympathischer Charakter und ich hoffe, dass ich im zweiten Band mehr über ihre Vergangenheit erfahren werden. Es gab auch viele Nebencharaktere, diese fand ich auch sehr interessant. Ein spannendes und emotionales Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Was für ein wunderschönes Cover, das etwas geheimnisvoll wirkt. Die Geschichte wird uns abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt. Die Journalistin Anna reist nach Sylt um mit Fenja Lorenzen zu sprechen, doch der Start verläuft sehr holprig und sie muss sich erst mal zurecht finden. Ein überraschender Fund lässt sie dann sehr bald in die Vergangenheit eintauchen und es heißt erstmal einige Antworten zu finden.
Die Geschichte in der Vergangenheit rund um Lene und ihre Familie hat mich wirklich sehr fasziniert und berührt, die Erzählungen haben mir sehr zugesagt. Was war das für ein Leben in der früheren Zeit, auf einer Insel ganz abgelegen und doch ist der Zauber der Natur stark zu spüren gewesen. Die Leidenschaft für Bücher lag schon sehr früh in der Familie und was gibt es denn auch Schöneres als in Geschichten einzutauchen.
Der Schreibstil war wie gewohnt sehr angenehm, flüssig und leicht und wie ich es von der Autorin gewohnt bin, wurde ich direkt abgeholt. Sie schafft es, dass man sofort in der Geschichte ist und nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Eine sehr tiefgehende Geschichte, bei der mir zeitweise Tränen in den Augen standen, was mussten die Frauen nicht alles erleben. Mit Anna selbst habe ich etwas gebraucht, um mich in sie hinein zu versetzen und sie in verschiedenen Situationen zu verstehen.
Die Insel Sylt ist wunderschön detailgetreu beschrieben und man bekommt direkt Lust selbst in den Zug zu steigen und loszufahren um so rasch wie möglich am Meer anzukommen. Der Zauber der Insel lässt einfach niemanden los.
Ich bin schon auf die Fortsetzung dieser Familiengeschichte gespannt. Danke für eine wunderschöne Zeit auf Sylt, ich habe es sehr genossen und habe wirklich sehr mitgefiebert.
„Ich liebe die Gegenwart und bin fasziniert von der Zukunft. Rückwärtsgewandtes interessiert mich nur bedingt.“ Seite 58
Mit dem Wunsch ein Buch über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu schreiben, reißt die Journalistin Anna in den Norden Sylts. Doch Fenja ist verschwunden …
„Das Herumwühlen in alten Geschichten bringt erfahrunggemä9ß oftmals Dinge zutage, die besser im Verbogenen bleiben, daher sollte man genau abwägen, wie weit man geht und ob man mit den Antworteten auf die Fragen umgehen kann, die man gestellt hat.“ Seite 176
Die Landschaftsbeschreibungen und das Setting sind einfach wunderschön und so gemütlich, dass ich am liebsten gleich meine Koffer packen und losreisen möchte ♥ Die Handlung ist sprunghaft, wird aus zwei Perspektiven erzählt und es dauerte einen Moment, bis ich mich zurechtgefunden hatte, aber dann war ich schnell in der Geschichte drin. Allerdings konnte mich weder der Stil richtig einfangen, noch bin ich mit den Figuren warm geworden. Ich habe einige Verhaltensmuster nicht verstanden und fand es auch moralisch hier und da schwierig wie die Figuren agiert haben. War leider nicht mein Buch und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.
Die Zeiten sind unruhig und düster. Umso wichtiger ist es also, Licht n die Welt zu tragen und den Menschen Geschichten nahezubringen. Seite 60
Ein absoluter Wohlfühlroman Durch das warme Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext weckte meine Neugier. Und so begab ich mich auf die Reise nach Sylt und tauchte tief in einen wunderbaren Roman ein. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitzonen, in der Gegenwart und in der Vergangenheit. In der Historie, sie spielt in Kriegszeiten ab dem Jahr 1937, dreht sich die Geschichte um Fenja und ihre Mutter Lene, sowie um eine dramatische Liebesgeschichte. In der Gegenwart reist die 55-jährige Anna nach Sylt, um eine Biografie über die inzwischen 85-jährige Fenja zu machen. Doch anstatt der alten Dame trifft die Journalistin deren Kinder Eric und Elisa an. Es ist ein wunderbarer erster Teil der Dilogie, die Gabriella Engelmann hier geschrieben hat. Die Charaktere sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Die Handlung ist unterhaltsam, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Spannung gewünscht. Anfangs tat ich mich etwas schwer in das Geschehen hineinzufinden, denn es dauerte eine Zeit, bis die Geschichte an Fahrt gewann. Doch dann war ich von der Story gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Am Ende blieben einige Fragen offen, und so fiebere ich jetzt der Fortsetzung entgegen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
Der Roman hat mich mit seiner stimmungsvollen Kulisse am Lister Ellenbogen sofort gepackt. Die Journalistin Anna reist für ihren Podcast nach Sylt, um die Bücherfrau Fenja Lorenzen zu porträtieren. Doch statt Fenja trifft sie nur deren Tochter Elisa – und gerät unverhofft in eine geheimnisvolle Familiengeschichte, die bis ins Jahr 1937 zurückreicht.
Besonders spannend fand ich die beiden Zeitebenen: die junge Lene, die sich in einen Feriengast verliebt und ein tragisches Schicksal erfährt – und Anna, die Jahrzehnte später Spuren in alten Gedichten, Büchern und Häusern folgt. Die Atmosphäre ist dicht, das Inselfeeling sehr gelungen, und die Geschichte zieht einen durch viele kleine Hinweise und Andeutungen immer tiefer hinein.
Allerdings: Die Spannung leidet stellenweise unter einem sehr gemächlichen Erzähltempo. Viele Fragen werden aufgeworfen, aber nicht alle wirklich beantwortet. Das Buch bleibt über weite Strecken geheimnisvoll, aber nicht ganz aufklärend – was bei mir am Ende ein leicht unbefriedigtes Gefühl hinterließ.
Fazit: Ein leiser, stimmungsvoller Roman mit viel Tiefe und gut recherchierten Details – aber auch mit Längen und offenen Enden. Wer ruhige, geheimnisvolle Geschichten mag, ist hier gut aufgehoben.
Zum Inhalt: Für einen Bericht über die fünfundachtzigjährige Bücherfrau Fenja reist die Journalistin und Podcasterin Anna zum Lister Ellenbogen. Dort angekommen trifft sie aller nicht auf Fenja sondern deren Tochter Elisa. Als ein Gewitter droht die wertvoller Bücher zu beschädigen packen Elisa und Anna gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein Gedichtband in die Hände, der als Versteck dient. Meine Meinung: Das Buch, in meinem Fall Hörbuch, spielt auf zwei Ebenen. Einerseits die Jetztzeit mit Anna und Elisa, die andere Ebene spielt sich im Wesentlichen in Fenjas bewegtem Leben zu in den Nachkriegszeiten ab. Dabei erfahren wir viel über Fenja und auch wie Entscheidungen damals ihre Wirkung bis heute haben. Die unterschiedlichen Ebenen werden geschickt miteinander verbunden und lüften auch nur langsam das Familiengeheimnis, so dass das Buch bis zum Ende interessant bleibt. Ich fand das Buch auch gut gelesen. Fazit: Familiengeheimnisse
Das Cover ist in rosa-blau gestaltet und bildet eine atmosphärische Stimmung durch den Leuchtturm, den Strand und das Meer. Es ist sehr ansehnlich und passt gut zum Klappentext sowie dem Inhalt des Buches. Die „Bücherfrauen von Listland“ sind in diesem Band an verschiedenen Stationen ihres Lebens und mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, wobei es Gabriella Engelmann sehr gut gelingt die Biografie der Protagonisten mitsamt ihren Umständen und Gefühlswelten eindrücklich darzustellen. Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit die Entscheidungen einzelner Personen im Hinblick auf deren Einfluss auf die nachfolgenden Generationen abzubilden. Hierbei sind die Themen zum Teil bedrückend und schwerwiegend, der Schreibstil der Autorin kann aber nichtsdestotrotz eine gewisse Leichtigkeit reinbringen.
Die bewegende Geschichte, die generationsübergreifend Nachwirkungen mit sich bringt, zog sich teilweise etwas. Gleichwohl hat sie mein Interesse geweckt und mich berührt. Empfehlenswert!
Das leicht mystisch wirkende Cover des Buches hat meine Aufmerksamkeit erregt und das Wort Bücherfrauen im Untertitel hat mich dazu bewogen, mich genauer über den Inhalt des Buches zu informieren. Meine Neugier war auf jeden Fall geweckt, wenn auch mit einer gehörigen Portion Skepsis. Denn ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass es sich hierbei wirklich um einen Wohlfühlroman handelt, wenn es darin unter anderem um eine Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937 geht. Das passte für mich nicht zusammen, klang aber interessant und spannend. Außerdem muss man zwischendurch auch über seinen Schatten springen. Die Geschichte spielt auf zwei verschiedenen Ebenen, in der Gegenwart mit der Protagonistin Anna und in der Vergangenheit mit der Protagonistin Lene. Die Abgrenzung der beiden Zeitebenen wurde meiner Meinung nach von der Autorin gut gelöst und sie springt auch nicht zu oft hin und her. Dies bedeutet aber auch, dass man sich manchmal ein wenig länger gedulden muss, um zu erfahren, wie es Lene ergangen ist. Denn der Großteil der Handlung spielt in der Gegenwart und wird aus der Ich Perspektive von Anna erzählt. Autorin Gabriella Engelmann hat eine zauberhafte Gabe zur Beschreibung von Landschaften und Umgebungen und zur Erschaffung von Stimmung. Beim Lesen konnte ich die Landschaft von List vor meinem inneren Auge sehen und hatte fast das Gefühl die Seeluft riechen zu können. Und das, obwohl ich noch nie auf Sylt war und sogar im Internet nachschauen musste wo Listland überhaupt liegt, da ich vorher noch nie davon gehört hatte. Besonders gut gefallen hat mir, dass Gabriella Engelmann starke weibliche Charaktere erschaffen hat, die alles andere als perfekt sind, aber dafür um so realistischer. Der Schmerz, die Trauer und das Schweigen, dass alle Generationen beeinflusst war für mich fast greifbar. Auch wenn man nicht alle Handlungen der Damen gutheißen muss oder kann, so kann man doch nachvollziehen warum sie so reagieren. Das Buch ist wundervoll atmosphärisch und dies wird beim Hörbuch noch durch die angenehme und eingängige Stimme von Silke Buchholz unterstützt. Das Tempo des Buches würde ich als eher langsam bezeichnen, als langatmig habe ich es zum Glück aber nicht empfunden. Mit Silke Buchholz hat der Verlag meiner Meinung nach die absolut perfekte Wahl getroffen. Ihre Stimmmelodie und ihr Sprechtempo sind eine Bereicherung für die Geschichte. Bei den Bücherfrauen von Listland handelt es sich um eine Dilogie. Daher ist es wenig verwunderlich, dass nicht alle offenen Fragen in diesem Buch geklärt wurden. Ich hoffe sehr, dass der Verlag wieder Silke Buchholz als Sprecherin für den zweiten Teil auswählen wird. Ich würde das Buch zwar nicht als Wohlfühlroman bezeichnen, aber die Familiengeschichte rund um die Bücherfrauen von Listland hat mich auf jeden Fall fasziniert und ich erwarte mit Freude das Erscheinen des zweiten Bandes.
So viel Liebe zu Mensch, Tier, Natur und Büchern Das Cover versprüht eine wild romantische Atmosphäre im vernebelten Sonnenaufgang am Meer, mystisch auch die zart übergleitende Farbgebung – sehr ansprechend und passend zum Roman. Der Star der Potcast-Reihe Bemerkenswerte Bücherfrauen mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit steht im Mittelpunkt. Von Fenja Lorenzen und ihrem Mutter-Tochter-Drama wird erzählt. In zwei Erzählsträngen ab 1937 und der Gegenwart geht es auch um die Liebe zu einem Mann jüdischer Herkunft mit etlichen negativen Konsequenzen für die Familie. Die Szenerien in zwei Teilen spielen größenteils in Niebüll, Friedrichstadt und Listland, eingebettet in viel Lokalkolorit, Symbolik und historische Daten. Die Journalistin Anna März begleitet die Familie taktvoll auf ihrem Weg der gegenseitigen Annäherung. Die Einstellung gegen Krieg, Hass, ethnische Vorurteile und die Auswirkung früher Traumata wird thematisiert. Diese Schilderungen der Vergangenheitsbewältigung und des Alltagslebens besonders auf Listland wirken realistisch und authentisch, überzeugen auch in ihren größenteils sympathischen Charakteren in angenehmem Schreibstil.