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Große Gefühle in der Redaktion des PURPLE-CLOUDS-Magazins
Debbie White hat eine Stelle in der Redaktion des angesagten Purple Clouds Magazin in New York ergattert. Aber schon in der ersten Woche wird ihr klar, dass sie sich dort beweisen muss, denn ihre Chefredakteurin hat von Debs größtem Geheimnis erfahren: Sie ist seit vier Jahren verheiratet. Und nun soll sie einen Artikel darüber schreiben, wie es ist, als moderne Frau so früh den Bund der Ehe einzugehen. Kein Problem - hätte Deb nicht seit der Hochzeit keinen Kontakt mehr zu ihrem Mann Emory. Doch wenn sie an die Nacht voller Glücksgefühle zurückdenkt, in der sie spontan geheiratet haben, fragt Deb sich, ob es nicht mehr als einen Grund gibt, der Sache mit Emory noch eine Chance zu geben ...

480 pages, Paperback

First published February 28, 2025

64 people are currently reading
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About the author

Mounia Jayawanth

16 books39 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
241 (26%)
4 stars
403 (43%)
3 stars
198 (21%)
2 stars
58 (6%)
1 star
19 (2%)
Displaying 1 - 30 of 163 reviews
Profile Image for justmiaslife.
355 reviews363 followers
March 28, 2025
Ich habe langsam erkannt, dass die Autorin und ihr Schreibstil nicht wirklich was für mich ist, aber ich fand es trotzdem toll, dass so wichtige Themen verarbeitet wurden. ❤️‍🩹
Profile Image for Anise.
63 reviews
May 18, 2025
In dem Buch geht es um Emory und Deb. Die Beiden lernen sich mit 19 kennen und heiraten noch am selben Tag impulsiv, da sie sich so gut verstehen und verliebt sind. Danach sehen sie sich 4 Jahre nicht mehr. (Es wird nie gesagt warum (Danke dafür))
Debs Traum ist es, beim Purple Clouds-Magazine zu arbeiten. Als sie es dann schafft, zieht sie nach NY. Emory wohnt, wie es der Zufall so will, AUCH in NY. Als im Magazin raus kommt, dass Deb verheiratet ist sind alle SCHOCK. Warum? Jaaaa! Weil sie da FEMINISTISCH unterwegs sind und das absolut nicht befürworten. Deb soll dann ein Artikel über die Ehe schreiben, indem sie erklärt, wie sie denn verheiratet sein kann und TROTZ DESSEN sich eine Feministin nennt. So faken die 2 dann (als hätten sie sich nicht grundlos 4 Jahre nicht gesehen) eine Beziehung. Dabei merken sie, dass sie sich noch immer lieben und diese 4 Jahre nichts geändert haben.
Ah ja und da ist eine eifersüchtige Ex-Freundin von Emory, die sich an ihn ran macht und sich seit Minute 1 wie nh Schlange verhält. Natürlich wird dann in den letzten Seiten des Buches "aufgedeckt", dass sie nur eine missverstandene Frau ist. (wtf) (sehr einfallsreich)

Ich glaube man merkt, wie ich zu dem Buch stehe. Ich habe 99% gehasst und war genervt. Die Protagonistin ist extrem anstrengend. Sie hat ADHS und es wird auf Krampf ständig thematisiert bzw. dass sie kein Gluten isst. OMG wir haben es verstanden. Ich habe das Wort "Gluten" in meinem LEBEN nicht so oft gehört wie in der letzten Woche und ich bin SELBER intolerant.
Das Buch war sooo auf krampf belehrend. Sei es Infos über Picasso (Kunstdieb) oder, dass Frauen ja "statistisch gesehen in einer Ehe weniger Freizeit haben, als Männer und dass Frauen ja neben dem Arbeiten noch Haushalt führen und Kochen müssen". Es war so nervig. Die Beiden wollen einen Film gucken. Nein. Deb muss sich erst mal über die Filme und ihre Unfairness beschweren. Ja, ich verstehe, dass die Autorin viele Meinungen hat und sie will auch auf gute Themen hinweisen. Ich fand es aber einfach schlecht umgesetzt, da es sich angefühlt hat, als wären in einer Serie, die man guckt, die ganze Zeit "unauffällige" Werbungen.
"Omg ja! Hafermilch war letztens im Angebot und dann dachte ich mir kauf ich es. Seit dem liebe ich es und es schmeckt sogar besser als Kuh Milch" Dein Ernst? Es kommt so gestellt rüber.

Abgesehen davon soll das Buch ja ach so feministisch sein. Es grenzt schon eher an weissen Feminismus, da es Debs Ziel ist, in einem Job aufzusteigen und ihre Hürde bzw. einzige Anstrengung diese eine Frau ist. Und eines Tages will sie das Magazin leiten und an der Stelle der jetzigen CEO-Frau sein. Ständig kritisiert sie die Ehe und versteht nicht, wie sie selbst eine Feministin sein kann und verheiratet gleichzeitig. Ich glaube die Autorin hat ein veraltetes Verständnis von Feminismus, da es im heutigen Feminismus darum geht, dass jeder aus freien Stücken heiraten soll und darf wen er will. In der Ehe sollten sich die Partner die Arbeit aufteilen, somit hätten beide gleich viel Freizeit und könnten trotzdem die Privilegien geniessen, die sie als Ehepaar bekommen. Im Buch wird es eher so dargestellt, als würde es anders nicht gehen. Deb MUSS ihre Freizeit opfern und sie MUSS Haushalt und alles machen. (macht sie nicht. es wird nur nie über diese Arbeitsaufteilung gesprochen).

Emory nennt sie "Meine Frau". Sie hat ein Problem damit, da das ja so Besitzergreifend ist. Dein Ernst Deb?? Aber wenn sie "Mein Mann" sagt, dann ist alles ok?.

Abgesehen davon, ist seine beste Freundin spielsüchtig und verliert sehr viel Geld. Die Mitbewohner haben Angst vor Emorys Reaktion, weil er ja sauer sein kann. ZU RECHT!! Ich verstehe nicht wieso das so verharmlost wird. Ja Emory stell dich doch nicht so an! Sie kriegt das wieder hin. wtf.

Aller letzter Kommentar:
Die Autorin mussssssste ja auf Krampf noch einen Charakter einbringen, der Rahim heisst und Schwul ist. Ich, persönlich finde das einfach unnötig, dass sie einen muslimischen Namen nehmen musste. Sie hätte jeden anderen Namen nehmen können. Unnötig und auf krampf.
Profile Image for Minasbookdiary.
127 reviews58 followers
March 1, 2025
Highlight, Wohlfühlort ♡☽ ☁️ Ihr liebt New York, 2000er vibes und wichtige Themen, dann ist Purple Clouds das perfekte Buch für euch. Purple Clouds hat alle meine Erwartungen übertroffen und ist somit ein Herzensbuch geworden.

Den Schreibstil von Mounia finde ich besonders schön, er ist flüssig und fesselnd. ♡
Die Welt des Purple Clouds Magazins und der Handlungsort New York gefallen mir sehr. Ich liebe auch die 2000er-Vibes, die mich direkt an Sex and the City und How to Lose a Guy in 10 Days erinnern – meine absolute Lieblings-Romcom! Das Magazin-Team und die Dynamik zwischen den Charakteren mag ich sehr. Besonders schön fand ich auch die Verbindung zum Hotel Van Day und den Protagonisten aus Mounias letzter Reihe – solche Details machen das Buch noch besonderer.

Die Liebesgeschichte von Debbie und Emory ist einzigartig. Nach einer gemeinsamen besonderen Nacht voller Glücksgefühle und einem starken Bauchgefühl, entscheiden sie sich spontan zu heiraten. Diese besondere Verbindung zwischen ihnen hat mich beim Lesen vollkommen in den Bann gezogen. Die Mischung aus tiefer Vertrautheit und der Angst, sich ihre wahren Gefühle zu offenbaren, schaffen eine besondere Atmosphäre, die die Geschichte so intensiv macht. Alles wirkt so authentisch und greifbar, dass ich mich komplett in dieser Welt verlieren konnte. ⭑🌛

Die Protagonisten Debbie und Emory sind liebevoll und ehrlich gestaltet.
Emory mag ich besonders gern. Er ist selbstreflektiert, einfühlsam und lässt sich nicht von gesellschaftlichen Rollenbildern beeinflussen. Statt sich an traditionelle Vorstellungen von Maskulinität zu klammern, lebt er seine vermeintlich ‚,femininen‘‘ Seiten frei aus. Er trägt Nagellack, experimentiert mit seiner Haarfarbe und scheut sich nicht davor Emotionen zu zeigen. Seine Verletzlichkeit mag ich sehr – er spricht offen über seinen Trennungsschmerz und setzt sich mutig mit seinen Traumata auseinander.
Debbie ist authentisch und mutig – sie steht für wichtige Themen ein und kämpft leidenschaftlich für das, was ihr am Herzen liegt. Wenn ihr die Tropes: fake relationship, slow burn, second chance und found family mögt, werdet ihr ,,Purple Clouds‘‘ hoffentlich so lieben wie ich. ✧

Die Autorin hat im Roman wichtige Themen eingebracht: ADHS Representation, Intersektionaler Feminismus, Mentale Gesundheit, kulturelle Aneignung, Ehe als Gesellschaftliches Konstrukt, Care Arbeit, Mansplaining. Ich finde es toll, dass Mounia ihnen so viel Platz in diesem Buch gibt.

Ich kann nicht glauben, dass ich so lange auf Band 2 warten muss. ☾
Profile Image for prettyliittlebooks.
20 reviews12 followers
March 14, 2025
Wow. Dieses Buch war Ein sanftes Kribbeln im Bauch, ein leises Ziehen im Herzen, als würde man durch lilafarbene Wolken schweben und gleichzeitig von einer Welle aus Emotionen mitgerissen werden. 🥹💭
Mounia Jayawanth schreibt so poetisch und gleichzeitig nahbar, dass ich mich in jeder Zeile verloren und gleichzeitig gefunden habe. Ihre Worte fühlen sich an wie eine warme Umarmung, manchmal aber auch wie ein sanfter Stich weil sie so ehrlich und wunderschön sind.✨ Was mich besonders berührt hat, war die Verbindung zwischen den beiden Hauptfiguren. Es war so intensiv, dass ich manchmal das Gefühl hatte, mein Herz schlägt schneller, nur weil sie sich ein Stück näherkommen.🤍Es ist eines dieser Bücher, die man zuklappt und erstmal still dasitzt, weil man spürt, dass ein kleiner Teil davon für immer bei einem bleibt.🥹💭✨🫶🏻
Profile Image for naoual.
644 reviews11 followers
April 7, 2025
3.5 Sterne
First & Foremost: Wir alle brauchen mehr BIPOC-Autoren und Autorinnen in der Buchbranche!

Ich habe von Mounia Jayawanth bisher nur so zwei Bücher gelesen, nämlich Nightsky Full of Promise und Golden Memories. Beide Bücher haben mir ähnlich gut gefallen (Golden Memories etwas mehr) und für mich war auch klar, dass ich ihrer neuesten Reihe eine Chance geben möchte.

Fangen mir mal mit den Dingen an, die, wie ich finde, gut bis sehr gut waren.

- Der Schreibstil war angenehm, flüssig und super leicht zum Lesen. Man merkt nicht oft, dass man eben schon 50 Seiten gelesen hat und genauso muss das sein.

- Die beiden Hauptcharaktere Emory und Debbie waren *größtenteils* sympathisch, ich mochte es ganz besonders, wie Emory als männlicher Charakter gestaltet wurde (einen fluiden und selbstbewussten Stil hatte). Die Liebesgeschichte war süß und schön, und ich bin großer Fan davon, wenn in einer Romance beide Parteien *kommunizieren* und einander fragen, was denn so (intime) Grenzen beim jeweils anderen seien. Consent wurde auch großgeschrieben und das ist immer gut.

- Zu der Repräsentation selbst von einer Person mit ADHS kann ich nichts sagen, außer, dass es weitaus mehr davon geben sollte in New Adult Büchern.

Nun, kommen wir zu den Gründen, weswegen ich dem Buch “nur” 3.5 Sterne geben möchte:

- Wir haben ja das Jahr 2025 und ab einem gewissen Punkt möchte ich mal alle explizit deutschen New Adult Autoren und Autorinnen darum bitten, KEINE pop culture references mehr in ihren Büchern zu haben I am so serious about this. So ein bis zwei,okay, komme ich mit klar, ABER MEHR ALS DAS?!?! Nein, einfach nein. Ich schätze mal, das wird so gemacht, um den Charakteren eine relatability zu geben oder so, aber es kommt einfach nur cringe rüber. Es ist ganz besonders schlimm, wenn die Charaktere dann ausschweifend über ihre Liebe zu bestimmten Pop Culture Figuren berichten und man dabei merkt, dass sie die Figur (und das was sie angeblich so lieben) gar nicht verstanden haben.

Das passiert nämlich, als Debbie von ihrem IDOL Katniss Everdeen aus der Hunger Games Reihe berichtet. Am Anfang beschreibt sie Katniss ziemlich akkurat, erwähnt ihre zynische Art und sowas, jedoch leitet sie das alles dann in eine Richtung, die mich verwirrte. Sie behauptet, Katniss sei ein Gegensatz zum “Stereotyp der klassisch hypersexualisierten Heldinnen” der Zeit gewesen, einer Zeit, in der Frauen laut ihr “nur dann stark sein [können] wenn sie auch amazonengleiche Models sind”. Katniss würde mit diesem Bild brechen, denn sie sei “hübsch, aber nicht auf die perfekte normschöne Weise (...) Darstellung ist unbearbeitet, zeigt sich ungeschminkt und natürlich.”
Äh, ja. Kompletter Müll, haha.

Also, sorry, aber wovon spricht Debbie da überhaupt? Stimmt es, dass weibliche Figuren in den Medien sexualisiert und sexualisiert dargestellt werden? Natürlich, das ist bis heute so. Aber ich frage mich, wie man die Hunger Games Bücher lesen oder auch nur die Filme schauen kann, nur um dann letztendlich über KATNISS EVERDEEN zu sagen, dass sie ja so stark und doch hübsch ist, also beides geht lalala, mein krasses Vorbild. Hä???? Debbie, in ihrem Versuch sagen zu wollen, dass Frauen hübsch UND stark sein können (mindblowing), reduziert einen so facettenreichen und *jungen* Charakter wie Katniss total auf ihr Äußeres. Debbie ist in diesem Buch Feminismus-Beauftrage von New York ohne Zahlungen und haut dann so einen dämlichen take raus, also wie bitte? Ich fand das einfach nur weird und unnötig.

- Da kommen wir auch zu meinem größten Problem, dass ich mit dem Buch bzw. dem Inhalt habe, nämlich der Einarbeitung, oder wohl eher dem Versuch, vom Thema Feminismus. Weiß gar nicht wo ich da anfangen soll, ehrlich gesagt.

Also, Feminismus ist ja so ein Thema wo alle eine Meinung zu haben und das soll auch so sein, denn Gleichberechtigung geht alle was an und klappt eben nur zusammen. Als ich zum ersten Mal von PURPLE CLOUDS gehört habe, war dies auf Instagram und zwar auf der Seite der Autorin selbst und da wurden halt Tropes aus dem Buch gezeigt und auch mit diesen eben Werbung dafür gemacht. Ein Trope war eben “Intersectional Feminism”, wo ich ganz hellhörig wurde. Ich bin selbst eine Person of Colour und beschäftige mich länger mit den Unterschieden zwischen White und Intersectional Feminism, Themenbereiche, die in der deutschen Gesellschaft noch ganz frisch sind, aber eindeutig mehr Aufmerksamkeit verdienen. Dementsprechend war ich richtig gespannt darauf, wie Intersectional Feminism im Buch dann eingearbeitet wird.

Joa.

Eher sehr ernüchternd, um ehrlich zu sein. Das Magazin selbst, also Purple Clouds, wird IMMER im gleichen Atemzug mit Feminismus und Anti-Patriarchat genannt und dennoch ist eine Sache beim Lesen des Buches ganz klar: das hier ist kein normaler Feminismus, sondern radikaler White Feminism. Und es irritiert mich, dass in den Reviews hier nur eine weitere Person dies erwähnt. Die Ansichten, die alle im Magazin vertreten, fand ich so, so, so schwierig und fast schon besorgniserregend. Als beispielsweise in einer Gesprächsrunde das Thema “Heirat & Ehe” aufkam, waren alle bis auf EINE (nämlich auch die einzige confirmed POC im Magazin neben Dylan I think lmao) davon überzeugt, dass die Heirat patriarchalisch, veraltet und ein Instrument der Unterdrückung der Frau sei. Ehm.

Diese Sicht ist so schwarz-weiß und überhaupt nicht mehr aktuell. Heutzutage liegt der feministische Fokus viel mehr darauf, die Ehe erstens für ALLE möglich zu machen, da sie eben auch Vorteile bringt und auch so zu gestalten, dass man heiraten kann, wen und wenn man will, es aber auch lassen kann. Die eigene Entscheidung ist das A und O dabei. Jedoch bleiben diese Ansichten im Magazin genauso, es wird keine gedankliche Entwicklung vorgenommen und Debbie wird eher schief angeschaut, weil sie jung geheiratet hat und sich “dennoch” (Zitat aus dem Buch) Feministin nennt. Wie jetzt? Also alle Feministen sollen jetzt nicht mehr heiraten oder was? Das hat alles von vorne bis hinten keinen Sinn ergeben.

Noch einmal zurück zum Intersektionalen: Die Chefredakteurin wird zweimal mit Olivia Pope verglichen, was mich verwirrt hat. Soll das jetzt zeigen, sie sei Schwarz, ohne es zu sagen, oder was? Keine Ahnung, denn bis auf Anna Lee gab es keine weitere POC in diesem Magazin (falls ich eine Beschreibung irgendwie übersehen habe, bitte in den Kommentaren schreiben, das kann natürlich immer sein). Wo ist der Intersektionale Feminismus? Ich will doch keine Paragraphen darüber, wie feministisch Debbie sogar beim Atmen ist, und dann nur in Nebensätzen hören, wie Anna Lee wirklich echten wichtigen Feminismus betreibt. Das war alles so eine Verschwendung, ehrlich gesagt.

Generell fand ich das ganze Magazin und das Team scheiße. Behaupten das Eine und kritisieren dann andere Frauen für ihre freien Entscheidungen. Das ist doch Unsinn.
Auch da wieder: Das können andere ja anders sehen als ich, aber beim Lesen des Buches fand ich es einfach nur unfassbar anstrengend, wie versucht wurde, auf Krampf Feminismus hier mit einzubauen und es dann nicht einmal funktioniert hat.

Alles in allem, hat der letzte Punkt mir leider auch den meisten Spaß an der Geschichte genommen. Ich bin mir unsicher, ob ich die anderen Bände der Reihe lesen werde, da ich die Autorin gerne unterstützen möchte, aber ich Riley nicht sonderlich mochte und das Magazin ganz schrecklich fand.
Profile Image for ˗ˏˋ lia ˎˊ˗.
619 reviews439 followers
May 19, 2025
“manchmal will die liebe nicht nur gefühlt, sondern auch gelebt werden.”

es ist fast schon schade, welches potenzial in honeymoon verloren ging, weil das buch so unglaublich viel aufgegriffen und dadurch unso mehr liegen gelassen hat.

das konzept fand ich super spannend und auch gut umgesetzt. die spontane ehe der protagonist:innen trotz der feministischen weltanschauung von deb war eine interessante kombi, bei der ich zunächst dachte, dass ich nicht viel davon halten würde. glücklicherweise wurde ich vom gegenteil überzeugt.

deb und emory mochte ich sehr! auch die cameo auftritte von charakteren der van day reihe haben es mir angetan. besonders toll war es emorys entwicklung verfolgen zu können, nachdem man ihn zuvor in ellis und ryans geschichte bereits kennengelernt hat.

der springende punkt, warum ich dieses buch nicht höher bewerten kann, liegt allein an der tatsache, dass es viel zu viel wollte. der feministische ansatz ist wichtig, keine frage; jedoch wurden am laufenden band sozialkritische punkte angebracht, sodass sie gar nicht mehr aufhörten. irgendwann hat es einen gewissen grad erreicht, dass themen gar nicht mehr in aller ausführlichkeit behandelt hätten werden können, da man so viel wie möglich reinpacken wollte.

ich hoffe, dass in den folgebänden auf eine bessere balance geachtet wird, um diesen ansätzen auch den raum geben zu können, die sie verdienen. nun bin ich unglaublich auf rileys geschichte gespannt!

3.5 stars
Profile Image for Littlebuecherliebe.
166 reviews21 followers
August 25, 2025
"Purple Clouds - Honeymoon Edition" war bereits mein 6. Buch von Mounia Jayawanth und auch mit diesem konnte sie mich wieder überzeugen. Ich mochte besonders die Grundidee rund um das Magazin Purple Clouds total. Auch habe ich die ganze Clique total gerne gemocht. In diesem Band dreht sich alles um Debbie und Emory, den wir bereits aus der Van Day Reihe kennen. Ich war erst etwas skeptisch, denn die beiden sind ja zu Beginn bereits verheiratet, aber widerum kein Paar. Die Umsetzung hat mich dann aber positiv überrascht, auch wenn mir etwas die emotionale Bindung zu der Liebesgeschichte gefehlt hat. Die Autorin spricht wirklich viele wichtige Themen an. Ganz besonders interessant fand ich, dass die Protagonistin Debbie ADHS hat. Mein einziger kleiner Kritikpunkt wäre hier, dass ich manchmal das Gefühl hatte, in der Geschichte würden "zu viele" Themen angesprochen werden. So fehlte mir teilweise etwas die Tiefe und ich hätte lieber über etwas weniger Themen etwas mehr gelesen. Der Schreibstil der Autorin war aber wieder echt schön und ich freue mich schon auf die Folgebände und weitere Einblicke in das Purple Clouds Magazin☁️💜
Profile Image for Naomi.
228 reviews3 followers
December 28, 2025
Bescheidenheit ist eine Tugend? wohl eher der Restmüll des Patriarchats.

Das Buch das mich aus der Leseflaute herauskatapultierte. Nichts neues, Fake dating, arranged Marriage und viel Drama. Doch mir hat's gefallen.

Eine Empfehlung.
Profile Image for Julia.
165 reviews5 followers
August 3, 2025
Mag, dass es so woke ist und sich die storyline rasant und gleichzeitig doch langsam aufbaut!
Profile Image for svenjalex.
115 reviews2 followers
July 18, 2025
4 🌟 fürs genre, 3.5 allgemein

gesellschaftskritisch, aufgeweckt, sympathisch und spannend
bisschen zu zäh und langsam mMn aber gibt sonst wirklich wenig zu kritisieren
Profile Image for Alex.
435 reviews14 followers
June 26, 2025
Die Autorin hat offenbar eine andere Auffassung von Feminismus als ich. Für mich bedeutet es die Selbstbestimmtheit der Frau, angekommen ist mehr, dass sich Feministinnen in keinen althergebrachten Traditionen und Werten wiederfinden dürfen weil ihnen das automatisch den Feministinnenstatus nimmt.
Die Protagonisten fand ich Anfangs sehr konstruiert, so als hätte man ein paar Klischees gesammelt und dann eine Figur daraus gebastelt. Mit der Zeit sind mir sowohl Emory als auch Deb aber doch sympathisch geworden.
Das New Yorker Setting ist fast ein bisschen zu kurz gekommen, war aber dennoch schön.
Insgesamt war es eine nette Unterhaltung aber nichts das hängen bleibt.
Profile Image for jsreadingworld.
93 reviews
February 28, 2025
Mounia Jayawanth hat hier wirklich einen grandiosen Auftakt zu ihrer Purple-Clouds-Reihe geliefert. Ich habe mich schon bei der ersten Ankündigung der Reihe in die Cover und Klappentexte verliebt. Die Umsetzung war dann noch besser als erwartet.

Die Idee einer magischen Connection, die in einer spontanen Hochzeit beim ersten Treffen endet und auf die dann Jahre der Funkenstille und des Aus-dem-Weg-Gehens folgen, hat direkt mein Interesse getroffen.

Es ist wirklich keine 08/15 Story mit dem Fake Dating-Trope. Hinzu kommen noch die wunderschön ausgestalteten Charaktere, die so eine unfassbare Vielschichtigkeit und Tiefe an den Tag legen, dass es schwer vorstellbar ist, dass es diese Charaktere nur auf dem Papier gibt.

Ich habe mich sehr über die Repräsentation von so vielen Themen gefreut, die mir extrem wichtig sind. Insbesondere der Versuch der Verbindung des Feminismus mit dieser überstürzten Heirat, die auch Deb für sich selbst nur schwer miteinander verbinden konnte, habe ich sehr stark gefühlt. Und dann kommen wir auch schon zu meinem absoluten Herzensthema dieses Buches: Die Repräsentation von ADHS. Als Selbst-Betroffene kann ich nur soviel sagen: Es tat unheimlich gut von einer Protagonistin zu lesen, deren Neurodiversität nicht einfach als quirky Gimmick genutzt wurde oder die noch schlimmer ihre “Ticks” irgendwann verlor, weil ihr love interest sie natürlich “heilt” – Deb ist eine so unfassbar gelungene Repräsentatin und ich habe mich in so vielen Situationen in ihr wiedererkannt. Auch ihre Entwicklung war sehr schön mitanzusehen.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Emory. Auch er macht eine große Entwicklung vor allem gegen Ende des Romans durch und ich habe es geliebt ihn dabei zu beobachten mehr zu sich selbst zu finden. Die Dynamik von Deb und ihm war großartig, tiefergreifend und so unfassbar intensiv.

Über den fehlenden und fast schon standardisierten Verlauf im Fake Dating, war ich auch sehr froh – dieses Buch beweist, dass man nicht immer das größte Drama benötigt, um die Spannung aufrechtzuerhalten oder überhaut zu generieren.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine schöne Liebesgeschichte lesen möchten – egal ob ihr eher humorvolle Stunden verbringen wollt oder über tiefgründigere Themen lesen wollt – „Purple Clouds -Honeymoon” bietet beides gleichermaßen und noch sehr viel mehr.

Ich freue mich jetzt schon auf Rileys Geschichte. Denn was Mounia Jayawanth bereits in ihrem Auftakt der Reihe schafft, ist vielschichtige Nebenfiguren zu kreieren, die man noch besser kennenlernen möchte. Auch das Redaktionssetting war einfach sehr schön und ich freue mich auf eine Rückkehr!
Profile Image for sophmareen .
49 reviews1 follower
April 25, 2025
Als ich von einem feministischen Roman mit einer Protagonistin, die neurodivers ist erfahren habe, habe ich so viele Erwartungen gehabt.. Naja was soll ich sagen, das Buch war wirklich so oberflächlich und einfach die Definition von weißem Feminismus. Zudem wird Glücksspiel, exzessiver Alkoholkonsum und impulsives Verhalten absolut verharmlost und teilweise sogar romantisiert. Am meisten hat mich aber die Tatsache gestört, dass das ach so schöne Purple Clouds Magazin sich komplett für Feminismus stark macht, aber die Frauen, die dort arbeiten teilweise alles andere als feministisch sind. Übel aufgestoßen hat mir auch die Message, dass eine Ehe im generellen antifeministisch ist. Das ist halt absoluter Nonsense. Frauen, die sich als Feministen bezeichnen, sollten keine anderen Frauen verurteilen.
Profile Image for Regina.
953 reviews39 followers
April 12, 2025
2,5 Sterne

Warum wird überhaupt keine Sache daraus gemacht, dass sie ihn nach dem zauberhaften Kennenlernen mit tiefgründigen Gesprächen, gefundener Seelenverwandtschaft und spontaner Eheschließung tatsächlich ohne Worte oder Gründe geghostet hat - OBWOHL seine größte Angst ist, nicht gut genug für Liebe zu sein??? Das muss ihn doch erst recht niedergeschmettert haben! Es wird NICHTS dazu gesagt. Ich verstehts nicht.

Nebenbei, warum ist Linkin Park nicht auf der abgedruckten Playlist, obwohl sie im Buch erwähnt und gehört werden und "In The End" sogar zitiert wird?
Profile Image for Buchplace.
152 reviews28 followers
March 29, 2025
Dies war mein erstes Buch der Autorin und es war leicht und angenehm zu lesen, sodass ich schon nach wenigen Seiten in die Geschichte hineingefunden habe.

Die Einblicke in die Redaktion des „Purple Clouds" Magazins in New York und deren feministischen Ansichten fand ich sehr interessant. Außerdem wurden weitere wichtige Themen behandelt, unter anderem Mobbing, Spielsucht und ADHS, die mich teils auch sehr berührt haben.

Auch wenn ich durch die impulsive Art von Debbie nicht immer mitfühlen konnte, haben mich einige Aussagen von ihr wirklich zum Nachdenken gebracht. Emory hingegen war mir sofort sehr sympathisch mit seiner fürsorglichen und herzlichen Art. Beide machten eine positive Entwicklung durch, die sich für mich authentisch anfühlte. Zwar holte mich die Lovestory emotional nicht ganz ab, aber dafür fand ich die Idee mit der überstürzten Heirat und der Fake-Ehe sehr besonders 💍 Ich wurde gut unterhalten und freue mich auf die weiteren Bände der Reihe 💜
Profile Image for diecora.
248 reviews4 followers
March 11, 2025
Mounia Jayawanth spricht in „Honeymoon Edition“ so so wichtige Themen an und bringt sie genau richtig in Szene.
Ich hatte mich riesig auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es ist eine etwas andere Romance-Story, die ich so noch nicht kannte oder gelesen habe, aber das hat sie zu etwas besonderem gemacht. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen. Der Schreibstil ist sehr leicht und angenehm. Auch die Liebe für Details in diesem Buch haben mich überzeugt.
Die Harmonie zwischen Emory und Deb und deren Umgang miteinander fand ich ganz toll.
Profile Image for Maja.
261 reviews28 followers
August 16, 2025
1 Stern ⭐️

Ach, ich weiß nicht. Anfangs hat mir das Buch in den ersten 70% ganz gut gefallen. Das Buch hatte irgendwie Friends Vibes mit der WG und Emorys Mitbewohnern. Das Ganze drumherum hat für mich so gestimmt, dass ich durch das Buch regelrecht hindurchgeflogen bin. Die romantische Beziehung zwischen den Charakteren hat mich zwar nicht mitgerissen und die Charaktere - vor allem Emory - wirkten für mich eher wie Teenager, aber ich mochte es trotzdem.

Und dann hat das Buch für mich irgendwie stark abgebaut. Das ganze Buch gibt sich als feministisch und wirft dabei so gut wie alle Themen durcheinander. Ständig werden alle möglichen Themen angeschnitten und damit sämtliche Fässer aufgemacht, aber alles wirkt eher halbherzig und oberflächlich. Szene wie die Szene, wo sie über Anime und Trash TV reden, wirken für mich einfach nur konstruiert, nicht glaubwürdig und warfen mich total aus der Story. Denn keine der Sachen hat irgendwas mit dem Buch zu tun und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass solche Szenen nur reingeworfen worden, um das Leser irgendwas beizubringen, aber für die Story keinen richtigen Mehrwert bieten. Dadurch sind es am Ende so viele angeschnittene Themen, dass das Buch für mich total den Fokus verliert und für mich eher wie ein Buch wirkt, was einem immer wieder den Zeigefinger vor die Nase hält und mir beibringen will, was richtig und falsch ist. Dabei gibt es so viele größtere Themen im Buch, auf die man sich lieber hätte konzentrieren können: Emorys Mobbingerfahrung, Debs Beziehung zu ihren Eltern und so weiter. Durch die vielen Themen wurde aber alles nur so halb behandelt und nichts so richtig.

Und dann wurde immer wieder gesagt die Ehe sei antifeministisch, was mich einfach nur genervt hat. In dem Buch ging es so weit, dass Deb sich fast von ihm hätte scheiden lassen, weil ihre feministischen Kolleginnen die Ehe so stark verurteilen. Ich verstehe an sich, was damit gemeint ist, aber hier hat es im Kontext für mich keinen Sinn ergeben. Ich dachte das Ziel des Feminismus sei, dass Frauen eine Wahl haben sollen, wie sie leben möchten. Und dazu gehört auch, dass man einen traditionellen Lebensstil wählen kann, wenn man das aus freien Stücken so möchte. Nicht dass Frauen, die sich für eine traditionelle Ehe und ein traditionelles Rollenbild entscheiden, als antifeminstisch gelten und für ihre Wahl veurteilt werden sollten. Denn so wird es im Buch teilweise suggeriert. Und wenn man bedenkt, dass Emory und Deb ja gar keine traditionelle Ehe führen - sie leben nicht zusammen, sie übernimmt auch nicht die groß kritisierte Care Arbeit und auch so haben sie ja bisher größtenteils getrennte Leben - macht es gar keinen Sinn, dass sie sich von ihm scheiden lassen will, nur weil andere die Ehe kritisieren. Ist es wirklich noch feministisch, wenn eine Frau vor ihren feministischen Kolleginnen lügen muss, weil sie verheiratet ist?

Die Beziehung der beiden war für mich auch abgesehen davon nicht glaubwürdig und hat sich für mich eher wie eine Freundschaft angefühlt. Die beiden heiraten nach einem Tag, weil sie sich so toll finden, und ghosten einander dann grundlos 4 Jahre, bevor sie einander wiedersehen und sich dann ineinander verlieben. Und das obwohl, sie auch nach diesem 4 Jahren ehrlich gesagt gar nicht so viel Zeit miteinander verbringen. Da waren kaum Dates oder Zweisamkeit, die für mich das Gefühl verbreitet haben, dass Gefühle entstehen. Eher wirkte es, als wären sie schon bei ihrem erneuten Aufeinandertreffen nach 4 Jahren Hals über Kopf ineinander verliebt, was für mich leider null glaubwürdig rüberkam, da sie im Endeffekt ja kaum Zeit miteinander verbracht hatten.

Und Emory wirkte für mich in der gesamten Story leider wie ein unreifer Teenager. Ich verstehe, dass es hart ist in der Schulzeit gemobbt zu werden. Sowas habe ich früher selbst erlebt. Aber er hat sich seit 7 Jahren null damit auseinandergesetzt oder sich zumindest Hilfe gesucht und tut dies auch bis zum Ende des Buches nicht. Stattdessen ist er ein total unsicherer Typ, der seinen gesamten Selbstwert darauf stützt seinen ehemaligen Mobbern beim Klassentreffen zu beweisen wie toll er doch ist. Dabei ist ihm auch egal, dass er Deb echt scheiße behandelt. Auch dass er Xander die ganze Zeit gegenüber so kritisch ist, nur weil er gut aussieht, war so lächerlich. Dabei hat Xander ihn durchgehend gutbehandelt, ihn ständig mit seinem Auto rumgefahren und war einfach nur ein guter Typ. Das hat mir leider einfach gar nicht gefallen.

An sich finde ich die ganze Idee mit dem Purple Clouds Magazin aber gut und bin gespannt wie es in den nächsten Büchern damit weitergeht. Die Protagonisten der nächsten beiden Teile - Riley und Xander - interessieren mich beide deutlich mehr. Rileys Konflikt hat man in diesem ersten Band bereits am Rand mitbekommen und sie ist für mich ein wahnsinnig interessanter Charakter. Ich freue mich auch bereits in den nächsten Büchern in die WG zurückzukehren, denn das Konzept und die Charaktere, die dort leben, haben mir so gut gefallen. Auch hinter Xander steckt vermutlich noch so viel mehr als sich bisher vermuten lässt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Caroline Schmid.
66 reviews2 followers
April 2, 2025
Dieses Buch hat mein Leben bereichert.
Es ist wieder eines dieser Bücher das ich meinem jüngeren ich gegeben hätte.
Es hat mich in so vieler Hinsicht bereichert. Ich habe mich verstanden und gesehen gefühlt es ist wie eine Umarmung.
Es hat mich meine Werte hinterfragen lassen und auch vieles neues gelernt. Dinge über die ich nie etwas gehört habe habe ich hier gelernt - ich wünschte es gäbe diese Zeitschrift wirklich.

Ich habe beide Charaktere sehr ins Herz geschlossen und habe in beiden Teile von mir gefunden.

Dieser Schreibstil, die Entwicklung und der Artikel am Ende sind so wunderschön - bin wirklich begeistert von diesem Schreibstil.

Ich freu mich wahnsinnig über den neuen Teil.
Bin wahnsinnig dankbar für dieses Buch - danke
Profile Image for Katharina.
222 reviews1 follower
March 29, 2025
Puh das Buch lässt mich im Zwiespalt zurück. Einerseits fand ich den Umgang mit gesellschaftskritischen Themen sehr gut, andererseits wurden so viele Themen zusätzlich aufgegriffen, dass das alles sehr viel war und teilweise zu übertrieben gewirkt hat. Ich spreche die Wichtigkeit von den Themen nicht ab, fand nur persönlich, dass es auch ein bis zwei Themen weniger getan hätten, dafür die anderen tiefgreifender und nicht nur teilweise angeschnitten.

Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen: Für Deb wird ihr Traum wahr: endlich arbeitet sie bei ihrem Traummagazin „Purple Clouds“. Das Problem, sie soll einen Artikel schreiben wie es ist früh zu heiraten. Einen Ehemann hat sie, nur das sie und Emory zwar verheiratet sind, sich aber seit der Hochzeit nicht gesehen haben. Als beide sich wieder treffen ist die Faszination dieser magischen Nacht wieder da. Kann daraus mehr erwachsen? Und vor allem wie passen Feminismus und die Ehe zusammen?

Deb hat mir als Charakter gefallen: sie kämpft für ihren Traum und steht auch zu ihrer Meinung. Das ist nicht immer der leichteste Weg, aber es passt insgesamt zu ihrer selbstbewussten Art.
Im Laufe der Geschichte wurden mir aber die Probleme zu viel: Deb hat gefühlt nur Baustellen in ihrem Leben: der Job, die Beziehung zu Emory, ihre Eltern und dann noch ihr ADHS. Alles zusammen führt dazu, dass sie gefühlt nie zur Ruhe kommt, auch nur bedingt als sie Emory näher kommt.

Emory ist einfach eine Greenflag: fürsorglich, emphatisch und doch sehr romantisch. Seine Geschichte fand ich sehr bewegend und die Erkenntnis das Verdrängen nicht die Lösung ist, sondern eine Therapie helfen kann sehr gut. Mir hat insbesondere sein Einfühlungsvermögen für seine Mitmenschen sehr gefallen. Das Wachsen seiner Beziehung zu Deb war sehr gelungen und hat sich gut an den Charakteren orientiert.

Insgesamt hatte die Geschichte mehr Potenzial. Wären ein zwei Themen weniger angesprochen worden, hätte das der Geschichte gut getan. So war das so gewollt alles noch mit in die Geschichte zu packen.
Die Denkansätze bezüglich dem Thema Ehe fand ich sehr spannend und zeitgemäß, nur manchmal einfach zu radikal.
Das Ende hat mich mit dem Buch ein wenig versöhnt.

Ob ich den zweiten Teil lesen werde weiß ich ehrlich noch nicht.

3,5 ⭐️
26 reviews
March 8, 2025
Richtig schön. Nicht perfekt, aber definitiv ein Buch zu dem ich öfter greifen werde.
Ich finde Deb und Emory, als Charaktere super sweet und das Buch bricht ein paar stereotypische Normen auf, was man selten in dieser Art von Büchern findet. Großes Plus ❤️
Profile Image for Sandra.
148 reviews1 follower
May 4, 2025
Das 1. Buch der Purple Clouds Reihe und den Start machen Emory und Deb mit ihrer Geschichte und diese hat mir sooo sehr gefallen. Schon beim ersten Aufeinander treffen, macht es Klick zwischen den Beiden und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich einfach nur gelächelt und gekichert habe. Die Zwei sind definitv mein liebstes Book-Couple!

Auch die Story ist mal wieder etwas neues, was ich so zuvor nicht gelesen haben. Die beiden Protagonisten treffen sich auf einer Party und nachdem sie einen wunderschönen Abend miteinander verbringen (Nope, kein One-Night-Stand lol), entscheiden sie spontan zu Heiraten, aber daraufhin sehen sie sich die nächsten 4 Jahre nicht. Durch Zufall treffen sie wieder aufeinander und die Gefühle, die sie in jener Nacht gefühlt haben, kommen wieder hoch. Damit Deb ihren neuen Job nicht verliert und damit Emory seine langersehnte Beförderung erhält, entscheiden die Beiden, ihrem Umfeld vorzuspielen, dass sie das verheiratete Pärchen sind.
Eine wirklich interessante Idee und diese wurde gut von der Autorin umgesetzt. Zwar gab es einige Stellen im Buch, die mir überflüssig erschienen oder zu lang gezogen wurden, aber mir das Buch nicht ruiniert haben.

Was mir auch sehr gefallen hat am Buch ist, dass auch Themen wie Feminismus, Gleichstellung, Kritik an der Ehe und weiteres angesprochen wird. Beispielsweise ist Deb eigentlich eine Gegnerin der Ehe, da diese ein veraltetes Konzept ist, dass einige Nachteile mit sich bringt (sooo trueee) und doch hat sie sich spontan dazu entschieden, Emory in jener Nacht zu heiraten. Richtig interessant und einige Themen bringen einen definitv zum Nachdenken.

Im Grossen und Ganzen finde ich es ein gelunges Buch, dass ich einfach nur weiter empfehlen kann. Ihr erhaltet ein Buch mit einer interessanten Story, zwei gut geschrieben Protagonisten, einiges an Humor und eine gute Zeit :)
Ich freue mich schon jetzt auf die beiden nächsten Bücher der Reihe. Besonder auf Band 3 bin ich gespannt, da es dort um Xander geht und dieser bleibt ein kleines Mysterium für mich, dass ich gerne näher kennenlernen möchte hehe~
Profile Image for Janne.
33 reviews
April 22, 2025
3.5 ⭐️ Ich wollte nh easy happy read and it served. Eigentlich lese ich kaum noch Young Adult weil mir die Charaktere oft viel zu flach und zu viele problematische Strukturen reproduziert werden. Aber hier wurden viele feministische Aspekte Sichtweisen aufgegriffen und diskutiert. Umso unnötiger fand ich dann leider die Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen über ein Typen. Würde es trotzdem empfehlen, hat Spaß gemacht
Profile Image for Jules.
198 reviews
March 2, 2025
Ich gebe dem Buch 3,5⭐️ geben. Es war gnz gut geschrieben. Was mich so krass angesprochen hat, war das Cover/Design. Habe lange nicht mehr so ein tolles Buch gesehen.
Nun zum Plot und den Figuren:
Ich mochte Emory sehr gerne, fands auch toll dass er endlich ANDERS als andere Typen ist. Deb war auch toll, super offen, nett etc.
Trotzdem hat mir noch mehr die Spannung/Connection zwischen den Figuren gefehlt. Die Szenen wo beide sich küssen, waren immer so kurz und ganz ohne Aufbau der Stimmung. Trotzdem ein sehr gelungenes Buch, musste mich nur etwas mit dem Schreibstil abfinden.
Profile Image for c ও.
318 reviews30 followers
July 20, 2025
Dass ich 2025 mein erstes deutsches Buch seit Jahren lese war nicht auf meiner Bingo Karte aber here we Go. Ich muss sagen ich habe das Buch geliebt!!😍

Ich fand die Charaktere waren so authentisch und realistisch geschrieben. An sich wurden viele wichtige Themen angesprochen und Feminismus hat ein sehr großen Teil gespielt. Ich freue mich schon die anderen Bücher der Reihe zu lesen und mehr über die Freundesgruppe zu erfahren. 🤭🤭💗
Profile Image for allie-chan ✨💅🏻💓.
203 reviews1 follower
March 29, 2025
bin regelrecht durch die seiten geflogen, ich will auch bei purple clouds arbeiten 🥺 dieses buch ist so unglaublich wichtig mit seinen messages!
(die aot - & hunger games - dialoge waren so toll!)
Profile Image for Lea.
59 reviews28 followers
November 24, 2025
Dass ich das Buch innerhalb eines Abends gelesen habe, sagt glaube ich alles. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und einen extra Stern gibt es für die Zöliakie-Repräsentation, es waren wenige Sätze, aber ich habe mich gesehen gefühlt 🥺
Profile Image for jana.
61 reviews1 follower
July 17, 2025
Suchtfaktor hoch 10 !!!! 🥺🥰 5+ ✨ und ganz vielleicht sogar ein weiteres Jahreshighlight 🙃🥹
Profile Image for Annette.
141 reviews2 followers
August 7, 2025
Green Flag MMC?!? Who am I?! 😂

Emory ist seit langem mal wieder ein Golden Retriever Charakter in den ich mich direkt verliebt hab 🤭 Und Deb passt einfach so gut dazu. Ihre Liebesgeschichte ist leise und süß, ohne allzu viel Drama… fühlt sich an wie ein Bauchkribbeln und ich hab das so gebraucht, Leute. 🥰
Ich freu mich so auf die nächsten Bände 😭
Profile Image for Kat (Bookish Blades).
298 reviews53 followers
September 6, 2025
Ich bin hier geradezu durch die Seiten geflogen. Ich mochte diesen Mix aus Humor und dunkleren, ernsteren Momenten und wie die Charaktere in diesen Situationen handeln und fühlen. Mounia Jayawanth beschreibt die Geschichten der Charaktere feinfühlig, nahbar und echt. Ich konnte mir die Situationen einfach unglaublich gut vorstellen und mit den Charakteren fühlen. Ich mochte auch, wie sich die beiden Protagonisten (wieder) kennenlernen und wie sie miteinander umgehen und sich entwickeln. Auch die Rückblicke, von denen ich normalerweise kein großer Fan bin, haben mich überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich mochte, wie sie den Grundstein der Geschichte gelegt haben und wie alles Weitere darafu aufgebaut hat. Außerdem liebe ich einfach die ganze Freundesgruppe und ihr Zusammenleben!
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