Im 15. Jahrhundert: Vlad Dracul und seine Kinder führen zusammen mit Barbara von Cilli ihren Kampf gegen allgegenwärtige Strigoi in der Walachei fort. Aber nach den anfänglichen Siegen der ersten Jahre wird ihnen klar, dass ein alter Feind überlebt hat, der Rache nehmen will. Kaum dass Vlads Söhne Radu und Draculea als Geiseln ins osmanische Reich gegeben werden, müssen die Jungs erkennen, dass es auch dort keinen Schutz vor Monstern gibt. Das sät Zwietracht zwischen den Brüdern, die auch Jahre danach anhält. Dann wird Vlad ermordet, und der schwarzen Königin gehen die Verbündeten aus. Während der zurückgekehrte Draculea sich bald als »Pfähler« einen grausamen Namen für die Ewigkeit macht …
In der Gegenwart: Während Len und Klara Waffenstillstand mit Vampiranführer Marek geschlossen haben, spricht es sich in der Anderswelt herum, dass die junge Frau die Gene der schwarzen Königin in sich trägt. Auch das gefürchtete, mächtige Buch ihrer Ahnin voller Alchemie und Zauberkunst kehrte zurück, das buchstäblich Fluch und Segen birgt - und Len und Klara schon bald in Lebensgefahr bringt.
„Die schwarze Königin II“ hat bei mir leider nicht mehr das eingelöst, was Band 1 so stark gemacht hat. Die Grundidee – das Pendeln zwischen historischer Ebene und Gegenwart, gepaart mit Urban-Fantasy-Elementen wie Vampiren und Magie – bleibt zwar reizvoll, aber diesmal wirkt der Roman für mich deutlich weniger geschlossen.
Vor allem die Zeitebenen haben mich zunehmend aus der Geschichte geworfen. Ich fand die Kapitel in der Vergangenheit recht langweilig. Die offiziellen historischen Ereignisse sind zu großen Teil auch mit Band 1 beendet gewesen. Zeitgleich überschlagen sich die Ereignisse stellenweise so sehr, dass kaum Raum bleibt, um Figuren, Motive und Konsequenzen wirklich wirken zu lassen. Manche Entwicklungen wirken gehetzt und emotional überraschend flach, wodurch mich die Handlung irgendwann komplett verloren hat – auch, weil ich mit den (neu dazugekommenen) Personen kaum warm wurde. Dass zudem auffällig viele Figuren sterben, hat bei mir nicht für höhere Spannung gesorgt, sondern eher für Distanz. Das gilt für beide Zeitebenen
Zusammenfassend kann ich nur sagen: weniger Sog, weniger Atmosphäre, weniger Bindung. Wer historische Urban-Fantasy mit düsteren Momenten und gelegentlichen Gewaltschilderungen mag, kann trotzdem Spaß damit haben, mich hat Band 2 insgesamt nicht überzeugt. Den dritten Teil werde ich dennoch lesen, da trotzdem wissen will, wie alles ausgeht.
Book 2 unfortunately didn’t deliver for me what made Volume 1 so strong. The core idea—shifting between the historical storyline and the present day, paired with urban-fantasy elements like vampires and magic—remains appealing, but this time the novel felt much less cohesive. Above all, the different timelines increasingly pulled me out of the story. I found the chapters set in the past rather dull. Most of the major historical events had essentially been wrapped up in Volume 1. At the same time, the plot sometimes escalates so quickly that there’s barely any room for characters, motives, and consequences to really land. Some developments feel rushed and surprisingly shallow on an emotional level, and at some point the story lost me completely—also because I never really warmed to the newly introduced characters. The fact that a striking number of characters die didn’t heighten the tension for me; it created distance instead. That goes for both timelines. In short: less pull, less atmosphere, less emotional investment. If you enjoy historical urban fantasy with darker moments and occasional depictions of violence, you might still have fun with it—but overall, Volume 2 didn’t convince me. I’ll still read the third book, though, because I do want to know how everything ends.
Ich mochte das Buch, es ist irgendwie eine interessante Geschichte, die geschickt zwischen Vergangenheit und Historie und dann auf der anderen Seite der Gegenwart mit interessanter Story pendelt. Für mich war die Vergangenheit zwar spannend, aber längst nicht so interessant wie in Band 1. Ich glaube das lag u.a. daran, dass es viele Zeitsprünge gab und dadurch die Story nicht ganz so konsistent war. Auch weil immer wieder die Gegenwart noch eingeschoben wurde und es so recht schwierig war, alles genau nachzuvollziehen. Trotzdem mal eine schöne Abwechselung, wer Vampire und Magie mag, ist hier richtig aufgehoben. Es ist aber zu beachten, dass auch Gewalt usw. beschrieben werden, nicht in großer Menge, aber trotzdem, wer das gar nicht lesen möchte, sollte ein wenig aufpassen :) Insgesamt 4/5 von mir.
In der Gegenwart studiert Klara, welche die Gene der schwarzen Königin in sich trägt, in Dublin und an ihrer Seite ist Len als ihr Wächter. Er ist ja seit seiner Verwandlung ein Vârcolac, also ein Werwolf der nach seinem Tod zum Strigoi wird, und soll Klara und das Abramelin schützen. Beide haben einen Waffenstillstand mit Vampiranführer Marek geschlossen und nun auch eines seiner Schoßhündchen an ihrer Seite. Dieses will sich der Beiden allerdings lieber entledigen und das Abramelin zerstören. Schließlich ist dieses eine Gefahr für Leib und untotes Leben der Vampire.
Im 15 Jahrhundert treffen wir wieder auf Barbara von Cilli, die schwarze Königin, und ihren Mitstreiter Vlad Dracul. Allerdings werden Intrigen gegen sie gesponnen. Vlad verliert den Thron, einen seiner Söhne und schließlich auch sein Leben. Sein nun ältester Sohn Draculea, den er als Pfand bei den Osmanen belassen hat, kehrt in Die Heimat zurück um den Thron einzufordern. Er wird bekannt als der Pfähler. Weil er nicht nur Untote und Blutsauger pfählt, sondern auch seine Feinde. Aber auch er hat es nicht leicht seinen Thron zu halten.
Um Alles was geschieht verstehen zu können, sollte man definitiv Teil 1 gelesen haben.
Der Autor hat es einmal mal mehr geschafft mich in die Welt um die schwarze Königin und ihren Kampf gegen die Blutsauger zu ziehen. Das ist genau die Art Story mit Vampiren die ich absolut mag.
Herrlich actiongeladen, blutig und absolut fesselnd wird hier wieder eine mega Szoey erzählt, die ich unheimlich faszinierend finde.
Ich ziehe den Hut vor Recherchearbeit die hier betrieben wurde, um die historischen Fakten mit der Story in Einklang zu bringen. Statt trockenem Geschichtsunterricht gibt es hier Schwung durch das Einbringen von Alchemie und verschiedenen Wesen auf die man so trifft.
Klara, Len und schließlich auch Tereza sind ein starkes Trio. Auch wenn man manchmal nicht weiß, wie und was sich zwischen ihnen entwickeln wird, gewinnt am Ende der Respekt gegenüber einander die Oberhand. Allerdings fand ich persönlich Klara dieses Mal etwas blass neben den anderen Beiden.
Mit Tizian und Cyprienne kamen zwei sehr interessante Charaktere für mich ins Spiel. Ein Nekromant und eine weiße Hexe. Beide fand ich auf ihre Art sehr faszinierend.
Draculea war ebenfalls ein beeindruckender Charakter, aber für meinen Geschmack auch eine Spur zu überheblich und zu versessen darauf zu pfählen. Irgendwo muss der Beiname „Der Pfähler“ ja aber herkommen. Ich war auf jeden Fall sehr froh, dass es keine Bilder der Pfahlwälder gab, welche Draculea errichtet hat.
Wer gern reist ist hier ebenfalls richtig. Die wechselnden Charaktere und Sichten sorgen dafür, dass man viel rumkommt, was mir gut gefallen hat.
Fazit
Der Autor hat wieder eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre geschaffen, welche wunderbar mit der Handlung verschmilzt. Die historischen Fakten aufbereitet mit verschiedenen Wesensarten und Magie lädt zum Dranbleiben ein. Wer es düster, historisch sowie hier und da blutig mag, ist hier wirklich gut aufgehoben. Für die ein oder andere Überraschung ist der Autor natürlich auch zu haben. Von mir gibt es 4,5 Sterne
WOW! Ich habe es geliebt! Barbara und ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und ihre Freunde. Mit Draculea konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden, doch genau das fand ich interessant und dachte oft über die Vielseitigkeit der Seiten des Konflikts nach.
Der Schreibstil hat mich schon im ersten Teil begeistert und war auch im zweiten Teil genau so fesselnd.
Ich nehme mir fest vor, noch mehr Bücher von Markus Heitz zu lesen und hoffe auf weitere starke Frauen und mitreißende Storys!
Es bleibt nur zu sagen: Ich bewundere das Worldbuilding und habe mich in die Alchemie verliebt.