Was, wenn du unschuldig bist, aber sämtliche Beweise gegen dich sprechen?
Im 5. Justiz-Krimi des SPIEGEL-Bestseller-Duos Florian Schwiecker & Michael Tsokos müssen Anwalt Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer gegen Machtmissbrauch, Blind Spots und Vorurteile im Justizsystem kämpfen.
Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rä Sein neuer Mandant, Jan Staiger, soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert hartnäckig seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen.
Als es ein weiteres Todesopfer gibt, das ebenfalls in einem Club mit Liquid Ecstasy vergiftet wurde, wendet sich das Blatt. Die vorgelegten Beweise sprechen eindeutig gegen Staiger, und die Anklage lautet jetzt auf Doppelmord. Kann Rocco seinem Mandanten wirklich vertrauen?
Als Rocco die einzelnen Ermittlungsschritte und Spuren noch einmal überprüft, tun sich ungeahnte Abgründe auf. Und mehr denn je ist er auf die Hilfe von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer angewiesen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Temporeicher Justiz-Thriller mit Insiderwissen zweier Top-Experten und Bestseller-Autoren
Der ehemalige Strafverteidiger Florian Schwiecker und der Rechtsmedizinier Prof. Dr. Michael Tsokos gewähren spannende und aufsehenerregende Einblicke in die Arbeit von Polizei, Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Gericht. Und decken ebenso erschreckende Abgründe Homophobie, Machtmissbrauch, bias-based Profiling.
Ein Kriminalroman der hochspannend und am Puls der Zeit, temporeich und authentisch bis zum überraschenden Ende.
Die Justiz-Krimis der Krimi-Reihe »Eberhardt & Jarmer ermitteln« sind in folgender Reihenfolge
Die siebte ZeuginDer dreizehnte MannDie letzte LügnerinDer 1. PatientDer zweite Verdächtige
Ich dachte immer, dass Justiz Krimis nichts für mich sind. Vielleicht hat mich auch immer das Justiz abgeschreckt aber seitdem ich das erste Buch von Florian Schwiecker und Michael Tsokos gelesen habe, verschlinge ich jede Neuerscheinung sofort. Vom Cover her sind sie alle recht ähnlich. In grau gehalten mit Akzenten in rot. Was mir sehr gut gefällt. Man sieht dadurch auch, dass sie in gewisser weise zu einer Reihe gehören, obwohl man sie nicht zwingend nacheinander lesen muss. Den Schreibstil finde ich super. Auch die Kapitel haben eine tolle Länge sodass man schnell mal ein Kapitel mehr liest, als man eigentlich wollte. Die Story ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich finde sie selten durchschaubar so auch dieses Buch. Man überlegt als Leser hin und her aber am Ende ist man davon überrascht wie sich alles zusammenfügt. Man merkt auch sofort, dass beide Autoren wissen wovon sie schreiben. Ich mag die Reihe sehr und würde auch immer wieder zu einem Buch dieses Autorenduos greifen. Absolute Leseempfehlung.
„Der zweite Verdächtige“ erschien als 5. Justiz Krimi von Michael Tsokos und Florian Schwiecker im März 2025 im Droemer Knaur. Auf über 300 Seiten ermitteln Eberhardt, Jarmer und Baumann gegen Machtmissbrauch und Vorurteile im Justizsystem.
Inhalt Rocco Eberhardts neuer Mandant, Jan Staiger, soll gleich zweimal in Berliner Nachtclubs Männer mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert beharrlich seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen. Während seinen Ermittlungen, bei denen ihn sein bester Freund Tobias wieder unterstützt, offenbaren sich verborgene Abgründe. Er ist auf die Hilfe von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer angewiesen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Text Der Schreibstil ist präzise und geradlinig. Die Autoren bringen ihre Expertise als Jurist bzw. Rechtsmediziner in den Text ein, was die Geschichte realistisch und fesselnd macht. Der Wechsel verschiedener Perspektiven bringt zusätzliche Spannung rein.
Figuren Rocco Eberhardt ist ein engagierter Strafverteidiger, der nicht nur für seine Mandanten kämpft, sondern auch gegen ein oft ungerechtes System. Justus Jarmer, ein analytische Rechtsmediziner, der Rocco mit forensischem Fachwissen zur Seite steht. Seine Expertise ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Ermittlungen. Nebenfiguren wie Zeugen, Verdächtige und die Staatsanwaltschaft sind glaubwürdig und tragen zur vielschichtigen Handlung bei.
Cover Das Cover besticht durch seine Eleganz: Der schwarzweiße Gang harmoniert eindrucksvoll mit der kräftigen roten Schrift und der markanten Kleidung des Beamten, wodurch ein faszinierender Kontrast entsteht.
Autoren Florian Schwiecker: Der Strafverteidiger bringt seine Erfahrung aus der Justiz direkt in die Handlung ein und schafft so authentische Einblicke. Michael Tsokos: Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner liefert das forensische Wissen, das die Bücher so realistisch und einzigartig macht.
Intention Mit diesem Roman wollen die Autoren unterhalten, aber auch zeigen, wie komplex und oft undurchsichtig die Justiz sein kann. Der Fokus liegt darauf, die Grauzonen zwischen Recht und Gerechtigkeit zu beleuchten und Leser/innen zum Nachdenken über das System anzuregen.
Empfehlung Der zweite Verdächtige ist ein weiterer Teil der spannenden Krimi-Reihe, die realistische Einblicke in Justiz und Rechtsmedizin verbindet. 3 von 5 Teilen habe ich bereits gelesen. Dieser ist gut, aber bei weitem konnte er den anderen Teilen nicht das Wasser reichen. Mir fehlt der häufige Wechsel der Figuren, dass viel Spannung mit sich bringt und auch die Geschichte war mir zu vorhersehbar. Es las sich für mich leider zäh und nicht so spannend wie die anderen Teile.
Es ist fast schon unheimlich, dass man bereits im Vorfeld weiß, wie begeistert man vom neuen Werk der Autoren sein würde. Tsokos und Schwiecker sind aus der Buchszene nicht mehr wegzudenken und mittlerweile Garanten für ausgeklügelte Plots und mordsmäßige Spannung. Sicher spielt dabei die Erfahrung mit rein, die beide mitbringen. Tsokos als Rechtsmediziner, Schwiecker als Strafverteidiger. Ein perfektes Duo, wie ich finde. In ihrem neuen Werk haben sie ein Thema aufgegriffen, das nach wie vor aktuell und ziemlich brisant ist.
Wie fühlt man sich, wenn man eines Mordes verdächtigt wird, den man nicht begangen hat? Und wenn alle Beweise gegen einen sprechen.
Ich habe mir diese Frage beim Lesen auch immer wieder gestellt und war glücklich, nicht in der Situation des Angeklagten zu stecken. Aber auch nicht in der von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer und Strafverteidiger Rocco Eberhardt!
Zitat Seite 288/289: "Rocco schüttelte den Kopf. Er wusste nicht, was er denken sollte. Immer dasselbe Hin und Her, war sein Mandant glaubwürdig oder nicht, sagte er die Wahrheit oder nicht, log er ihn an oder nicht ..."
Die Autoren führen uns direkt ins Geschehen ein, wir befinden uns in einer Männerkneipe mitten in Berlin-Schöneberg. Es ist Freitagmorgen und die kommende Hitze des Tages ist schon deutlich in den Räumlichkeiten zu spüren. Dort hat ein Angestellter in der hinteren Ecke des Darkrooms die Leiche eines Mannes entdeckt, den man hier als Erzengel kennt. Und schon ist man mittendrin, will unbedingt wissen, um wen es sich handelt und was diesem Mann passiert ist.
Sowieso lebt dieses Buch nicht nur von den einzelnen Figuren mit ihren Ecken und Kanten, ihrem Wortwitz und Know-how, sondern von der Atmosphäre, die einen ab Seite 1 verfolgt. Tsokos und Schwiecker gelingt es beinahe mühelos, einerseits Spannung einzubauen, andererseits ihrer Leserschaft interessante Fakten mit auf den Weg zu geben. So habe ich erfahren, was eine "Sofortbearbeitung" der Fachkommissariate ist, was genau Toxikologen bei ihrer Arbeit beachten müssen, ich war bei den Ermittlungen dabei, im Sektionssaal und im Schwurgerichtssaal. So war der Plot nicht nur unfassbar abwechslungsreich, sondern sorgte dafür, dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammenfügten. Fast fühlte es sich wie ein kleines Erfolgserlebnis an.
PS: Googelt mal "Oszillationssäge". Kannte ich vorher auch noch nicht.
Ganz nebenbei räumen Tsokos und Schwiecker mit Klischees auf.
Zitat Seite 16: "Und tatsächlich gab es dagegen auch kein wirksames Mittel. An mentholpaste, die man sich angeblich unter die Nase schmieren konnte und die besonders in TV-Krimis gern zum Einsatz kam, war auch nichts dran. [...] Denn wenn jeden Tag die minzhaltige Salbe auf der Oberlippe zum Einsatz käme, wäre diese in kurzer Zeit regelrecht weggeätzt."
Die Sprache der Autoren ist locker, zeitgemäß und pointiert. Oft konnte ich die Figuren selbst reden hören und musste dabei aufgrund ihrer Redeart schmunzeln. Manchmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich überlegt habe, wer eigentlich welchen Part geschrieben hat. Oder ob beide zusammen am Tisch saßen, um zu brainstormen (lustige Vorstellung, oder?).
Berlin als Setting hat mich vollkommen begeistert. Für mich als gebürtige Berlinerin ist es jedes Mal ein Highlight, wenn ich Orte in Büchern wiederfinde, die ich tatsächlich schon gesehen habe. Moabit, Charlottenburg, Schöneberg - überall bin ich selbst schon entlanggelaufen. Hier hätte ich mir dennoch mehr Beschreibungen der Örtlichkeiten gewünscht, um die Vorstellungskraft noch ein bisschen mehr anzukurbeln für diejenigen, die noch nie dort waren. Aber auch für mich, um in Erinnerungen zu schwelgen. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Die Auflösung der Mordfälle hat mich berührt, nachdenklich gestimmt, wütend gemacht und bis jetzt nicht losgelassen. Zwar konnte ich die Motive des Täters verstehen und empfand sogar etwas Mitleid mit ihm. Allerdings rechtfertigen seine Beweggründe nicht, was er getan hat. Mord ist und bleibt nun mal Mord.
Und dann passierte doch echt noch auf der allerletzten Seite etwas, was eine Kinoszene aus einem hochkarätigen Blockbuster hätte sein können. Geil! Ein cleverer Schachzug der Autoren, um nochmal ordentlich Wumms zu machen. Schade, dass ich mit dem Buch schon durch bin. Wenn du es noch vor dir hast: du Glückspilz! Viel Spaß beim Ermitteln!
Da dieses Buch mein erstes des Autorenduos ist, hatte ich keine Vorstellung, was mich erwartet. Dass ich so gut in die Geschichte hinein gekommen bin, freut mich daher sehr.
In einem Berliner Schwulenclub wird eine Leiche mit heruntergelassener Hose gefunden. Es gibt zunächst überhaupt keinen Anhaltspunkt, woran der Tote gestorben sein könnte, und dennoch steht für Kommissar Berger von Anfang an fest, dass nur Jan Staiger dahinterstecken könnte. Nachdem eine zweite Leiche gefunden wird, verhärten sich die Indizien und trotzdem scheint irgendwie etwas nicht stimmig zu sein.
Kommissar Berger war mir auf Anhieb unsympathisch. So ganz genau hätte ich zunächst nicht sagen können, woran das gelegen hat, aber im Laufe der Zeit wurde es mir klar. Er ist ein Charakter, für den nur sein Ziel gilt - unabhängig davon, ob es vielleicht noch andere Möglichkeiten gibt oder nicht. Und sein Ziel ist es, Jan Staiger in den Knast zu bringen. Sein Motiv? Rein persönlicher Natur. Und genau das ist der Grund, warum ich ihn nicht mochte; er war überhaupt nicht objektiv. Aber der Charakter ist gut ausgearbeitet, sodass man nach und nach vielleicht sogar so etwas wie Verständnis für sein Motiv aufbringen kann.
Rocco ist ein Anwalt mit Haut und Haaren. Er ist wirklich auf der Suche nach der Wahrheit und er bohrt solange, bis er sie gefunden hat. Das macht ihn zu einem sympathischen Charakter. Obwohl ich noch keines der Vorgängerbücher gelesen habe, hatte ich eine gute Vorstellung von seiner Person, von seinem Privatleben und von seiner Beziehung zu Tobi, seinem besten Freund. Beide gemeinsam verstehen es in brillanter Form, ihre Kontakte anzuzapfen, um an die nötigen Informationen heranzukommen. Besonders gefällt mir dabei Roccos Hartnäckigkeit.
Auch Justus Jarmer, der im Grunde nur eine untergeordnete Rolle spielt, erscheint mir als ein Charakter, der für alle Seiten offen ist. Eigentlich sollte er als Rechtsmediziner auf Seiten der Justiz stehen, aber wenn Rocco die richtigen Fragen stellt, ist er auch ihm gegenüber durchaus zur Informationsweitergabe bereit. Überdies verbindet die beiden der ganz persönliche Respekt voreinander, was mir wirklich gut gefällt.
Es handelt sich bei allen 3 Figuren - Rocco, Jarmer und Tobi - nicht um überzeichnete Charaktere, sondern um 3 Männer, die überaus glaubwürdig herüberkommen. Sie haben ihre Zweifel, ihre Probleme und ein Privatleben!
Der Fall selbst mag nicht überdurchschnittlich spektakulär sein, macht aber Spaß und durch eine falsche Fährte, die sich bis zum Schluss durch das ganze Buch zieht, hat er einen hohen Spannungsbogen. Überdies wird durch die Figur klar, wie einfach es heutzutage ist, die Öffentlichkeit zu beeinflussen und deren Reaktionen zu erzeugen. Ein Punkt, der zum Nachdenken anregt.
Der Schreibstil der Autoren gefällt mir sehr gut. Man weiß stets, in welchem zeitlichen Rahmen und an welchen Orten man sich gerade befindet, da jedes Kapitel konsequent mit Datum, Uhrzeit und Ort überschrieben ist. Das macht die Orientierung leicht. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und man fällt von der ersten Seite an direkt in die Geschichte hinein. Es braucht keine lange Aufwärmphase, sondern es geht direkt los.
Da sich die Verhaltensweisen vor Gericht etwas anders darstellen, als man es aus amerikanischen Krimiserien oder -filmen gewohnt ist, habe ich mal nachgefragt, ob es in deutschen Gerichten tatsächlich so abläuft, wie es hier beschrieben wird. Und ja, es wurde mir so bestätigt. Ein Aspekt, den ich sehr schätze und das Buch für mich noch authentischer macht, als es durch die Schreibweise ohnehin schon ist. Man hat tatsächlich nie einen wirklichen Zweifel daran, ob die handelnden Figuren auch im wahren Leben so handeln könnten. Ich konnte es gut so annehmen.
Fazit: Ein guter Fall, mit einer richtig fiesen falschen Spur. Die Charaktere sind glaubwürdig und selbst der unsympathische Berger ist perfekt geschrieben. Der Roman ist in sich abgeschlossen und kann ohne die Kenntnis der Vorgänger gut gelesen werden. Die Handlungsweisen sind nachvollziehbar und authentisch. Von mir gibt es deshalb ein klares 5/5 Sternen.
„Der zweite Verdächtige“ ist der fünfte Fall für Strafverteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer. Das Buch wurde von Florian Schwiecker und Prof. Dr. Michael Tsokos geschrieben und ist 2025 als eBook und Taschenbuch im Knaur Verlag (Verlagsgruppe Droemer Knaur) erschienen. „Der zweite Verdächtige“ ist der fünfte und finale Band der „Eberhardt & Jarmer ermitteln“ Reihe.
Der fünfte Fall für Eberhardt und Jarmer ist ein schockierender Blick auf unser Justizsystem, der mich als Leserin sprachlos zurückgelassen hat. Das Justizsystem, das normalerweise frei von Subjektivität sein Urteil fällen sollte, gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen als Rocco Eberhardt mehreren Vertreten des Rechtssystems Machtmissbrauch nachweisen kann. Damit haben sich Schwiecker und Tsokos auch in ihrem letzten gemeinsamen Buch für ein brisantes Thema entschieden, das wahrscheinlich genauso aktuell ist, wie die vorherigen Themen und bei dem ich dieses Mal gar nicht so genau wissen möchte, wie realistisch es umgesetzt wurde.
Rocco Eberhardts neuer Mandant Jan Staiger, soll zwei Menschen mit Liquid Ecstasy vergiftet haben und die Spuren, die die Polizei im Laufe der Ermittlungen sicher kann, liefern eindeutige Beweise für seine Schuld, doch der junge Mann behauptet steif und fest er sei unschuldig. Rocco gerät an seine moralischen Grenzen, als er sich immer wieder fragen muss, ob sein Mandant die Wahrheit erzählt und als die Boulevardpresse ihm Mitschuld an einem der Morde gibt, steht nicht nur seine Reputation als Strafverteidiger auf dem Spiel.
Dr. Justus Jarmer spielt von Beginn an eine entscheidende Rolle im Fall Jan Staiger. Anfänglich ist er nur der zuständige Rechtsmediziner, doch im Laufe des Prozesses lieferte Jarmer immer mehr Hinweise, die die Beweise der Staatsanwaltschaft entkräften und so die mögliche Unschuld von Jan Staiger beweisen. Zum Schluss findet er den entscheidenden Hinweis und hilft Rocco so ein scheinbar unabwendbares Unglück zu verhindern.
Das Einzige, was mich an der Geschichte stört, ist das Ende. Der fünfte Band soll der letzte Band der Reihe sein. Ich finde da kann man erwarten, dass die Geschichte nicht mit einem Cliffhanger aufhört, sondern einen Abschluss bekommt, der keine Fragen offenlässt. Ja theoretisch kann man sich die offenen Fragen selbst beantworten, wenn man die Geschichte aufmerksam genug gelesen hat. Praktisch möchte ich die offenen Fragen aber vom Autor beantwortete haben und sie mir nicht selbst beantworten müssen.
Florian Schwiecker, der viele Jahre als Strafverteidiger gearbeitet hat und Prof. Dr. Michael Tsokos, der als Rechtsmediziner von 2007 bis 2023 das Institut für Rechtsmedizin der Charité leitete, geben dem Leser auch in „Der zweite Verdächtige“ detaillierte Einblicke in die Arbeit eines Strafverteidigers und eines Rechtsmediziners. Dabei gelingt es den beiden stets das Fachwissen so in die Geschichte einfließen zu lassen, dass es nicht nur spannend, sondern auch für einen Laien verständlich ist.
„Der zweite Verdächtige“ ist ein Justiz Krimi, den ich keine Sekunde aus der Hand legen wollte und den ich innerhalb eines Tages verschlungen habe. Schwiecker und Tsokos ist es gelungen die Geschichte so zu schreiben, dass die Spannung mit jedem weiteren Kapitel packender wurde und immer dann, wenn ich dachte, jetzt hab ich’s kam sie mit der nächsten unvorhersehbaren Wendung um die Ecke. Für mich ist der finale Band ein Meisterwerk, dass ich jede Sekunde genossen habe.
Kurze Kapitel sorgen für einen flüssigen Lesegenuss und Ort- und Datumsangaben zum Beginn der Kapitel für eine gute Orientierung innerhalb der Handlung. Der Schreibstil von Schwiecker und Tsokos ließ sich auch dieses Mal angenehm flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus vielen unterschiedlichen Sichten. Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben.
Fazit Trotz einem eher unbefriedigenden Ende hat mir die Geschichte ein spannendes Leseerlebnis geschenkt.
Worum geht’s? Rocco Eberhardt, der immer auf sein Bauchgefühl zählen konnte, steht vor einem Rätsel: Sagt sein Mandant Jan Staiger die Wahrheit? Ist er unschuldig? Oder ein gemeingefährlicher Killer, der mit Liquid Ecstasy tötet? Jan beteuert seine Unschuld, aber die Beweise sprechen gegen ihn.
Meine Meinung: Im Justiz-Krimi „Der 2. Verdächtige“ schicken Schwiecker & Tsokos den Strafverteidiger Rocco Eberhardt bereits das 5. Mal vor Gericht. Mir hat schon das Cover gut gefallen mit dem knallroten Shirt des Gefängniswärters vor sehr zurückhaltendem Hintergrund. Ein echter Hingucker. Und auch der Schreibstil war wieder flüssig zu lesen, hatte einige typische Anwalts- und Rechtsmedizinerausdrücke und war lebendig und fesselnd.
In diesem Fall haben wir wieder vor allem mit Rocco und Tobi zu tun. Ich gestehe, dass ich bei Rocco immer noch etwas hin- und hergerissen bin. Er ist mir weder sympathisch noch unsympathisch, aber ich mag seine unkonventionelle Art zu ermitteln. Ich kenne das von Anwälten so überhaupt nicht, aber es macht ja auch ein Stück weit das Buch selbst aus. Die Zusammenarbeit mit Justus Jarmer, den wir aus anderen Büchern von Dr. Tsokos kennen, gefällt mir gut. Und auch die andere Seite, die Polizisten und der Staatsanwalt, sind wirklich spannend dargestellt.
Der Fall selbst hat die für einen Kriminalroman perfekte Spannung. Nicht thrillermäßig, aber doch so, dass man ein inneres Kribbeln spürt und immer weiterlesen muss. Der Aufbau der Ermittlungen, sowohl von Seiten der Polizei, als auch auf Seiten von Rocco, hat mir wieder sehr gut gefallen, ebenso die Szenen vor Gericht. Spannend fand ich vor allem die Episoden zwischen den Ermittlungen, wenn wir an den Tatorten waren. Und wir hatten viele Themen abgedeckt: Machtmissbrauch, Homophobie und Blind Spots im Justizsystem. Auch das Privatleben der Beteiligten war wieder mit dabei, was mir immer gut gefällt. Eine rundum gelungene Fortsetzung, die mich fesseln konnte und die mir spannende Einblicke in Ermittlungen, Gerichtsverfahren und Anwaltstätigkeit gegeben hat. Insbesondere die Szenen, wenn Rocco die Zeugen befragt, sind immer wieder ein Highlight und es macht Spaß zu sehen, wie er sie in die Mangel nimmt. Auch der finale Showdown vor Gericht war wieder einfach genial. Und ich muss gestehen: Hinter Fuzz hätte ich jemand komplett anderen vermutet. Ich bin auf jeden Fall froh, dass Rocco und Tobi es wieder geschafft haben, dass kein Unschuldiger in den Knast musste und freue mich schon sehr auf den nächsten Fall. Vor allem nach diesem absolut gemeinen, gefährlichen, fast unerwarteten Cliffhanger am Schluss. Der letzte Satz hat mich frustriert aufschreien lassen. Nicht nur, weil ich wissen will, wem was passiert ist, sondern auch, weil ich es gleich wissen will und jetzt bis zum nächsten Fall warten muss! Das ist so gemein!!!
Fazit: Auch mit dem 5. Fall für Rocco Eberhardt konnten mich Schwiecker & Tsokos überzeugen. Im Justiz-Krimi „Der 2. Verdächtige“ haben wir Machtmissbrauch, Homophobie, Blind Spots im Justizsystem, spannende Ermittlungen, fesselnde Einblicke und zudem einen Showdown, der es wirklich in sich hat. Ich liebe es, wie Rocco vor Gericht die Zeugen zerlegt und die Wahrheit ans Licht bringt. Aber was ist das für ein gemeiner Cliffhanger am Schluss?
5 Sterne von mir und bitte schnell den nächsten Band, ich muss wissen, wie der Cliffhanger aufgelöst wird!!!
Eberhardt & Jarmer ermitteln zum nunmehr fünften Mal
„Der zweite Verdächtige“ ist der mittlerweile fünfte Justiz-Krimi des Autorenduos Schwiecker/Tsokos und war ganz schnell ausgelesen, die Story knistert sozusagen vor Spannung. Als „das große Finale von Eberhardt & Jarmer“ wird das Buch angekündigt, was den Schluss nahelegt, dass die beiden Ermittler in Zukunft getrennte Wege gehen, was ich aber sehr schade finde und doch hoffe, noch mehr von Rocco und Justus zu lesen. Nun aber zum „zweiten Verdächtigen“:
Jan Staiger soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Er sitzt in U-Haft und bittet Rocco Eberhardt, ihn zu verteidigen. Nachdem er sich mit dem Fall vertraut gemacht hat, nimmt er das Mandat an. Er ist von Staigers Unschuld überzeugt und setzt alles dran, ihn freizubekommen. Einige Zeit danach wird ein weiterer Toter gefunden, auch bei ihm war Liquid Ecstasy im Spiel und wieder ist es Staiger, der ins Fadenkreuz der Ermittlung gerät. Diesmal sieht es nicht gut für Staiger aus, sämtliche Indizien sprechen gegen ihn.
Auch dieser fünfte Krimi um Eberhardt & Jarmer ist temporeich, die Handlung gut nachvollziehbar und die Charaktere allesamt glaubwürdig. Der Rechtsmediziner Doktor Justus Jarmer ist hier eher wenig sichtbar, dafür Rocco umso mehr. Auch wird sein Privatleben kurz gestreift, was der Figur noch mehr Kontur gibt, denn auch ein Strafverteidiger sollte mal durchatmen dürfen. Wäre noch Tobi zu erwähnen, Roccos bester Freund. Er hat sich als Privatdetektiv selbständig gemacht und als solcher sind seine Infos auch in diesen verzwickten Mordfällen wichtig.
Bearbeitet werden diese Morde von Kriminalhauptkommissar Ralph Berger vom LKA 11, Abteilung Tötungsdelikte, mit seinem Team, auch er ist hier durchgängig vertreten.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Ausgehend von der Frage, ob es sich um Unfall oder Mord handelt und ob hier ein Serienkiller am Werk ist über den Prozess bis hin zum wahren Schuldigen stört zwischendurch ein gewisser Fuzz. Wer ist Fuzz? Schon bald habe ich einen ungeheuerlichen Verdacht, wer denn diese lange unbekannte Stimme, die immer wieder dazwischenfunkt, denn sein könnte. Aber wird sich mein Verdacht bestätigen? Nur so viel - ich bin zum Schluss ganz schön verblüfft.
Von Anfang an war ich auf Roccos und somit auch auf Staigers Seite, es war allerdings ein ständiges Auf- und Ab. Ist er nun schuldig? Die Frage zieht sich durch, erdrückende Beweise tauchen vermehrt auf, was auch Rocco an Staigers Glaubwürdigkeit zweifeln lässt - das Ende war dann so ganz anders, als ich es lange vermutet habe.
Die Vorarbeit hin zum Prozess und das ganze Prozedere mit den Zeugen und dem Staatswalt werden bestens vermittelt. Hier merkt man, dass die beiden Autoren als Strafverteidiger und Rechtsmediziner wissen, wovon sie schreiben. Es ist ihnen ein wiederum fesselnder Justiz-Krimi gelungen, der mich von Anfang an gefesselt und der mich gut unterhalten hat. Angereichert mit einem bösen Cliffhanger, der doch auf mehr – auf das nächste Buch – schließen lassen könnte. Ich wäre dabei.
5. und letzter Fall von Rocco Eberhardt und Justus Jarmer
Im 5. (und wohl letzten) Band der Reihe um Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer, der in sich geschlossen ist und eigenständig gelesen werden kann, geht es um Jan Staiger, der verhaftet wurde, da er angeblich in einem Schwulenclub einen anderen Homosexuellen mit einer Überdosis k.o.-Tropfen umgebracht haben soll. Der übermotivierte Hauptkommissar Ralph Berger nimmt ihn daraufhin gleich fest, obwohl es nur Indizien gibt. Klar, dass Rocco Eberhardt ihn mit juristischer Begründung wieder auf freien Fuß holt. Doch dann stirbt noch ein Homosexueller in einem anderen Club - und dieser hatte Jans Telefonnummer eingesteckt...
Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, auch durch die kurzen Kapiteln und Cliffhanger und die kurzen Einschübe aus Sicht von "Fuzz". Toll fand ich wieder besonders die detaillierte und akribische Ermittlungsarbeit von Rocco und Tobi, aber auch die Beweisführung vor Gericht sowie die Obduktion und Spurenauswertung. Denn Rocco glaubt Jan dann doch, dass dieser nichts mit den Todesfällen zu tun hat, obwohl die Beweise eindeutig eine andere Sprache sprechen. Mir gefiel hier auch die Zwiegespaltenheit von Rocco, denn mir ging es wie ihm: sagt Jan die Wahrheit oder lügt er? Man ist sich nie sicher, denn Jan verhält sich immer wieder auffällig. Bedrückend waren die wahrscheinlich immer noch aktuellen Vorurteile, auch innerhalb der Polizei, gegenüber Homosexuellen, die hier eindrücklich dargestellt wird. Das gibt wirklich Stoff zum Nachdenken.
Ich war somit die längste Zeit wieder total begeistert, doch leider war ich von der Auflösung etwas enttäuscht. Der Täter kam nur kurz mal vor (oder ich hatte den einfach schon wieder vergessen bis dahin ;) ; aber v.a. konnte mich das Motiv nicht überzeugen. Der andere Verdächtige hätte ein wirklich authentisches Motiv gehabt, aber den Beweggrund des eigentlichen Täter konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Und der letzte Satz hat mich dann auch mit Entsetzen zurückgelassen. Vor allem, da dies ja der letzte Band der Reihe sein soll.
Fazit: Ein fesselnder Abschlussband um Rechtsanwalt Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Justus Jarmer, dessen Auflösung mich leider nicht überzeugen konnte.
Der Strafverteidiger Rocco Eberhardt bekommt einen neuen kniffligen Fall. Sein Mandant Jan Staiger wird verdächtigt einen anderen jungen Mann in einer Location für Homosexuelle vergiftet zu haben. Es sprechen lediglich Vermutungen und der definitiv stattgefundene Kontakt der beiden für den Tötungsvorwurf. Rocco Eberhardt sieht gute Chancen für seinen Mandanten, was sich aber abrupt ändert, als es vor Ort zu einem erneuten Tötungsdelikt kommt und die Indizien erneut auf Jan Staiger weisen. Kann Rocco den Unschuldsbeteuerungen glauben? Wird es ihm gelingen dem Staatsanwalt bei dem scheinbar aussichtslosen Fall Paroli bieten zu können? Er holt sich Hilfe beim renommierten Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer...
"Der 2. Verdächtige" ist bereits der fünfte Band aus der Reihe um den charismatischen Strafverteidiger Rocco Eberhardt. Ich bin mit dem aktuellen Fall in die Reihe eingestiegen und hatte zu keiner Zeit Verständnisprobleme. Das Autoren-Duo kann aus meiner Sicht mit ihrem praktischen Erfahrungsschatz als Strafverteidiger und Rechtsmediziner punkten und verleiht dem Kriminalroman damit einen sehr authentischen Anstrich. Sie erzählen die Geschichte in einem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der den Leser in die Welt der Justiz entführt. Der Spannungsbogen wird mit den beiden rätselhaften Todesfälle zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die fortlaufenden Ermittlungen und strategischen Umsetzungen vor Gericht auf einem für mich hohen Niveau gehalten. Sehr schön herausgearbeitet wird dabei der Gewissenkonflikt eines Strafverteidigers, eventuell für die Freilassung eines Straftäters verantwortlich zu sein und der Blick der Gesellschaft auf spektakuläre Gerichtsfälle. Mich konnte das ganze bis zum Finale, welches eine für mich überraschende, aber gut nachvollziehbare Auflösung parat hält, in den Bann ziehen.
Insgesamt ist es dem Autoren Duo Schwiecker / Tsokos aus meiner Sicht gelungen, einen packenden Justiz-Krimi zu schreiben, der mit einer gefühlt hohen Realitätsnähe, interessanten Protagonisten und dem Erzähltalent der beiden überzeugen kann. Ich bin gespannt auf weitere Fälle, empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.
Jan Staiger hat ein massives Problem, denn sein Freund wird mit GHB vergiftet und er wird als Mörder festgenommen. Hauptkommissar Berger ist sich sicher das Jan der Täter ist und nimmt ihn in Haft. Der Strafverteidiger Rocco Eberhard übernimmt den Fall und versucht Klarheit in diesen Fall zu bekommen. Er ist sich nicht ganz sicher, ob Jan unschuldig ist oder nicht. Oberstaatsanwalt Krumpe ist sich da sehr sicher, doch die Richterin lässt Jan wieder laufen. Ein paar Monate später wird wieder ein junger Mann in einem Nachtclub mit GHB vergiftet aufgefunden. Für Berger steht der Täter längst fest und so sitzt Jan wieder im Gefängnis und über ihn und Rocco bricht ein Shitstorm herein. „Der 2. Verdächtige“ von Schwiecker/Tsokos ist ein sehr spannender Justiz-Krimi. Das Cover gibt uns Lesern schon den Einblick in das innere eines Gerichtsgebäudes und dort spielt der Großteil dieses Krimis sich ab. Sein Hauptcharakter, der Strafverteidiger Rocco Eberhard wird sehr sympathisch dargestellt, der auch mal mit sich und seinem Schützling hadert. Er ist sehr beliebt im Gericht und bei den meisten Menschen, denen er begegnet, doch dieser Fall könnte sein Image beschädigen. Dieser innere Widerspruch wird sehr gut dargestellt und auch sehr authentisch. Diese Figur trägt den Krimi in einer sehr besonderen Art und Weise und das macht diesen Krimi sehr nahbar. Aber auch alle anderen Personen sind sehr gut eingeführt und man kann sich gut in diesen Krimi einfühlen. Die Spannung kommt durch den rasanten Szenenwechsel und die immer wieder eingestreuten Gedanken des wirklichen Täters lassen diesen noch verzwickter und spannender erscheinen. Und das ist er am Ende auch, sehr spannend und verzwickt. Dieser Krimi wird zum Ende immer spannender, vor allem, weil der wahre Täter auch lange im Dunkeln bleibt. Die Story ist sehr gut aufgebaut und auch sehr spannend und mit einigen überraschenden Wendungen gespickt. Die Spannung bleibt deshalb bis zum Ende erhalten. Ich bin von diesem Krimi total überzeugt. Ich hatte schon vorher mit den Autoren zu tun und auch dieser Krimi war wieder qualitativ an der oberen Messlatte. Eine klare Leseempfehlung kann ich aussprechen.
Sagt mein Mandant die Wahrheit und er ist unschuldig, wie er behauptet, und ist nicht für den Tod von jungen Männern in Nachtclubs in Berlin verantwortlich? Diese Frage stellt sich der Strafverteidiger Rocco Eberhardt im 4. Band der Justiz-Krimi-Reihe um Eberhardt und Jarmer. Anfangs noch von der Unschuld seines Mandanten Jan Staiger überzeugt, kommen ihm mit der Zeit immer mehr Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Staiger behauptet, er kann sich an die fraglichen Tatnächte nicht erinnern, doch die Beweise sprechen gegen ihn. Rocco bemerkt jedoch bei seinen Nachforschungen, dass sich bei den Ermittlungen vonseiten der Polizei Ungereimtheiten auftun.
Erzählt anhand verschiedener Charakterperspektiven und dank kurzer Kapitel wird die Spannung konstant hochgehalten. Es macht Spaß, Rocco dabei zu folgen, wie er versucht, Licht ins Dunkle zu bringen und der Wahrheit auf der Spur zu kommen und dabei auf Machtmissbrauch und Vorurteile im polizeilichen und strafrechtlichen Umfeld trifft.
Wer schon die vorherigen Bände der Reihe gelesen hat, ist mit dem Aufbau und den wichtigsten Personen vertraut. Ohne sich in unwichtigen Nebenhandlungen und Beschreibungen zu verlieren, wird die Handlung vorangetrieben. Die Charaktere sind überzeugend und realistisch gezeichnet. Bevor es zur Gerichtsverhandlung kommt, verliert zwar die Geschichte etwas an Schwung, nimmt dann aber mit Beginn des Strafprozesses wieder an Fahrt auf, um dann in einem packenden Finale zu enden, das regelrecht nach einem weiteren Band schreit.
Kurz, die Reihe von Tsokos und Schwieker ist einfach ein glaubwürdig konstruierter und fachlich interessanter, fesselnd erzählter Mix aus Justiz- und Rechtsmedizinkrimi in einem. "Der 2. Verdächtige" enttäuscht in dieser Hinsicht kein bisschen. Lesenswert für alle, die schon immer hinter die Kulissen des Justizwesens, polizeilichen Ermittlungen und der Rechtsmedizin blicken wollten, die sich mit aktuellen Themen beschäftigen! Nicht nur für Fans von Tsokos interessant!
Nachdem ich schon andere Teile dieser spannenden Bücherreihe kannte, war ich sehr neugierig auf die Fortsetzung bzw. auf das Finale. Um den Band zu verstehen, muss man die Vorgänger nicht kennen. Lediglich die persönlichen Beziehungen der Figuren entwickeln sich natürlich stetig weiter, aber für Neuleser wird einiges wiederholt, so dass kaum das Gefühl von Wissenslücken entstehen dürfte. Erst mal zum Schreibstil: dieser ist sehr gut und flüssig lesbar, man ist immer mitten in der Story und kann sich alles prima vorstellen. Die Figuren finde ich zumeist sehr sympathisch, vor allem die Hauptpersonen Rocco Eberhardt (Strafverteidiger) und den Rechtsmediziner Justus Jarmer. Sie wirken lebendig und authentisch.
Nun zu meinem Fazit über die Geschichte: es geht dieses Mal um einen jungen Mann, dem ein Mord zur Last gelegt wird. Das Opfer starb durch eine Überdosis Liquid Ecstasy in einem Club, der von Homosexuellen frequentiert wird. Rocco übernimmt die Verteidigung von Jan Staiger und erreicht erst einmal dessen Freilassung aus der Untersuchungshaft. Beim Aufbau einer Verteidigung ist Ex-Polizist Tobi behilflich, doch bei den Recherchen tauchen Merkwürdigkeiten auf. Ein Hauptkommissar scheint etwas übereifrig zu sein, wenn es um Herrn Staiger geht: was steckt dahinter?
Mir fehlten diesmal die wirklich spannenden Momente, es zog sich stellenweise schon fast etwas in die Länge und ich hatte das Gefühl, vieles wiederholt zu lesen. Das führte dazu, dass ich das Buch auch problemlos immer wieder zur Seite legen konnte und mich eher zwingen musste, weiter zu lesen. Normalerweise ist das eher umgekehrt. Es war trotzdem noch insgesamt gut zu lesen und der Einblick, den man wieder in die Welt der Justiz und Rechtsmedizin erhalten hat, war durchaus interessant. Auch die private Seite in Roccos Leben hat ein schönes Happy End gefunden. Für Fans der Reihe natürlich ein Muss!
„Der zweite Verdächtige“ von Michael Tsokos und Florian Schwiecker ist mal wieder ein packender Justiz-Krimi, der mit Authentizität und spannenden Wendungen punktet. Es ist der fünfte und letzte Band um Strafverteidiger Rocco Eberhard und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer und gewährt erneut fundierte Einblicke in den Justizapparat und die forensische Arbeit. Der Fall dieses Buches führt in das Berliner Nachtleben: In einer Schwulenbar wird ein Mann tot aufgefunden, die Todesursache sind K.-o.-Tropfen. Jan Staiger gerät ins Visier der Ermittler, doch sein Anwalt Rocco Eberhard zweifelt an der Schuld seines Mandanten. Als ein weiterer Mord geschieht und alle Indizien auf Staiger hindeuten, beginnt das packende Ringen um die Wahrheit. Der Schreibstil ist klar, präzise und flüssig, wodurch das Buch angenehm und mitreißend bleibt. Besonders die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Erzähltempo und steigern die Spannung enorm. Außerdem gibt es gut platzierte Twists und unvorhersehbare Enthüllungen. Das Ende hat mich dann nochmal mit einer Wendung überrascht. Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Besonders Jarmer, der mit sachlicher Nüchternheit seiner forensischen Arbeit nachgeht, bildet einen tollen Kontrast zu Eberhard, der auch unkonventionelle Wege beschreitet. Da mich die Geschichte sowohl mit fundiertem Fachwissen als auch mit dramatischen Entwicklungen überzeugen konnte, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
Spannende Enttarnung des 2. Verdächtigen Das Cover mit Wiedererkennungswert zeigt die Rückansicht eines Vollzugsbeamten, einen Gefängnisgang entlang gehend – die richtige Einstimmung auf den 5. Justiz-Krimi gebend. Mit dem jungen Mann Jan Staiger in einer Berliner Schwulenbar geht es im ersten Teil des Krimis zunächst um einen Unfall oder um Mord, hervorgerufen durch eine Überdosis von GHD, auch bekannt als K.O.-Tropfen. Neben der mysteriösen Figur FUZZ, in den sozialen Medien mit Tweets für Unruhe sorgend, agiert auch Hauptkommissar Berger zumindest übereifrig bei der Verhaftung des schwulen Jan. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Strafverteidiger Rocco Eberhardt und dem Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer überzeugt durch klar nachvollziehbare Argumente in der schwierigen Beweisführung. Die diffizile Arbeit von Kriminaltechnikern, Toxikologen, Rechtsmedizinern etc. zur Aufspürung forensischer Beweise imponiert in ihrer realistischen Beschreibung. Thematisiert werden die Korruptheit im Ermittlungsapparat, Vorurteile gegen Homophobie, Rache, Drogen wie GHB, der genaue Ablauf eines Prozessverfahrens. Auch die persönlichen, familiären Facetten der Hauptfiguren werden einbezogen, lassen ihre Charaktere menschlich erscheinen. Viele Spannungsmomente bis zur Aufdeckung des wirklichen Täters.
„Der zweite Verdächtige“ des Autorenduos Michael Tsokos und Florian Schwiecker ist ein packender Justiz-Krimi, der mich nicht nur mit Spannung, sondern auch mit fachlicher Tiefe überzeugt hat. Im Mittelpunkt steht erneut das Zusammenspiel von Strafverteidiger Rocco Eberhard und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer. Daher erhält man tiefe Einblicke in juristische und forensische Abläufe. Besonders gut hat mir voll allem das rasante Erzähltempo gefallen. Die kurzen Kapitel und der prägnante Schreibstil sorgen für einen hohen Sogeffekt. Außerdem gibt es immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Auch das Ende hat mich sehr überrascht und wird mir definitiv noch länger im Gedächtnis bleiben. Inhaltlich beginnt das Buch mit einem mysteriösen Todesfall in einer Berliner Schwulenbar. Ein Mann stirbt durch K.O.-Tropfen und schnell gerät Jan Staiger ins Visier der Ermittler. Doch sein Anwalt Rocco Eberhard ist sehr skeptisch. Als ein weiteres Opfer gefunden wird und die Beweise sich gegen Staiger zu verdichten scheinen, steht nicht nur dessen Freiheit, sondern auch Eberhards Überzeugung auf dem Spiel. Daher zeigt Eberhard erneut, dass er bereit ist, unkonventionelle Wege zu gehen. Jarmer hingegen bleibt wie gewohnt analytisch. Mir persönlich haben diese Gegensätze sehr gut gefallen. Wer Justiz-Krimis mag, wird hiermit definitiv nicht enttäuscht. Es war ein tolles Finale der Reihe.
Die Reihe um Staatsanwalt Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Jenner hat mich schon mit Band 1 in ihren Bann gezogen. Unverkennbar ist bereits das jeweilige Cover- eine wichtige Person mit roten Akzenten, der Rest in grau, schwarz und weiß. In den Büchern wird häufig ein Tabu Thema angesprochen, das mit den jeweiligen Fall in Verbindung steht. Auch der aktuelle Band „Der zweite Verdächtige“ passt sich der Reihe an. Thema sind Drogen- und Machtmissbrauch. Ein junger Mann stirbt mit einer Überdosis Drogen in einer Schwulenbar. Auch wenn die Todesursache rasch geklärt ist, birgt der Fall Geheimnisse. Spannend wird dargestellt, wie Rocco Eberhard den Fall Stück für Stück auseinander nimmt, um die Unschuld seines Mandaten zu beweisen. Dann kommt es zum Showdown… Ich habe das Buch geliebt. Nicht zu extrem, nicht zu brutale Schilderungen- ganz Schwieker/ Tsokos wird hier sachlich analysiert, was passiert ist. Spannung wird dennoch aufgebaut, da man als Leser nicht direkt jeden Gedanken kennt und sich das Gesamtbild erst entwickelt. Ich mag diese Art von Fällen vor allem deshalb, weil sie brisante Themen gekonnt verpacken. Ein extra Klecks Sahne ist da quasi die spannende und authentische Beschreibung. Ich gebe fünf Sterne und bin zufrieden.
Der 2. Verdächtige ist der fünfte und leider letzte Band der Justiz-Krimi-Reihe von Schwiecker und Tsokos. Man kann das Buch, wie auch die vier Bände davor, ohne jegliches Vorwissen lesen.
Auch dieser Fall war bis zur letzten Seite spannend. Es wurde geschickt für die Lesenden eine falsche Fährte gelegt, welche erst auf den letzten 30 Seiten aufgelöst wurde. Allgemein ist man durch den Lesestil nur so durchs Buch geflogen, ohne zu merken, wie schnell man durch kommt. Während in den letzten Bänden oft "historisch" interessante oder zukunftsorientierte Thematiken behandelt wurden, ging es in diesem Buch thematisch um ein sehr breites Thema - Schwulsein (und ganz am Rande der Umgang der Polizei damit).
Dafür, dass das der letzte Band ist, fand ich das Ende etwas schade, weil so ein kleiner Twist mit Mini-Cliffhanger vorhanden ist.
Insgesamt finde ich die Reihe sehr schön und stimmig. Das Einzige, was mein Nerd-Auge stört, ist dass in jedem Titel eine Zahl vorhanden ist außer im dritten Band, bei dem es "die letzte Lügnerin" ist.
Von mir jedenfalls eine ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Reihe!
Zum Inhalt: Jan Staiger wird verdächtigt in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet zu haben. Nachdem der Strafverteidiger Rocco Eberhardt das Mandat übernommen hat und seinen Mandanten erst einmal aus der Untersuchungshaft herausgeholt hat, kommt es zu einem weiteren Todesopfer. Nun stellt sich für Rocco die Frage, ob er seinen Mandanten wirklich vertrauen kann, da die Beweislage eindeutig gegen Jan Staiger spricht. Während der Ermittlungsarbeit tun sich ungeahnte Abgründe auf und Rocco benötigt jegliche Hilfe die er bekommen kann. Meine Meinung: Ich muss gestehen, daß dieser Band der erste dieser Reihe ist, den ich gelesen habe und ich bin total begeistert. Zwischenzeitlich habe ich mir bereits einen weiteren Band zugelegt. Mir gefällt besonders die Herangehensweise des Autorenteams an diesem hoch brisanten Thema. Der Spannungsbogen ist sehr hochgehalten. Der Krimi ist temporeich und das Ende sehr überraschend. Auch als Hörbuchversion sehr empfehlenswert.
Mit "Der 2. Verdächtige" haben wir den fünften und finalen Band der Eberhardt & Jarmer ermitteln - Reihe.
Die Story beginnt erneut wieder sehr spannend und wir begleiten erneut Dr. Justus Jarmer und Strafverteidiger Rocco Eberhardt bei den Ermittlungen. Ich kam leicht hinein und konnte vor Spannung gar nicht aufhören zu lesen.
Die Autoren Tsokos und Schwiecker bringen durch ihre eigentlichen Berufe, als Rechtsmediziner und Strafverteidiger, mit Sicherheit ihre eigenen Erfahrungen mit ein, weshalb die entsprechenden Szenen jedesmal so realistisch wirken.
Der Aufbau ist wie gewohnt: Angenehme, kurze Kapitel und zu Beginn jeden Kapitels beginnt es mit dem jeweiligen Ort, Datum und Uhrzeit. Auch der Schreibstil der beiden ist wie gewohnt flüssig und fesselnd zu lesen.
Der Fall ist am Ende des Buches zwar aufgelöst, jedoch gibt es einen Cliffhanger der mich irritiert zurück lässt, da es ja der finale Band sein soll.
Fazit: Das Buch ist von Anfang bis Ende nochmal Hochspannung pur und bekommt von mir eine Klare Leseempfehlung ❣
Spannend Rocco Eberhardt hat mal wieder einen neuen Fall, in dem er als Strafverteidiger tätig wird. Dieses Mal soll sein Mandant Jan Staiger einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiften haben. Doch sein Mandant beteuert, unschuldig zu sein. Zunächst gelingt es Rocco Eberhardt seinen Mandanten aus der Untersuchungshaft herauszubekommen, doch dann gibt es ein neues Opfer und sein Mandant steht wieder unter Generalverdacht, weil sich eindeutige Hinweise auf seine Täterschaft ergeben. Nun ist Rocco Eberhardt gefragt, der alles dafür tun muss, um die Unschuld seines Mandanten zu beweisen. Nach und nach erfahren wir immer mehr über den Fall, wodurch die Spannung konstant erhalten bleibt. Insgesamt ist es besonders durch die vielen verschiedenen Sichtweisen von Strafverteidiger, Rechtsmediziner und den Gedanken des tatsächlichen Täters total spannend die einzelnen Puzzle zu einem Bild über das gesamte Geschehen zusammenzufügen. Für alle, die sich für die rechtliche Aufarbeitung eines Falls interessieren sehr empfehlenswert.
Das Autorenduo Schwiecker/Tsokos konnte mich auch mit dem 5. Band der Reihe um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt überzeugen. Rocco vertritt Jan Staiger, der in einem Schwulenclub einen Mann mit einer Überdosis Liquid Ecstasy getötet haben soll. Jan beteuert seine Unschuld, doch dann geschieht ein zweiter Mord nach demselben Schema und die Beweise sprechen gegen Jan. Es gefällt mir, dass jedes Kapitel mit Ort, Datum und Uhrzeit gekennzeichnet ist und der Leser genau weiß, wo die Handlung gerade stattfindet. Der Fall ist spannend geschrieben und man merkt, dass die Autoren vom Fach sind. Leider kam in dem Band Dr. Jarmer und der gerichtsmedizinische Teil meiner Meinung nach etwas zu kurz. Das Ende hat mich schockiert und ich habe mich gefragt, ob das wirklich der letzte Band sein soll. Mittlerweile feiere ich diesen Reihenabschluss, da er viel Spielraum für Spekulationen für uns Leser offen lässt.
Zum Inhalt: Der neue Mandant von Rocco soll in einem Club einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben, was der Mandant Jan Staiger vehement bestreitet. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran ihn freizubekommen. Als es ein weiteres Opfer gibt sprechen alle Beweise gegen Staiger. Je mehr Rocco die Beweise überprüft, je mehr Abgründe tun sich auf. Und er ist auf die Hilfe von Rechtsmediziner Jarmer mehr denn je angewiesen. Meine Meinung: Man merkt dem Autorenduo in den Büchern immer an, dass sie wissen, wovon sie schreiben. Durch die Kennzeichnung der Kapitel mit Ort, Datum und Zeit ist man immer genau im Bild wo man sich gerade befindet. Die Handlung ist sehr spannend geschrieben, wobei der Fall wirklich sehr verzwickte ist und die Ermittlungen schwer macht. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Was mir allerdings nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass mit der Serie Schluß sein soll. Fazit: Sehr spannend
Tatsächlich schuldig? Allein das Cover verspricht schon einen extremst spannenden Krimi. Zudem ist es zusammen mit dem Titel sehr passend zur Handlung des Buches gewählt. Inhalt: Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Sein neuer Mandant, Jan Staiger, soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert hartnäckig seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen. Doch sagt sein Mandant wirklich die Wahrheit? Dies ist der fünfte Justiz-Krimi der beiden Spiegel Bestseller-Autoren Schwiecker und Tsokos. Für mich war es tatsächlich das erste Buch der beiden Autoren. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist sehr flüssig; besonders gut haben mir die recht kurz gehaltenen Kapitel gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, sodass ich ihr Handeln und Denken nachvollziehen konnte. Fazit: Ein hochspannender Justiz-Krimi, der aktuell und fesselnd ist.
In Berlin Schöneberg wird eine Leiche gefunden. Kriminalhauptkommissar Ralph Berger wird hin gerufen. Schnell hat er einen Tatverdächtigen und nimmt ihn fest. Jan Staiger soll diesen Mord, wie Berger es nennt, begangen haben.
Rocco Eberhardt macht alles um seinem neuen Mandanten zu helfen. Doch er hat ein merkwürdiges Gefühl zwischendurch. Und dann passiert ein zweiter Mord, nachdem Rocco ihn erstmal aus der Untersuchungshaft raus geholt hat. . Wieder in einem Schwulenclub. Wieder in Zusammenhang mit Drogen und wieder wird Jan Staiger verhaftet, weil alle gefunden Spuren auf ihn schließen. Rocco tut alles um Staiger zu helfen. Selbst wenn er dafür gegen das ganze LKA 11 anlegen muss.
Ein wieder toller Krimi, mit einem tollen Fall. Auch hatte ich jemand ganz anderes in Verdacht und war am Ende über das ganze sehr überrascht. Und dann noch dieses relativ überraschende und Cliffhanger Ende. Von mir verdiente 5 Schmetterlinge
Mit „Der zweite Verdächtige“ liefert das Autorenduo Michael Tsokos und Florian Schwiecker ein spannendes und fachlich fundiertes Finale ihrer Justiz-Krimi-Reihe rund um Strafverteidiger Rocco Eberhard und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer. Der fünfte Band der Reihe spielt im Berliner Nachtleben, wo ein mysteriöser Todesfall in einer Schwulenbar für einen komplexen Fall sorgt. Ein Mann stirbt dort durch K.-o.-Tropfen und Jan Staiger gerät schnell ins Visier der Ermittlungen. Eberhard zweifelt jedoch an seiner Schuld. Durch die kurzen Kapitel und den prägnanten, flüssigen Schreibstil hat die Geschichte ein hohes Erzähltempo. Außerdem wurde ich durch die Wendungen durchgehend gefesselt. Auch in diesem Band fand ich das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren aufgrund ihrer Verschiedenheit großartig. Neben der Spannung haben mich auch wieder die authentische Einblicke in juristische und forensische Abläufe überzeugt. Insgesamt war es daher ein sehr gelungener Abschluss der Reihe.
Das Buch "Der 2. Verdächtige" von Doktor Michael Tsokos und Florian Schwiecker hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich habe es, wie die anderen Teile dieser Reihe bisher auch, verschlungen. Ich finde das Thema, Rechtsmedizin gepaart mit der Juristischen Seite sehr spannend und meiner Meinung nach werden die komplizierten Sachverhalte in den Büchern sehr schlussfolgernd, auch für Laien, niedergeschrieben. Auch die Hintergrundgeschichte ist sehr spannend und mir gefällt nahezu alles an diesem Buch ausgezeichnet. Lediglich das Ende kommt meiner Meinung nach etwas zu rasch und ist noch etwas offen gelassen. Ich befürchte der nächste Teil erscheint erst im Frühjahr 2026, sodass doch eine recht lange Zeitspanne entsteht, in der ich gerne wüsste wie es weitergeht. Diese kleine Kritik ändert jedoch nichts an dem ausgezeichneten Buch und somit verdiente 5 Sterne!
Nachdem ich den vorherigen Teil nicht ganz so stark fand, fand ich diesen hier wieder richtig gut! Ich dachte auch ehrlicherweise, dass es der letzte Band ist, aber da das Buch mit einem so offenen Ende endet, gibt es hoffentlich bald Nachschub, auf den ich mich sehr freue, denn ich lese die Bücher zwischendurch wirklich gerne!
Sie gehen nicht so sehr an die Psyche wie Thriller, sind aber trotzdem super spannend und beinhalten gute Plottwists. Mir gefällt der Schreibstil zwar nicht zu 100 %, aber man gewöhnt sich daran (deswegen kann ich auch nur 4 Sterne geben).
Ich finde es einfach jedes Mal so interessant, zu erfahren, wie achterbahnähnlich ein Fall verlaufen kann, was der Anwalt alles dafür macht und welche Rolle auch der Rechtsmediziner spielt.
Für jeden, der zwischen vielen Thriller- und Romance-Büchern mal einen einfachen Krimi lesen möchte, der nicht so sehr an die Psyche geht, für den ist dieses Buch geeignet!
Superspannend bis zum Ende! Ein sehr spannender Justiz-Krimi, den ich vom Anfang bis zum Ende sehr gerne gelesen habe! Man verfolgt den Fall das ganze Buch über mit und kommt gar nicht mehr aus dem mitfiebern heraus! Da ich die vorherigen Bände noch gar nicht gelesen habe, werde ich das demnächst auf jeden Fall noch tun! Einfach super! Endlich habe ich ein Buch gefunden, das vorallem die Vorgänge vor Gericht wiedergeben!🤝🏼✨