Neon ist superschlau. Und ihr kleiner Babybruder Bor ist mindestens hochbegabt. Wenn sie ein Problem haben, dann lösen sie es immer durch eine Erfindung. Hättest du nicht auch gerne einen Roboter, der dein Zimmer aufräumt? Oder einen Vergrößerungsblasenwerfer, der den letzten Keks so groß wie eine Torte macht? Vielleicht sogar eine Zeitschleifenröhre, dank der du jeden Tag Geburtstag hast? Neon und Bor werkeln ständig an solchen Erfindungen. Allerdings – seien wir ehrlich – führen ihre Problemlösungen oft zu noch größeren Problemen. Doch die kann man ja durch neue Erfindungen lösen! Genial!
Marc-Uwe Kling wurde geboren. Er studierte an der Großen Akademie von Lagado, wie man ein Haus vom Dach her nach unten baut. Er hat über seinen Mitbewohner, ein kommunistisches Känguru, drei kapitalismuskritische Bücher geschrieben, welche sich total gut verkaufen. Außerdem macht er mit seiner Band „Die Gesellschaft“ Reformhauspunk und am Ende muss wieder der Steuerzahler für alles aufkommen. Hey. Ho. Let’s go.
Jan Cronauer und Marc-Uwe Kling haben hier ein genial-witziges Kinderbuch geschrieben, das aber auch mir als Erwachsener eine Menge Spaß bereitet hat. Neon und ihr kleiner Bruder Bor sind Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen und von denen man unbedingt noch mehr lesen will.
Das Buch um Neon und Bor sprüht geradezu über vor Erfindungsreichtum (bzw. Siefindungsreichtum) und originellen Ideen. Dabei haftet den Geschichten die kindliche Fantasie an, die alles möglich zu machen scheint. Mit cleveren Ideen, Wissenschaft und einer Prise Albernheit findet sich einfach für jedes Problem eine Lösung!
Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte und Erfindung mir am besten gefallen hat; die Hutze ist auf jeden Fall hoch im Kurs.
Schön finde ich auch immer, dass Kling versteckte Hinweise zu seinen anderen Büchern einbaut.
Nach der "Känguru"-Reihe und "QualityLand" bin ich ein großer Fan von Marc-Uwe Kling. Von seinen tollen Ideen und seinem witzigen Humor habe ich mich zuletzt wieder in seinem Kinderabenteuer "Der Spurenfinder" überzeugen können, das mir Lust auf mehr gemacht hat. Neu im Mai 2025 erschienen ist "Neon und Bor - Die Erfinderkinder", das in Zusammenarbeit mit Jan Cronauer entstanden ist. Auf 160 Seiten erzählen die beiden Autoren von der neunjährigen Neon und ihrem einjährigen Bruder Bor, die sich buchstäblich durch den Alltag erfinden. Ob Roboter fürs Aufräumen oder eine Maschine, die den letzten Keks zur Torte macht – alles ist möglich, solange es ein Problem zu lösen gibt. Dass ihre genialen Er- und Siefindungen oft neue Probleme schaffen, stört sie nicht im Geringsten, Hauptsache es ist immer etwas los. Zwischen überdrehten Helikoptereltern (die ihrem Sohn buchstäblich mit dem Helikopter hinterherfliegen), Hausmeister und -mann Alleskönnermentalität und einer Mutter, die als Forscherin mal dem Mann im Mond seine Post bringt, mal die Nordlichter ausknipst oder den Stöpsel der Nordsee sucht, liefert das Buch nebenbei auch humorvolle Seitenhiebe auf moderne Familienmodelle. Die Geschichte ist herrlich schräg, liebevoll überdreht und gewohnt sprachgewandt erzählt. Wie immer kann ich auch das vom Autor eingelesene Hörbuch sehr empfehlen! Ein kunterbuntes Abenteuer voller Ideen, das kleinen und großen LeserInnen ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.
Neon und Bor ist das neueste Kinderbuch des Känguru Erfinders Marc-Uwe Kling gemeinsam mit Jan Cronauer. Die beiden Kinder Neon - fast 9 Jahre alt - und ihr Bruder Bor - fast 1 Jahr alt - sind unheimlich schlaue Erfinderkinder. In den 6 Geschichten des Buches (vielleicht ein erster Band...?) erfinden sie zusammen TIM, einen Roboter, eine Hutze (Mischung aus Hund und Katze), eine Zeitschleife, einen Verkleinerer, Lärmsauger und Verdoppler. Alle Geschichten stecken voller lustiger Einfälle und der Sprachwitz macht mir als erwachsenem Leser extrem viel Spaß! Auch die Nebenfiguren sind toll erdacht - da gibt es Neons Freund und seine - im buchstäblichen Sinne! - Helikoptereltern, den Hausmeister/Hausmann Vater und die Mutter, die als Forscherin ins Weltall reist und an den Nordpol und manchmal wie alle Eltern einfach in Ruhe lesen will (weswegen der Lärmsauger erfunden wird...). Es ist wirklich ein großer Spaß, die Geschichten zu lesen oder vorzulesen! Einzig die Bilder haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Ansonsten aber eine Leseempfehlung für 6-12jährige Vor- und Selbstleser.
Neon und Bor sind superschlaue Geschwister, die ständig etwas Neues erfinden - ob das nun sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahingestellt aber unterhaltsam ist es allemal. Das Buch eignet sich mit den einzelnen Geschichten super zum Vorlesen oder gemeinsam anhören, da jeder Tag etwas neues bringt. Die einzelnen Geschichten sollte für das beste Verständnis in der Reihenfolge, wie sie im Buch stehen, gelesen werden, da einige Elemente wiederkehren bzw. referenziert werden.
Schräge und witzige Geschichten, Charaktere mit Herz und Hirn sowie kunterbunte Illustrationen.
Inhalt:
Die 9-jährige Neon ist super klug. Ihr kleiner Babybruder Bor ist ebenfalls ein schlaues Köpfchen.
Die beiden sind Erfinderkinder:
Immer wenn sie ein Problem entdecken, lösen sie es durch eine geniale Erfindung.
Aufräumen ist öde und anstrengend? Wie wäre es mit einem Roboter, der dein Zimmer aufräumt?
Nur noch ein Keks übrig? Da hilft nur ein Vergrößerungsblasenwerfer, der den Keks gigantisch macht!
Neon gelingt sogar eine Zeitschleifenröhre, so dass sie jeden Tag Geburtstag hat.
Jedoch führen die Problemlösungen der Geschwister oft zu noch größeren Problemen. Doch auch diese kann man ja durch neue Erfindungen lösen! Praktisch!
Altersempfehlung:
ab 6 Jahre
Illustrationen:
Monströös ist ein Animationsstudio in Berlin. Eine Menge kreative Köpfe erwecken mit Phantasie Bilder zum Leben.
Die Illustrationen für dieses Buch sind kunterbunt und abwechslungsreich. So schräg und vielfältig wie die Charaktere ist auch ihre bildliche Darstellung: Neon mit blauem Zackenhaar, Baby Bor mit riesengroßer Brille und schelmischem Blick.
Der Bildanteil ist sehr hoch. Auf fast jeder Doppelseite finden sich ein oder zwei kleine, farbenfrohe Illustrationen, um die Handlung aufzugreifen. Teilweise nehmen die detaillierten Zeichnungen sogar eine komplette Seite ein.
Mein Eindruck:
Neon und ihr kleiner Babybruder Bor sind Erfinderkinder. Streng genommen ist die 9-Jährige eine Siefinderin und der 1-Jährige ein Erfinder.
Schnell wird klar: Bor ist nicht wie andere 1-Jährige und Neon ist auch nicht wie andere 9-Jährige.
Die zwei sind blitzgescheid, abenteuerlustig und wissbegierig. Manchmal so eifrig bei der Problemlösung, dass sie - sehr zur Freude der Lesenden - über das eigentliche Ziel hinausschießen.
Dass Bor noch ein Baby ist, wird ausschließlich bei seiner Sprache deutlich. Das unverständliche Babygebrabbel ist herrlich lustig, insbesondere da ausschließlich Neon ihren Bruder versteht (und für Lesende seine Worte wiederholt).
Insgesamt sechs turbulente Geschichten mit alltäglichen Kinderproblemen und irrwitzigen Erfindungen sind in diesem Buch vereint.
Das jeweilige Abenteuer wird mit viel Phantasie, Wortwitz und Spannung erzählt.
Ein paar Anspielungen sind aber auch für Vorlesende versteckt. Wie bei allen Kinderbüchern von Marc-Uwe Kling werden auch Erwachsene gut unterhalten.
Der Aufbau der Episoden ist ähnlich: Neon könnte den einfachen Weg gehen, z. B. Zimmer aufräumen oder Schulaufsatz schreiben ...
Oooooder: Sie macht eine geniale Erfindung, die das Problem löst. Kurzerhand werden einmal ein Roboter gebaut, der das Aufräumen übernimmt/übertreibt, oder eine Maschine, die Neon verdoppelt. So eine Doppelgängerin ist äußert praktisch, da sie die lästige Arbeit übernimmt und Neon Zeit für's Vergnügen verschafft.
Stellt sich den Geschwistern ein Problem in den Weg, dauert es tatsächlich nicht lange, bis sie gemeinsam eine (schräge und unkonventionelle) Lösung finden: mit Hilfe einer grandiosen Erfindung, die allerdings neue Probleme mit sich bringt. Doch hiervon lassen die Beiden sich nicht entmutigen!
Eine Leseempfehlung für kleine Erfinder und Siefinderinnen.
Fazit:
Sechs phantasievolle und abenteuerliche Episoden mit Charme und Erfindergeist!
Vielfältige und farbenfrohe Illustrationen runden die Abenteuer ab.
...
Rezensiertes Buch "Neon und Bor - Erfinderkinder" aus dem Jahr 2025
An Marc-Uwe Kling kommt man nicht vorbei, oder nur schwer, vor allem wenn man Kinder hat. Denn Marc-Uwe Kling ist überall. Sowohl in den Bücherregalen für Kleinstkinder als auch bei den Kleinkindern, bei Kindern und natürlich auch bei den Erwachsenen. Er ist gut, keine Frage, er ist lustig, zumindest meistens und er ist überall. Vielleicht liegt es an letzterem, dass ich mit diesem Buch nicht mehr ganz so zufrieden bin. Möglicherweise leide ich unter einer Überdosis MUK. Denn im Großen und Ganzen ist das Buch eigentlich gar nicht schlecht, bzw. eigentlich müsste ich sagen, ist das Hörbuch, welches natürlich, *trommelwirbel* von Marc-Uwe Kling selbst gelesen wird, recht lustig. Aber auch ein wenig viel, also eigentlich eher ein wenig zu viel. Ein wenig zu viel von allem. Getestet wurde das Hörbuch sowohl an der Zielgruppe, also annähernd an der Zielgruppe, denn das Buch ist ab 6 Jahre und die Testhörerin ist knapp sechs, aber wer wird so hier schon so kleinlich sein und an einer Erwachsenen, die in der letzten Zeit, ganz viel MUK abbekommen hat. Beide haben sich phasenweise sehr über das Buch amüsiert, wohlgemerkt zumeist an unterschiedlichen Stellen. Aber ich denke, dies ist vom Autor auch so beabsichtigt. Wie man es von dem Autor gewohnt ist, nimmt er weder das Leben noch sich selbst allzu ernst. Daher fand die Erwachsene vor allem die Referenzen zu seinen anderen Büchern, und von denen gab es einige, also sowohl Querverweise also auch Bücher, besonders amüsant. Die kindliche Hörerin hat sich über das Verhalten und die Ideen von Neon und Bor sehr amüsiert. Wobei man gemerkt hat, dass sie einige der Dinge nicht verstanden hat, obwohl es doch viele Erklärungen gibt und einige Lacher ein wenig verpufft sind auf Grund der viel Zahl an Dingen. Die grundsätzliche Idee des Buches fand ich, die Erwachsene, eigentlich ganz gut. Dennoch habe ich das Gefühl, dass sich der Autor hier ein wenig verstrickt hat. Und zwar in der Idee ein Kinderbuch zu schreiben, dass die Erwachsenen genauso gut unterhält wie die Kinder. Gefühlsmäßig wollte er mit diesem Buch so etwas erreichen wie es Disney/Pixar mit ihren Filmen schafft. Also ein Medium, dass eigentlich an Kinder gerichtet ist, bei dem aber von Anfang an klar ist, dass die Erwachsenen mitmachen werden und diese auch sehr gut unterhalten werden sollen. Ein extrem schwieriger Spagat und leider muss ich sagen, dass er nur mäßig gelungen ist. Denn meine persönliche Erfahrung zeigt, dass beide Seiten nicht komplett zufrieden gestellt wurden. Ironischerweise aus dem gleichen Grund: Es war alles ein wenig zu viel, zu abgehoben, zu überdreht. Wobei ich mich hierbei wahrscheinlich selbst ein wenig maßregeln muss. Denn ich vermute, ich würde das Buch nicht so hart kritisieren, wenn es von einem anderen Autor wäre. Von Marc-Uwe Kling bin ich einfach besseres gewöhnt. Allerdings hat er das Hörbuch wie immer vortrefflich gelesen. Mir ist bewusst, dass viele die Entscheidung, dass ein Autor sein Buch selbst als Hörbuch vertont scharf verurteilen. Ich stehe dem Ganzen eher neutral gegenüber und muss sagen, dass ich da auch eher positive Erfahrungen gemacht habe. Denn auch wenn ich mit dem Inhalt des Buches nicht komplett zufrieden bin, muss ich zugeben, dass ich es immer wieder charmant finde, wenn MUK seine Bücher selbst als Hörbuch einliest. Und ich hoffe sehr, dass sich auch daran in Zukunft nichts ändert. Denn ich werde auch sicher den zweiten Teil von Neon und Bor, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen weiteren Teil geben wird, auch wieder hören.
Neon und Bor sind schlaue Kinder, die ihre Probleme durch Erfindungen/Siefindungen lösen. Diese funktionieren aber nie so, wie sie es eigentlich sollen, weshalb die beiden sich dann immer etwas neues überlegen müssen.
Die Charaktere in diesem Buch sind unterhaltsam. Alle haben eine humorvolle und chaotische Seite, was beim Lesen Spaß macht. Auch die Handlung ist nicht schlecht. Die Ideen hinter den einzelnen Erfindungen zu hören, ist amüsant. Zum Beispiel wird eine Erfindung gebaut, mit der man einen Hund und eine Katze mischen kann oder eine Zeitschleifenröhre, durch die man jeden Tag Geburtstag hat. Hier wurde sich also einiges spannendes überlegt. Für mich persönlich ist die Geschichte allerdings etwas zu verrückt gewesen, ich denke aber, dass Kindern genau das gefallen wird. Die Altersempfehlung ist ab sechs, was ich etwas erhöhen würde. Ich denke, dass manche Kinder sich mit den Namen von Erfindungen oder den Erklärungen zu diesen, etwas schwer machen könnten. Außerdem denke ich auch nicht, dass Kinder in diesem Alter die Witze verstehen, was aber wichtig ist, da die Geschichte von den Wort- und Sprachwitzen lebt. Ich finde es gut, wenn Autoren ihre Stimme für das Hörbuch geben, denn sie kennen ihr Buch am besten, wissen also, wie sie Sachen betonen möchten. Marc-Uwe Kling hat eine sehr angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Mir hat es gut gefallen, wie er die Charaktere vertont hat und auch, wie er die Geräusche gemacht hat. Das Hörerlebnis ist also sehr gelungen und man hat Spaß beim Zuhören. Das Cover trifft meinen Geschmack und bestimmt auch den der Zielgruppe. Es ist bunt und die Illustrationen sind gelungen. Und durch die Elemente bekommt man bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine witzige und kurze Geschichte über Erfinder/Siefinderinnen sucht, die auf chaotische Ideen kommen. Der Humor ist sehr gelungen und zusammen mit dem Chaotischen unterhält die Geschichte gut. Auch regt die Geschichte in manchen Momenten zum Nachdenken an, was ich gut und wichtig finde.
Wir haben so viel gelacht! Empfehlung für alle ab 6 Jahren!
Es ist gar nicht so leicht, ein Hörbuch zu finden, das allen meinen drei Kindern und mir gleichermaßen gefällt. Marc-Uwe Kling hat es mit "Neon und Bor. Erfinderkinder" geschafft, uns alle zu begeistern. Ich glaube, wir haben schon lange nicht mehr so viel bei einem Hörbuch gelacht. Neon und Bor sind zwei hochintelligente Kinder. Ihre Hochbegabung nutzen sie natürlich auch im Alltag, denn welches Kind räumt schon gerne selbst auf? Viel besser wäre doch ein Aufräumroboter. Wenn die Hausaufgaben sich nicht von selbst machen, dann könnte das doch auch ein Klon erledigen. Und jeden Tag Geburtstag feiern? Mit einer Zeitschleifenröhre gar kein Problem. Die Er- bzw. Siefindungen sind genial, originell und genau das, was sich Kinder überlegen würden. Die Probleme oder Wünsche lösen sie zwar nicht immer so wie erwartet, aber das macht es nur noch lustiger und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Die beiden Hauptfiguren Neon und Bor sind außergewöhnlich und mit ihren Wünschen doch auch wieder ganz normal. Das hat uns super gefallen. Auch die Nebenfiguren wie der Papa, der Hausmann und -meister ist, die Mama, die als Wissenschaftlerin auf den Mond fliegt oder mit einem U-Boot unterwegs ist und ihr Freund Paul mit seinen Helikoptereltern sind auf ihre eigene Art und Weise ganz besonders. Den Humor bringt Marc-Uwe Kling als Sprecher des Hörbuches perfekt rüber. Wir haben uns oft vor Lachen gekringelt. Das lang gezogene "oooder", das Neon bei jeder neuen Idee von sich gibt, haben sich meine Kinder direkt angeeignet. Es macht riesigen Spaß, den einzelnen Geschichten von Neon und Bor zu lauschen. Deshalb empfehlen wir das Hörbuch allen ab 6 Jahren, die etwas verrückte Geschichten mögen und hoffen sehr, dass es bald noch mehr von Neon und Bor zu hören gibt.
Neon ist neun Jahre und superschlau, ihr kleiner Bruder ist mit einem Jahr auch mindestens hochbegabt und wenn die beiden ein Problem haben, dann lösen sie es zusammen. Wer möchte schon sein Zimmer aufräumen? Oder 364 Tage im Jahr nicht Geburtstag haben? Und eine Huntze wäre doch das perfekte Haustier, wenn man sich mal wieder nicht für einen Hund oder eine Katze entscheiden kann. Doch nicht alle ihrer Erfindungen lösen ihr Problem, manche werden zu einem noch viel Größerem. Zum Glück folgt daraufhin einfach die nächste Erfindung. Von Catdog bis Tim, purer Lesespaß!
Neon & Bor von Marc-Uwe Kling und Jan Cronauer ist ein ein super lustiges Buch für Kinder ab sechs Jahren, das in sechs ganz besondere Tage eingeteilt ist und deren Kapitel sich unabhängig voneinander lesen lassen. Für Kinder ab sechs Jahren wird noch nicht alles in dem Buch verständlich sein oder eine Vorstellung erwecken, weil Neon und Bor wirklich superintelligent sind und dennoch hat das Buch auch bei Sechsjährigen durchaus das Potenzial Spaß zu machen. Die beiden Autoren haben tolle Wortwitze (besonders geliebt und in den eigenen Sprachgebrauch aufgenommen wurde Krimskrams-Canyon) und super lustige ‚Kurzgeschichten‘ erschaffen, die zum Lachen einladen, aber auch etwas mitgeben können z.B. den Zauber des Geburtstags.
Besonders empfehlenswert ist das Hörbuch, das von Marc-Uwe Kling überragend eingesprochen wurde und auch mir beim Zuhören pure Freude bereitet hat. Ein Spaß für Klein und Groß!
"Neon und Bor" ist ein gelungenes Buch des bekannten Autors Marc-Uwe Kling. Ich habe das Buch mit meinem sechsjährigen Kind gelesen und uns hat das Buch sehr gut gefallen.
Die Figuren sind originell: die neunjährige Neon, die gerne Sachen erfindet (bzw. "siefindet", da Neon ein Mädchen ist) und der kleine Bruder Bor, der "im mittleren Frühstadium der postnatalen körperlichen Entwicklung" (also eins) und mindestens hochbegabt ist. Der Vater ist Hausmann und -meister und die Mutter, eine Forscherin, die am Ende des ersten Kapitels mit einer Weltraumkapsel nach Hause kommt.
Das Buch enthält sechs "Kapitel", die nur leicht miteinander verbunden sind und eigentlich selbstständig gelesen werden können. Die Geschichten sind lustig und schräg. In jeder erfinden die Kinder etwas, um ihre Probleme zu lösen, mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Der Schreibstil ist unterhaltsam, aber etwas anspruchsvoll für jüngere Leser. Es wird auch viel mit Wörtern gespielt, was meinem Kind Spaß gemacht hat.
Fazit: Perfekt für junge Kinder, die Erfindungen und komplizierte Wörter besonders mögen.
Ich hatte andere Erwartungen an dieses Buch, vor allem auch weil wir alle Neinhorn Bücher zu Hause haben und diese wirklich lustig finden. Dieses Buch des gleichen Autors ist sehr fantasievoll aber auch derart fern jeglicher Realität, das überschreitet auch die Fantasie der meisten Kinder. Die beiden Kinder Neon und Bor sind Erfinderkinder, sehr schlau und kreieren unterschiedliche Dinge, die ihnen im Alltag behilflich sein sollen. Leider geht dabei zumeist etwas schief und so sind sie gezwungen weiter zu erfinden. Das Mädchen selbst nennt sich Siefinderin weil sie ja weiblich ist. Generell finde ich die Ansätze zur Genderneutralität und Gleichberechtigung sehr gut, aber es ist meiner Meinung nach leider immer ein Tick zu viel. Ein Hochintelligentes Baby, das bereits in der Lage ist etwas zu berechnen? Ein Mädchen, das die Babysprache wieder erlernt hat um ihren Bruder zu verstehen? Und die Mutter die als Forscherin tätig ist und ins Weltall fliegt? Der Vater als Hausmann und Hausmeister? Alle schön uns gut, aber bitte etwas bodenständiger.
So, ich muss erst mal kurz durchschnaufen... Marc-Uwe Kling hat mit seiner Geschichte über die beiden Erfinderkinder unsere Lachmuskeln wieder direkt sehr herausgefordert - so absurd und ideenreich stürzen sich das Baby Bor und dessen große Schwester "Siefinderin" Neon in ihre neuesten Erfindungen, nicht immer ganz im elterlichen Konsens ("So wie Papas halt gucken, wenn das Kinderzimmer aussieht, als hätte dort ein Laubbläser mit einem Presslufthammer Tango getanzt."). Der Aufbau der einzelnen Artikel verläuft kindgerecht nach dem immer gleichen Schema - ein Problem, eine Erfindung zur Lösung des Problems muss her, durch die Erfindung entsteht ein noch größeres vorher nicht einkalkuliertes Problem, Baby Bor hat die rettende Idee. In unserem Lieblingskapitel hat Neon durch ihre Erfindung jeden Tag auf's neue Geburtstag, was anfangs noch sehr witzig, später öde und dann nur noch zum Haareraufen ist... Wie immer in der Hörbuchversion toll gelesen durch Marc-Uwe Kling selbst und in jedem Fall gute Unterhaltung auch für längere Autofahrten.
"Neon und Bor" von Marc-Uwe Kling, Jan Cronauer, monströös (Illustr.) ist ein wundervolles, amüsantes und interessantes Buch über zwei Geschwister und ihre Erfindungen. Die Geschichte handelt von Neo, ein neunjähriges Mädchen, und ihrem einjährigen Bruder Bor. Die beiden sind sehr intelligent und erfinden gerne Dinge. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und bauen aufeinander auf. Besonders schön finde ich,dass am Ende eines Kapitels schon das nächste angekündigt wird. Dadurch ist man direkt gespannt, was als nächstes erfunden wird. Die Illustrationen passen perfekt zur Geschichte und sind sehr liebevoll, kindgerecht und authentisch dargestellt. Die beiden Hauptcharaktere Neon und Bor sind sehr authentisch, charismatisch und individuell dargestellt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Auch für Erwachsene ist das Buch sehr unterhaltsam und ich kann es jedem sehr empfehlen.
Wenn ein neues Buch von Marc-Uwe Kling rauskommt, kann ich nicht widerstehen, zuzugreifen. Neon & Bor ist ein Kinderbuch aus dem Carlsen Verlag, welches für Kinder ab 6 Jahren gedacht ist, obwohl es mit 160 Seiten doch recht umfangreich ist. Mein 9-jähriges Kind hat das Buch in 2 Tagen durchgelesen und hatte viel Spaß dabei.
Neon und Bor sind Geschwister und sehr sehr schlau. Sie erfinden fast täglich neue fantastische Dinge, von denen das Buch handelt. Es ist in 6 Kapitel unterteilt und jedes Kapitel erzählt von einer dieser Erfindungen. Die Geschichten sind absolut fantasiereich und witzig. Auch die bunten Zeichnungen im Buch sind gut gelungen und lustig anzuschauen.
Ich habe zusätzlich zum Lesen des Buches auch das Hörbuch gelauscht, welches wieder vom Autor Marc-Uwe Kling selbst eingesprochen wurde und mal wieder ein tolles Hörerlebnis war.
Marc-Uwe Kling in Höchstform. Die einzelnen Kapitel zum die Geschwister Neon und Bor sind witzig und einfallsreich und machen auch Erwachsenen Spaß beim Lesen bzw. Hören. Großartiges Buch für etwas ältere Kinder.
Ein Riesen spaß für groß und klein. Besonders die Hutze und die Helikopter Eltern waren mal wieder besonders amüsant. Kreativ und lustig, wie man es von Mark-Uwe Kling gewohnt ist. Auch die Stimme hat der Autor dem Hörbuch geliehen und den Ton super getroffen.
perfekt zum einschlafen und kind sein! war für ein kinderbuch auch echt cool vom inhalt, fuck gender norms und so, der vater ist hausmann, die mutter wissenschaftlerin, ich glaube dass mal gut ist zu hören für kinder
Neon ist eine Erfinderin – oder eher eine Siefinderin, denn sie ist schließlich ein Mädchen, meint sie. Ihr kleiner Bruder Bor ist zwar noch ein Baby, aber ebenso hoch begabt, und mit ihren Erfindungen sorgen die beiden regelmäßig für jede Menge Trubel.
Kein Wunder, dass es bei Neon und Bor zu Hause hoch hergeht. Schließlich ist ihr Vater Hausmeister und ihre Mutter Astronautin und Entdeckerin – warum sollten die beiden Kinder dann ein normales Leben führen? Immer, wenn es ein Problem gibt, erfinden sie einfach etwas. Zimmer aufräumen? Kein Problem, dafür bauen sie schnell den Rooboter TIM, der es dann allerdings etwas zu gut mit dem Aufräumen meint. Die Beiden können sich nicht einigen, welches Haustier sie bekommen sollen, also erfinden sie mal schnell eine Hutze – eine eigenwillige Mischung aus Hund und Katze. Mama will Ruhe? Die bekommt sie, denn mit dem Lärmsauger von Neon und Bor herrscht bald himmlische Stille im Garten.
Mit diesen und vielen weiteren chaotischen Ideen wirbeln die ungewöhnlichen Geschwister den Alltag gehörig durcheinander – denn meistens funktionieren die Erfindungen nicht ganz so, wie sie es sich vorgestellte haben. Dabei klingt es doch eigentlich toll, jeden Tag Geburtstag zu haben, oder sich zu verdoppeln, um die lästigen Hausaufgaben nicht selbst machen zu müssen.
Von Marc-Uwe Kling kennen wir bereits wunderbare Kinder- und Bilderbücher, in denen das Neinhorn und Tiffanys Familie oft die Hauptrolle spielen, Zusammen mit Jan Cronauer hat er sich nun neue, wortwitzige und verrückte Geschichten ausgedacht, an denen Kinder und Erwachsene ihre Freude haben. Hoffentlich lesen wir bald noch mehr von den liebenswerten Erfinderkindern.
Herrliche Geschichten zum Lachen mit den beiden Erfinderkindern Sobald Neon und Bor ein Problem haben, erfinden sie etwas, dass ihr Problem löst. Am Besten gefallen hat mir der Staubsauger, der alle Geräusche einsaugt und die Geräusche in kleine Blasen füllt. Das Hörbuch besteht aus verschiedenen Geschichten, die nicht aufeinander aufbauen. In jeder Geschichte erfinden die beiden mit Hilfe der Hutze (eine Mischung aus Hund und Katze oder der kleine selbst erfundenen Roboters neu Dinge. Die sorgen dann oftmals für ein "kleines" Chaos. Mit sehr viel Humor, Situationskomik und Wortspielen vergeht die Zeit wie im Flug. Meine Tochter (7 Jahre) konnte die Geschichte garnicht ausmachen und wollte immer noch eine Folge. Zum Glück wird eine Fortsetzung in Aussicht gestellt. Der Sprecher Marc-Uwe-Kling begeistert mich als Leser solcher Humorreichen Bücher immer wieder aufs neue. Durch sein Geschick seine Stimme jeder Situationen und Person anzupassen, werden die Zuhörer direkt mit in den Sog gezogen. Es gibt wenig Bücher die ich als Hörbuch einem gedruckten Buch vorziehe. Aber dies ist definitiv ein Buch, dass durch den Sprecher einen Zugewinn bekommt. Nur das Cover hat mich leider nicht überzeugt.