Dies ist ein Erinnerungswerk des mit dreiundzwanzig Jahren in die SS-Division ,,Charlemagne" eintretende Christian de La Maziére, beginnend mit seiner Entscheidung beizutreten, endend mit dem letzten Tag, den er dafür in einem französischem Gefängnis verbüßte. Damit schafft dieses Einzelschicksal ein weiteres Mosaiksteinchen, das das Bild des rasanten Zweiten Weltkrieges zusammensetzt. Der Roman hat keinen klaren Erzählbogen, auch wenn der Autor ein Mann mit vielen interessanten jedoch teilweise unausgeschmückten Geschichten ist. Politisch bleibt er indifferent, da er sich weder für seine Zeit rechtfertigt noch diese gutheißt. Der Erkenntnisgewinn der Lektüre bleibt schal, abgesehen von der zu anfangs blühenden Todessehnsucht (für oder gegen die Revolution), die den jungen Mann an die verlorene Front bewegt; und was auch der einzige Grund sein darf, weswegen Jungeuropa dieses Buch neu verlegte.