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Djarf

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Die einen nennen ihn Djarf, die anderen den Weltenzerstörer.
Für Bea gehören Drachen ins Reich der Fantasie. Zumindest bis gestern!

Anstatt mit ihrer Freundin eine Auszeit in Australien zu genießen, findet sich die Abiturientin auf einem militärischen Übungsgelände wieder. Merkwürdige Dinge passieren dort!
Das Forschungspraktikum, zu dem ihre Eltern sie zwingen, hat sie sich jedenfalls anders vorgestellt.
Schnell wird klar, dass eine persönliche Verbindung zwischen ihrer Mutter und dieser seltsamen Einrichtung besteht, in der es völlig normal scheint, einen ganzen Landstrich von der Außenwelt abzuriegeln. Und wer ist der mysteriöse Fremde, der in diesem Hochsicherheitsbereich festgehalten wird und zu dem sie keinen Kontakt aufnehmen soll?

Sie muss sich für eine Seite entscheiden! Doch wenn ihre Gefühle sie trügen, wird das Böse siegen.

477 pages, Kindle Edition

Published February 24, 2025

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Cea Oskolm

7 books3 followers

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8 reviews
January 10, 2026
Der Einstieg ist ein echtes Highlight: Man landet in einer schwebenden Stadt mit einem fremden Volk, den Velori. Erst danach wechselt die Handlung auf die Erde – genauer gesagt: nach Bielefeld. Ein charmant gesetzter Ort, der in diesem Kontext fast wie ein ironischer Gegenpol zur Science-Fiction-Welt wirkt.

Im Zentrum steht Bea, die eigentlich nach Australien will, aber stattdessen von ihren Eltern in ein seltsames Praktikum in der Nähe ihres Wohnorts gedrängt wird. Man merkt früh, dass das Verhältnis zwischen Bea und ihren Eltern kühl, wenn auch nicht völlig lieblos ist. Im Praktikum gerät sie dann in eine ganz andere Welt, in der sie weder ernst genommen noch besonders willkommen ist. Das erzeugt von Anfang an eine Art unterschwellige Spannung – man spürt, dass irgendetwas nicht stimmt.

Die Grundidee – ein geheimes Forschungslabor, ein geheimnisvoller Gefangener namens Kjartan, düstere Machenschaften und eine Verschwörung – funktioniert sehr gut. Auch die Mischung aus futuristischen, fantastischen und zwischenmenschlichen Elementen ist gelungen. Es gibt Drachen, Rebellen, Militärs, überforderte Jugendliche – das alles in einem Setting, das angenehm aus dem Raster fällt.

Was mir das Lesen dennoch teilweise schwer gemacht hat, war die Hauptfigur. Bea bleibt über weite Strecken unglaublich passiv, naiv und schwer greifbar. Selbst wenn sich Puzzleteile langsam zusammensetzen, scheint sie nur zögerlich mitzudenken. Sie stellt wenig infrage, hadert viel mit sich selbst, kommt selten in Aktion. Dadurch wirkt sie manchmal wie eine Nebenfigur in ihrer eigenen Geschichte. Das ist schade, weil das Drumherum so gut konstruiert ist.

Das Ende wiederum holt alles raus – es ist stark, rund, emotional und bringt vieles zusammen, was vorher angedeutet wurde. Nur der Weg dorthin ist teilweise verwirrend, manches geht zu schnell, ein paar Entwicklungen wirken gehetzt. Trotzdem fühlt sich der Abschluss richtig an.

Fazit:
„Djarf“ ist ein ungewöhnlicher Genre-Mix mit vielen starken Ideen. Wer Lust auf etwas Eigenwilliges mit Science-Fiction-, Fantasy- und Thriller-Elementen hat, wird hier fündig.
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