Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick - ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Zusammen mit dem Privatdetektiv Torben Sand macht sich Roman daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird... Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod - und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder...
Andreas Winkelmann ist ein deutscher Schriftsteller und Thrillerautor. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.
Andreas Winkelmann is a German writer and thriller author. He lives with his family in a lonely house on the edge of a forest near Bremen. When he is not diving into human abysses, he crosses the Alps on foot, climbs the highest mountains there or fishes and hunts with bow and arrow in the wilderness of Canada.
Ein guter Freund, dem mehrere Bypässe gelegt worden waren, und der sich im Sanatorium nicht aufregen sollte, hat diesen Thriller gelesen und ihn mir wärmstens empfohlen.
Dramatis personae: 1 so gestalkte wie tote Bergsteigerin 1 so psychopathischer wie unkaputtbarer Stalker 1 so bergsteigender wie edelmütiger Held 1 so bergsteigende wie naive Heroine 3 so ehemalige wie verkorkste Freunde 1 so verabscheuungswürdiger wie liebenswerter Kommissar und noch ein paar Figuren, die erstaunlicher Weise noch unschärfer bleiben als die Hauptfiguren. Ort: Das Höllental und andernorts Zeit: Größtenteils heute, manchmal auch früher
Zur Handlung: Wer Gefallen an einer zähflüssigen, überraschungsarmen Erzählweise hat und an einem Personal, das alles mögliche ist (pathetisch, unsympathisch, naiv, stereotyp), nur nicht komplex und überraschend, der wird hier aufs allerbeste bedient. Noch mehr als bei DEATHBOOK streckt Winkelmann die Handlung und erzählt unaufhaltsam vor sich hin, bis der Leser (respektive Hörer) ganz am Ende mit stolzgeschwellter Brust verkünden darf: Es ist vollbracht!
In der Tat, ich empfehle einen Beipackzettel mit dem Hinweis "Dieser Thriller ist auch für Herzkranke sehr bekömmlich".
Nachdem ich „Das Haus der Mädchen“ gelesen hatte und begeistert war, habe ich nun zu „Höllental“ gegriffen und muss sagen, dass ich leider eher enttäuscht bin von diesem Buch. Meine Erwartungen konnte es bei Weitem nicht erfüllen.
Die Idee ist gut und man hätte da auch sicherlich noch einiges mehr draus machen können, aber ich habe mich eher durch die Seiten gequält.
Es ist durch und durch sehr klischeehaft und gefühlt war Andreas Winkelmann hier nicht mit Herzblut bei der Sache. Sämtliche Personen blieben blass und ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden. Zudem baut sich keinerlei Spannung auf. Die gesamte Geschichte dümpelt irgendwie nur vor sich hin.
Schon beinahe nervig fand ich, dass es mehrere Anläufe braucht, um den Täter zu schnappen. Gefühlt wird das Buch dadurch nur unnötig in die Länge gezogen. Spannender wurde es dadurch jedenfalls nicht.
Gewohnt gut ist der Schreibstil von Andreas Winkelmann. Das Buch liest sich flüssig ohne sich dabei einer zu einfachen Sprache zu bedienen.
Auf meinem SuB liegt noch „Die Lieferung“. Ich hoffe sehr, dass „Höllental“ nur eine Art Ausrutscher gewesen ist und somit das schwächste Werk von Andreas Winkelmann.
Dank des guten Stils und der immerhin guten Grundidee zu dieser Geschichte erhält „Höllental“ von mir 2 Sterne.
3,5 ⭐️, aber nicht gut genug für’s Aufrunden, obwohl es sich flüssig liest. Dümpelt die ersten ca. 120 Seiten vor sich von. Zu viele Wiederholungen, zu viele Brüche und Dinge, die für meinen Geschmack nicht ausgefeilt genug sind.
Der Einstieg in "Höllental" ist wirklich gelungen, denn die Szene, in der sich eine junge Frau mitten im Gebirge von einer Brücke in die Schlucht stürzt und dabei noch fast von einem am Ende aber hilflosen Ranger gerettet wird, ist sehr spannend umgesetzt. Was erschreckt die junge Frau so sehr am Anblick des Mannes, dass sie seine rettende Hand bewusst loslässt, obwohl sie erst im Reflex zugegriffen hatte? Leider ist hier genau aber auch ein Problem des Romans: Die Lösung dazu erfährt man erst ganz am Ende. Nun könnte man sagen, das sei doch eigentlich ein Spannungsfaktor. Wäre es auch, wenn nicht die Lösung schließlich so lapidar kurz erwähnt werden würde. Man hätte z.B. schon vorher entsprechende Andeutungen machen können, da die beteiligten Personen eine gewisse äußere Ähnlichkeit zweier Männer doch sicher die ganze Zeit bereits bemerkt hatten, es gibt keinen Grund, dies erst plötzlich kurz vor Ende zu sagen. Eine weiteres Detail, dass eine Tat schließlich erklärt, wird ebenfalls erst ziemlich zum Schluss genannt, auch hier wäre es besser gewesen, schon Andeutungen zu machen, dass es einen Trittbrettfahrer geben könnte, also zwei Täter.
Denn an sich ist der Plot gut erdacht, nur leider schwächelt der Ablauf der Erzählung.
Leider sind dies Schwächen, die moderne Krimis oft haben: Genialer Einstieg, dann aber eine längere "Flaute", in der sich die Handlung kaum vom Fleck bewegt, am Ende kommen alle Enthüllungen wie am Fließband.
Was den Roman von Winkelmann aufwertet, ist die im Vergleich zu anderen deutschen Krimis bessere "Schreibe", die abgenudelte Formulierungen vermeidet und nie ins Kitschige abgleitet.
Keine drei Tage hat es gedauert bis ich durch war mit diesem Roman von Andreas Winkelmann. Das allein sagt schon alles aus. Wäre ich Kinder und arbeitslos hätte ich es vermutlich in wenigen Stunden verschlungen. Höllental liest sich super flüssig und die Spannung hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Mein persönlicher Bezug zur Höllentalklamm und der Alpenregion hat mir dieses Lese Erlebnis obendrein versüßt. ❤ Empfehlung
Fast in einem Rutsch durchgelesen - sehr spannend. Sterne-Abzug gibts, weil ein Schnitzer im Buch ist, zu dem mir die Auf-/Erklärung bis zuletzt fehlt.
Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird ...
Meine Meinung
Ich hab mich richtig über das Buch gefreut, da es ein Buchtipp eines Freundes war und ich mich bei einem Psychothriller mal wieder richtig gruseln wollte ... leider hat der Autor das bei mir nicht geschafft.
Zunächst einmal zum Cover, was mir richtig gut gefällt, vor allem, da die Pilze eine leicht glänzende Oberfläche haben und dem ganzen einen irgendwie abgefahrenen Charakter verleihen - was das allerdings mit der Handlung zu tun haben soll, ist mir nicht wirklich klar geworden.
Die Geschichte hat mich anfangs sehr neugierig gemacht. Ein Selbstmord, dessen Hintergründe ungeklärt sind, ein missglückter Rettungsversuch, eine eingeschworene Clique, die immer mehr zerbricht - und alles deutet auf einen Vorfall hin, den die jungen Leute vor einigen Monaten bei einer Bergtour in der Höllentalklamm erlebt haben.
Die Perspektive wechselt oft zwischen den verschiedenen Protagonisten, wodurch man die tragischen Verwicklungen auf verschiedenen Ebenen erlebt und dadurch sehr in die Handlung hineingezogen wird. Ein tieferer Blick auf die Charaktere wurde mir aber verwehrt.
Im ersten Drittel war ich noch sehr von dem Geschehen gefesselt, aber leider hat für mich die Spannung dann abgebaut, da zu viele Andeutungen dem Überraschungseffekt voraus gegriffen haben. Es hat mich einfach nicht mehr gepackt und das Ende war mir zu unspektakulär. Trotzdem war es vom Schreibstil her angenehm zu lesen und hat mich streckenweise auch ganz gut unterhalten.
Fazit
Der viel versprechende Anfang hat leider nicht bis zum Schluss gehalten. Die Spannung wurde für mich durch zu viel offensichtliche Hinweise herausgenommen - der Überraschungseffekt blieb dadurch aus. Trotzdem abwechslungsreich und unterhaltsam. Für einen Psychothriller nicht aufregend genug, würde es eher mit einem Krimi vergleichen.
Der Winter beginnt , Bergretter Roman Jäger will bergab in seinen Feierabend und entdeckt frische Fußspuren im Schnee...hinauf zur Brücke der Höllentalklamm. Er kann das nicht ignorieren und steigt hinterher. Sie will springen,er versucht sie aufzuhalten und erntet nichts als einen panisch-ängstlichen Blick, während sie sich aus seinem Griff windet und fällt. Von Albträumen geplagt und mit schlechten Gewissen,will Roman aufklären was dahinter steckt....War es wirklich ein einfacher Selbstmord? Auf dem Weg zur Wahrheit ,lernt er Lauras Clique kennen,was hat sie mit dem Selbstmord zu tun? Nach und nach kristalisiert sich eine schreckliche Wahrheit heraus.Wird Laura die Einzige Tote bleiben? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit?Und was hat ein Soldat in Afganistan damit zu tun?
meine Meinung Am Anfang war ich etwas genervt....Es dümpelte so vor sich hin...ich hatte das Gefühl jemand will mir eine spannende Geschichte erzählen aber nimmt Rücksicht auf mein schwaches Herz...Plötzlich nimmt es aber unglaublich an Fahrt auf...Eine unglaubliche Story kommt zum Vorschein,die sich auch mit einem aktuellen Thema beschäftigt.Es ist blutig,nervenaufreibend,stellenweise zum zerfetzen spannend.......Was mich dann aber wieder enttäuscht hat war das ich schon ziemlich früh erahnte wer der Übeltäter ist...und um das zu entschuldigen wurde auf den letzten Seiten noch eine *Frechheit*an den Haaren herbei gezogen...Ich weiß nicht richtig wie ich das beschreiben soll...mir kommt es so vor als ob den Anfang und das Ende jemand anderes geschrieben hätte,als den Hauptteil...Ganz merkwürdig Dennoch ist das Buch in jedem Fall lesenswert!! Außerdem empfehle ich vor dem lesen die Höllentalklamm zu googlen und euch die Bilder anzusehen...Ich schätze das erhöht die bedrückende Angst,Panik,Spannung nochmal immens :p Das Cover ist übrigens auch klasse..Diese lila Pilze haben so einen 3D Effekt haben aber mit dem Inhalt gar nix zu tun fällt mir gerade auf ....
Schnell, schnell läuft sie hinauf zur Höllentalklamm, zu der Brücke dort soll ihr letzter Weg sie führen. Fast droht ihr Plan zu scheitern, denn im entscheidenden Moment taucht der Bergretter Roman Jäger auf. Praktisch ist sie schon gesprungen als er sie gerade noch bei der Hand packen kann. Doch sie befreit sich und sie stürzt. Selbstmord, das passt nicht zu ihr, denken und hoffen die trauernden Eltern und der leidende Vater beauftragt einen Privatdetektiv. Auch Roman Jäger lässt die Sache nicht los, er kann ihr Gesicht nicht vergessen und er beschließt, herausfinden zu wollen, was sie getrieben hat zu springen.
Eine Höllenfahrt durch die Höllentalklamm, das ist es worauf der Autor seine Leser mitnimmt. Ein Spannungsroman, der in einem Zug inhaliert werden möchte. Wenn auch einige Gegebenheiten gleich offensichtlich werden, packt einen die Handlung dennoch. Schließlich beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und man fragt sich auch, ob es sinnvoll ist, Menschen in Kriegszeiten zu Tötungsmaschinen zu drillen, ohne dass vorher klar zu sein scheint, wie man sie wieder ins normale Leben zurückholen will. Da bedarf es dann manchmal nur eines winzigen Zufalls, um eine völlig fehlgeleitete Reaktion auszulösen, deren Folgen niemand abzusehen vermag.
Ein unschuldiges Opfer, falsche Freunde, wenige um Aufklärung Bemühte - eine Mischung, aus der sich ein mitunter brisanter auf jeden Fall aber rasanter Thriller stricken ließ.
Meine Meinung: Ich habe ein kleines bisschen gebraucht um in das Buch reinzufinden. Es ging zwar gleich alles spannend los und ich wollte auch wissen wie es weitergeht, dennoch fand ich es nicht wirklich interessant und habe ne weile nur so vor mich hingelesen. Irgendwie hat sich das dann aber doch ganz schnell verändert. Immer mehr dinge sind passiert, immer mehr passte nicht zusammen und alles wurde immer gruseliger und grausamer und dann MUSSTE ich einfach immer weiterlesen, konnte das Buch nicht mehr weglegen. Man konnte zwar zeitig erahnen was als nächstes passiert, wer stirbt usw und auch der Täter war keine Überraschung das war mir von anfang an, als er ins Spiel kam sofort klar aber dennoch hat das Buch ne mega Spannung beibehalten und immer wieder unvorhersehbare kleine Überraschungen, grad am Ende, bereitgehalten. Ich war zum Schluß nochmal richtig entsetzt und echt sauer, denn DAS hätte ich nicht gwdacht. Leider kann ich nicht wirklich mehr schreiben weil ich sonst dann doch zuviel verraten würde, kann das Buch aber nur empfehlen. Ich habe es nach dem für mich schleifenden Anfang, dann doch regelrecht verschlungen!
I had a really hard time doing anything else than reading when I first started this book! It's so well written and every time you think you've figured out what's gonna happen next the author surprises you big time with some other ginormous plot line you hadn't even thought about... It's really amazing, and written perfect for your imagination, I must admit I had some trouble sleeping after I finished it!
Geweldig boek weer van Andreas Winkelmann! Boeiend verhaal, daverend slot, interessante karakters, goede compositie. Waarom dan geen 5 sterren? Omdat de gevolgen van (voorbije) vriendschap buiten proportie zijn en omdat te doorzichtig is wie 'de onbekende' is, die er - met zijn trauma's - enigszins met de haren bijgesleept lijkt.
Das Buch hat mir bis dato von den Andreas Winkelmann Büchern am besten gefallen. Die Geschichte warum sich das junge Mädchen von der Brücke in der Höllenklamm stürzt und was ihre vier Freunde damit zu tun haben, ist spannend und fesselnd erzählt. Die neuen Wendungen, die die Geschichte immer wieder nimmt sind unvorhersehbar.
Dieses Buch gibt nach zu denken und diesmal kann ich den Täter einfach nicht hassen! Es ist Nicht seine Schuld das er so ist.... Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!!