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Der Meister und Margarita

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Moskau zu Beginn der 1930 Der Teufel sucht die Stadt heim und stürzt ihre Bewohner mit tatkräftiger Unterstützung seiner Zauberlehrlinge in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Es ist die verdiente Strafe für Heuchelei, Korruption und Mittelmaß. Doch zwei Gerechte genießen Satans der im Irrenhaus sitzende Schriftsteller, genannt "Meister", und Margarita, dessen einstige Geliebte.

Bulgakows Gesellschaftssatire aus der Sowjetzeit ist ein faustisch-fantastisches Meisterwerk.

Neuübersetzung von Alexandra Berlina

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Published July 3, 2025

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About the author

Michail Bulgakow

48 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Alle Bücher müssen gelesen werden.
430 reviews52 followers
September 24, 2025
Das Buch verfestig in mir den Eindruch das russische Bücher vor allem geschrieben werden um damit politische Gefangene in Gulags zu foltern. Besonders humoristische russische Bücher.
Profile Image for Jann.
43 reviews
January 19, 2026
German:
Selten hat mir ein Roman so oft den Anreiz beschert, mich ihm wieder zu widmen und damit den Leseprozess derart zu beschleunigen. Der Meister und Margarita, ein vom Schicksal verfolgtes Paar schließt man als einzige Figuren des Werkes ins Herz, ganz nämlich im Gegensatz zu den anderen Nebenfiguren, die größtenteils mit dem Theater und der Rolle von Rezensenten zu tun haben. Daher ist es nicht erstaunlich, dass man nicht weiter ins trauern gerät, als der Teufel selber in deren Leben tritt und jenes ins bodenlose Chaos stürzt. Bulgakow selber, wie auch seine auf ihn bezogene Romanfigur, der Meister sind von Angst geplagt, aufgrund der Tatsache, das ihr Werk nicht wertgeschätzt, dass wofür sie brennen und sich aufopfern nicht geduldet wird. Ohne eine Margarita wäre der Meister wohl würdelos verendet. Doch der Pakt mit dem teuflischen Woland, den Margarita eingeht, rettet die beiden.
Stilistisch wertvoll ist auch die Nebenhandlung zur Zeit des Prokurators Pontius Pilatus, zuweilen meint man beinahe die Bibel zu lesen, wobei jedoch klar ist, das Passagen aus der Lebenszeit des Herrschers dem Roman zugunsten verfälscht oder angewandelt werden. Bulgakow, der bibel überaus bewandert, schafft es, diese vielen Ebenen geschickt zusammenzufügen und mitsamt eines stringenten, gelungenen humoristischen Schliffes zu einer maximal unterhaltsamen Geschichte zusammenzufädeln.
Das der Mann selber ein wenig verrückt war, lässt sich nicht ausschließen, aber dazu wurde er ebenso wie der Meister gemacht durch seine Umwelt. Man denke an den dämonischen Stalin. Vielleicht ist es ja auch gerade das, was den Roman so einzigartig und unterhaltsam macht. Es wird ja nicht ohne Grund gesagt, das Wahnsinn und Genie Hand in Hand gehen.
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