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Unterwegs nach Ochotsk

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Rare Book

128 pages, Hardcover

First published February 3, 2014

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Eleonore Frey

21 books1 follower

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Author 3 books51 followers
September 29, 2015
Robert alias Mischa war in Ochotsk – und hat darüber ein Buch geschrieben.
Sophie, die im Buchladen ihres Onkels arbeitet, liest das Buch und trifft Robert.
Otto, der Arzt im Dauerstress, ist von dem Buch so angetan, dass er beschließt, dass er als Schiffsarzt nach Ochotsk reisen möchte. Auch von Sophie ist er angetan. Robert ebenfalls, wenn er in ihr auch vorrangig seine Schwester zu erkennen glauben möchte. Nach Ochotsk möchten beide Sophie mitnehmen. Sophie jedoch verlässt der Mut jedes Mal, wenn sie eine Entscheidung treffen muss. Sophies Kinder Alex und Alice möchten zurück zu ihrem Vater nach Amerika und Sophies Onkel vergisst. Die verrückte Nachbarin drängt sich in das Leben fast aller dieser Personen.

Jede Person dieses Buches verliert sich, die meisten befanden oder befinden sich irgendwann einmal auf dem Weg nach Ochotsk, nur wenige jedoch schaffen den Weg dorthin, und selbst diese sind sich dessen nicht sicher. Warum sollte irgendwer überhaupt nach Ochotsk wollen: diese Stätte des Zerfalls am Ende der Welt ist das Sinnbild für vertane Chancen und aufgegebene Hoffnung.

Eine ungewöhnliche Studie verlorener Existenzen, treibender Gestalten, die es mal zueinander und mal voneinander weg bewegt und die bei alledem doch nur sich selbst suchen.

Mit knappen Worten, dabei ausgeklügelter Sprachkunst und trotz der Kürze des Textes hat mir Eleonore Frey die Menschen dieser Geschichte wie gute Bekannte vor Augen geführt.
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