Crew arbeitet für den privaten Sicherheitsdienst von Mr. Jones - dem Milliardär und Besitzer der weltbekannten Restaurant-Kette Magical Fries. Dass Crew nach einer Beförderung nun durch die ganze Welt reisen soll, um Gewürze für Pommes zu sammeln, hinterfragt er bei seinem Gehalt nicht. Aber sein neuer Kollege Lennon, der Sohn von Mr. Jones, macht ihm seinen Job nicht eben leicht.
Als Crew erfährt, dass Jones überzeugt ist, die perfekte Würzmischung würde ihm die göttliche Fähigkeit verleihen, seine verstorbene Frau wiederzubeleben, setzt er die Mission aus Mitgefühl fort. Zumal er und Lennon unerwartet Hilfe von einer mächtigen Göttererbin namens Chae bekommen. Doch keiner der drei ahnt, dass sie bei ihrer Suche auf einen Gegner treffen, der sie nicht nur körperlich an ihre Grenzen bringt, sondern ihr ganzes Weltbild zerrüttet.
Cool, spannend, Götter und Göttinnen leben unter uns - und sie bekommen ihre Kräfte durch Essen
Ein vollständig in sich abgeschlossener Band der Urban Fantasy-Reihe FOOD UNIVERSE
Marie Graßhoff, kurz vor Weihnachten 1990 im Harz geboren, versteckte sich schon im Grundschulalter zwischen Bergen aus Büchern schrieb phantastische Geschichten. Mit zwölf beendete sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Studium der Buchwissenschaft und Linguistik in Mainz arbeitete sie zwei Jahre als Social Media Consultant und widmete sich nebenberuflich den Welten in ihrem Kopf. Inzwischen hat sie ihren größten Traum verwirklicht und lebt als freie Autorin und Buchcover-Gestalterin in Leipzig.
Ich habe dieses Buch aus Impuls gekauft, nach dem ich ein Instagram-Reel der Autorin gesehen hatte. Magisches Pommesgewürz? Klingt genau nach meinem Ding!
Leider habe ich etwas anderes serviert bekommen, als ich erwartet habe. Die Story ist sehr düster und die Charaktere sind dementsprechend depressiv. Jeder hat eine super traurige Hintergrundgeschichte, aber irgendwie hat's mich null berührt. Es ist alles durchgehend dramatisch. Ich hätte mir zwischendurch ein bisschen mehr unbeschwerte Neckereien oder ähnliches gewünscht. Gerade zwischen den beiden Hauptcharakteren. Gefühlt reden die nicht sehr viel miteinander außer über Trauma und sind dann auf einmal Hals über Kopf verliebt.
Die Idee des Food Universe gefällt mir super, aber Schreibstil wirkte auf mich, und das ist jetzt vielleicht Haarspalterei, an einigen Stellen sehr ungar. Jedes Mal, wenn ein Charakter wieder überlegend dreinblickte, hat mich das aus der Geschichte gerissen, weil es für mich absolut unnatürlich klingt. Nachdenklich hätte hier mehr Sinn gemacht. Die Wortwahl klang manchmal als wäre es aus dem Englischen ins Deutsche zurückübersetzt, was mich gewundert hat.
Ich feiere die Autorin aber trotz allem für diese absolut abgefahrene Idee und die Beschreibung der Pommes hat mich doch ein bisschen hungrig gemacht beim Lesen.
Ich liebe diese Reihe und allgemein Marie Graßhoff! Dieser Band hat mich auch wieder sehr gefesselt und ich liebe die Charaktere einfach. Das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack (haha) aber es war trotzdem ein tolles Buch
Das Cover ist wieder grandios und passend zum Rest der Reihe gestaltet. Man sieht die Pommes, das Gewürz und hat somit alles Wichtige sofort auf dem Cover. Ich liebs wieder.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer super zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Crew, wodurch man ihn am besten kennen lernt. Wie auch schon in den vorherigen Bänden wird hier vieles sehr blutig und brutal beschrieben, aber das gehört hier einfach dazu. Die Beschreibungen waren wie immer richtig toll.
Zu Beginn lernt man Crew kennen, der für Magical Fries als Security arbeitet. Als er ein Angebot bekommt um mehr Geld zu verdienen, nimmt er an, weiß jedoch nicht, worauf er sich einlässt. Erst als Lennon ihm einiges erklärt wird ihm klar, wo er da reingeraten ist.
Der Einstieg in das Buch ist mir wie immer super leicht gefallen. Ich mochte die Charaktere sofort und man hört auch gleich wieder von Ash und Janey aus der Morgenshow, so hat man auch gleich bekannte Charaktere dabei. Ich fand die Idee cool, Crew wusste nichts von den Erben und dachte, er nimmt einen ganz normalen Job an. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Crew mochte ich sehr gerne, er quält sich selbst mit seiner Vergangenheit und schottet sich von allen ab. Im Prinzip ist er gebrochen, zeigt es aber nicht. Abgesehen davon ist er aber sehr gut um Kämpfen und kann schnell denken, wenn es zu brenzligen Situationen kommt. Ich fand ihn richtig cool, auch wie ruhig er bleibt im Angesicht einer Bedrohung.
Lennon war mir lange Zeit ein Rätsel und auch nicht wirklich sympatisch. Er versteckt sich hinter einer Maske und lässt andere glauben, dass er ein Arsch ist. Erst mit der Zeit lernt man ihn besser kennen und mögen. Man lernt auch viel über seine Familie, was ich auch spannend fand, besonders seine Beziehung zu seinem Vater.
Chae war richtig toll, man weiß lange Zeit nicht viel über sie, schon gar nicht über ihre Kräfte, aber sie ist dennoch sympathisch. Ich habe ihren Mut und ihre Entschlossenheit bewundert, denn obwohl sie sich immer der Gefahren entziehen könnte, lässt sie ihre Freunde nicht einfach im Stich.
Ich habe mich schon richtig auf den nächsten Teil des Food Universe gefreut und war gespannt, was sich die Autorin noch so ausdenken kann. Ich hätte nie gedacht, dass man Happy Meat noch toppen kann, aber mit Magical Fries habe ich vielleicht einen neuen Lieblingsband in der Reihe. Obwohl das Buch recht lang ist, wird es nie langweilig oder zieht sich in die Länge. Alles hat ein gutes Tempo und auch ruhige Stellen, also nicht nur Action.
Wie auch schon bei den anderen Teilen gibt es eine Liebesgeschichte, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Sie spielt sich sehr im Hintergrund ab und ist auch nur dezent, alles entwickelt sich langsam, dann gibts eine bestimmte Szene und schon sind da mehr Gefühle als vorher. Mir ging das fast ein bisschen schnell, aber weil es keine zentrale Rolle spielt ist es so auch in Ordnung gewesen, es war wirklich nur eine kleine Nebenhandlung.
Der eigentliche Teil der Geschichte dreht sich darum, Gewürze zu finden, die nur an bestimmten Stellen zu bestimmten Zeiten und auch nur alle paar Jahre auftauchen. Crew wird zu so einem Ort geschickt, zusammen mit Lennon. Dieser erklärt ihm auch, wofür sein Vater, der Chef von der Firma, diese Gewürze haben will und dass er ein Erbe ist. An sich finde ich die Fähigkeit ja cool, aber auch sehr beängstigend. Man könnte jeden belieben Menschen wieder zurückholen, Jones, der Vater von Lennon, weiß nichtmal wie es genau funktioniert, weil diese Gabe erst einmal angewedent wurde.
Doch so einfach lassen sich die Gewürze nicht sammeln wie gedacht. Der Gegenspieler betritt die Bühne und was das für einer war! Er nennt sich der Watcher (nicht zu verwechseln mit dem Watcher aus dem MCU!) und beschützt die Gewürze, damit niemand jemand verstorbenen zurückholen kann. Ich fand ihn als Charakter super gemacht, man weiß nicht, wer er ist, aber man bekommt Hinweise in dem Buch und es wird immer klarer. Ich muss zugeben, dass ich irgendwie schockiert war und es zuerst nicht glauben konnte, das war richtig heftig. Für mich ist der Watcher der beste Gegenspieler, als Bösewicht will ich ihn nicht bezeichnen, denn das ist er nicht, in der gesamten Reihe.
Neben der Suche nach den Gewürzen dreht sich auch viel um die Beziehungen zwischen Lennon und seinem Vater und Crew und seinen Eltern. Seit Crew dieses traumatische Erlebnis hatte, hat er nicht mehr wirklich mit seinen Eltern gesprochen, wird aber gewzungen wieder zu ihnen zu fahren. Die Gespräche mit ihnen fand ich einfach nur schön und man hat richtig gemerkt, wie gut Crew das eigentlich getan hat. Bei Lennon sieht es da schon anders aus, denn sein Vater hat den Tod seiner Frau nie verarbeitet, weil er daran festhält, dass er sie zurückbringen wird. Lennon versucht ihm zu helfen, für ihn da zu sein, aber obwohl sein Vater ein sehr netter Mensch ist, lässt er in dieser Angelgenheit nicht mit sich reden. Mir taten sowohl Vater als auch Sohn leid.
Erfreulicherweise trifft man auch alte Bekannte wieder. Ash und Janey sind sowieso immer dabei, aber auch ein paar Leute von D.I.E.T. kommen wieder vor und das hat mich sehr gefreut. Auch das Spicy Noodles findet eine Erwähnung, ebenso Happy Meat. Diese kleinen Easter Eggs gefallen mir immer, denn obwohl man die Bücher unabhängig lesen kann, findet man doch immer wieder bekannte Charaktere.
Das Ende hatte es dann in sich. Ich hab gelesen und saß dabei wie auf heißen Kohlen. Es ist so viel passiert, so viel, das ich gar nicht glauben konnte und wenn man Band eins kennt, wird einem einiges bekannt vorkommen. Lennon und Crew machen hier nochmal richtig viel durch und es gibt einige Enthüllungen, mit denen wirklich niemand gerechnet hat. Ich fand alles davon richtig genial und habe zwischendurch schon die Hoffnung auf ein Happy End verloren, weil die Lage so aussichtslos aussah. Die Autorin hat es richtig drauf, anders kann ich es nicht sagen, denn das war eines der genialsten Enden eines Buches, welches ich jemals gelesen habe. So viel Spannung findet man selten und jetzt brauche ich unbedingt den nächsten Band!
Fazit:
Magical Fries hat sich während des Lesens auf den ersten Platz gemausert und ist nun offziell mein liebster Teil aus dem Food Universe. Crew und Lennon habe ich in mein Herz geschlossen und am Ende habe ich auf jeder Seite mit ihnen gelitten. Ich hoffe, dass man nochmal was von ihnen zu hören bekommt in einem nächsten Teil. Ansonsten war das Buch super spannend und gut geschrieben und besonders den Watcher fand ich mega cool. Von mir gibt es alle Sterne der Welt!
"Magical Fries – Der Geschmack des Lebens" ist eine absolut faszinierende und originelle Geschichte, die mich von der ersten Seite an gepackt hat! Marie Graßhoff schafft es, eine Welt zu entwerfen, in der Götter, Gewürze und Geheimnisse eine spannende Mischung eingehen und den Leser auf eine mitreißende Reise um die Welt entführen. Die Idee, dass göttliche Kräfte durch Essen entstehen und dass die perfekte Pommes-Würzmischung die Macht besitzen könnte, das Unmögliche wahr werden zu lassen, ist so kreativ und humorvoll wie aufregend.
Die Charaktere sind ein Highlight dieses Buches. Crew ist ein sympathischer Protagonist, der durch seine loyalen und menschlichen Entscheidungen überzeugt. Sein neuer Kollege Lennon bringt mit seiner rebellischen Art und dem familiären Hintergrund zusätzliche Spannung in die Geschichte – ihre Dynamik ist so gut geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als mitzufiebern. Und dann gibt es noch Chae, die göttliche Erbin, die als geheimnisvolle, starke Unterstützung nicht nur der Mission, sondern auch der Charakterentwicklung eine neue Dimension verleiht.
Besonders bemerkenswert ist, wie Graßhoff mit Tempo und Spannung arbeitet. Die Geschichte hat keine Längen, sondern bleibt durchgehend actiongeladen und unvorhersehbar. Das Spiel mit Mythen und kulinarischen Motiven hebt das Buch von typischer Urban Fantasy ab und verleiht der Handlung eine gewisse Tiefe, ohne dabei schwer zu wirken. Die Gegner, auf die Crew, Lennon und Chae treffen, sind ebenso facettenreich wie beängstigend und stellen die Helden vor Herausforderungen, die nicht nur körperlich, sondern auch emotional fordernd sind.
Insgesamt ist "Magical Fries – Der Geschmack des Lebens" ein fantastisches Buch für alle, die sich von einer humorvollen, innovativen und gut geschriebenen Geschichte mitreißen lassen möchten. Es vereint Spannung, Magie und eine Prise Humor auf perfekte Weise – ein Muss für Urban-Fantasy-Fans und alle, die gern mal etwas Außergewöhnliches lesen möchten!
Ich hatte schon länger vor, die Bücher der Food Universe Reihe zu lesen. Und als ich Magical Fries entdeckt habe, in dem es auch noch um eines meiner absoluten Lieblingsgerichte geht, musste ich es lesen. Es war mein erster Band der Reihe. Ihr könnt ihn ganz unabhängig lesen. Ich kann nur schon vorweg sagen, dass mich das Buch begeistern konnte und die anderen Bände definitiv noch folgen werden.
Das Cover finde ich wirklich gelungen, die Farben und Symbole passen hervorragend zur Story. Auch die Kapitelzierden passen perfekt zum Cover.
Die Charaktere waren alle auf ihre Art besonders und sehr interessant. Lennon und Crew haben beide ihre Vergangenheit und ein damit verbundenes Päckchen zu tragen. Gerade Crew konnte ich komplett nachvollziehen und verstehen. Auch die Loverstory um die beiden fand ich sehr niedlich und nicht zu aufdringlich. Dann kam der Watcher ins Spiel. Ich fand es total spannend seine Beweggründe zu erfahren und konnte ihn da auch auf eine gewisse Weise verstehen. Die Thematik von Magical Fries und die Diskussion darum, verstorbene Personen wieder zurück ins Leben zu holen und welche Konsequenzen es für dann haben wird, hat mich zum Nachdenken angeregt. Ein schweres und ernstes Thema, was für mich aber wirklich gut in die Geschichte eingeflochten wurde. An Spannungs- und Überraschungsmomenten hat es im Buch nicht gemangelt. So oft konnte ich die Wendungen einfach nicht voraussehen.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭
Götter. Pommes und eine große Portion Plottwists.
Ich bin im 𝐅𝐨𝐨𝐝 𝐔𝐧𝐢𝐯𝐞𝐫𝐬𝐞 angekommen 🙌🏻 und liebe es! Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte. Es war auf jeden Fall anders als meine Erwartung, aber konnte mich wirklich abholen und zum Fan machen. Band 1 habe ich direkt nach Beenden noch bestellt und freue mich auf mehr Good Food!
Ich hoffe auf mehr Tatsächlich finde ich, dass es der bisher schwächste Band von allen war. Die Story war für mich sehr vorhersehbar, was nichts an dem Spektakel ändert, nach den anderen Bänden war das allerdings etwas überraschend. Grasshoff hat sich bei den Figuren und dem Setting wieder nicht lumpen lassen, ich liebe alles daran. Ich hoffe, dass es noch mehr vom Food Universe geben wird, denn sind wir mal ehrlich, da geht noch was! Und wenn Grasshoff so weitermacht, esse ich nur noch Dinge, die es in diesen Büchern gibt. Gibt ja eh nichts geileres als Pommes, oder? Ich hoffe jedenfalls sehr, dass es bald weitergeht, denn der Kuchen wartet auf mich! Ich liebe alle, die ich immer wiedersehen darf und ich bin furchtbar aufgeregt, wie es mit D.I.E.T. weitergeht. Give me MORE!!
Diesen Slowburn habe ich sowas von gefühlt. Wenn mich schon eine Berührung an der Schulter kichernd auf dem Sofa herumhüpfen lässt, dann bin ich definitiv invested. Hat richtig Spaß gemacht das Buch, auch dass es manchmal irgendwo Videospiel Vibes hatte. Es ist keine leichte Kost - jede Menge Tod, Verlust, Trauer, Schuld, PTBS... Aber wie immer in Marie Graßhoffs Büchern wird darüber gesprochen, es werden Dinge aufgearbeitet. Und irgendwie hat "two broken boys travelling around the world, forced to kill (a whole damn lot of) people" eine wirklich mitreißende Geschichte ergeben. Mein Lieblingsteil der Reihe.
Grandioses Buch, ich hätte nicht gedacht dass das Buch so eine Story haben wird und das es auch so düster und ernst wird obwohl es ein bisschen lustig mit den Pommes ist. Die Charaktere, wundervoll geschrieben. Der Plot Twist richtig gut eingebaut. Von vorne bis hinten ein richtig gutes Buch.
Also…ich weiß nicht was ich erwartet habe, der Rückentext gibt eigentlich sehr klar wieder was passiert, aber war trotzdem ne wilde Erfahrung. Gleichzeitig aber auch immer wieder unterhaltsam, also kann ich keine schlechtere Bewertung geben. Macht vor allem Lust auf Pommes!
Mein Lieblingsbuch der Reihe (kann man aber auch als Einzelband lesen)! Es war eine magische Schnitzeljagd nach Kräutern, mit denen man einen geliebten Menschen zurück ins Leben holen kann und hat mir starke "My Hero Academia"-Vibes gegeben.
Ich war noch nie enttäuschter, dass ein Verlag eine Reihe eingestellt hat. Magical Fries zeigt, dass Marie Graßhoff das Food-Universe so richtig raushat. Sie kennt ihre Charaktere, ihre Fähigkeiten, ihre Welt. Es klickt alles, wie es bei Hard Liquor noch nicht ganz hat. Den fünften Stern gibt es dafür, dass Marie daran gedacht hat, Crew Dakota adoptieren zu lassen.
Zu Beginn zieht es sich leider sehr. Das letzte Drittel ist sicher 4 Sterne wert, kann die "Langeweile" am Anfang jedoch nicht wettmachen. Das Ende macht einem dann trotzdem wieder Lust auf den nächsten Band.
Der erste Band des Food-Universe, Hard Liquor, hatte mich ganz ehrlich nicht besonders beeindruckt. Die Idee war ganz nett, aber das Buch konnte mich nur schwer für sich gewinnen. Spicy Noodles hat mir dann schon deutlich besser gefallen. Und Happy Meat war so gut, dass ich ihm fast 5 Sterne gegeben hätte. Obwohl sich Magical Fries vom Klappentext her gut angehört hatte, war ich nicht so ganz davon überzeugt, dass es das toppen würde. Aber Marie Grasshoff hat es mal wieder geschafft und mich vollends begeistert.
Die Charaktere sind einfach nur toll. Angefangen mit Crew, Lennon und Chae. Die drei sind ein super Team, komplementieren sich hervorragend. Besonders schön fand ich, dass alle hervorragend ausgearbeitet sind und alle ihre eigenen Hintergrundgeschichten haben. Niemand wird beiseite gedrängt oder von den anderen ausgestochen und alle waren interessant genug, dass ich mich über ihre Anwesenheit gefreut habe. Einen besonders interessanten Charakter fand ich den Watcher. Von Anfang an war klar, dass da eine gewisse Tiefe dahinter stecken wird, aber es hat mich gefreut, ihn kennenzulernen. Aber auch die sonstigen Nebencharaktere waren schön gestaltet und ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er nur als Nebengedanke aufgeführt wurde, oder irgendwie eindimensional war.
Die Handlung selbst war auch einfach nur fantastisch. Die Spannung baut sich stetig auf und irgendwann war ich an einem Punkt, an dem ich davon überzeugt war, dass gleich das Finale kommen müsste, aber ich gerade erst halb durch war. Bei vielen Büchern bin ich inzwischen der Meinung, dass sie gekürzt werden könnten – es gibt so viele Werke, die locker 100-200 Seiten streichen könnten, ohne dass es dem Buch schadet. In diesem Fall hätte man ebenfalls 200 Seiten rausnehmen können und trotzdem noch ein gut abgerundetes Buch gehabt – aber gleichzeitig waren diese zusätzlichen 200 Seiten so toll, dass ich wirklich froh bin, dass sie drin bleiben durften.
Der Schreibstil ist mal wieder großartig. Es gab ruhige, gemütliche Szenen, bei denen ich einfach nur in mich reingrinsen musste, dann wieder spannende Action, tragische Beschreibungen und zwischendurch immer wieder Bemerkungen, bei denen ich mich einfach totlachen musste. Teilweise in den unpassendsten Situationen, aber das hat es nur noch großartiger gemacht.
Auch dieses Mal muss ich betonen, dass ich echt Hunger bekommen habe – es ist zu empfehlen, sich in der Nähe von Pommes aufzuhalten, während man dieses Buch liest.
Beim Ende gab es einen Punkt, den ich gerne etwas mehr aufgearbeitet hätte, weil ich mir da doch noch einige Fragen gestellt habe. Weniger über das, was passiert ist, als das, was noch kommen wird. Andererseits kann man diese Lücke damit erklären, dass die beteiligten Personen evtl. selbst noch nicht ganz wissen, was auf sie zukommen wird. Also kann ich da noch irgendwie drüber hinwegsehen. Und vielleicht erfährt man darüber auch noch ein bisschen was in Band 5. Hawk-Buch, bitte? Ich kann es jetzt schon kaum abwarten.
Insgesamt hat mich das Buch wirklich begeistert. Vielleicht wird die Bewertung irgendwann noch auf vier Sterne runtergesetzt, aber aktuell hat es den fünften noch verdient. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Vielen Dank an Bastei Lübbe und Lesejury für ein Rezensionsexemplar im Gegenzug zu einer ehrlichen Rezension.
Fazit: 3,67 Sterne, Man kann sich nicht beklagen. (Ich bin aber gerne grundlos salzig.)
Hat 2/3 des Buchs gebraucht bis es interessant wurde. Aber dann ging's ab. Wär nur schön gewesen wenn die ersten zwei Drittel nicht gefühlt dreimal hintereinander immer "Kraut? Da Kraut. Ok wir da. Oh nein Watcher! Watcher macht aua. Jammern." (Ohne Progression des Mysteriums) gewesen wäre, aber ok, vielleicht ging das auch nur mir so.
Von der Struktur genauso wie der dritte Neon Birds Band: 2/3 irgendwie nix und Im letzten Drittel dann gefühlt alles auf einmal. (Ich hab seit 3 Jahren persönlichen Beef mit diesem Buch)
Nur mit einem gravierenden Unterschied: Es gab tatsächlich ein zufriedenstellendes Pay-Off und die Charaktere waren nicht grundlos lost.
(Dass der ganze Konflikt hätte vermieden werden können wenn bestimmte Charaktere einfach miteinander geredet hätten ignoriere ich jetzt einfach mal for the fun's sake)
Der Watcher war MVP, auch wenn dessen Präsenz als Main Villain in den ersten zwei Dritteln mich absolut nicht überzeugt hat.
Er war einfach nur ein Dude mit Messer. Okay er hatte vielleicht zwanzig Kopien von sich, aber kommt doch einfach in Rüstung mit Flammenwerfer, like was will der machen??? Gartenschlauch mitnehmen?
Auch der Twist am Ende mit einer gewissen Gruppierung als Main Villain hätte ein wenig mehr hints und build up vertragen können als "ah stimmt das waren ja die Atzen aus der Backstory von dem Teleport-Girlie".
Vielleicht waren da auch hints und ich hab nicht zugehört und das waren Fake News gerade, aber was soll ich machen? Bei einem Hörbuch aufpassen? Wer bin ich denn? Student in einer Vorlesung? Ich denke nicht. (Edit: Ich bin jetzt tatsächlich Student und höre in den Vorlesungen tatsächlich auch nicht zu)
Je länger ich über den Plot nachdenke desto weniger Sinn macht alles in meinem Kopf, aber das ist eigentlich immer so, also sein oder nicht sein, das ist hier die Frage oder so. - *Shakespeare betstimmt*
(Smut Szene war mid. Der eine Kollege geht vor dem anderen auf die Knie und dann macht der andere genau dasselbe, like come on, wo ist die Variation🙄, da waren meiner Meinung nach nicht genug Backflips involviert)
This entire review has been hidden because of spoilers.
Atmosphärische Urban Fantasy, die jede Menge Action verspricht
Inhalt: In „Magical Fries“ begleiten wir Crew, einen Ex Navy SEAL, der für den privaten Sicherheitsdienst einer weltbekannten Restaurant Kette arbeitet. Dessen Inhaber, Mr.Jones, glaubt, von einem Gott abzustammen und mithilfe einer bestimmten Gewürzmischung dessen göttliche Fähigkeiten erlangen zu können, um so seine verstorbene Frau wieder zum Leben zu erwecken. Nach einer Beförderung erteilt er also Crew die Aufgabe, unter kuriosen Umständen die magischen Kräuter für eben jene Gewürzmischung zu sammeln. Begleitet wird er dabei von Mr.Jones' Sohn, Lennon, der seine Abneigung gegenüber Crew von Anfang an deutlich macht, und Chae, einer Göttererbin. Doch ihre Suche gestaltet sich als noch weitaus komplizierter, als sie auf einen Gegner treffen, der ihre Vorstellungskraft auf den Kopf stellt.
Meinung: Marie Graßhoff ist mit „Magical Fries“ ein abenteuerlicher vierter Teil des „Food Universe“ gelungen, der mit atmosphärischer Szenerie und actionreichen Kampfszenen glänzt und die Urban Fantasy Reihe perfekt ergänzt.
Das Cover finde ich, wie schon bei den vorherigen Bänden der Reihe, wirklich wunderschön. Mit kleinen Details, die bereits auf den Inhalt der Geschichte hinweisen, und dem goldenen Schriftzug wirkt es sowohl edel als auch geheimnisvoll und vermittelt für mich so die ideale Urban Fantasy Ausstrahlung. Das Buch selbst ist wieder wunderbar „floppy“ und lässt sich somit komplett öffnen, ohne dass Leserillen entstehen.
Auch der Schreibstil überzeugt mich durch seine lockere und flüssige Art. Er ist sehr detailreich, jedoch nicht überladen, sodass man sich ohne Probleme in die Geschichte einfinden kann. Ich möchte hier auch nochmal die Kampf- und Actionszenen erwähnen, die meiner Meinung nach eine besondere Stärke der Autorin sind.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Crew, der einen wirklich liebenswerten, empathischen Charakter hat. Allerdings hat ihn seine Vergangenheit als Navy SEAL auch nachhaltig geprägt. Er hat damals jemanden verloren und kämpft bis heute mit seiner Trauer und damit einhergehenden Schuldgefühlen, die man durch den authentischen Schreibstil gut nachempfinden kann.
Auch Lennon ist geprägt durch eine schwere Vergangenheit. Ungeachtet seiner anfänglich sehr schroffen und abweisenden Art, ist er mir im Laufe der Geschichte wirklich schnell ans Herz gewachsen. Trotz ihrer anfänglichen Differenzen werden die beiden ein tolles Team und nähern sich auch privat immer mehr an. Durch die toughe Göttererbin Chae wird ihr Team perfekt ergänzt. Alle drei haben die Gemeinsamkeit, dass sie es nicht immer leicht im Leben hatten. Doch keiner von ihnen hat aufgegeben, und so haben sie zwar alle ihr eigenes Päckchen zu tragen, jedoch lernen sie dazu und durchlaufen im Verlauf der Geschichte eine starke Charakterentwicklung.
Wie auch schon in vorherigen Bänden werden hier auch wieder einige ernstere Themen angesprochen, wie PTBS und der Umgang mit Tod und Trauer. Erstmals in der Reihe verlassen wir das Setting in New York und bewegen uns auf der Suche nach den magischen Kräutern auf zahlreiche Schauplätze rund um die Welt. Marie Graßhoff hat hier wirklich ein Händchen dafür, atmosphärisch besondere Orte zu kreieren, in die man sich gut hineinversetzen und orientieren kann. Das Buch hat eine eher düstere Atmosphäre, die gut in die aktuelle Jahreszeit passt, jedoch wird diese immer wieder durch kleine lustige oder romantische Szenen aufgelockert, sodass es nicht zu finster wirkt. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, sodass es nie langweilig wird.
Allerdings gibt es auch ein paar kleine Schwächen, so bleiben Nebencharaktere teilweise etwas zu unterentwickelt, und es gibt einige Fragen die offen bleiben. Allerdings ging es mir in den vorherigen Bänden ähnlich, und ich konnte mir einiges in den darauf folgenden Bänden dann beantworten.
„Magical Fries“ lässt sich zwar definitiv als Einzelband lesen, allerdings kann ich jedem nur ans Herz legen, die anderen Bände davor zu lesen. Viele Charaktere aus den Büchern tauchen immer wieder auf, und man versteht gewisse Zusammenhänge einfach besser, wodurch man noch tiefer in die Welt eintauchen kann.
Fazit: Mit „Magical Fries“ ist Marie Graßhoff eine weitere wirklich spannende und emotionale Fortsetzung im „Food Universe“ gelungen, die Urban Fantasy Fans wirklich begeistern dürfte. Durch atmosphärischen Schauplätze, actionreiche Szenen und emotionale Momente bleibt es durchgängig interessant und überrascht mit so mancher Wendung. Auf Grund ihres authentischen Schreibstils wirken die Charaktere nahbar, und man fühlt wirklich mit ihnen mit. Auch wenn es Kleinigkeiten gab, die mich etwas gestört haben, konnte mich die Geschichte definitiv begeistern, und ich kann es kaum erwarten, im nächsten Band wieder ins „Food Universe“ einzutauchen! ^^
Crew arbeitet für den privaten Sicherheitsdienst von Mr. Jones - dem Milliardär und Besitzer der weltbekannten Restaurant-Kette Magical Fries . Dass Crew nach einer Beförderung nun durch die ganze Welt reisen soll, um Gewürze für Pommes zu sammeln, hinterfragt er bei seinem Gehalt nicht. Aber sein neuer Kollege Lennon, der Sohn von Mr. Jones, macht ihm seinen Job nicht eben leicht. Als Crew erfährt, dass Jones überzeugt ist, die perfekte Würzmischung würde ihm die göttliche Fähigkeit verleihen, seine verstorbene Frau wiederzubeleben, setzt er die Mission aus Mitgefühl fort. Zumal er und Lennon unerwartet Hilfe von einer mächtigen Göttererbin namens Chae bekommen. Doch keiner der drei ahnt, dass sie bei ihrer Suche auf einen Gegner treffen, der sie nicht nur körperlich an ihre Grenzen bringt, sondern ihr ganzes Weltbild zerrüttet.
Meine Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Es passt hervorragend zu den anderen Element und zudem finde ich die Farbgebung einfach nur großartig. Ich liebe zudem die Schrift und den Goldton, sowie die Pommes, die oben zu sehen sind und einfach nur großartig zu Geschichte selbst passen.
Crew ist jemand der am Anfang des Buches sehr gebrochen und allein wirkt. Er hat mit so einigen Dämonen zu kämpfen und sich von allen zurückgezogen. Doch zu sehen, wie er in diesem Buch aufgeblüht ist und eine Entwicklung durchgemacht, war einfach nur großartig. Er ist wirklich aus sich herausgekommen, hat sich anderen gegenüber geöffnet und viel über sich selbst gelernt.
Lennon hat es auch nicht besonders einfach. Während er mir allerdings am Anfang, wie das Klischee des Sohns vom Chef vorgekommen ist, hat man schnell gemerkt, dass da so viel mehr in ihm steckt. Er hat es nicht besonders leicht mit seinem Vater und doch hat auch er einen tolle Entwicklung durchgemacht.
Die Liebesgeschichte zwischen Crew und Lennon fand ich sehr süß. Wir hatten einige tolle Szenen zwischen den Beiden, haben hier aber vor allem gesehen, wie sehr sie einander unterstützen, was mir sehr gefallen hat. Dennoch würde ich sagen, hat die Liebesgeschichte nicht all zu viel Raum eingenommen.
Auch hatten wir mit Chae und Riley zwei tolle Nebencharaktere, die Lennon und Crew auf ihrer Suche unterstüzt haben und auch fantastisch ausgearbeitete wurden.
Die Handlung fand ich absolut spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Am Anfang war ich vor allem begeistert von der Such nach den Kräutern, die Lennon und Crew innerhalb von wenigen Stunden finden mussten. Doch dann hat sich dei Handlung immer mehr zugespitzt und wir haben erfahren, warum diese Kräuter so wichtig sind. Zudem haben wir einen spannenden Antagonisten bekommen, den Watcher. Er war ein Charakter, dessen Handlungen ich auf gewisser Weise sehr gut verstehen konnte, was es schwierig gemacht hat, ihn als gut oder böse einzuschätzen. Dennoch muss ich sagen, dass er auch vieles falsch gemacht hat. Vor allem war ich aber auch sehr überrascht herauszufinden, wer hinter ihm steckt, wodurch Marie Grasshoff einen absolut spannenden Plot Twist eingebaut hat. Generell gab es hier aber auch so einige Plot Twist, gerade zum Ende sind noch so einige Dinge passiert, mit denen ich auf keinen Fall gerechnet habe.
Zudem liebe ich es immer sehr, wie Marie Grasshoff wichtige und ernste Themen sehr unterschwellig in ihre Bücher einbaut, die einen letztendlich aber auch sehr zum nachdenken bringen. In diesem Buch war es die Bedeutung von Leben und Tod und ob es vertretbar ist jemand der Tod ist zurück ins Leben zu holen. Ich fand es absolut spannend, wie die Autorin an dieses Thema rangegangen ist und hatte mir dazu so einige Gedanken während des Lesens gemacht.
Der Schreibstil von Marie Grasshoff ist etwas, dass ich bereits seit ihrer "Neon Birds"-Reihe unglaublich liebe und mich auch hier wieder sehr begeistern konnte. Ich war absolut gefesselt von den fantastisch ausgearbeiteten Charakteren, der spannenden Handlung und vor allem von den immer wieder sehr überraschenden Plot Twists. Es gab davon hier so einige, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen und einfach nur fantastisch fand.
Vielen Dank an Bastei Lübbe und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Was man erwarten kann: - Bodyguard x Schützling - Slowburn - Superkräfte - Actionreiche Mission - Umgang mit Trauer und natürlich Pommes ;)
Magical Fries begleitet Crew, der nach einer Karriere bei der Navy nun für einen Sicherheitsdienst als Bodyguard arbeitet. Eigentlich war es seine Aufgabe den Chef der Restaurantkette "Magical Fries" zu beschützen, doch nach einer unerwarteten Beförderung besteht seine neue Mission daraus auf der ganzen Welt seltsamen Kräutern nachzujagen. Dazu bekommt er den Sohn seines Chefs als Partner zur Seite gestellt. Lennon jedoch ist so gar nicht begeistert von Crews Vergangenheit beim Militär und macht ihm die Sache nicht gerade einfach. Als Crew dann erfährt, dass die Kräuter dazu dienen sollen Lennons Mutter wiederzubeleben beschließt er trotzdem weiterzumachen. Allerdings werden die Einsätze um die Kräuter zu holen von mal zu mal gefährlicher und bald kommen bei Crew und Lennon Zweifel auf.
Die Story wird durch Crews Perspektive erzählt. Crew selbst ist durch einen schiefgelaufen Einsatz der Navy stark traumatisiert und kann seine Vergangenheit nur schwer verarbeiten. Durch starke Schuldgefühle geleitet versucht er seine Fehler auf seine Art wieder gut zu machen. Im Verlauf des Buches ist er mir besonders ans Herz gewachsen und besonderes seine Entwicklung hat mich sehr berührt. Lennon dagegen macht es einem zu Beginn der Handlung mit seiner abweisenden Art recht schwer ihn zu mögen, aber je mehr man über ihn lernt desto mehr kann man sein Verhalten verstehen und mit ihm mit fühlen. Es hat richtig gut getan zu sehen wie er sich Crew gegenüber immer mehr öffnet und vertraut. Die Romance, die sich zaghaft zwischen den beiden entwickelt, hat wunderbar in die Entwicklung der beiden gepasst. Als letzte im Team kommt nach der ersten Mission Chae zu den beiden. Chae ist ein kompletter Gegenpol zu Lennon mit ihrem neugierig-aufgeweckten Wesen. Aber auch bei ihr tun sich im Lauf der Story unerwartete Tiefen auf, die sie echten Mut zeigen lassen. Ich mochte die drei als Team echt super gerne, da sie sich super ergänzt haben. Ich hab bei jeder Mission richtig mit gefiebert, ob auch alles gut ausgehen wird.
Trotz der Länge des Buchs ist mir nie langweilig geworden. Es gab immer neue Informationen, die einen neuen Blickwinkel auf die Handlung eröffnet haben. Die Action war super packend geschrieben und in Verbindung mit der Thematik der Trauerverarbeitung hat es eine unglaublich tiefe Geschichte ergeben. Natürlich gerade am Ende sind die Twists super fesselnd und haben mich gar nicht mehr losgelassen. Wie auch bei den anderen Bänden der Food-Universe Reihe tauchen hier und da kleine Hinweise auf die anderen Bände auf, aber nie in einer Art für die man Hintergrundwissen bräuchte. Man kann auch diesen Band super alleine stehend lesen! Ich kann Magical Fries jedem, der auf Superhelden-Action steht, nur wärmstens empfehlen!
Vorab vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und Netgalley für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
Happy Releaseday!
Es war (mal wieder) PHÄNOMENAL! Ich wiederhole: PHÄ-NO-ME-NAL!! Ob ich das 600 Seiten Buch an einem Tag durchgelesen habe? Darauf kannst du wetten. Und ich hätte auch liebend gerne noch 600 weitere Seiten gelesen.
Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsbuch fragt, ist je nach Stimmung (und Hungergefühl) mindestens eins der Food Universe-Bücher dabei. Und auch Magical Fries hat es nach ganz oben auf die Liste geschafft. Wie auch schon seine Vorgänger finde ich nicht nur die Idee mit dem Essen unglaublich einfallsreich, sondern auch die Handlung und die Charaktere sind so komplex und einzigartig.
Um das Buch gebührend zu zelebrieren, habe ich mir mittags sogar Pommes gemacht, aber nachdem ich von den herrlichen Mischungen gelesen habe, kamen mir meine eigenen doch etwas fad rüber. Dennoch fühlte mich dadurch mitten im Geschehen. Denn es geht einfach um Pommes? Und gibt es eine bessere Beilage (und natürlich auch Hauptgang) als Kartoffelspalten?
Bei der Kräutersuche musste ich tatsächlich auch gleich an Videospiele denken, wenn auch eher an Dreamlight Valley als an Red Dead Redemption. Ich fand die Suche nach ihnen und alles damit verbundene einfach spannend und, ohne groß zu spoilern, war auch der auftauchende Gegner interessant und gut ausgearbeitet.
Besonders unser Protagonist Crew Davis wuchs mir mit jeder Seite immer mehr ans Herz und die vagen Andeutungen zu seiner Vergangenheit haben natürlich auch zum Weiterlesen beigetragen. Ähnlich wie auch schon die Protagonisten in den vorherigen Bänden scheint er nach außen hin sehr taff, hat innerlich allerdings mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen. Und diesen kommen wir nach und nach auf die Schliche und wachsen dementsprechend mit Crew.
Vielleicht eine kontroverse Meinung, aber ich mochte Lennon von Anfang an. Mir war sofort klar, dass seine große Klappe und seine unliebsame Art eine Art Schutzmechanismus sind und es war einfach toll seine Entwicklung mitzuverfolgen.
Auch Chae war eine Ergänzung, die die Geschichte noch einmal abgerundet hat. Und auch ihre Vergangenheit warf einige Fragen und Ungereimtheiten auf, die mich im Laufe des Buches mal mehr und mal weniger schockiert haben.
Generell fand ich das Buch trotz seines Umfangs und der umfassenden Handlungen einfach zu lesen und vor allem die Entwicklung der Charaktere haben mich in diesem Band sehr überrascht. Wie unscheinbar Graßhoff es geschafft hat die Personen miteinander zu verknüpfen und wie sehr sich diese nach und nach gegenüber dem jeweils anderen geöffnet haben, so dass es beim Lesen gar nicht auffiel.
Was ich auch an dieser Reihe liebe und auch in diesem Band nicht gefehlt haben, waren die ganzen Twists. Fast wie in einem Krimi rätselte man mit und versuchte den Gegner zu finden und zu überwältigen, doch immer wieder passieren unvorhersehbare Wendungen, die die eigenen Vermutungen schnell über Bord werfen.
Wenn ihr dieses Wochenende also noch nichts vorhabt und, wie ich, Lust auf 600 Seiten Spannung, Action und einen Hauch Liebe habt, rennt schnell zur nächsten Buchhandlung und holt euch ein druckfrisches Exemplar Magical Fries und macht euch am besten eine Ladung Pommes dazu!
Magical Fries ist der vierte Band der Food Universe Reihe von Marie Graßhoff, ist jedoch in sich selbst abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.
In "Magical Fries - Der Geschmack des Lebens" geht es um Pommes. Naja, eher um ein Gewürz für Pommes. Und das verleiht göttliche Kräfte. Warte... Was?
Okay, fangen wir vorne an. Es geht um Crew, einen Ex-Navy-Seal, der für den privaten Sicherheitsdienst der Restaurantkette Magical Fries arbeitet. Er bekommt von Mr. Jones - dem Besitzer der Kette - den Auftrag, ein geheimnisvolles Kraut zu sammeln, das überall auf der Welt auftauchen könnte, damit er daraus das leckerste Pommes Gewürz der Welt machen kann. Ach ja, und er will damit seine tote Frau wiederbeleben. Auch wenn das alles ziemlich verrückt klingt, ist die Bezahlung gut. Doch es gestaltet sich schwieriger als gedacht, zumal Mr. Jones’ Sohn Lennon auch mit von der Partie ist und nicht wirklich über Crews Anwesenheit freuen. Und dann ist da noch seine traumatische Vergangenheit, die er immer noch nicht richtig verarbeitet hat.
Jeder Band der Food Universe-Reihe ist einer Jahreszeit zugeordnet und Magical Fries spielt im Herbst. Das wird durch die Beschreibungen der Umgebung deutlich. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einen großen Kontrast zwischen den Kämpfen und den ruhigen Phasen im Buch gibt. Die Kämpfe sind hektisch und brutal, während die ruhigen Passagen sehr sanft und atmosphärisch sind.
Das Thema rund um die göttlichen Kräfte, die durch Essen ausgelöst werden, ist sehr interessant und wird hier auf eine neue Ebene gehoben. Die Gegner sind brutal und schrecken vor nichts zurück. Man trifft auf bekannte Organisationen und Charaktere aus den vorherigen Büchern, diese werden aber ausführlich erklärt oder dienen nur als kleine Easter Eggs.
Die Charaktere sind sehr nahbar und wirken wie echte Menschen. Das Buch behandelt viele emotionale Themen und es geht viel um Traumabewältigung. Man fühlt sehr mit Crew, Lennon, Chae und den anderen mit, denn jeder hat seine Last zu tragen und nach und nach entsteht eine tiefe Verbundenheit zwischen den Protagonisten, in die man als Leser direkt hineingezogen wird. Es entsteht eine kleine Familie, die sich gegenseitig unterstützt und hilft, wenn man in ein Loch zu fallen droht. Die Entwicklung von Lennon hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang ist er noch zynisch und lässt jeden wissen, wenn ihm etwas nicht passt - und das sehr deutlich. Doch mit der Zeit lernt man ihn besser kennen und erfährt, dass auch er eine traumatische Vergangenheit hat und mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Das macht ihn als Charakter sehr authentisch. Am liebsten mochte ich Chae. Sie hat die Stimmung immer aufgelockert, blieb aber in schwierigen Situationen genauso ernst wie die anderen.
Magical Fries war für mich ein absolutes Jahreshighlight und es hat super viel Spaß gemacht es zu lesen! Teilweise konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Auch die plötzlichen Wendungen am Ende haben mich total gefesselt und geschockt. Wirklich eine wilde Mischung aus Spannung, Action und tiefgründigen Themen.
Ich kann jedem die Food Universe Reihe wärmstens ans Herz legen.
Band 4 der Reihe dreht sich um Crew, einen ehemaligen Soldaten, der nun für Mr. Jones in dessen privaten Sicherheitsdienst arbeitet. Aufmerksame Leser erinnern sich, Mr. Jones ist der Inhaber von Magical Fries, einer sehr erfolgreichen Restaurantkette, bei der sich alles um Pommes dreht – lieben wir! Sehr früh in der Geschichte bekommt Crew jedoch einen Spezialauftrag, er soll zusammen mit Lennon, dem Sohn von Mr. Jones und Chae, einer Göttererbin Gewürze einsammeln, die nicht nur auf der ganzen Welt verstreut sind, sondern auch nur für einen ganz kurzen Zeitraum überhaupt auftauchen. Mr. Jones benötigt 100 dieser Gewürze für die perfekte Gewürzmischung, mit dieser soll es Mr. Jones möglich sein, seine tote Frau wieder ins Leben zurückzuholen. Doch direkt bei der ersten Mission treffen Crew und seine Begleiter auf eine gruselige Figur, die sich der Watcher nennt und dessen einzige Mission es ist, die drei aufzuhalten.
Wie auch in den vorherigen Teilen schafft Marie es, auch mit schweren Themen unfassbar sensibel umzugehen und diese aufzuarbeiten. Crew hat als ehemaliger Soldat keine einfache Vergangenheit und auch Lennon, der vermeintlich doch glücklich sein sollte, weil er Sohn eines reichen und erfolgreichen Geschäftsmannes ist, hat sein Päckchen zu tragen. Ich sag mal so.. Zu Beginn der Geschichte wollte ich Lennon das Buch einfach ins Gesicht hauen, aber je mehr man erfährt.. Ihr kennt das Doch auch Chae hat ihre ganz eigene Motivation und Gründe für ihre Teilnahme an der Mission, hier zeigt sich wieder, wie wundervoll alle Bücher ineinandergreifen, obwohl jedes für sich lesbar ist. So unterschiedlich alle 3 in Hintergrund und Charakter sind, so sehr wächst einen die Truppe ans Herz, man kann Seite für Seite mitverfolgen wie die drei zusammenwachsen und sich Freundschaften und auch Liebe entwickelt. Marie hat ein so feines Händchen dafür Charaktere nahbar zu machen, dass ich mich im Food Universe immer wieder sofort verlieren kann. Zwischendurch musste ich jedes echt schlucken, die Schicksale aller Charaktere, sei es durch Krieg, Verlust oder Ereignisse aus den vorherigen Bänden, die ihre Auswirkungen immer mehr entfalten sind an mancher Stelle nur schwer zu vertragen. Magical Fries ist bisher auch der actionsreichste Teil der Reihe, Seite für Seite ist spannend und man fiebert mit der Clique immer wieder mit. Schaffen sie es, alle Gewürze zu finden? Wer ist der dubiose Watcher, was treibt ihn an? Und bekommt Mr. Jones am Ende seine Frau zurück? Und.. Wäre das moralisch vertretbar oder verwerflich? Das müsst ihr selbst herausfinden und dieses tolle Buch lesen! Am besten einfach die ganze Reihe, dann kann euch auch kein Easteregg entgehen, davon sind nämlich immer wieder welche versteckt. Marie, ich wäre dann jetzt bereit für Torten 😉
Crew ist 25 Jahre alt und arbeitet bei einem privaten Sicherheitsdienst, welcher Mr. Jones dem Besitzer der weltbekannten Restaurantkette Magical Fries gehört. Crew bekommt die Chance für sehr viel Geld, um die Welt zu reisen und magische Gewürze zu sammeln, was es genau damit auf sich hat, fragt er sich jedoch nicht. Lennon der Sohn seines Chefs ist sein neuer Kollege und macht ihm den Job nicht gerade leicht. Mr. Jones möchte mit der ganzen Mission seine Frau durch göttliche Fähigkeiten wiederbeleben und da Crew Lennon nicht im Stich lassen möchte, macht er wie gehabt weiter. Die beiden stoßen dabei jedoch auf einen unbesiegbar scheinenden Gegner …
Die Charaktere:
Crew war zu Beginn der Geschichte ein richtiger Einzelgänger, der menschlichen Kontakt richtig abgeblockt hatte. Er war mir trotzdem sehr sympathisch, da ich seine Gründe sehr nachvollziehbar fand. Die Entwicklung die Crew im Buch durchmachte, empfand ich zudem echt toll. Lennon war anfangs einfach nur unglaublich unsympathisch, jedoch hatte er es auch nicht unbedingt leicht. Es hatte zwar gedauert, bis sich sein Verhalten geändert hatte, ich fand seine Charakterentwicklung allerdings auch echt toll. Ich mochte die Protagonisten, wie gesagt sehr, fand allerdings auch die Nebencharaktere super stark.
Die Umsetzung:
Ich fand die ersten drei Bände der Reihe echt gut, allerdings konnte mich bis jetzt nur dieser hier komplett von sich überzeugen. Die anderen Bände waren zwar auch sehr gut, jedoch hat hier irgendwie einfach alles für mich gepasst. Der Schreibstil ist wie immer super, die Charaktere sind total authentisch und nachvollziehbar und die Handlung wurde nie langweilig, obwohl das Buch echt viele Seiten hat. Generell fand ich die Charaktere total greifbar und ich bin super in die Geschichte hineingekommen. Die Figurenkonstellation war nicht zu kompliziert, die Handlung war stets nachvollziehbar und auch wenn sie manchmal etwas willkürlich wirkte, ergab am Ende trotzdem alles Sinn. Die Idee mit den magischen Gewürzen fand ich echt super und den dadurch entstehenden Geocaching-Aspekt des Buches mochte ich unheimlich gerne. Besonders glaubwürdig fand ich die kämpfe, da sie tatsächlich auch den Protagonisten geschadet haben und diese nicht wie in vielen anderen Büchern immer unbeschadet überall herausgekommen sind. Was ich am meisten an dem Ende des Buches mochte, war, wie schön alles nochmal zusammengekommen ist, vor allem da die Charaktere aus den anderen Bänden dort nochmal erwähnt wurden.
Mein Fazit:
Wer die ersten Teile der Reihe eh schon mochte, wird diesen auf jeden Fall lieben und auch wenn ihr die Reihe noch nicht angefangen habt, kann ich sie euch nur aller wärmstens empfehlen. Dieses Buch ist auf jeden Fall mein Novemberhighlight und bekommt 5 von 5 Sterne von mir.
„Magical Fries – Der Geschmack des Lebens“ von Marie Graßhoff ist der vierte Band ihrer packenden Urban Fantasy aus dem Food Universe. Magical Fries ist eine gehobene Restaurantkette, die weltweit für ihre herausragenden Pommes-Kreationen bekannt ist. Crew arbeitet für den privaten Sicherheitsdienst des Inhabers Mr. Jones, der eines Tages einen ganz besonderen Auftrag für ihn hat. Um seltene Kräuter aufzuspüren und zu ernten, die über die ganze Welt verteilt auftauchen können, soll Crew einem Sonder-Einsatzteam beitreten. Doch schon der erste Auftrag geht dank seines neuen Kollegen Lennon, der auch noch der Sohn von Mr. Jones ist, komplett schief. Crew erfährt, warum Mr. Jones diese Kräuter unbedingt einsammeln will und trotz Bedenken macht er weiter. Mit Hilfe der Göttererbin Chae sind er und Lennon sogar erfolgreich, zumindest bis ein neuer Gegner auftaucht und ihre Meinung ins Wanken bringt.
Am Ende des letzten Bandes spielte der sympathische Mr. Jones bereits eine wichtige Rolle, aber nun bekommen wir eine völlig andere Seite von ihm zu sehen. Marie Graßhoff wirft uns erneut ins turbulente Food Universe, wo eine blutige Jagd auf das Gewürz des Lebens beginnt. Crew ist Ex-Navy-Seal und schwer traumatisiert, seit er bei einem von ihm geleiteten Einsatz seinen besten Freund verloren hat. Eigentlich wollte er im Personenschutz bleiben, da er sich dort weit weg von seinen Triggern befindet. Die Leitung eines Teams bei derart gefährlichen Einsätzen bringt seine dunkelsten Dämonen und Ängste zum Vorschein, denen sich Crew nun stellen muss. An seiner ist der mürrische und abweisende Lennon, dessen gute Seiten man am Anfang extrem stark suchen muss. Während die freche Chae eher versteckte Abgründe hat, sie sie lieber verbirgt. Zum Schluss stößt auch noch der liebenswerte Riley hinzu, der das höchst unterschiedliche Quartett komplett macht. Die Reise rundum die Welt ist spannend, gefährlich und voller Action. Unsere Helden müssen sich mit existenziellen Fragen des Lebens auseinandersetzen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Auch ihr Gegner ist höchst komplex und lässt sich nicht einfach eine Schublade einordnen. Wie diese packende Jagd ausgeht und ob es am Ende überhaupt einen Sieger gibt, sollte man unbedingt selbst im Buch lesen.
Mein Fazit: Meine klare Empfehlung würze ich mit fünf Sternchen!
Ich bin Marie so unglaublich dankbar, dass die Food Universe Reihe dieses Jahr noch mit Band 4 erweitert wurde. Ich bin schon lange ein Fan ihrer Geschichten und ganz besonders dieser Buchreihe! Es hat wirklich mein Herz. Und ich muss sagen Crew und Lennon haben es fast geschafft, Cava und Colt vom ersten Platz zu stoßen … nur fast.
Crew ist ein Ex Navy Seal und ist geprägt mit einer PTSD. Er hat seinen besten Freund im Krieg verloren und gibt sich täglich die Schuld dafür. Er stürzt sich in Arbeit, damit er sich nicht mit dem Verlust befassen muss. Aufgrund seiner militärischen Erfahrung wird ihm ein Job angeboten, der ihn und den Sohn des Chefs Lennon auf Missionen schickt. Doch diese sind alles andere als sicher … Lennon ist der Sohn von Mr. Jones, dem Gründer vom Unternehmen „Magical Fries“. Da sein Vater es sich zur Aufgabe gemacht hat gewisse Kräuter und Gewürze zu sammeln, hilft Lennon ihm dabei. Doch das bringt ihn oft in missliche Lagen. Und nun arbeitet er mit Crew und Chae zusammen …
Crew und Lennon könnten unterschiedlicher nicht sein - Crew ist taktisch, loyal und verkopft und Lennon eher mürrisch, impulsiv und stilvoll. Anfangs war Lennon überhaupt nicht gut auf Crew zu sprechen, doch sein Verhalten ihm gegenüber änderte sich schnell. Die Chemie zwischen den Beiden war von Beginn an super elektrisierend und spannend. Chae, eine Göttererbin, die ebenfalls bei der Suche der Kräuter und Gewürze mithalf, lockerte die Spannungen ein bisschen auf. Das Trio arbeitet perfekt zusammen und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mich immer abgeholt. Das waren wirklich wahre Freunde.
Auch wenn das Buch nur aus Crews Sicht geschrieben wurde, hatte man trotz allem eine gute Sicht von Lennon und Chae - ich habe mit allen mitgefühlt. Deren Schicksale bringen mein Herz immer noch zum bluten. Durch die Kämpfe mit dem „Feind“ (ich kann es nicht genau sagen sonst Spoiler), blieb das Buch immer abwechslungsreich. Aber Achtung, die Darstellung kann auf einige Personen brutal und blutig wirken - lest euch also die TWs durch. Marie schreibt wie immer super leicht und ich bin durch das Buch geflogen. Tbh habe ich die letzten 5 oder 6 Kapitel als Hörbuch gehört … auch hier eine klare Empfehlung.
Meine Meinung zum Buch: "Magical Fries: Der Geschmack des Lebens" von Marie Grasshoff war eine fantastische Fortsetzung ihrer "Food Universe"-Reihe. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin habe ich wieder mal regelrecht an den Buchseiten geklebt und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich immer wissen wollte wie es mit Crew, Lennon und Chae weitergeht. Ich konnte wirklich stark mit Crew mitfühlen, aus dessen Sicht wir Lesenden die ganze Handlung miterleben dürfen und ich muss sagen, seine seelischen Wunden haben mir regelmäßig das Herz zerfetzt. Daher und auch durch ein paar brutale Szenen kann ich nur raten, sich vor dem Lesen auf jeden Fall die Trigger Warnung durchzulesen, denn leichte Kost war dieses Buch definitiv nicht. Kann man sowas aber ab, ist es wirklich eine unglaublich fesselnde Geschichte, die man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollte. Insgesamt waren die drei Hauptcharaktere wirklich vielschichtig ausgestaltete Charaktere mit schweren Vergangenheiten und super unterschiedlichen Persönlichkeiten und sie sind mir allesamt mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen. Gemeinsam mit den anderen Charakteren haben sie dem Buch richtig Leben eingehaucht und es tat schon ein bisschen weh sie jetzt gehen lassen zu müssen. Die Handlung hielt wirklich so einiges an Spannung und Action bereit und das faszinierende Magiesystem mit den Göttererben und ihren Triggern konnte mich erneut mehr als begeistern. Ich fand es auch besonders schön ein paar alten Bekannten aus den vorherigen Bänden zu begegnen und für mich ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie geschickt die Autorin es hinbekommt, dass man jeden Teil auch rein theoretisch einfach als Einzelband lesen könnte und trotzdem alles versteht, obwohl die Handlung der ganzen Reihe insgesamt ja doch sehr komplex ist. Alles in allem kann ich sagen, fand ich das Buch wirklich unglaublich gut und würde das ganze Food Universe allen weiterempfehlen, die auf der Suche nach Urban Fantasy Büchern sind.
Ich muss sagen, dass das hier ein richtig starker Band der Reihe war, vielleicht für mich sogar der bisher stärkste. Ich fand die Themen rund um Freundschaft, Familie, Verlust, Aufopferung wirklich toll umgesetzt.
Zum Inhalt: nach dem Ende seiner militärischen Laufbahn hat Crew als Personenschützer im Sicherheitsdienst von Magical Fries Inhaber Mr. Jones angefangen. Dort wird ihm ein ungewöhnlicher Auftrag zuteil: er soll sich an der Suche nach besonderen Gewürzen beteiligen und damit mit Lennon, Mr. Jones Sohn zusammenarbeiten. Doch die Missionen werden schnell deutlich heikler als erwartet.
Die Geschichte steckt voller Überraschungen und Wendung und ist trotzdem sehr schlüssig und packend geplottet. Ich liebe es auch, dass wir uns in diesem Reihe immer in einem bekannten Rahmen bewegen und es wiederkehrende Elemente und Gastauftritte bereits bekannter Charaktere gibt. Dadurch hat die Reihe nicht nur einen hohen Wiedererkennungswert, sondern catcht mich auch emotional total stark. Ich hoffe jetzt auch, dass liebgewonnene Charaktere aus diesem Band auch später nochmal auftauchen.
Alles rund um die Gabe und die Kräuter fand ich sehr ominös angelegt und habe es geliebt beim Lesen mitzurätseln, wie das alles funktioniert. Zusammen mit Crew und Lennon lernt der Leser kontinuierlich mehr über diese sehr besondere Gabe. Auch die Gegner sind in diesem Band super interessant und bedrohlich angelegt, sodass der Spannungsbogen durchweg sehr hoch und die Story richtig stimmungsvoll und mitreißend ist. Vor allem das Ende hat mich absolut fertig gemacht und begeistert- meine Güte, war das ein wilder Ritt.
Ich finde Marie Graßhoff schafft es wie keine Zweite, Welten und Magiekonzepte zu erschaffen, die wunderbar einnehmend sind und einfach funktionieren. Ich habe dieses Buch wieder wahnsinnig gern gelesen und bis zum Ende mitgefiebert. Ich glaube für mich ist das bisher mein Lieblingsband der Reihe.
Zu allererst möchte ich mich bei NetGalley und dem Lübbe Verlag für das eLeseexemplar bedanken.
In Band 4 der Fooduniverse Reihe »Magical Fries – Der Geschmack des Lebens« begleiten wir Crew, der für die Sicherheitsfima IRON arbeitet, die zu der Restaurantkette Magical Fries gehört.
Auch wenn Crews Geschichte mit einer vermeintlichen Beförderung beginnt, so wird sowohl dem Leser, als auch ihm recht schnell klar: Irgendwas stimmt mit dem ominösen IRON Sondereinsatzkommando nicht.
Denn die Aufgabe des Sonderkommandos ist, Kräuter und Pflanzen auf der ganzen Welt zu sammeln, welche jedoch nur für einen kurzen Zeitraum verfügbar sind. Gemeinsam mit Göttererbin Chae und Lennon – dem Sohn von Mr. Jones begleiten wir sie auf ihrer Jagt durch die Welt nach den wundersamen Pflanzen.
Anders als bei den vorherigen drei Bänden, ist der Hauptprotagonist von Band 4 kein Göttererbe, sondern arbeitet lediglich für einen bzw. mit welchen. Es war definitiv auch mal interessant, wie sich ein nicht Erbe in der Welt des Fooduniverse schlägt. Und meiner Meinung nach, hat er das mit bravour gemeistert. Doch es interessiert mich brennend, was der Trigger für Chaes Kraft ist, denn das kommt im Buch leider nicht vor.
Wie auch bei den Vorbänden besticht auch Crews Geschichte mit jeder Menge Action, sowie lustig-skurrilen Details, einer Priese Liebe und irren Wendungen, mit denen ich Persönlich nicht gerechnet hab … i mean der Watcher?! HALLOOO?! 🤯 Sehr gefallen hat mir auch das kleine Wiedersehen mit dem D.I.E.T. Einsatzteam um Haruo und Co. bzw. dass und vor allem wie sie Crew und seinen Freunden z Hilfe geeilt sind.
Nun bin ich auf jeden Fall gespannt ob und wie es weitergeht, denn ich brauche Hawks Geschichte DRINGEND! Auf jeden Fall kann allen diese Reihe sehr empfehlen, die ein animefeeling beim lesen mögen, sowie Superhelden (die keine sein wollen), die durch Essen abgefahrenen Kräfte entwickeln mögen!
Was mir in diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Mix aus Charaktertiefe und Spannung, den die Autoren während der Geschichte erzeugt hat. Hinzu kommt noch die ungeheure Kreativität, die dieser Reihe inne wohnt. Bei Urban Fantasy weiß man meistens was einem erwartet, aber die Autoren schafft es einen immer wieder durch ihr außergewöhnliche Magiesystem zu überraschen. Ich meine: Zauberkräfte durch spezielles Essen?! Was mir in diesem Band besonders aufgefallen ist, ist, dass die Autorin wieder mal Charaktere gewählt hat, die es alles andere als leicht im Leben hatten. Insbesondere Crew mit seiner Vergangenheit beim Militär, aber auch die anderen Charaktere mit ihren Hintergrundgeschichten waren sowohl interessant als auch tiefgründig und konnten mich so von ihrer Authentizität überzeugen. Ich habe verstanden, warum es in der Geschichte eine Love Story gab. Leider war sie nicht ganz mein Fall (lese aber auch am liebsten Bücher ohne Liebesgeschichte) und ich mochte die „wahre Freundschaft Vibes“ deutlich mehr. Die Autorin findet einen guten Wechsel zwischen Szenen zum Aufbau der Charaktere und fesselnder Action und Spannung, so dass die Geschichte durchweg interessant geblieben ist. Der gut verständliche und leicht lesbare Schreibstil hat zudem dazu beigetragen. Am besten gefallen hat mir persönlich der Showdown, der einen kaum Zeit zum durchatmen gelassen hat. Das Ende war etwas ausführlich, aber hat somit auch viele offene Fragen geklärt. Alles in allem eine wirklich gut gelungene Urban Fantasy Story, die mir Spaß beim Lesen gemacht hat.
P.S. Die Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings gibt es bei späteren Bänden Andeutungen und Querverweise die auf die vorigen Storys verweisen.