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Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen

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Manche Wenn Mütter ihren Kindern antipatriarchales Wissen vermitteln würden, hätten wir schnell echte Gleichberechtigung. Dass es so einfach nicht ist, davon handelt dieser Essay. Denn während junge Frauen zunehmend feministisch denken, wenden sich junge Männer verstärkt rechtem und frauenfeindlichem Gedankengut zu. Misogyner Content ist überall, vor allem Jugendliche konsumieren ihn millionenfach. Was können wir dem in Familie und Gesellschaft entgegensetzen? Ist es wahr, dass Männer im Patriarchat nur Vorteile haben – oder zeigt ein genauerer Blick ein anderes Bild? Warum sind sie im feministischen Kampf immer nur das Dagegen, nie das Dafür, nie das Miteinander? Wie funktioniert überhaupt patriarchale Sozialisierung und weshalb ist es wichtig, sich dagegenzustemmen?

Ein Plädoyer für einen neuen Feminismus, der alle einschließt – und befreit.

Ein Denkanstoß für Mütter von Söhnen und die Söhne selbst. Für alle Frauen, die mit Männern zu tun haben. Für alle Männer, die in dieser Gesellschaft leben.

Ein möglichst nachhaltiger Genuss dieses Hörbuches ist uns ein besonderes Anliegen. Bitte höre deshalb nach Möglichkeit über eine WLAN-Verbindung und verringere die Audioqualität.

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First published April 15, 2025

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Mareike Fallwickl

17 books620 followers

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1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 138 reviews
Profile Image for flo&#x1f300;.
67 reviews26 followers
June 24, 2025
ich geh tendenziell schon mit, aber irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass männer hier zu gut wegkommen. zu viel komplizenschaft und glaze für männer, die das bare minimum machen.
Profile Image for Babywave.
358 reviews129 followers
April 26, 2025
Dieser Text sollte an allen Schulen besprochen werden. Ab der 7./8. Klasse sollte diese Thematik bearbeitet und durchgesprochen werden. Es lassen sich dadurch mindestens 2 Schulfächer kombinieren.
Mareike Fallwickl hat es auf den Punkt gebracht. Von mir aus hätte sie noch 400 Seiten mehr schreiben können.
Ganz großartiger Text. Ich hoffe wirklich, dass er Grundlage für einige ernsthafte Auseinandersetzungen innerhalb unserer Gesellschaftsstrukturen sein wird.
Profile Image for Aniya.
340 reviews36 followers
May 25, 2025
Wow. Wirklich richtig gut, ich habe jedes Wort gefühlt und die ganze Zeit vor mich hingenickt.
Profile Image for Alicia.
16 reviews2 followers
April 26, 2025
Mag Mareike Fallwickl wirklich sehr gern und schätze ihre Gedanken so sehr. Aber für mich war das Buch nichts, da es kaum neue Ansätze gezeigt und Gedanken oft nicht zu Ende formuliert hat — vermutlich gut als Einstieg in das Thema geeignet, aber nicht, wenn man schon viel feministische Literatur gelesen hat.

Zusätzlicher Kritikpunkt: Bin zwar großer Taylor Swift Fan, würde Travis Kelce aber wirklich nicht als den personifizierten Aufbruch stereotyp-männlicher Eigenschaften klassifizieren, nur, weil er seine Partnerin augenscheinlich unterstützt. Dafür gab es dann doch zu viele andere öffentlich wirksame Auftritte. Da hätte es bestimmt andere, passendere Beispiele gegeben :-(
Profile Image for Cardi.
148 reviews
May 10, 2025
Drei Gedanken:
1. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe, aber irgendwie wurde ich wenig inspiriert oder neu informiert. Für eine Schulklasse oder Sozialarbeiter wäre die Lektüre vielleicht was, aber mich stellen Gedanken, die ich schon hatte und zwei, drei Zitate von bell hooks nur wenig zufrieden.
2. Die Autorin plädiert für Verständnis gegenüber Jungs und Männern, die unter dem Patriarchat leiden und obwohl ich da grundsätzlich mitgehe, war mir da ein bisschen zu wenig Sichtbarkeit für weibliche Wut. Die erwarte ich bei Mareike Fallwickl ganz automatisch, musste hier aber echt suchen. Zumal ich mir die Frage stelle, inwiefern uns seitenlanges weibliches Verständnis für „Männlichkeit“ weiterbringt. Lesen Männer diesen Essay überhaupt? Was bringt uns eine Analyse von Außen wenn Handeln im Inneren gefragt ist. Der Text hat sicher Berechtigung, allerdings wage ich noch von einer kritischen Auseinandersetzung aus männlicher und damit betroffenen Perspektive zu träumen.
3. Mit diesen beiden Kritikpunkten komme ich zu dem Schluss, dass 20 Euro echt zu viel für die physische Ausgabe wären. Dafür hat es mir einfach nicht genug gegeben. Als Hörbuch hingegen kann ich es sehr empfehlen. Besonders weil es sich um eine Autorinnenlesung handelt.


Abschließend: Nicht das, was ich erhofft habe, aber trotzdem relevant.
Profile Image for Natalie.
27 reviews2 followers
May 27, 2025
Nicht unbedingt neue Inhalte zu Feminismus und Patriarchat, dafür wirklich gut recherchiert und zusammengefasst.
Wichtige Fragestellungen werden von der Autorin aufgegriffen und ich mag die Denkanstöße, die sich bei mir dadurch eingestellt haben.
Gefallen hat mir vor allem das Format/Hörbuch von der Autorin selbst vorgelesen, hatte etwas echt Persönliches.
Profile Image for Niklas.
2 reviews38 followers
August 4, 2025
Männer - lest dieses Buch! Es stehen nur wahre Sätze drin
Profile Image for Vera✨.
81 reviews3 followers
July 3, 2025
Ich hatte gehofft, dass dieser Essay vielleicht einen Beitrag leistet zu einem Verständnis von Geschlechterverhältnissen, dass dieses Buch als Eintrittstor für jene gelten kann, die in ihrem liberalen Verständnis von Geschlechterungleichheit stagnieren. Bekommen habe ich aber genau das, was ich insgeheim befürchtet hatte: Eine linksliberale, sehr verkürzte und teilweise faktisch falsche Analyse, die sich im Wesentlichen darin erschöpft, das Patriarchat als Ursache allen Übels zu benennen. Soweit, so vorhersehbar.

Machen wir es mal konkret:

Dass Diskriminierungsformen wie Sexismus und Misogynie existieren, ist in diesem Essay bereits die Analyse des Problems. Fallwickl stellt kein einziges Mal die Frage nach dem Zweck des Patriarchats, warum es existiert, wie es sich im Kontext kapitalistischer Produktionsverhältnisse entwickelt hat und wem es eigentlich nützt. Fallwickl benennt die Symptome als Ursache und stellt diese sogar einfach so als gegeben hin. Dass Klassenverhältnisse, Eigentumsverhältnisse oder materielle Bedingungen überhaupt nicht vorkommen, ist für ein Buch, das einen „neuen Feminismus“ proklamiert, einfach nur schwach und unzureichend.

Wer Geschlechterungleichheit wirklich erklären will, muss die kapitalistische Produktionsweise erklären. Ohne das bleibt alles moralisch, identitätspolitisch, individualisiert. Schade um den Ansatz. Zwei Sterne, weil das Anliegen berechtigt ist, aber daraus leider nun wirklich nichts entstanden ist, was man „neuen Feminismus“ nennen könnte.
Profile Image for Dunja Brala.
605 reviews46 followers
April 15, 2025
Als Mutter eines 35-jährigen Sohnes bin ich ziemlich stolz darauf dass ich ihm, soweit ich das beurteilen kann, kein Frauenbild devotes vorgelebt habe, mich mit seiner Rolle als Mann auseinandergesetzt habe, als er noch sehr klein war, und mir immer bewusst war, dass ich als Mutter einen maßgeblichen Anteil daran habe, wie feministisch er sein wird. Ich wollte niemals Hotel, Mama sein! Es war nicht leicht, weder für ihn noch für mich, diese Geschlechterrollen aufzubrechen. Aber ich glaube, wir haben es ganz gut hingekriegt.

In dem neuen Buch aus der Reihe. “Briefe an die kommenden Generationen“ widmet sich Mareike Fallwickl einem neuen Anspruch an gelebtem Feminismus. Wie schaffen wir es, gemeinsam Verantwortung für eine Gleichstellung der Geschlechter zu übernehmen? Und was muss geschehen, damit Männer Verbündete werden? Wie gehen wir in Familie und Gesellschaft damit um? Das hat Fallwickl so gut in Worte gefasst, dass ich es am liebsten jedem in die Hand drücken möchte.

Sie nähert sich dem Thema auf vielschichtige Art und Weise und das gerade mal auf 70 Seiten. Mädchen haben wir motiviert stark, unabhängig und kämpferisch zu sein. Aber wer von uns hat Jungs ermuntert emotional zu werden, Fürsorge leben zu wollen und schwäche einzugestehen? Diese vermeintlich weiblichen Attribute gelten als schlecht und da liegt schon mal der erste Fehler. Es ist wunderbar, wie die Autorin darstellt, dass unsere Gesellschaft eine bessere ist, wenn all diese Emotionen Platz bekommen. Sie sind wichtig für ein gutes Miteinander. Ich könnte jetzt hier noch viel mehr schreiben, aber das Buch ist so kurz und ich möchte ihm nicht zu viel vorwegnehmen

Aber meine Gefühle waren sehr stark beim Lesen. Als Pädagogin sehe ich mich auch in der Verantwortung und bin mir bewusst, dass es sehr schwer ist, Rollenbilder im Arbeitsalltag aufzubrechen. Genderneutrales Spielmaterial ist mittlerweile selbstverständlich, auch Bilderbücher, die das widerspiegeln gehören, zu unserem Repertoire, aber es kommen sehr viele Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Kitas und da wir aufgrund von extremen Fachkräftemangel sowieso gefordert sind den Alltag mit minimale Ressourcen pädagogisch wertvoll zu gestalten, ist das individuelle eingehen auf das was die Kinder mitbringen oft kaum möglich. Es fällt auf, dass Jungs sich nicht groß verändert haben, in den letzten 30 Jahren, während Mädchen zielgerichteter, raumgreifender, und lauter geworden sind. Und das ist auch gut so!

Der literarische Pädagogikklassiker „Kleine Helden in Not“ von Dieter Schnack hat mich schon als junge Mutter für das Thema geöffnet. Ich müsste die überarbeitete Ausgabe noch mal lesen, um zu sehen, ob auch das zukunftsweisend ist. Was aber sicherlich nicht anders ausgedrückt wird, ist das männliche und weibliche Role Models sich ihrem Einfluss bewusst sein müssen, alles weibliche, nicht negativ darzustellen, sondern Jungs zu ermuntern, diese Attribute anzunehmen. Ich sag mal so: Mädchen werden gerne ermuntert, ihr Fahrrad zu reparieren oder eine Bohrmaschine zu benutzen, aber welche Eltern melden ihren Sohn für einen Handarbeit Kurs oder ermuntern ihn ein Puppenvati zu werden?

Wo ich kaum Entwicklung sehe, was aber unbedingt nötig ist, ist das Politik Männer gleichberechtigt in der Familienarbeit sehen. Elternzeit, verpflichtend für beide, getrennt voneinander wäre ja meine Idee genauso wie voller Ausgleichszahlungen für die Rente für die Person, die in Elternzeit geht, sowie Elterngeld, das sich auf beide Gehälter bezieht.

Ganz toll, fand ich, die These unermüdlich mit dem männlichen Geschlecht darüber zu debattieren, warum sie meinen, Frauen beschützen zu müssen. Vor wem? Vor sich selbst? Warum ist das nötig? Und wie kann man das Problem beheben. Das hat Fallwickl sehr plastisch in Worte gefasst.

Ich bin begeistert von diesem wichtigen Büchlein das ich dieses Jahr sicherlich recht häufig verschenken werde.
Lest es! Alle!
Profile Image for roro.
55 reviews6 followers
Read
April 22, 2025
das war leider bemerkenswert schlecht
Profile Image for Mary.
58 reviews
June 25, 2025
Keine neuen Erkenntnisse, aber sehr gut in klare & kluge Worte gefasste Gedanken zum Feminismus (und warum auch Männer von Feminismus profitieren würden). Ich denke ich werde dieses Buch dieses Jahr einfach allen Freund:innen zum Geburtstag schenken 🤝
Profile Image for Monemi1986.
200 reviews4 followers
Read
May 23, 2025
Als Hörbuch gehört, gelesen von der Autorin und das macht sie toll.
Profile Image for Rosa.
657 reviews41 followers
Read
April 23, 2025
Sehr sehr spannendes Buch. Die Ideen sind nichts neues aber wirklich gut und übersichtlich präsentiert. Vor allem finds ich schön, dass es aufzeigt wie auf eine Lösung hingearbeitet werden kann und nicht nur polemisch eine Meinung darstellt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for ➸ Gwen de Sade.
1,226 reviews112 followers
June 18, 2025
Liest sich ein bisschen wie ein (Quer-)Einstiegswerk, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen für Eltern, die etwas mit ihren Kindern durcharbeiten wollen, oder Schulen, die die aktuellen Situationen verständlich darstellen möchten.

Profile Image for Kathi L..
2 reviews
May 31, 2025
Absolut großartig! Mareike schafft es einfach immer wieder Feminismus, Patriarchat und mögliche Lösungen sprachlich auf den Punkt zu bringen. Must read für ALLE (Männer, Frauen*).
Profile Image for Lorena.
124 reviews12 followers
December 20, 2025
Dieses Essay hat mich direkt ins Herz getroffen.🧡


Weil es kurz ist, klar formuliert und trotzdem sehr eindringlich.

In gerade einmal einer guten Stunde schafft es Mareike Fallwickl, große Gedanken und wichtige Fragen so gut auf den Punkt zu bringen!

Was ich besonders an ihr mag: sie verurteilt oder belehrt nicht, aber öffnet einen Raum zum nachdenken und hinterfragen.
Profile Image for Sophia Wordworld.
1,234 reviews23 followers
November 20, 2025
Ich war sofort neugierig auf diesen Essay, weil ich Mareike Fallwickl bereits durch ihren Beitrag zu „Das Pen!smuseum“ kennengelernt habe. Ihre klare, pointierte Art, patriarchale Strukturen offenzulegen, hat mich damals beeindruckt – entsprechend gespannt war ich darauf, wie sie das Thema in diesem kurzen, aber dichten Text angehen würde. Spätestens nach dem Lesen dieses Essays muss auch der/die letzte begriffen haben, dass das Patriarchat wirklich ALLEN schadet. Wir haben Mädchen in den letzten Jahren konsequent ermutigt, stark, unabhängig und kämpferisch zu sein. Doch wie oft haben wir Jungen vermittelt, dass auch sie emotional sein dürfen, Fürsorge leben können und Schwäche kein Makel ist? Mareike Fallwickl zeigt hier knapp aber sehr klar auf, wie diese Lücke ganze Generationen prägt.

"Unsere Söhne, die wir beide geboren haben (ist das nicht verrückt?) haben Privilegien, die wir niemals haben werden...”

Der Essay ist in Briefform an ihre Freundin Jorinde gehalten. Dieser persönliche Rahmen schafft Nähe und verleiht dem Text eine Sanftheit, die sich bewusst von dem abhebt, was viele aktuell von feministischen Veröffentlichungen erwarten: radikale Wut, klare Kampfansagen, kompromisslose Abrechnung. Ich habe länger darüber nachgedacht, warum dieser Essay so unterschiedlich bewertet wird, wieso er einigen RezensentInnen nicht wütend und konsequent genug war und wieso er auch in mir selbst verschiedene Gefühle ausgelöst hat. Ich denke dies ist dadurch begründet dass Fallwickl hier einen Gegenentwurf zur sogenannten Female Rage bietet – oder vielleicht besser eine mögliche Weiterentwicklung davon. Denn natürlich müssen wir zuerst auf das Problem aufmerksam werden, uns für die patriarchalen Strukturen in unserer Gesellschaft und in unseren Leben sensibilisieren, dann müssen wir sie als ungerecht erkennen und wütend werden. Diese Wut zu fühlen, sie zuzulassen und ihr Ausdruck zu verleihen (als "Female Rage") ist unbedingt nötig, um uns Gehör zu verschaffen und gesund mit unseren Gefühlen umzugehen. Ohne diese Wut gäbe es keine Bewegung. Doch was kommt nach der Wut?

"Männer wissen Bescheid, sie wissen genau Bescheid. Und sie tun nichts dagegen.”

Genau damit beschäftigt sich dieser Essay. Denn so sehr wie das in unserer (wirklich gerechtfertigten!) Wut gerne vergessen: allein Anklage und Sichtbarkeit verändern noch nichts. Für einen wirklich fruchtbaren Feminismus brauchen wir ein Miteinander und dafür brauchen wir auch die Unterstützung der Männer, die ebenfalls anerkennen, dass das System geändert werden muss und dafür Verantwortung übernehmen. Das heißt nicht, dass wir uns in Konsequenz anbiedern, möglichst nett fragen oder hoffen sollen, dass uns „die Männer“ irgendwann helfen. Es heißt vielmehr, sie aktiv mitzunehmen, gerade dort, wo wir Einfluss haben: bei unseren Söhnen, Brüdern, Partnern und Freunden. Und wenn man nicht optimistisch genug ist, auf ein Erfolg dieses Vorgehens zu hoffen, dann kann man es mit dem Feminismus eigentlich gleich lassen. Denn wenn wir nicht daran glauben, dass ein gemeinsames Miteinander möglich ist, dann führt der Feminismus nur zu Verbitterung und neuem Hass und verliert seine transformative Kraft.


Fazit

"Liebe Jorinde" ist ein sanfter, aber eindringlicher feministischer Essay, der weniger auf Konfrontation als auf Verbindung setzt. Mareike Fallwickl erinnert uns daran, dass echte Gleichberechtigung nur entstehen kann, wenn wir nicht in geschlechtergetrennten Fronten verharren, sondern gemeinsam Verantwortung übernehmen. Er fordert uns heraus, weiterzudenken und den Mut aufzubringen, das Gespräch mit denen zu suchen, die wir manchmal am liebsten aufgeben würden.

Profile Image for Paulina.
93 reviews14 followers
June 28, 2025
Ein sehr gutes und sehr wichtiges Buch.
Ich hätte mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht - für mich waren kaum neue Erkenntnisse dabei.
Profile Image for Bêrî.
38 reviews
July 13, 2025
hab diesen essay gehört und fand’s ganz nett beim fahrradfahren, wird von der autorin selbst gelesen. 1 punkt abzug, denn mir fehlte insgesamt bisschen die wut gegen männer
Profile Image for Glitterregen.
89 reviews6 followers
May 8, 2025
Ich schätze Mareike Fallwickl sehr für ihre feministischen Romane ('Die Wut, die bleibt' sowie 'Und alle so still' sind Herzensbücher, die ich immer wieder sehr gerne weiterempfehle), aber ihr erstes Sachbuch war irgendwie nix. Auf 70 spärlich bedruckten Seiten zitiert sie ein paar Mal bell hooks, formuliert selbst aber keine neuen Ideen, die ich nicht woanders schon gelesen habe. Danke trotzdem fürs signieren liebe Mareike, wir heissen dich sehr gerne wieder in unserer Buchhandlung willkommen <3
Profile Image for Iz.
151 reviews
May 1, 2025
sexualstrafrechtsvorlesung made me read this, sorry an den buchladen meines vertrauens dass ich euch um 20 euro beschissen habe
Profile Image for Fiddy.
22 reviews
July 6, 2025
Gehört, nicht gelesen.

Viel erwartet - wenig Neues bekommen. Gerade weil „Die Wut die bleibt“ so massiv und stark war, bin ich etwas ratlos darüber, wie gut die Menners wegkommen.
Pluspunkt, weil es eine Autorinnenlesung ist.
Profile Image for Lisa.
38 reviews
May 7, 2025
Ich fand diesen Essay eigentlich ganz gelungen, bis es darum ging, dass wir als Feministinnen nicht zu harsch mit Männern sein sollten. Meiner Meinung nach ist dies im Hinblick auf „Die Wut, die bleibt“ ein zurückrudern, da es den Eindruck vermittelt, dass wir Frauen mehr auf Männer zugehen sollten. Ich sehe dies anders, da ich der Meinung bin, dass wir Frauen unserer Wut Raum geben sollten. Wir haben jedes Recht dazu, wütend zu sein und Männer anzuklagen. Männer, die die strukturelle Benachteiligung durch das Patriarchat verstehen, fühlen sich nicht von solchen Aussagen angegriffen, weil sie genau wissen, dass auch sie Opfer des Systems sind und sich eher für die hohe Kriminalitätsrate ihres Geschlechts schämen. Ich sehe mich als Frau nicht dazu befugt, die Tränen der Männer zu trocken, die sich von Äußerungen wie:“ Nicht alle Männer, aber immer Männer“ angegriffen fühlen. Das ist mir schlichtweg kein Mitleid wert, und kann in meinen Augen auch nicht die Lösung sein…

Ansonsten ist es mehr eine Einführung in den Feminismus, als dass es großartig neuen Input liefert.
Profile Image for Klara Rottenberger.
8 reviews3 followers
August 3, 2025
Ich bin schon sehr enttäuscht. "Die Wut, die bleibt" fand ich ein sehr gutes, sehr treffendes Buch, das mich inspiriert hat, mehr von der Autorin zu lesen. Dieser Essay allerdings lässt die "armen, unter dem Patriarchat leidenden Jungs und Männer", viel zu gut wegkommen und stellt sie eher als die Opfer, als die Täter dar....
Profile Image for Chris M Brandt.
66 reviews1 follower
August 18, 2025
An sich ein wirklich gutes Buch mit einem nach wie vor wichtigen Thema. außerdem spannend, über Fallwickls Werdegang und Gedanken zu ihren Büchern zu bekommen.
Aber es langweilt mich, dass der Fokus dieses Buchs so auf Männern liegt und sie als "erste Opfer des Patriarchats" inszeniert werden. Außerdem finde ich, dass das Thema Klasse deutlich zu kurz kommt.
Profile Image for Ruth.
10 reviews
May 11, 2025
Mini-Büchlein kann jederMann mal schnell lesen - ich glaube es tut uns allen gut und schadet keiner und keinem.
Profile Image for ~•verena•~.
483 reviews8 followers
May 6, 2025
4 ⭐
Liebe Jorinde, letztens bin ich während meiner Lesereise krank geworden...

- Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinander brauchen, 00:01

🎧 gehört als Hörbuch

In diesem Buch zeigt Mareike Fallwickl auf, dass das Patriarchat wirklich ALLEN schadet. Ihre Gedanken sind in Briefform an ihre Freundin Jorinde gerichtet.
Es ist herzzerbrechend, wie Jungs in unserer patriarchalen Gesellschaft emotionaler Grausamkeit ausgesetzt sind, die den Zugang zu allen Gefühlen abtötet bis nur mehr Wut bleibt.
Genauso schmerzhaft ist es, wie Mädchen durch diese gewaltvolle Welt gehen müssen.
Fallwickl schreibt, ... Unsere Söhne, die wir beide geboren haben (ist das nicht verrückt?) haben Privilegien, die wir niemals haben werden... und ... Männer wissen Bescheid, sie wissen genau Bescheid. Und sie tun nichts dagegen..., wodurch die Ungerechtigkeit und der Schaden durch das Patriarchat auf den Punkt gebracht wird. 😡😡

Ich hatte mir inhaltlich mehr erwartet, da für mich persönlich nicht viel Neues dabei war. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich schon viel zu diesem Thema gelesen habe.
Das Buch ist kurz und knapp und hält sich nicht lange mit ausschweifenden Erläuterungen auf. Deshalb gibt es einen guten Überblick und kann (denke ich) auch gut von jemandem ohne viel vorherige Beschäftigung mit sozialen Themen gelesen werden.
Profile Image for Hannah.
24 reviews1 follower
July 25, 2025
Banger, wie alles von Mareike Fallwickl!

Auf gut 70 Seiten schreibt Fallwickl im Prinzip nichts Neues: für einen echten, wirksamen Feminismus und gesellschaftlichen Wandel braucht es Männer. Und zwar verdammt dringend! Fallwickl schafft es aber, durch ihre klugen Gedanken, Zusammenhänge und ihre Schreibweise die vielen Faktoren, an denen der Feminismus aktuell hängt in Verbindung zu bringen.

„Wir streiten gegen die Männer an, wir zerschellen an ihrer Gleichgültigkeit, an der realen männlichen Gewalt. Wir verpulvern unsere Energie und verheizen uns selbst.“ - Danke Mareike, das ist alles was ich fühle.
29 reviews
July 9, 2025
schnell und easy zu lesen. Macht Spaß, quasi in Mareike Fallwickls Kopf zu stecken und etwas über sie zu erfahren durch ihre „Abhandlungen“ zum Patriarchat und wie sie darin aufgewachsen ist und wie sie ihrer Rolle als Mutter darin wahrnimmt.
Nicht unbedingt neue feministische Erkenntnisse (für Personen, die sich bereits damit auseinandersetzen), aber das muss auch nicht der Anspruch sein. Es fühlt sich bestätigend, identifikationsstiftend und inkludierend (u.a. werden Männer in Feminismus inkludiert!) an. Schöne Darstellung verschiedener politischer, popkultureller und gesellschaftlicher Zusammenhänge.
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