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Am Abgrund seiner Seele
Im beschaulichen ostenglischen Norwich treibt ein Vergewaltiger sein Unwesen. Seine Opfer sind allesamt Studentinnen. An der Universität geht bald die Angst um, da die Polizei dem Täter machtlos gegenübersteht. Unverhofft wird die Psychologiestudentin Andrea Zeugin einer Tat und schafft es durch ihr beherztes Eingreifen, den Täter zu verjagen. Einige Wochen später wird eine junge Frau tot aus den Sümpfen geborgen, nachdem sie vergewaltigt und ermordet wurde. Andrea vermutet sofort, daß ein Zusammenhang besteht und versucht, dem ermittelnden Sergeant McKenzie zu helfen, als der sie verzweifelt darum bittet – allen Bedenken und Einwänden ihres Freundes Gregory zum Trotz. Als eine zweite Studentin tot aufgefunden wird, ahnt Andrea, daß ihr psychologisches Profil des Täters der Wahrheit näher kommt, als ihr lieb ist – er ist ein Serienmörder und steht am Anfang einer grausigen Karriere …
- GenresThriller
321 pages, Kindle Edition
First published October 27, 2014
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Community Reviews
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
July 19, 2019
Ich mag die Geschichten der Autorin generell sehr gern, mir gefällt ihre Schreibweise und dass sie bei der Beschreibung von Straftaten weit weniger Blatt vor den Mund nimmt wie andere Autoren dieses Genres.
Auch diese Geschichte kann als Thriller punkten, das Grauen ist für den Leser greifbar.
Die Charaktere, besonders Andrea, wirken durch viele Details sehr authentisch.
Allerdings merkt man hier schon, dass es sich eher um ein frühes Werk handelt.
Der Schreibstil ist noch nicht so ausgefeilt wie in späteren Werken, die Sprache eher einfach.
Nichts desto trotz schafft sie es auch hier schon, den Leser sehr nah an das Grauen sowie die Psyche des Täters heranzuführen.
Das Ende kam mir dann allerdings viel zu schnell, da hätten ruhig noch ein paar mehr Seiten gefüllt mit Details über die Hintergründe des Täters gefüllt werden können.
Insgesamt aber ein toller Auftakt zu einer Reihe, die sicher noch viel Spannendes bereit hält.
Auch diese Geschichte kann als Thriller punkten, das Grauen ist für den Leser greifbar.
Die Charaktere, besonders Andrea, wirken durch viele Details sehr authentisch.
Allerdings merkt man hier schon, dass es sich eher um ein frühes Werk handelt.
Der Schreibstil ist noch nicht so ausgefeilt wie in späteren Werken, die Sprache eher einfach.
Nichts desto trotz schafft sie es auch hier schon, den Leser sehr nah an das Grauen sowie die Psyche des Täters heranzuführen.
Das Ende kam mir dann allerdings viel zu schnell, da hätten ruhig noch ein paar mehr Seiten gefüllt mit Details über die Hintergründe des Täters gefüllt werden können.
Insgesamt aber ein toller Auftakt zu einer Reihe, die sicher noch viel Spannendes bereit hält.
October 5, 2016
Ein Vergewaltiger treibt sich im beschaulichen Norwich um. Er hat es auf Studentinnen auf dem Campus abgesehen. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau mit den gleichen Verletzungsmuster gefunden wird, ist schnell klar das sich der Serienvergewaltiger zu einem Mörder weiter entwickelt hat, der nun vor nichts mehr zurückschreckt. Psychologiestudentin Andrea, die ein Praktikum bei der örtlichen Polzei absolviert, erstellt ein Profil des Täters um die Polizei zu unterstützen. Den seit sie ihm bei einer Vergewaltigung gestört hat, ist ihr Leben mit dem Fall verknüpft und auch der Täter hat es nun auf sie abgesehen.
Am Abgrund seiner Seele ist der Thriller-Auftakt zu der Profiling-Reihe der Autorin Dania Dicken.
Die Angst geht unter den Studentinnen in Norwich um, nachdem immer wieder welche von ihnen zum Opfer eines Serienvergewaltigers werden. Andrea, die einer Kommilitonin zu Hilfe eilt als sie vergewaltigt wird, gerät dadurch selbst in das Visier des Täters. Da sie später eine Weiterbildung im Bereich Fallanalyse machen, beginnt sie ein Profil zu erstellen, was bei der Polizei, bei der sie gerade eine Praktikum macht, gerne aufgegriffen wird.
Andrea Jahnke, eine Deutsche, die nach dem Verlust ihrer Familie nach England zieht zum studieren, ist die Protagonistin dieser Reihe. Sie weckt ziemlich schnell Sympathien bei mir, weil sie klug, nett, mutig, naiv und eigentlich mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist, was mir wirklich gut gefallen hat.
Die Geschichte selbst hat für mich sehr schnell einen hohen Spannungsbogen aufgebaut, der auch über das ganze Buch gehalten wird. Zum durchatmen kommt man als Leser vor allem am Anfang durch Andreas Privatleben, bis es durch das Eingreifen bei einer Vergewaltigung auch aus den Fugen gerät.
Das besondere Highlight in dieser Geschichte waren für mich die vielen Hintergrundinformationen zu Tätern und Taten die beschrieben wurden, während Andrea ihr Profil erstellt und immer weiter ausarbeitet, da ich persönlich sowas sehr gerne lese.
Auch der Täter kommt hier zu Wort, in kleinen eingeschobenen Episoden, die ich wirklich gut gelungen fand, wird aufgezeigt was für ein Sadist er ist. Diese Episoden und auch das Finale sind manchmal schon recht grausam und blutig erzählt und können einem dadurch ganz schon unter die Haut und einen dicken Kloß im Hals verursachen. Für zartbesaitete Leser sind diese Abschnitte wohl eher nicht geeignet.
Die Autorin hat einen flotten, flüssigen Schreibstil, den ich wirklich gerne gelesen habe und mit der spannenden Geschichte zusammen dafür sorgte das ich nur so durch die Seiten flog.
Mein Fazit:
Ein spannender Thriller und ein gelungenr Auftakt der Profiler-Reihe! Klare Leseempfehlung an Thriller und Profilingfans!
Am Abgrund seiner Seele ist der Thriller-Auftakt zu der Profiling-Reihe der Autorin Dania Dicken.
Die Angst geht unter den Studentinnen in Norwich um, nachdem immer wieder welche von ihnen zum Opfer eines Serienvergewaltigers werden. Andrea, die einer Kommilitonin zu Hilfe eilt als sie vergewaltigt wird, gerät dadurch selbst in das Visier des Täters. Da sie später eine Weiterbildung im Bereich Fallanalyse machen, beginnt sie ein Profil zu erstellen, was bei der Polizei, bei der sie gerade eine Praktikum macht, gerne aufgegriffen wird.
Andrea Jahnke, eine Deutsche, die nach dem Verlust ihrer Familie nach England zieht zum studieren, ist die Protagonistin dieser Reihe. Sie weckt ziemlich schnell Sympathien bei mir, weil sie klug, nett, mutig, naiv und eigentlich mit einer guten Portion Selbstbewusstsein ausgestattet ist, was mir wirklich gut gefallen hat.
Die Geschichte selbst hat für mich sehr schnell einen hohen Spannungsbogen aufgebaut, der auch über das ganze Buch gehalten wird. Zum durchatmen kommt man als Leser vor allem am Anfang durch Andreas Privatleben, bis es durch das Eingreifen bei einer Vergewaltigung auch aus den Fugen gerät.
Das besondere Highlight in dieser Geschichte waren für mich die vielen Hintergrundinformationen zu Tätern und Taten die beschrieben wurden, während Andrea ihr Profil erstellt und immer weiter ausarbeitet, da ich persönlich sowas sehr gerne lese.
Auch der Täter kommt hier zu Wort, in kleinen eingeschobenen Episoden, die ich wirklich gut gelungen fand, wird aufgezeigt was für ein Sadist er ist. Diese Episoden und auch das Finale sind manchmal schon recht grausam und blutig erzählt und können einem dadurch ganz schon unter die Haut und einen dicken Kloß im Hals verursachen. Für zartbesaitete Leser sind diese Abschnitte wohl eher nicht geeignet.
Die Autorin hat einen flotten, flüssigen Schreibstil, den ich wirklich gerne gelesen habe und mit der spannenden Geschichte zusammen dafür sorgte das ich nur so durch die Seiten flog.
Mein Fazit:
Ein spannender Thriller und ein gelungenr Auftakt der Profiler-Reihe! Klare Leseempfehlung an Thriller und Profilingfans!
October 31, 2016
Spannend und richtig gut, aber auch brutal, nichts für schwache Nerven
*Inhalt*
Die junge Andrea Jahnke verlässt nach einem tragischen Unfall, bei dem sie ihre gesamte Familie verloren hat, Deutschland und studiert in Norwich, England Psychologie. Seit einiger Zeit treibt sich dort ein Serienvergewaltiger auf dem Campus rum, er wird Campus Rapist genannt.
Dann wird sie eines Abends Zeuge bei einer Vergewaltigung, sie greift schnell und gezielt ein und kann den Campus Rapist vertreiben. Bei der nächsten Vergewaltigung geht der Täter einen Schritt weiter, er gibt sich nicht nur mit dem Vergewaltigen und Foltern zu Frieden, nein er muss sie nun auch Töten. Andrea interessiert sich fürs Profiling und versucht ein hilfreiches Profil des Rapist zu erstellen. Kann dieses der Polizei helfen das Monster zu finden?
*Cover*
Das neue Cover gefällt mir richtig gut. Ich liebe schwarz-weiße Cover mit einer farbigen Schrift. Hier wird eine düstere Spannung gezeigt, die es definitiv auch im Buch gibt.
*Meine Meinung*
"Die Profilerin - Am Abgrund seiner Seele" von Dania Dicken ist der Auftakt einer Profiling-Reihe um die deutsch Psychologiestudentin Andrea Jahnke. Mit ihrem spannenden und fesselnden Schreibstil führt mich die Autorin in die Welt des Profiling ein. Man spürt beim Lesen, dass die Autorin die Serie "Criminal Minds" genau wie ich richtig gut findet.
Die verschiedenen Sichtweisen erhöhen extrem die Spannung, die Szenen mit dem Campus Rapist sind teilweise sehr brutal und gewaltvoll, aber sie geben dem Leser auch einen Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt des Täters. Die Autorin erzeugt mit ihren Worten eine düstere Atmosphäre, die sich bis zum Ende hält.
Mit Andrea hat Dania Dicken eine junge Frau ins Leben gerufen, die mir gleich sympathisch ist. Sie lernt in einem Pub die Brüder Greg und Jack Thornton kennen. Mit ihrer erfrischenden Art erobert sie auch gleich das Herz von Greg. Am Anfang ist sie eine stake Frau, die genau weiß, was sie will. Je näher ihr aber der Rapist kommt, desto größer wird ihre Angst. Diese Wandlung hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die beiden Brüder Greg und Jack sind zwei Charaktere, die man einfach mögen muss. In ihrem Wesen sind sie sehr unterschiedlich, Greg ist leise und zurückhaltend während Jack laut und extrovertiert ist. Und auch die anderen Charaktere sind lebendig und authentisch.
*Fazit*
Dieser Psychothriller lässt meine Gefühle Achterbahn fahren. Doch für schwache Nerven ist er absolut nichts, denn manche Szene sind sehr brutal und lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Nun freue ich mich auf den nächsten Teil.
*Inhalt*
Die junge Andrea Jahnke verlässt nach einem tragischen Unfall, bei dem sie ihre gesamte Familie verloren hat, Deutschland und studiert in Norwich, England Psychologie. Seit einiger Zeit treibt sich dort ein Serienvergewaltiger auf dem Campus rum, er wird Campus Rapist genannt.
Dann wird sie eines Abends Zeuge bei einer Vergewaltigung, sie greift schnell und gezielt ein und kann den Campus Rapist vertreiben. Bei der nächsten Vergewaltigung geht der Täter einen Schritt weiter, er gibt sich nicht nur mit dem Vergewaltigen und Foltern zu Frieden, nein er muss sie nun auch Töten. Andrea interessiert sich fürs Profiling und versucht ein hilfreiches Profil des Rapist zu erstellen. Kann dieses der Polizei helfen das Monster zu finden?
*Cover*
Das neue Cover gefällt mir richtig gut. Ich liebe schwarz-weiße Cover mit einer farbigen Schrift. Hier wird eine düstere Spannung gezeigt, die es definitiv auch im Buch gibt.
*Meine Meinung*
"Die Profilerin - Am Abgrund seiner Seele" von Dania Dicken ist der Auftakt einer Profiling-Reihe um die deutsch Psychologiestudentin Andrea Jahnke. Mit ihrem spannenden und fesselnden Schreibstil führt mich die Autorin in die Welt des Profiling ein. Man spürt beim Lesen, dass die Autorin die Serie "Criminal Minds" genau wie ich richtig gut findet.
Die verschiedenen Sichtweisen erhöhen extrem die Spannung, die Szenen mit dem Campus Rapist sind teilweise sehr brutal und gewaltvoll, aber sie geben dem Leser auch einen Blick in die Gefühls- und Gedankenwelt des Täters. Die Autorin erzeugt mit ihren Worten eine düstere Atmosphäre, die sich bis zum Ende hält.
Mit Andrea hat Dania Dicken eine junge Frau ins Leben gerufen, die mir gleich sympathisch ist. Sie lernt in einem Pub die Brüder Greg und Jack Thornton kennen. Mit ihrer erfrischenden Art erobert sie auch gleich das Herz von Greg. Am Anfang ist sie eine stake Frau, die genau weiß, was sie will. Je näher ihr aber der Rapist kommt, desto größer wird ihre Angst. Diese Wandlung hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die beiden Brüder Greg und Jack sind zwei Charaktere, die man einfach mögen muss. In ihrem Wesen sind sie sehr unterschiedlich, Greg ist leise und zurückhaltend während Jack laut und extrovertiert ist. Und auch die anderen Charaktere sind lebendig und authentisch.
*Fazit*
Dieser Psychothriller lässt meine Gefühle Achterbahn fahren. Doch für schwache Nerven ist er absolut nichts, denn manche Szene sind sehr brutal und lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Nun freue ich mich auf den nächsten Teil.
September 15, 2020
Wer „Criminal Minds“ gerne sieht, wird Andrea lieben
Die 23jährige Deutsche Andrea Jahnke studiert im siebten Semester Psychologie an genau dem College in Norwich, an der University of East Anglia, wo seit kurzem ein Serien-Vergewaltiger sein Unwesen treibt. Sie macht ein Praktikum bei der Polizei, in der Abteilung für Cold Cases – sie spezialisiert sich auf Verhaltenspsychologie und will Profilerin werden. Noch ist das Theorie. Als sie abends auf ihren Freund wartet, wird sie auf Geräusche aufmerksam – und kann den maskierten „Campus Rapist“ bei der brutalen Vergewaltigung der Studentin Caroline stören und verscheuchen.
Studentin Andrea hat den Drang, zu helfen, besonders der verstörten Caroline – dank ihrer bereits bestehenden Kontakte zur Polizei kann sie ihre Versuche des Profiling auch den Ermittlern zur Verfügung stellen. Hier liegt eine der besonderen Stärken des Buches: der Leser kann genau mitverfolgen, wie das funktioniert. Was in der genannten Serie „Criminal Minds“ oft sehr leicht aussieht, wird von Autorin Dicken im Verlaufe des Buches anschaulich erklärt: die Suche nach Zeichen, deren Entschlüsselung, nach Indizien. Der Vergleich mit Statistiken. Das geschieht nicht als trockene „Fakten-Schlacht“: Andrea, selbst Anfängerin, muss noch viel nachlesen; wir folgen ihr quasi abschnittweise bei ihren Erkenntnissen, ihren Erläuterungen.
Das Buch zeigt auch, wie schwierig Profiling ist – nicht nur für den Profiler; auch dessen privates Umfeld muss diese Beschäftigung mit dem abgrundtief Bösen mittragen, mit ertragen können. Da Andrea noch nicht lange mit Greg zusammen ist, stellt sich ihm das schon als Herausforderung dar. Dann wird klar, dass auch Andrea in den Fokus des Täters geraten ist – er hat neue perfide Pläne. Und Greg wird sich einer heftigen Bewährungsprobe gegenüber sehen… und dann gibt es ein neues Opfer aus dem nächsten Umkreis. Unbarmherzig drückt die Autorin da auf’s Gas.
Warnung für entsprechend empfindsame Leser: Die Schilderung der Taten selbst ist detailliert, wenn auch nicht voyeuristisch – Dania Dicken lässt den Leser nicht im Unklaren darüber, wie GENAU es dem Täter um Dominanz geht, um Demütigung, um Kontrolle. Er geht planvoll vor, nimmt den Frauen ihre Selbstbestimmung, greift ihre Identität an. Sie lässt uns teilhaben, wie er sich steigert, „mehr“ benötigt. Die Perspektive wechselt zwischen Andrea, dem Täter und den Frauen in seiner Gewalt. Das hier ist ein ECHTER Psychothriller. Es gibt kaum „Erholung“ für den Leser, auch vom Tempo her nicht, außer in einigen der Kapitel mit Andrea und ihrem neuen Freund Greg - es geht um einen Serienvergewaltiger und Folterer - und die Autorin ist wirklich explizit. Sie weiß, wovon sie schreibt, sie hat Psychologie studiert. Manche Romane zum Thema Sexualsadist deuten mehr/nur an – bei Carla Norton wird z.B. mehr rückblickend geschrieben, mehr anhand der Auswirkungen. Bei Wendy Walker gibt es nur den Polizeibericht. Diese Bücher wirken auf mich eher im Nachhinein verstörend durch „Kopfkino“ – hingegen Dania Dicken setzt den Leser quasi „neben das Opfer“. Wer sich hier tatsächlich noch Fragen stellt wie „hätte diese Frau besser nicht allein unterwegs gewesen sein sollen“,...
Die 23jährige Deutsche Andrea Jahnke studiert im siebten Semester Psychologie an genau dem College in Norwich, an der University of East Anglia, wo seit kurzem ein Serien-Vergewaltiger sein Unwesen treibt. Sie macht ein Praktikum bei der Polizei, in der Abteilung für Cold Cases – sie spezialisiert sich auf Verhaltenspsychologie und will Profilerin werden. Noch ist das Theorie. Als sie abends auf ihren Freund wartet, wird sie auf Geräusche aufmerksam – und kann den maskierten „Campus Rapist“ bei der brutalen Vergewaltigung der Studentin Caroline stören und verscheuchen.
Studentin Andrea hat den Drang, zu helfen, besonders der verstörten Caroline – dank ihrer bereits bestehenden Kontakte zur Polizei kann sie ihre Versuche des Profiling auch den Ermittlern zur Verfügung stellen. Hier liegt eine der besonderen Stärken des Buches: der Leser kann genau mitverfolgen, wie das funktioniert. Was in der genannten Serie „Criminal Minds“ oft sehr leicht aussieht, wird von Autorin Dicken im Verlaufe des Buches anschaulich erklärt: die Suche nach Zeichen, deren Entschlüsselung, nach Indizien. Der Vergleich mit Statistiken. Das geschieht nicht als trockene „Fakten-Schlacht“: Andrea, selbst Anfängerin, muss noch viel nachlesen; wir folgen ihr quasi abschnittweise bei ihren Erkenntnissen, ihren Erläuterungen.
Das Buch zeigt auch, wie schwierig Profiling ist – nicht nur für den Profiler; auch dessen privates Umfeld muss diese Beschäftigung mit dem abgrundtief Bösen mittragen, mit ertragen können. Da Andrea noch nicht lange mit Greg zusammen ist, stellt sich ihm das schon als Herausforderung dar. Dann wird klar, dass auch Andrea in den Fokus des Täters geraten ist – er hat neue perfide Pläne. Und Greg wird sich einer heftigen Bewährungsprobe gegenüber sehen… und dann gibt es ein neues Opfer aus dem nächsten Umkreis. Unbarmherzig drückt die Autorin da auf’s Gas.
Warnung für entsprechend empfindsame Leser: Die Schilderung der Taten selbst ist detailliert, wenn auch nicht voyeuristisch – Dania Dicken lässt den Leser nicht im Unklaren darüber, wie GENAU es dem Täter um Dominanz geht, um Demütigung, um Kontrolle. Er geht planvoll vor, nimmt den Frauen ihre Selbstbestimmung, greift ihre Identität an. Sie lässt uns teilhaben, wie er sich steigert, „mehr“ benötigt. Die Perspektive wechselt zwischen Andrea, dem Täter und den Frauen in seiner Gewalt. Das hier ist ein ECHTER Psychothriller. Es gibt kaum „Erholung“ für den Leser, auch vom Tempo her nicht, außer in einigen der Kapitel mit Andrea und ihrem neuen Freund Greg - es geht um einen Serienvergewaltiger und Folterer - und die Autorin ist wirklich explizit. Sie weiß, wovon sie schreibt, sie hat Psychologie studiert. Manche Romane zum Thema Sexualsadist deuten mehr/nur an – bei Carla Norton wird z.B. mehr rückblickend geschrieben, mehr anhand der Auswirkungen. Bei Wendy Walker gibt es nur den Polizeibericht. Diese Bücher wirken auf mich eher im Nachhinein verstörend durch „Kopfkino“ – hingegen Dania Dicken setzt den Leser quasi „neben das Opfer“. Wer sich hier tatsächlich noch Fragen stellt wie „hätte diese Frau besser nicht allein unterwegs gewesen sein sollen“,...
June 27, 2019
In der englischen Stadt Norwich treibt ein Serienvergewaltiger (Campus Rapist) sein Unwesen. Der Täter hat es auf junge Studentinnen die dunkelblond sind abgesehen. Andrea Jahnke die auf der Universität in Norwich Psychologie studiert und später Fallanalytikerin zu werden, eilt der betroffenen Caroline zu Hilfe und kann den Täter in die Flucht schlagen. Da Andrea zur Zeit ein Praktikum bei der Polizei macht, will sie Sergeant Christopher Mc Kenzie und seinem Team behilflich sein und erstellt ein Täterprofil. Leider ist ihr Freund Gregory nicht gerade begeistert davon, sieht er doch wie Andrea diese ganze Aufgabe immer mehr zur Belastung wird. Das Opfer Caroline ist jedoch Andreas unendlich dankbar und die beiden freunden sich sogar an. Weil Andrea nicht in das Schema des Täters passt, macht sie sich auch keine Gedanken das sich dieser an ihr rächt. Allerdings vier Wochen später wird eine Studentin entführt und Tage darauf tot aufgefunden. Alles deutet auf den Campus Rapist hin, lediglich getötet hat er bisher noch nie. Andrea macht sich Vorwürfe ob ihr Eingreifen von damals Schuld ist, das der Täter immer brutaler wird. Was sie nicht weiß, der Täter hat es auch auf sie abgesehen. Kann die Polizei und Greg das verhindern und wird Andrea´s Profilerstellung den Täter rechtzeitig entlarven?
Meine Meinung:
Dania Dicken´s spannende erster Teil der Thriller-Reihe um Andrea Jahnke beginnt mit dieser Geschichte. Man lernt die sympathische Studentin Andrea und ihren Freund Gregory in dieser Folge näher kennen, mit ihrem Alltag, Familie, ihren Ängsten und Sorgen. Da Andrea ihre Familie auf sehr tragische Weise verloren hat, hat sie Deutschland verlassen um in England ein neues Leben zu beginnen. Hier studiert sie Psychologie um später in der Fallanalyse als Profilerin zu arbeiten. Die Geschichte ist größtenteils fesselnd geschrieben zum einen aus der Sicht des Täters, dem gegenüber Andrea´s und ihrem Umfeld. Wobei die Tatbeschreibungen des Täters nicht gerade harmlos sind, Leser mit schwachen Nerven werden da teilweise schwer schlucken müssen. Sehr informativ wiederum war das Ermitteln des Täterprofils. Lediglich die vielen Emotionen und auch teils Wiederholungen im letzten Drittel des Buches haben dazu geführt das ich nur 4 von 5 Sterne diesem Buch gebe. Ansonsten guter erster Band, der sicher noch ausbaufähiger ist und einem Lust auf die nächsten Folgen macht. Das Cover wirkt zwar etwas düster und geheimnisvoll, hat aber meiner Ansicht nach nicht so sehr viel mit dem Roman zu tun.
Meine Meinung:
Dania Dicken´s spannende erster Teil der Thriller-Reihe um Andrea Jahnke beginnt mit dieser Geschichte. Man lernt die sympathische Studentin Andrea und ihren Freund Gregory in dieser Folge näher kennen, mit ihrem Alltag, Familie, ihren Ängsten und Sorgen. Da Andrea ihre Familie auf sehr tragische Weise verloren hat, hat sie Deutschland verlassen um in England ein neues Leben zu beginnen. Hier studiert sie Psychologie um später in der Fallanalyse als Profilerin zu arbeiten. Die Geschichte ist größtenteils fesselnd geschrieben zum einen aus der Sicht des Täters, dem gegenüber Andrea´s und ihrem Umfeld. Wobei die Tatbeschreibungen des Täters nicht gerade harmlos sind, Leser mit schwachen Nerven werden da teilweise schwer schlucken müssen. Sehr informativ wiederum war das Ermitteln des Täterprofils. Lediglich die vielen Emotionen und auch teils Wiederholungen im letzten Drittel des Buches haben dazu geführt das ich nur 4 von 5 Sterne diesem Buch gebe. Ansonsten guter erster Band, der sicher noch ausbaufähiger ist und einem Lust auf die nächsten Folgen macht. Das Cover wirkt zwar etwas düster und geheimnisvoll, hat aber meiner Ansicht nach nicht so sehr viel mit dem Roman zu tun.
September 26, 2018
Zum Inhalt:
Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Eines Tages wird eine Leiche gefunden, die gleiche Verletzungen aufweist. Eskaliert der Täter jetzt nachdem er bei einer Vergewaltigung gestört wurde?
Meine Meinung:
Der Auftakt zu einer Serie um die Profilerin Andrea, die in diesen Teil allerdings noch auf dem weg dahin ist, hat mir sehr gut gefallen. Die Art und Weise, wie die Autorin den Spannungsbogen hoch hält und irgendwann so richtig auf die Spitze treibt, ist schon Wahnsinn. Mich hat es den Schlaf gekostet, weil ich irgendwann nicht mehr stoppen konnte. Die Protagonisten haben mir gut gefallen und auch die Entwicklungenim privaten Bereich passen gut zum Buch. Die Story ist sehr gut und extrem spannend.
Fazit:
Unbedingte Leseempfehlung.
Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Eines Tages wird eine Leiche gefunden, die gleiche Verletzungen aufweist. Eskaliert der Täter jetzt nachdem er bei einer Vergewaltigung gestört wurde?
Meine Meinung:
Der Auftakt zu einer Serie um die Profilerin Andrea, die in diesen Teil allerdings noch auf dem weg dahin ist, hat mir sehr gut gefallen. Die Art und Weise, wie die Autorin den Spannungsbogen hoch hält und irgendwann so richtig auf die Spitze treibt, ist schon Wahnsinn. Mich hat es den Schlaf gekostet, weil ich irgendwann nicht mehr stoppen konnte. Die Protagonisten haben mir gut gefallen und auch die Entwicklungenim privaten Bereich passen gut zum Buch. Die Story ist sehr gut und extrem spannend.
Fazit:
Unbedingte Leseempfehlung.
April 19, 2019
Andrea Jahnke studiert in England im Städchen Norwich Psychologie. Als ein brutaler Serienvergewaltiger auf dem Universitätsgelände sein Unwesen treibt, hilft Andrea der Polizei ein Profil vom Täter zu erstellen. Ihr Berufswunsch ist auch Profilerin zu werden. Trotzdem kommt sie und ihr Freund Gregory, konfrontiert mit dem Schrecken, dabei stellenweise an ihre psychischen Grenzen. Plötzlich kommt sie dann selbst in den Fokus des Campus Raptist. Wird sie dann alles überstehen können?
Der Auftakt der Serie rund um die angehende Profilerin Andrea Jahnke ist spannend und interessant. Das Buch reiht sich nicht in die Riege der allgemeinen Psychothriller ein, da es mehr wissenschaftlich, sachlich erklärend ist, wie der Täter so tickt. Ich fand es interessant, teils mit Längen. Auf jeden Fall wird der Titel der Geschichte gerecht: Am Abgrund seiner Seele.
Der Auftakt der Serie rund um die angehende Profilerin Andrea Jahnke ist spannend und interessant. Das Buch reiht sich nicht in die Riege der allgemeinen Psychothriller ein, da es mehr wissenschaftlich, sachlich erklärend ist, wie der Täter so tickt. Ich fand es interessant, teils mit Längen. Auf jeden Fall wird der Titel der Geschichte gerecht: Am Abgrund seiner Seele.
September 30, 2018
Auch wenn der Thriller toll angefangen hat, im Laufe der Geschichte war ich nicht mehr ganz so gefesselt, zumal mich die Handlung leider nicht überzeugt und die Charaktere mich nicht hundertprozentig angesprochen haben.
January 22, 2026
Nichts für schwache Nerven, aber eine sehr Mitreißende Geschichte mit sympathischen Charakteren!
October 15, 2016
In der Universitätsstadt Norwich (Ostengland) kommt es auf dem Campus seit Wochen, fast Monaten immer wieder zu Vergewaltigungen. Brutal werden Mädchen in eine ruhige Ecke gezerrt und sind dort schutzlos dem Täter ausgeliefert. Andrea Jahnke, eine deutsche Psychologiestudentin, kommt zufällig eines Tages dazu und ihr gelingt es, mit einem Stock den Täter nicht nur zu verletzen, sondern auch von seiner Tat abzubringen. Daraufhin ändert der Täter nicht nur seine Vorgehensweise, sondern er tötet seine künftigen Opfer auch noch. Doch eigentlich will er nur eine - Andrea, die für ihn seit ihrem Widerstand jemand Besonderes ist. Dabei weiß er noch nicht mal, dass Andrea der Polizei dabei hilft, ein Profil von ihm zu erstellen.
Was hatte ich erwartet? Eine spannende Story, ein Katz- und Mausspiel zwischen Täter und der Studentin, vor allem einen Einblick ins Profiling. Ich meine einen Einblick, der darüber hinausgeht, die gängigen Klischees zu bedienen. Dass die meisten Täter weiß, zwischen 25 und 35 Jahre alt sind und es ihnen irgendwie möglich ist, am Wochenende ihren Gelüsten nachzugehen, weiß jeder, der jemals auch nur eine Folge CSI oder Criminal Minds gesehen hat. Und echt jetzt, jemand, der foltert und daraus Genuss zieht, ist ein Sadist? Elementar, Watson. Dazu braucht es keine Psychologiestudentin und Profiler schon gar nicht. Damit waren die Klischees noch lange nicht erschöpft. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen konnten nämlich keine echten Profiler in Norwich auftauchen. In ganz England mussten die Serienmorde oder terroristischen Aktionen zu der Zeit so in die Höhe geschossen sein, dass es innerhalb eines halben Jahres unmöglich war, jemanden vorbeizuschicken. Wahrscheinlich sind sechs "nur" vergewaltigte Frauen und vier vergewaltigte und ermordete Frauen Peanuts in England.
Deshalb muss sich die hiesige Polizei an Andrea wenden, damit sie ihr oben genanntes Profil erstellt. Vor allen Dingen wird auch ausufernd immer wieder betont, wie wichtig Andrea dabei ist, wie extrem gut im Profiling. Und wie mutig. (Das Einschreiten bei der Vergewaltigung war mutig! Aber danach hat sie meiner Meinung nach kaum mehr Mut bewiesen.) Andrea auf einen Thron zu stellen, war das Wichtigste in diesem Buch. Dazu bekam sie einen dümmlichen Polizisten an die Seite gestellt, der ihr brüderliche Zuneigung entgegenbrachte und einen oh-so-verständnisvollen Freund, der völlig ohne Ecken und Kanten ankam. Die Dialoge waren teils aus Liebesromanen, teils so hölzern, dass sie wie aus einer Checkliste entnommen schienen. Aber am besten hat mir der Schluss gefallen, als Andrea tatenlos dasteht und zusieht, wie der Täter ihren Freund zu Brei schlägt und ihm (dem Freund, nicht dem Täter) dabei noch hilfreiche (deutsche) Tipps gibt wie: Lass dich überwältigen! Sonst tötet er dich! (Weil er dazu nämlich keinen Bock mehr hat, wenn der Freund überwältigt ist, na das nenne ich eine tiefenpsychologische Meisterleistung!) Richtig gefallen haben mir auch die übelst durchdachten Kommentare wie: Ach, du brauchst keine Angst zu haben, wenn du in der Nähe des Campus' nach Hause gehst, du bist ja Krankenschwester, und er holt sich ja nur Studentinnen! Oder: Ich brauche vor dem Täter ja keine Angst zu haben, der weiß gar nicht, wo ich wohne! Der Täter ist wohl blind, taub und so dumm wie eine Amöbe, dass er nicht mal zusehen kann, mit wem sie mitgeht oder fährt. Das ist völlig ausgeschlossen ... nicht. Alles in allem war das mal kein überzeugender Einstieg in eine Krimi- oder Thrillerreihe. 1,5/5 Punkten.
Was hatte ich erwartet? Eine spannende Story, ein Katz- und Mausspiel zwischen Täter und der Studentin, vor allem einen Einblick ins Profiling. Ich meine einen Einblick, der darüber hinausgeht, die gängigen Klischees zu bedienen. Dass die meisten Täter weiß, zwischen 25 und 35 Jahre alt sind und es ihnen irgendwie möglich ist, am Wochenende ihren Gelüsten nachzugehen, weiß jeder, der jemals auch nur eine Folge CSI oder Criminal Minds gesehen hat. Und echt jetzt, jemand, der foltert und daraus Genuss zieht, ist ein Sadist? Elementar, Watson. Dazu braucht es keine Psychologiestudentin und Profiler schon gar nicht. Damit waren die Klischees noch lange nicht erschöpft. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen konnten nämlich keine echten Profiler in Norwich auftauchen. In ganz England mussten die Serienmorde oder terroristischen Aktionen zu der Zeit so in die Höhe geschossen sein, dass es innerhalb eines halben Jahres unmöglich war, jemanden vorbeizuschicken. Wahrscheinlich sind sechs "nur" vergewaltigte Frauen und vier vergewaltigte und ermordete Frauen Peanuts in England.
Deshalb muss sich die hiesige Polizei an Andrea wenden, damit sie ihr oben genanntes Profil erstellt. Vor allen Dingen wird auch ausufernd immer wieder betont, wie wichtig Andrea dabei ist, wie extrem gut im Profiling. Und wie mutig. (Das Einschreiten bei der Vergewaltigung war mutig! Aber danach hat sie meiner Meinung nach kaum mehr Mut bewiesen.) Andrea auf einen Thron zu stellen, war das Wichtigste in diesem Buch. Dazu bekam sie einen dümmlichen Polizisten an die Seite gestellt, der ihr brüderliche Zuneigung entgegenbrachte und einen oh-so-verständnisvollen Freund, der völlig ohne Ecken und Kanten ankam. Die Dialoge waren teils aus Liebesromanen, teils so hölzern, dass sie wie aus einer Checkliste entnommen schienen. Aber am besten hat mir der Schluss gefallen, als Andrea tatenlos dasteht und zusieht, wie der Täter ihren Freund zu Brei schlägt und ihm (dem Freund, nicht dem Täter) dabei noch hilfreiche (deutsche) Tipps gibt wie: Lass dich überwältigen! Sonst tötet er dich! (Weil er dazu nämlich keinen Bock mehr hat, wenn der Freund überwältigt ist, na das nenne ich eine tiefenpsychologische Meisterleistung!) Richtig gefallen haben mir auch die übelst durchdachten Kommentare wie: Ach, du brauchst keine Angst zu haben, wenn du in der Nähe des Campus' nach Hause gehst, du bist ja Krankenschwester, und er holt sich ja nur Studentinnen! Oder: Ich brauche vor dem Täter ja keine Angst zu haben, der weiß gar nicht, wo ich wohne! Der Täter ist wohl blind, taub und so dumm wie eine Amöbe, dass er nicht mal zusehen kann, mit wem sie mitgeht oder fährt. Das ist völlig ausgeschlossen ... nicht. Alles in allem war das mal kein überzeugender Einstieg in eine Krimi- oder Thrillerreihe. 1,5/5 Punkten.
October 3, 2016
Klappentext/Inhalt:
Die Einwohner des beschaulichen Norwich leben in Angst: Seit Wochen werden Studentinnen auf dem Campus ihrer Uni überfallen und vergewaltigt. Als eines Tages die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die eindeutig die gleichen Verletzungen wie die bisherigen Vergewaltigungsopfer aufweist, ist klar: Der Täter schreckt vor nichts mehr zurück. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, um wen es sich bei dem Mann handeln könnte, bis die Psychologiestudentin Andrea Jahnke ihn bei einer Vergewaltigung stört. Und sich damit selbst in seine Schusslinie bringt ...
Meine Meinung:
Dieses eBook habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit nochmals herzlichst beim Verlag bedanken.
Der Klappentext hört sich nach einer spannenden und genialen Geschichte an und diese habe ich teilweise auch bekommen. Andrea ist angehende Studentin für Psychologie und sie will unglaublich gerne als Profiler danach arbeiten. An einem Abend stört sie den Täter bei seiner Handlung und ab sofort soll sich ihr Leben drastisch ändern.
Andrea hat schon einiges in ihrem Leben durchmachen müssen und versucht sich jetzt ein neues Leben aufzubauen. Sie studiert Psychologie und ist von diesem total fasziniert. Außerdem möchte sie gerne Profilerin werden und tut dafür auch einiges. Nach und nach lernt sie neue Leute kennen und sie fühlt sich langsam wohl. Dann passiert etwas, womit sie nie gerechnet hat. Sie stört den Täter bei seiner Tat und ab sofort wird alles anders für sie. Zum einen hilft sie immer mehr der Polizei um diesen Täter zu fassen, sie studiert den Täter und vor allen sie will ihn endlich schnappen. Zu anderen ist sie ab sofort nicht mehr sicher. Der Täter stellt ihr nach, er will sie und dafür wird er alles tun.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Andrea so meine Probleme hatte. Auf der einen Seite ist so eine starke Frau und versucht diese grausamen Dinge nicht an sich ran zu lassen aber auf der anderen Seite geht ihr das alles so Nahe, dass sie dadurch sogar ihre Beziehung gefährdet. Außerdem ist sie total versessen darauf den Täter zu fassen. Das kann ich auch verstehen aber irgendwie war mir das manchmal echt ein wenig zu viel. Dadurch das ich mit Andrea einfach so große Probleme hatte, konnte ich die tolle Idee hinter dem Buch nicht so richtig genießen. Die Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben waren, haben mir gut gefallen und wir konnten hinter seine Fassade blicken. Leider konnte mich die Geschichte nicht so begeistern, wie erhofft. Das Ende war richtig spannend und ich bin wirklich froh, dass es so einen Abschluss gefunden hat.
Fazit:
Die Geschichte an sich fand ich gut aber leider hatte ich solche Probleme mit der Protagonistin. Ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Zum einen ist sie absolut stark aber gleichzeitig auch so verletzlich. Dies war mir oft einfach zu widersprüchlich. Die Kapitel aus der Sicht des Täters konnten mich abholen und auch der Fall an sich war wirklich spannend. Das Ende war nervenaufreibend und ich bin sehr froh, dass es ein solches Ende gefunden hat.
Bewertung:
Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5
3 von 5 Sterne
February 9, 2015
Andrea ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach dem Unfalltod ihrer Familie verschlägt es sie nach England um dem Schmerz zu entfliehen aber vor allem um Psychologie zu studieren.
In unmittelbarer Nähe der Uni, an der sie studiert, wird ein Vergewaltiger auffällig, der blonde Studentinnen missbraucht.
Nach einer Spätvorlesung wird Andrea Zeugin eines dieser Überfälle und greift den Täter an um dem jungen Opfer zu helfen. Doch damit bringt sie sich in äußerste Gefahr.
Die Autorin präsentiert eine mutige und äußerst willensstarke Protagonistin.
Ich hätte mich vermutlich nicht getraut einen bewaffneten Verbrecher anzugreifen.
Allerdings bin ich was den Charakter „Andrea“ angeht etwas hin und her gerissen.
Manchmal erscheint sie irgendwie mechanisch und klugscheißerich wenn sie ihr Wissen in der Fachrichtung „Fallanalyse“ zum Besten gibt. Dann erscheint sie in meinen Augen kühl und unsympathisch.
Dazu habe ich mich die ganze Zeit über gefragt warum Andrea nach dem Vorfall mit der Polizei zusammenarbeitet. Ich meine, sie ist Studentin und hat mal einen Kurs in Fallanalyse belegt aber kann die Polizei wirklich einer „Augenzeugin“ Einblicke in vertrauliche Akten gewähren? Warum bezieht die Polizei Andrea in den Fall mit ein und lässt sie ein Täterprofil erstellen? Hat die Polizei nicht die Möglichkeit einen ausgebildeten Profiler ran zuziehen?
Das sind alles Fragen, die für mich bis zum Ende unschlüssig bleiben.
Trotz allem wird Andrea bei Weitem nicht so kalt und emotionslos dargestellt wie es zu Beginn den Anschein macht. Als die Taten immer brutaler werden bis hin zu Mord, merkt man schnell wie sehr es die junge Frau mitnimmt und das sie sich sogar durch ihr Eingreifen Schuld an den verhärteten Übergriffen des Täters gibt.
Der Schreibstil hat mir die meiste Zeit über richtig gut gefallen. Oft hing ich regelrecht an den Seiten und war gefesselt vor Spannung.
Zeitweise hatte ich allerdings das Gefühl aus der Geschichte gerissen zu werden weil Erklärungen ala „Lehrbucheintrag“ folgten. Was sehr schade war, da man merkt, dass die Autorin eigentlich Ahnung hat von dem was sie da beschreibt.
Besonders gelungen fand ich die in kursiv dargestellten Einschübe aus Opfer- oder Tätersicht. Das hat alles in allem sehr realistisch wirken lassen und ich war mehr als nur einmal entsetzt über die Grausamkeit, die die Autorin wirklich ansehnlich zum Ausdruck bringen konnte.
Das Ende wiederum war mir zu glatt. Die Ereignisse überschlagen sich und es hatte den Anschein alles „schnell“ zu einem Abschluss bringen zu wollen. Das war mir persönlich teilweise zu überstürzt und „too much“.
Fazit & Bewertung
Trotz einiger Unschlüssigkeiten und einem überstürzten Ende mangelte es keineswegs an der nötigen Spannung.
Vor allem das Talent mit welcher Grausamkeit die Autorin die Taten des Vergewaltigers beschreibt und den psychischen Zustand der Opfer darstellt, lässt es einem als Leser den Atem verschlagen.
Die Fakten über das Profiling hätten für meinen Geschmack etwas interessanter rübergebracht werden können aber insgesamt war es ein fesselnder Thriller.
3***
In unmittelbarer Nähe der Uni, an der sie studiert, wird ein Vergewaltiger auffällig, der blonde Studentinnen missbraucht.
Nach einer Spätvorlesung wird Andrea Zeugin eines dieser Überfälle und greift den Täter an um dem jungen Opfer zu helfen. Doch damit bringt sie sich in äußerste Gefahr.
Die Autorin präsentiert eine mutige und äußerst willensstarke Protagonistin.
Ich hätte mich vermutlich nicht getraut einen bewaffneten Verbrecher anzugreifen.
Allerdings bin ich was den Charakter „Andrea“ angeht etwas hin und her gerissen.
Manchmal erscheint sie irgendwie mechanisch und klugscheißerich wenn sie ihr Wissen in der Fachrichtung „Fallanalyse“ zum Besten gibt. Dann erscheint sie in meinen Augen kühl und unsympathisch.
Dazu habe ich mich die ganze Zeit über gefragt warum Andrea nach dem Vorfall mit der Polizei zusammenarbeitet. Ich meine, sie ist Studentin und hat mal einen Kurs in Fallanalyse belegt aber kann die Polizei wirklich einer „Augenzeugin“ Einblicke in vertrauliche Akten gewähren? Warum bezieht die Polizei Andrea in den Fall mit ein und lässt sie ein Täterprofil erstellen? Hat die Polizei nicht die Möglichkeit einen ausgebildeten Profiler ran zuziehen?
Das sind alles Fragen, die für mich bis zum Ende unschlüssig bleiben.
Trotz allem wird Andrea bei Weitem nicht so kalt und emotionslos dargestellt wie es zu Beginn den Anschein macht. Als die Taten immer brutaler werden bis hin zu Mord, merkt man schnell wie sehr es die junge Frau mitnimmt und das sie sich sogar durch ihr Eingreifen Schuld an den verhärteten Übergriffen des Täters gibt.
Der Schreibstil hat mir die meiste Zeit über richtig gut gefallen. Oft hing ich regelrecht an den Seiten und war gefesselt vor Spannung.
Zeitweise hatte ich allerdings das Gefühl aus der Geschichte gerissen zu werden weil Erklärungen ala „Lehrbucheintrag“ folgten. Was sehr schade war, da man merkt, dass die Autorin eigentlich Ahnung hat von dem was sie da beschreibt.
Besonders gelungen fand ich die in kursiv dargestellten Einschübe aus Opfer- oder Tätersicht. Das hat alles in allem sehr realistisch wirken lassen und ich war mehr als nur einmal entsetzt über die Grausamkeit, die die Autorin wirklich ansehnlich zum Ausdruck bringen konnte.
Das Ende wiederum war mir zu glatt. Die Ereignisse überschlagen sich und es hatte den Anschein alles „schnell“ zu einem Abschluss bringen zu wollen. Das war mir persönlich teilweise zu überstürzt und „too much“.
Fazit & Bewertung
Trotz einiger Unschlüssigkeiten und einem überstürzten Ende mangelte es keineswegs an der nötigen Spannung.
Vor allem das Talent mit welcher Grausamkeit die Autorin die Taten des Vergewaltigers beschreibt und den psychischen Zustand der Opfer darstellt, lässt es einem als Leser den Atem verschlagen.
Die Fakten über das Profiling hätten für meinen Geschmack etwas interessanter rübergebracht werden können aber insgesamt war es ein fesselnder Thriller.
3***
January 21, 2017
Nachdem ich für mich entschieden habe, dass die Reihe Die Seele des Bösen von Dania Dicken gut, aber nicht genau das ist, was ich suche, habe ich es mit ihrer anderen Thriller Reihe probiert. Und hier fand ich dann das, was mir bei Die Seele des Bösen gefehlt hat: mehr Einblicke in das Profiling und mehr Täterperspektive. Wenn ich Lust auf einen Thriller habe, dann möchte ich auch, dass er mich noch nach dem Lesen beschäftigt. Das hat der erste Band der Profiler Reihe geschafft. Da ich nur abends vor dem Schlafen gehen Zeit zum Lesen hatte, hat es mich nicht gewundert, dass ich morgens aufgewacht bin und ich gedanklich direkt wieder bei Andrea war. Dania hat die Taten des Täters so beschrieben, dass ich mir das genau vorstellen konnte. Kopfkino sage ich nur.
Andrea ist Psychologiestudentin und interessiert sich sehr für Profiling und möchte später auch in diesem Bereich arbeiten. Leider muss sie ihr Talent dafür schon früh beweisen, denn auf ihrem Campus geht ein Vergewaltiger um und die Polizei tappt im Dunkeln. Ich fand die Art und Weise wie Andrea in die Ermittlungen geraten ist etwas merkwürdig. Zumindest kenne ich es nicht, dass die Polizei eine nicht fertig ausgebildete Studentin in ihre Ermittlungen einbezieht. Aber ich behaupte auch nicht, dass ich mich in Polizeiarbeit und im Profiling auskenne. Im Allgemeinen fand ich Andreas Erstellung des Profils glaubwürdig. Auch ihre Gedanken und Ängste wurden im Laufe des Buches gut dargestellt. Obwohl ich sagen muss, dass sich die Gespräche zum Ende hin öfter als "Wiederholung" anfühlten. Aber in ihrer Siutation würde ich mir wahrscheinlich auch immer wieder die gleichen Gedanken machen.
Neben den Ermittlungen begleiten wir Andrea auch im privaten Leben. Der Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen ihr und Gregory habe ich nicht halb so neugierig verfolgt wie der Suche nach dem Täter. Mich hätte es nicht gestört, wenn die beiden schon vor Beginn des Buches ein Paar gewesen wären. Das Ende war mir aber dann auch einen Ticken zu viel. Allerdings ist Gregory in meinen Augen sehr wichtig für Andrea. So baut er sie zum Beispiel auf, wenn sie an sich zweifelt. Das hat mir übrigens an Andrea sehr gefallen. Sie weiß, dass sie keine ausgebildete Fallanalytikerin ist und überlegt ständig, ob ihr Profil des Täters wirklich richtig ist.
Die Erzählpersektive wechselt zwischen Andrea und dem Täter, ist aber nicht völlig an sie gebunden, was am Ende des Buches wichtig wurde. Es wird auch mehr Wert auf das Innenleben der Personen gelegt, als auf Beschreibungen von Orten. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Abgesehen von einigen wenigen Stellen konnte ich flüssig lesen.
Fazit
Ich finde, dass Am Abgrund seiner seiner Seele ein guter Start in die Profiler-Reihe ist. Zumindest für jemanden wie mich, der selten Thriller liest und hier mehr am Profiling interessiert war als an einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter und Opfer/Ermittler. Den nächsten Teil möchte ich jedenfalls lesen.
November 24, 2014
Inhalt:
Der Campus befindet sich unter Angst und Schrecken. Niemand traut sich nachts allein auf die Straße und die Polizei warnt davor, vor allem weibliche Bewohner, diese bei Dunkelheit zu betreten. Ein sadistischer Vergewaltiger treibt sein Unwesen, seine Taten brutal und so ausgetüftelt, dass man ihm nicht auf die Spur kommt. Selbst das gefundene Beweismaterial führt zu keinem Ergebnis. Doch eins steht fest, der Rapist, wie die Medien und Polizei ihn nennt, ist noch nicht an dem grausamen Potential seiner Taten angelangt, welche einem Sadisten als Ruf vorausgeht. Andrea ist Psychologiestudentin auf diesem Campus und wird eines Abends Zeugin einer Tat des Rapisten. Sie kann eingreifen und das Opfer retten, doch mit dieser Handlung befördert sie sich ganz nach oben auf die Opferliste des Rapisten. Sie ist jedoch nicht nur Zeugin, sondern bekommt ein Angebot als Profilerin mit der Polizei zusammenzuarbeiten und den Rapist dingfest zu machen. Doch umso mehr sie in diese Arbeit einsteigt, umso mehr steigt die Gefahr das nächste potentielle Opfer zu werden!
Meine Meinung:
Die Autorin Dania Dicken konnte mich mit ihrem Auftakt zu ihrer Profiler-Reihe schon mit dem Prolog in einen Bann gefangen nehmen, den ich kaum in Worte fassen kann. Bin ich seit Beginn der Serie " Criminal Minds" ein absoluter Fan von " Profiling-Serien", so war es für mich eine neue Erfahrung darüber zu lesen. Wie gesagt sie schaffte es schon nach den ersten 2 Seiten mich von sich als Autorin und ihrer Reihe überzeugen und begeistern.
Man wird direkt in die schrecklichen Taten des Rapisten eingeführt, da der Prolog den Leser schon direkt mit einer seiner Opfer und dem was er ihnen antut konfrontiert. So zieht sich die Spannung, Dramatik, aber auch die Hoffnung von Kapitel zu Kapitel durch und nimmt ein hohes Suchtpotential an. Selbst als Leser entwickelt man sich heimlich zum Profiler, jedoch kann ich von mir sagen, dass meine Liste an Verdächtigen lang war und ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt bin.
Dania Dicken schaffte es mit den unvorhersehbaren Wendungen mich immer wieder auf die falsche Spur zu locken!
Die Handlung ist wirklich durch und durch spannend. Der Schreibstil ist super flüssig und lässt sich trotz der Grausamkeiten sehr angenehm lesen. Durch die bildhafte und realistische Ader des Schreibstils, kann man sich sehr gut an den Handlungsort versetzen und so ein Mitglied des Ermittlerteams werden. :)
Die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch beschrieben und man kann sich in sie einfühlen und mit ihnen eine Bindung aufbauen, was die Handlung sehr glaubhaft herüberbringt.
Fazit:
Eine Profiling-Reihe mit Suchtpotential und ein gelungener und super spannender Thriller der unter die Haut geht. Sehr lesens-und empfehlenswert!
Der Campus befindet sich unter Angst und Schrecken. Niemand traut sich nachts allein auf die Straße und die Polizei warnt davor, vor allem weibliche Bewohner, diese bei Dunkelheit zu betreten. Ein sadistischer Vergewaltiger treibt sein Unwesen, seine Taten brutal und so ausgetüftelt, dass man ihm nicht auf die Spur kommt. Selbst das gefundene Beweismaterial führt zu keinem Ergebnis. Doch eins steht fest, der Rapist, wie die Medien und Polizei ihn nennt, ist noch nicht an dem grausamen Potential seiner Taten angelangt, welche einem Sadisten als Ruf vorausgeht. Andrea ist Psychologiestudentin auf diesem Campus und wird eines Abends Zeugin einer Tat des Rapisten. Sie kann eingreifen und das Opfer retten, doch mit dieser Handlung befördert sie sich ganz nach oben auf die Opferliste des Rapisten. Sie ist jedoch nicht nur Zeugin, sondern bekommt ein Angebot als Profilerin mit der Polizei zusammenzuarbeiten und den Rapist dingfest zu machen. Doch umso mehr sie in diese Arbeit einsteigt, umso mehr steigt die Gefahr das nächste potentielle Opfer zu werden!
Meine Meinung:
Die Autorin Dania Dicken konnte mich mit ihrem Auftakt zu ihrer Profiler-Reihe schon mit dem Prolog in einen Bann gefangen nehmen, den ich kaum in Worte fassen kann. Bin ich seit Beginn der Serie " Criminal Minds" ein absoluter Fan von " Profiling-Serien", so war es für mich eine neue Erfahrung darüber zu lesen. Wie gesagt sie schaffte es schon nach den ersten 2 Seiten mich von sich als Autorin und ihrer Reihe überzeugen und begeistern.
Man wird direkt in die schrecklichen Taten des Rapisten eingeführt, da der Prolog den Leser schon direkt mit einer seiner Opfer und dem was er ihnen antut konfrontiert. So zieht sich die Spannung, Dramatik, aber auch die Hoffnung von Kapitel zu Kapitel durch und nimmt ein hohes Suchtpotential an. Selbst als Leser entwickelt man sich heimlich zum Profiler, jedoch kann ich von mir sagen, dass meine Liste an Verdächtigen lang war und ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt bin.
Dania Dicken schaffte es mit den unvorhersehbaren Wendungen mich immer wieder auf die falsche Spur zu locken!
Die Handlung ist wirklich durch und durch spannend. Der Schreibstil ist super flüssig und lässt sich trotz der Grausamkeiten sehr angenehm lesen. Durch die bildhafte und realistische Ader des Schreibstils, kann man sich sehr gut an den Handlungsort versetzen und so ein Mitglied des Ermittlerteams werden. :)
Die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch beschrieben und man kann sich in sie einfühlen und mit ihnen eine Bindung aufbauen, was die Handlung sehr glaubhaft herüberbringt.
Fazit:
Eine Profiling-Reihe mit Suchtpotential und ein gelungener und super spannender Thriller der unter die Haut geht. Sehr lesens-und empfehlenswert!
October 3, 2016
Profiler
Nie hätte sie gedacht, dass sie so persönlich betroffen sein könnte. Ein Vergewaltiger geht auf dem Uni-Gelände von Norwich um, schon mehrere Studentinnen wurden zu seinen Opfern. Er quält sie und lässt die als gebrochene Seelen zurück. Andrea Jahnke stammt aus Deutschland, sie kam nach England nachdem sie ihre Familie bei einem Unfall verloren hatte. Nun studiert sie Psychologie an der Uni von Norwich. Am liebsten möchte sie als Fallanalytiker bei der Polizei arbeiten. Sie bietet der örtlichen Polizei an, ein Profil des Täters zu erstellen, so gut und professionell wie es bei ihrem Ausbildungsstand möglich ist. Noch scheint der Täter immer einen Schritt voraus zu sein.
Für die Psychologiestudentin Andrea Jahnke verlief in ihrem bisherigen Leben nicht alles so einfach wie es bei einem jungen Menschen eigentlich sein sollte. Ihr Schicksal ist ihr so scheint es jedenfalls ein Ansporn Unheil von anderen abzuhalten oder wenn schon etwas geschehen ist, weitere schlimme Taten zu verhindern. Andrea ist jemand, der einschreitet, um zu helfen. Dass sie sich damit selbst gefährden könnte, kommt ihr nicht in den Sinn. Sie fühlt sich durch ihren Freund geschützt. Sie sieht keinen Fehler darin, sich zu exponieren, wenn sie damit jemanden retten kann. Wenn ein so grausamer und skrupelloser Täter sein Unwesen treibt, kann man nur dankbar sein über Menschen, die nicht wegschauen.
Mit ihrem ersten Profiler-Roman hat Dania Dicken, die ihre Bücher bisher im Selbstverlag veröffentlicht hat, einen bekannten ebook Verlag für sich gewinnen können. Auch wenn Self-Publisher häufig herausragende Arbeit leisten, ist es darüberhinaus sehr erfreulich, wenn sich Verlage für ihr Werk interessieren. Das erhöht möglicherweise den Verbreitungsgrad von Büchern und Autoren, die diese Aufmerksamkeit durchaus verdient haben. Zwar mutet die Autorin mit ihrer angehenden Profilerin Andrea Jahnke einiges zu, was sie allerdings so spannend verpackt, dass man in jedem Moment wissen möchte, wie es weitergeht. Zwar wirken einige Ausführungen fast wie eine Vorlesung und einige Beschreibungen können einen an den Rand dessen bringen, was man als Leser ertragen kann oder möchte, aber dennoch ist die Geschichte um den Uni-Vergewaltiger äußerst spannend und schlüssig. Gefesselt hängt man an den Seiten, abgestoßen und doch zitternd und bangend, dass der Täter endlich gefunden werde. Es ist eines dieser Bücher, die man lieber im Hellen liest, im Dunkeln könnte es echt zu unheimlich werden.
Nie hätte sie gedacht, dass sie so persönlich betroffen sein könnte. Ein Vergewaltiger geht auf dem Uni-Gelände von Norwich um, schon mehrere Studentinnen wurden zu seinen Opfern. Er quält sie und lässt die als gebrochene Seelen zurück. Andrea Jahnke stammt aus Deutschland, sie kam nach England nachdem sie ihre Familie bei einem Unfall verloren hatte. Nun studiert sie Psychologie an der Uni von Norwich. Am liebsten möchte sie als Fallanalytiker bei der Polizei arbeiten. Sie bietet der örtlichen Polizei an, ein Profil des Täters zu erstellen, so gut und professionell wie es bei ihrem Ausbildungsstand möglich ist. Noch scheint der Täter immer einen Schritt voraus zu sein.
Für die Psychologiestudentin Andrea Jahnke verlief in ihrem bisherigen Leben nicht alles so einfach wie es bei einem jungen Menschen eigentlich sein sollte. Ihr Schicksal ist ihr so scheint es jedenfalls ein Ansporn Unheil von anderen abzuhalten oder wenn schon etwas geschehen ist, weitere schlimme Taten zu verhindern. Andrea ist jemand, der einschreitet, um zu helfen. Dass sie sich damit selbst gefährden könnte, kommt ihr nicht in den Sinn. Sie fühlt sich durch ihren Freund geschützt. Sie sieht keinen Fehler darin, sich zu exponieren, wenn sie damit jemanden retten kann. Wenn ein so grausamer und skrupelloser Täter sein Unwesen treibt, kann man nur dankbar sein über Menschen, die nicht wegschauen.
Mit ihrem ersten Profiler-Roman hat Dania Dicken, die ihre Bücher bisher im Selbstverlag veröffentlicht hat, einen bekannten ebook Verlag für sich gewinnen können. Auch wenn Self-Publisher häufig herausragende Arbeit leisten, ist es darüberhinaus sehr erfreulich, wenn sich Verlage für ihr Werk interessieren. Das erhöht möglicherweise den Verbreitungsgrad von Büchern und Autoren, die diese Aufmerksamkeit durchaus verdient haben. Zwar mutet die Autorin mit ihrer angehenden Profilerin Andrea Jahnke einiges zu, was sie allerdings so spannend verpackt, dass man in jedem Moment wissen möchte, wie es weitergeht. Zwar wirken einige Ausführungen fast wie eine Vorlesung und einige Beschreibungen können einen an den Rand dessen bringen, was man als Leser ertragen kann oder möchte, aber dennoch ist die Geschichte um den Uni-Vergewaltiger äußerst spannend und schlüssig. Gefesselt hängt man an den Seiten, abgestoßen und doch zitternd und bangend, dass der Täter endlich gefunden werde. Es ist eines dieser Bücher, die man lieber im Hellen liest, im Dunkeln könnte es echt zu unheimlich werden.
February 19, 2015
Handlung
Die Studenten im englischen Norwich leben in Angst und Schrecken: Ein Vergewaltiger treibt auf dem Campus-Gelände sein Unwesen. Abends lauert er jungen Studentinnen auf, die sich alleine auf dem Nachhauseweg befinden und vergeht sich an ihnen. Die Polizei hat kaum Anhaltspunkte, geschweige denn ein Täterprofil und tappt im Dunkeln. Bis die angehende Psychologiestudentin Andrea den Vergewaltiger auf frischer Tat ertappt und eine verängstigte Kommilitonin aus seinen Fängen befreien kann. Der Täter kann zwar entkommen, jedoch kann Andrea der Polizei nun wichtige Hinweise zum Persönlichkeitsprofil des Täters liefern. Die Polizei ist so begeistert vom Fachwissen der jungen Studentin, dass sie Andrea nun fortan zu den Ermittlungen mit einbezieht. Gemeinsam mit ihrem Freund Gregory versucht Andrea weitere Hinweise zum Fall zu sammeln. Doch der Vergewaltiger lässt sich nicht so schnell einschüchtern und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Bald schon ist auch Andrea in tödlicher Gefahr....
Meine Meinung
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Die Handlung beginnt recht unspektakulär, nimmt dann aber an Fahrt auf, spätestens wenn der Campus-Vergewaltiger (oder wie in dem Buch "Campus-Rapist" genannt) zum ersten Mal zuschlägt. Die Mitarbeit Andrea's mit der Polizei fand ich auch sehr interessant, man merkt, dass die Autorin Psychologie studiert hat, so sind die Gespräche mit dem befreundeten Polizisten bezüglich des Täterprofils gut ausgearbeitet. Die Charaktere empfand ich größtenteils glaubwürdig und konnte den meisten auch Sympathie entgegen bringen. Die Geschichte dreht sich nicht nur um die Campus-Vergewaltigungen, als Nebengeschichte fließt noch die Lovestory zwischen Andrea und ihrem Freund Gregory, sowie die Liebes /Lebensgeschichte von Gregory's Bruder Jack mit ein. Das bringt die Geschichte zwar nicht sonderlich voran, zeigt allerdings das Leben von Andrea abseits des Studiums und der polizeilichen Ermittlungen.
Für ein spannendes Lesewochenende kann ich "Am Abgrund seiner Seele" denjenigen empfehlen, die sich auch einmal als Profiler versuchen möchten!
Die Studenten im englischen Norwich leben in Angst und Schrecken: Ein Vergewaltiger treibt auf dem Campus-Gelände sein Unwesen. Abends lauert er jungen Studentinnen auf, die sich alleine auf dem Nachhauseweg befinden und vergeht sich an ihnen. Die Polizei hat kaum Anhaltspunkte, geschweige denn ein Täterprofil und tappt im Dunkeln. Bis die angehende Psychologiestudentin Andrea den Vergewaltiger auf frischer Tat ertappt und eine verängstigte Kommilitonin aus seinen Fängen befreien kann. Der Täter kann zwar entkommen, jedoch kann Andrea der Polizei nun wichtige Hinweise zum Persönlichkeitsprofil des Täters liefern. Die Polizei ist so begeistert vom Fachwissen der jungen Studentin, dass sie Andrea nun fortan zu den Ermittlungen mit einbezieht. Gemeinsam mit ihrem Freund Gregory versucht Andrea weitere Hinweise zum Fall zu sammeln. Doch der Vergewaltiger lässt sich nicht so schnell einschüchtern und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Bald schon ist auch Andrea in tödlicher Gefahr....
Meine Meinung
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Die Handlung beginnt recht unspektakulär, nimmt dann aber an Fahrt auf, spätestens wenn der Campus-Vergewaltiger (oder wie in dem Buch "Campus-Rapist" genannt) zum ersten Mal zuschlägt. Die Mitarbeit Andrea's mit der Polizei fand ich auch sehr interessant, man merkt, dass die Autorin Psychologie studiert hat, so sind die Gespräche mit dem befreundeten Polizisten bezüglich des Täterprofils gut ausgearbeitet. Die Charaktere empfand ich größtenteils glaubwürdig und konnte den meisten auch Sympathie entgegen bringen. Die Geschichte dreht sich nicht nur um die Campus-Vergewaltigungen, als Nebengeschichte fließt noch die Lovestory zwischen Andrea und ihrem Freund Gregory, sowie die Liebes /Lebensgeschichte von Gregory's Bruder Jack mit ein. Das bringt die Geschichte zwar nicht sonderlich voran, zeigt allerdings das Leben von Andrea abseits des Studiums und der polizeilichen Ermittlungen.
Für ein spannendes Lesewochenende kann ich "Am Abgrund seiner Seele" denjenigen empfehlen, die sich auch einmal als Profiler versuchen möchten!
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