Clemens ist erfolgreicher Schlagzeuger und reist in den 2010er Jahren auf die Nordseeinsel Ameland, um seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Der junge Leo übernimmt im Köln der 1930er Jahre die Kunsthandlung seines Vaters und will in turbulenten Zeiten seine Liebe leben. Simone ist Fischer im Neapel des Jahres 1826 und träumt davon, sein Leben dem Theater zu widmen. Ihre Suche nach Liebe und Vollendung wird durch ein geheimnisvolles Gemälde berührt, das alle Zeiten überdauert, ihre Leben miteinander verbindet und sie ihre eigenen Wege gehen lässt. Mit behutsamer Sensibilität und unverwechselbarer Stimme erzählt Johannes Albendorf in raffiniert ineinander verwobenen Geschichten von den Reisen, die wir im Inneren beginnen. Ein Buch voll sinnlichem Zauber und Lebensdrang, über die Kraft der Kunst und über die Liebe, die nur einen Moment dauern kann.
Der Griff zu diesem Buch war ein richtiges Highlight. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite jede Zeile genossen. Die Beziehungsgeschichten sind großartig feinfühlig gelungen, ich habe alle Hauptcharaktere geliebt und habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut und die drei Handlungsstränge sind gekonnt miteinander verwoben. Abgesehen von der runden Handlung hat mir der Sprachstil auch sehr gefallen. Der Autor steht bei mir auf der Merkliste und ich werde mir sicher noch andere Werke von ihm gönnen.