Marly ist Pflegerin aus Überzeugung, doch seit acht Jahren schluckt sie im Heim ihre Gefühle runter und macht es allen recht. Als sie der Frage begegnet, welchen Wert sie hat, wenn andere ihr keinen geben, gerät ihr Leben aus den Fugen. Diese Frage löst eine Verwandlung aus, die sie zwingt, alles zu ihre Arbeit, ihre Beziehungen zu ihrer Mutter und den anderen Menschen in ihrem Leben und ihr Selbstbild.
Sie lernt, auf ihre innere Stimme zu hören. Unterstützt wird sie dabei von außergewöhnlichen Menschen, deren Geschichten sie berühren und inspirieren.
Ein bewegender Roman über die Kunst, den eigenen Wert zu erkennen und das innere Licht endlich nach außen strahlen zu lassen. Eine Geschichte für alle, die spüren, dass in ihnen mehr steckt, als sie sich bisher zu leben erlauben.
Hallo! Schön, dass du auf meine Seite gefunden hast.
Ich bin Andrea. Dafür steht das A. Das D steht für Dorothea. Diesen Namen tragen meine Mama und ich als Zweitnamen. Er stammt von meiner Oma. Wilk ist nur ein geborgter Nachname, den ich aber nicht wieder hergeben möchte. Und irgendwann wird er wohl auch einmal mir gehören. Ich bin 1983 geboren, seit 13 Jahren glücklich quasi fast verheiratet und ich habe einen Sohn. Ich schreibe schon mein ganzes Leben. Naja, zumindest seitdem ich es kann.
Gerade habe ich mein erstes Buch beendet und mir damit einen sehr großen Traum erfüllt. Ein Jahrzehnt lang habe ich immer nur davon geredet, dass ich irgendwann einmal ein Buch schreiben will. Und 2017 hat es mich dann gepackt. Besser gesagt, war es Stephen King, der mich mit seinem ‘on writing’ gepackt, inspiriert und mir endlich den notwendigen Tritt in den Hintern gegeben hat, um anzufangen. Ein schöner Kreis, der sich da geschlossen hat. Er war einer der Schriftsteller, die diesen Traum überhaupt erst in mir geweckt hat.
Also habe ich angefangen zu schreiben. Jeden Tag 1.000 Wörter. Schließlich habe ich alles drucken lassen, überarbeitet, mich dem Urteil von Erstlesern ausgesetzt und weiter überarbeitet. In diesem Blog will ich diese Reise mit euch gehen. Hier könnt ihr etwas über mich, meine Figuren und die Welten, in denen sie leben, erfahren. Ihr sollt Fragen stellen, Anregungen geben und mich kritisieren.
Ich brenne darauf, zu wissen, wer du bist und wie du über meine Geschichten denkst. Für mich ist das alles total aufregend, denn hier geht mein Traum in Erfüllung. Ich bin unheimlich gespannt, wo mich diese Reise hinführt und sehr dankbar, dass du daran teilhast.
Prioritäten...die setzt ja irgendwie jeder anders und vielen ist ein harmonisches, liebevolles Zusammenleben äußerst wichtig. Im besten Fall nur nicht anecken und den anderen das Leben mit mir so einfach wie möglich gestalten.
Ich denke, so gut wie jeder von uns kennt dieses Gefühl angenommen und gemocht werden zu wollen. Dafür springt man gerne auch mal über seinen Schatten, jedoch ist es nicht gut, wenn das eigene Selbst dann irgendwie im Schatten verschwindet und dadurch komplett in den Hintergrund gerät.
Unsere Hauptfigur Marly ist eine wunderbare Person und hat ein ganz großes Herz. Ich wollte sie bereits nach den ersten Seiten ganz fest umarmen und habe mich einerseits über ihre aufopfernde Art und Weise gefreut und wollte sie aber gleichzeitig auch wachrütteln. Es gibt klare Linien, die einige Leute einfach überschreiten und es darf nicht sein, dass dann auf einem herumgetrampelt wird. Marly gibt alles und wird dadurch einfach nur noch ausgenutzt.Im Laufe der Geschichte wird sich das aber ändern.
Ich fand es unheimlich toll, dass in diesem Buch zwar eine enorme Wandlung vor sich geht, Marly aber doch irgendwie sie selbst bleibt und nicht plötzlich eine ganz andere Person wird, wie es so oft in Geschichten leider der Fall ist.
Kann man einer Person überhaupt einen Wert beimessen? Ich denke nicht, jedoch muss man die Bedürfnisse der anderen im Normalfall nicht über die eigenen stellen und kann demnach tagtäglich abwägen, was für Bedürfnisse man sich selbst gegenüber aber einfach erfüllen muss.
Ganz besonders gut fand ich auch, dass Marly nicht mehr im frühen Erwachsenenalter steckt und eben dann einen "Sprung ins Erwachsenenleben" macht, sondern in der Erwachsenenwelt "feststeckt" und hier noch ihren Platz finden muss.
Marlys Geschichte berührt und einige Szenen bzw. Kapitel lassen einen auch oft nachdenklich zurück. Hier wurde nichts unnötig und künstlich aufgebauscht, sondern man befindet sich im realen Leben und kann demnach auch leider einiges zu genau nachvollziehen. Umso berührender und nahe geht einem die leise und doch sichtbare Wandlung von Marly.
In Und wenn ich es selbst wert bin von Andrea Wilk wird die Geschichte von Marly erzählt, einer engagierten Pflegerin, die seit acht Jahren ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellt, um es allen recht zu machen. Als sie mit der Frage konfrontiert wird, welchen Wert sie hat, wenn andere ihr keinen zuschreiben, beginnt eine tiefgehende Selbstreflexion. Dieser innere Wandel führt sie dazu, ihre Arbeit, familiäre Beziehungen und ihr Selbstbild zu hinterfragen. Unterstützt von besonderen Menschen, deren Geschichten sie inspirieren, lernt Marly, auf ihre innere Stimme zu hören und ihren eigenen Wert zu erkennen.
Der Roman besticht durch eine einfühlsame Erzählweise, die tief in Marlys Gefühlswelt eintauchen lässt. Die authentische Darstellung ihres inneren Konflikts und der Prozess der Selbstakzeptanz regen zum Nachdenken an und können eigene Reflexionsprozesse anstoßen. Andrea Wilk gelingt es gut, die Bedeutung von Selbstwert und persönlicher Entwicklung in eine fesselnde Geschichte zu verpacken. Die Charaktere sind vielschichtig und ihre Interaktionen wirken lebensnah. Besonders schön ist zudem, wie der Roman die Kraft der Selbstakzeptanz und den Mut, das eigene Leben neu zu gestalten, vermittelt.
Ein inspirierender Roman, der seine Leser dazu ermutigt, ihren eigenen Wert zu erkennen und den eigenen Weg mit Selbstvertrauen zu gehen.
Das Cover finde ich einfach wunderschön und aufwendig gestaltet. Die Illustration ist ein echtes Highlight und der Titel gefällt mir sehr gut. Ich durfte das Buch mit dem passenden Farbschnitt wählen, er ist einfach wunderschön und stimmig zum Gesamtcover.
Marly ist die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte, sie ist mit ganzem Herzen Pflegerin. Marly ist harmoniebedürftig, denkt selten an sich und kennt ihren eigenen Wert nicht. In dem Heim, in dem sie arbeitet, wird sie mit der Frage konfrontiert welchen Wert sie hat, wenn andere ihr keinen geben. Sie trifft auf Beatrice und Bernie und mit ihnen startet eine Veränderung, es setz sich eine Kette von Gedanken frei und Marly überdenkt die Beziehung zu ihrer Mutter, ihrer Arbeit, anderen Menschen und natürlich denkt sie über sich selbst nach. Eine Entwicklung beginnt und Marly lernt immer mehr ihren eigenen Wert kennen.
Das Buch hat sich unglaublich schön gelesen. Ich habe mit Marly mitgefiebert und fand sie unglaublich sympathisch und liebenswert. Das Buch regt zum Nachdenken an und das gefällt mir sehr. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ein großartiges Buch über Selbstliebe und den eigenen Wert, ich empfehle es auf jeden Fall weiter
„Und wenn ich es selbst wert bin“ ist ein wunderbarer, tiefgründiger Roman über Selbstfindung und das Erkennen des eigenen Wertes. Hauptfigur ist Marly, Pflegerin mit Herz, ja, mit Leib und Seele, wie man so schön sagt. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und führt eine glückliche Beziehung. Also eigentlich alles bestens, oder? Durch verschiedene wie zufällig erscheinende Begegnungen und mit ihnen einhergehenden Gespräche, beginnt Marly ihr Leben infrage zu stellen.
Besonders schön fand ich, dass es A.D. Wilk gelungen ist, quasi seelische Selbsthilfe in eine interessante, liebenswerte und tiefgründige Geschichte einzubetten. In vielen Situationen, in die Marly geriet, konnte ich mich selbst wiederfinden und ich habe angefangen, über mich selbst nachzudenken. Was für eine Inspiration!
Der Schreibstil der Autorin ist zudem angenehm flüssig, auch eindringlich und vor allem sehr bewegend. Es war wunderschön, Marlys Entwicklung beizuwohnen und ihre innere Heilung zu verfolgen. Es handelt sich also nicht um ein Wohlfühlbuch, sondern eine in eine Geschichte verpackte Einladung dazu, sich und sein Leben zu hinterfragen und mehr Selbstliebe anzustreben.
Alles in allem gibt dieses Buch einige gute Impulse mehr zu sich selbst zu finden und durch kleine Veränderungen ein bisschen mehr Zufriedenheit in sein Leben zu bringen. Ein Anfang ist zum Beispiel nicht immer zu allem und jeden Ja zu sagen, obwohl es einem zeitlich nicht passt, man schon etwas anderes vorhat etc. Und schon gar nicht sollte man Ja sagen, weil man im Falle eines Neins ein schlechtes Gewissen hätte. Auch die Ausführungen zu den Themen Selbstwert und seine Bedürfnisse an erste Stelle rücken, haben mir gut gefallen.
Marly, die Protagonistin mochte ich sehr, auch wenn ich mich nicht immer zu 100% in ihr wiedergefunden habe.
Ein bisschen schade finde ich, dass Marlys "Projekt" so wenig inhaltlich tiefergegende Beachtung geschenkt wurde. Das hätte ich mir doch gewünscht. Allgemein hätte man hier und da noch etwas mehr in die Tiefe gehen können.
Ein wundervolles Buch, das sehr zum Nachdenken anregt.
Marly nimmt uns mit auf ihrem Weg zu sich selbst. Ein einziges, kurzes Gespräch bringt den Stein ins Rollen. Wann ist ein Mensch wertvoll? Wer bestimmt diesen Wert? Wie findet man Antworten auf diese Fragen?
Marly zeigt in diesem Buch wie sie selbst zu diesen Antworten gefunden hat.
Schon beim Lesen spüre ich, dass dieses Buch etwas in mir bewegt und noch nachwirken wird.