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Pizza Orlando

»Ich schreibe weinend ins digitale Nichts, aber es ist alles real hier bei mir. Ich wäre gerne deine Partnerin und nicht dein Sidekick.«

Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen, lange bevor diese Geschichte beginnt. Als sie nach vielen Jahren als erwachsene Frauen wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung, der Huntington-Krankheit. Die beiden verlieben sich und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Trotz der Distanz zwischen ihren Leben in Berlin und Hamburg entsteht eine intensive Nähe. In ihren Chatnachrichten bricht sich Begehren und Verletzlichkeit Bahn, Alltägliches steht neben Existenziellem. Während Nina trotz ihrer begrenzten Lebenszeit um eine Zukunftsperspektive mit Clara ringt, kämpft diese als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung in einem Alltag aus Kinderpflege, Studium und Lohnarbeit. Wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die Nina und Clara bleibt?

Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt »Pizza Orlando« vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden.

»Pizza Orlando ist Reflektieren und Dialog, Erinnern und Verstehen-Wollen. Liebe, Leid, Leidenschaft – ein unglaublich bewegender Text.« Franziska Gänsler

177 pages, Kindle Edition

Published January 27, 2026

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About the author

Clara Umbach

1 book1 follower

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Community Reviews

5 stars
27 (11%)
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82 (33%)
3 stars
82 (33%)
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44 (18%)
1 star
8 (3%)
Displaying 1 - 30 of 49 reviews
Profile Image for le.lyssa.
180 reviews638 followers
January 28, 2026
Wer glaubt, dass Figuren wie Conrad Fisher, Noah Calhoun oder Connell Waldron das Yearning-Maß sind, hat noch keine Geschichte über Yearning Lesbians gelesen.

Clara und Nina haben sich an einer Schule in Bayern kennengelernt. Nach vielen Jahren begegnen sie sich wieder und verlieben sich auf eine Weise, die nur Seelenverwandte wirklich nachvollziehen können. Sie haben viel und innigen Sex, teilen die Liebe zur Literatur und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch es ist zu schön, um wahr zu sein: Nina hat die unheilbare Huntington-Krankheit, die ihr Wesen nach und nach verändert.

Dieses Buch ist Erinnerung, ein langer Tagebucheintrag, eine Liebeserklärung und ein Versuch des Festhaltens: Es bewahrt intime, schmerzhafte und zugleich zärtliche Dialoge zwischen zwei Frauen, die sich verletzen, sich aufrichten, sich verstehen – und vor allem: sich lieben. Für mich ein ganz besonderes Buch.
Profile Image for justmiaslife.
366 reviews390 followers
January 17, 2026
Leider überhaupt nicht das, was ich mir vom Lesen des Klappentextes erwartet habe. Der Schreibstil war unglaublich anstrengend und trotz der Kürze des Buches hat es sich sehr stockend gelesen.
Profile Image for Uralte  Morla.
399 reviews196 followers
January 27, 2026
Clara Umbach: "Pizza Orlando". Ein moderner "Brief"roman?

Manchmal sollte ich nicht nur den Klappentext, sondern auch die Leseprobe lesen oder zumindest einen Blick ins Buch werfen, bevor ich es kaufe. Dann wäre ich hier nicht so überrascht - und ich gebe zu, ein bisschen genervt - gewesen, als ich feststellte, dass dieser Roman fast ausschließlich aus Chatverläufen besteht.

Geführt werden sie von Nina und Clara, zwei Frauen, die sich schon seit der Kindheit kennen und irgendwann als Erwachsene - wann und warum genau wird nicht erklärt - plötzlich mehr füreinander empfinden, vor allem sexuelle Anziehungskraft. Offensichtlich wohnen sie weit auseinander, denn sehen werden sie sich nach einer intensiven, aber scheinbar sehr kurzen Zeit nur selten. Dafür schreiben sie sich Nachrichten. Am Anfang voller Sehnsucht und sexueller Fantasien, nach einem gemeinsamen Weihnachten, bei dem die Chemie analog scheinbar nicht mehr da war, eher wieder als Freundinnen. Doch obwohl sie andere Personen Daten und vor allem Nina auch wechselnde Sexpartner:innen hat, scheint nicht so ganz klar zu, wie die beiden nun wirklich zueinander stehen.
Erschwerend kommt hinzu, dass Nina an Huntington erkrankt ist und sich jetzt schon aktiv mit dem Tod auseinandersetzen muss. Sie kämpft mit Depressionen und Alkohol,während Clara zwei Kinder alleine großzieht und versucht, ihr Studium endlich abzuschließen. Geld haben sie beide nicht, was die Reisen zueinander schwierig bis unmöglich macht.

"Pizza Orlando" ist ein Roman, der sich unglaublich fluffig durchliest und trotzdem viele schwere Themen beinhaltet. Auch in Hinblick auf Ninas Familiengeschichte. Doch durch die Form des modernen "Brief"romans, der sich immer wieder auf den Briefwechsel zwischen Virginia Woolf und Vita Sackville-West bezieht, bleibt das alles irgendwie seltsam oberflächlich. Man erfährt nicht, wie die beiden wirklich miteinander sind, wie sie sich analog unterhalten oder was sie tatsächlich verbindet. Die kurzen Prosaeinschübe aus Clara Sicht geben nur kurze Hinweise oder philosophieren wieder über Verbindungen berühmter Frauen.

Ich konnte da leider nicht richtig andocken bzw. mir fehlte es an Tiefe, um wirklich emotional mitgehen zu können.

So war "Pizza Orlando" ein gutes Leseerlebnis, über das ich noch ein bisschen nachdenken werde, aber wahrscheinlich einfach nicht wirklich mein Buch. Schade, ich hatte mich aufgrund des Klappentextes sehr darauf gefreut.
Profile Image for tommy.
9 reviews
Did Not Finish
March 12, 2026
auf seite 12 gemerkt, dass das mit den chatverläufen die ganze zeit so weitergehen wird und ich glaub ich kann das nicht 😭
Profile Image for Lucie.
469 reviews9 followers
April 1, 2026
Dieses Buch war für mich einfach super skurril. Die Hälfte des Werkes bestand aus Chats zwischen den Protagonistinnen, wobei es die meiste Zeit um irrelevantes Geplänkel oder Erzählungen zu Sexgeschichten mit anderen ging. Dabei wirkten die Chats meiner Meinung nach sehr konstruiert und nicht wie Nachrichten zwischen zwei sich liebenden erwachsenen Frauen. Zwischendurch wurde dann in kurzen Passagen ein bisschen Wissen über die Figuren eingestreut, wobei sie mir über das ganze Buch hindurch kein Stückchen vertrauter wurden. Dann versuchte das Werk aber auch immer mal wieder, irgendwelche literaturwissenschaftlichen und feministischen Passagen unterzubringen, wodurch das Buch dann für mich noch unauthentischer wirkte. Leider ist mir bis zum Schluss nicht klar geworden, was mir der Roman nun mitteilen will, außer, dass die Krankheit abscheulich ist. Deswegen gibt es keine Empfehlung von mir. (Trotzdem bedanke ich mich bei NetGalley für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars!)
Profile Image for Beyza.
27 reviews
February 10, 2026
Nichts für mich. War mir viel zu flach. Man erfährt kaum, was die beiden bewegt und verbindet.
Profile Image for Pauline Schuhmann.
76 reviews4 followers
September 10, 2026
Lowkey nervt mich an diesem Autofiktionstrend, dass man Texte schlecht noch scheiße finden kann, aber ich fand’s nicht so interessant und die Form ist irgendwie so lala. Auch ein Trend, der mich langsam nervt sind edgy Zitate. Das muss man wollen und ich will es nicht.
Profile Image for Hanna.
66 reviews9 followers
March 25, 2026
Hab mir doch ein bisschen mehr erhofft. Vor allem das es mich emotional mehr abholt. Die Idee des Buches war gut und es hat, neben der queeren lovestory, ein sehr wichtiges und interessantes Thema behandelt. Hab auf jeden Fall etwas über das Huntington Syndrom gelernt.
Dennoch konnte ich mit der Struktur nicht so viel anfangen. Irgendwie waren wir immer irgendwo zwischen Chat, der Erzählung von Clara und Anekdoten oder Zitaten/Songs/ anderen Quellen (die mich sehr aus dem Leseflow geworfen haben). Leider konnte ich bis zum Ende des Buches nicht so eine Nähe zu den beiden Protagonistinnen aufbauen und sie haben sich sehr weit weg angefühlt. Hätte gerne noch mehr über die Kennenlernstory der beiden oder Claras Leben und Hintergrund erfahren. Und irgendwie hat mir auch ein Bild dazu gefehlt, wie die gemeinsamen Treffen wirklich ablaufen oder Ninas Alltag. Long story short: Für mich persönlich hat der Stil einfach nicht funktioniert.
Profile Image for Mephistofelice.
31 reviews5 followers
May 29, 2026
Es geht mir nicht so gut
Nie was gelesen, was yearning so gut porträtiert
Intertextualität war soo gut gemacht
Profile Image for Michela.
680 reviews48 followers
July 23, 2026
First contemporary litfic romance I’ve liked!

I don’t read this genre cause it annoys me immensely how people ridicule contemporary romance but make litfic romance their entire personality, when litfic romance is a lot “cringier”, full of yearning and toxic and childish.

This was also cringe and childish, but I’m craving slice of life litfic so much and I adored that absolutely nothing happened in here.

Also, the chronic illness rep was done super well and it’s what kept me engaged.

I’ll take it as a win.
Profile Image for Nadin.
Author 1 book30 followers
June 10, 2026
3,5 *
Da es offenbar auf echten Chats und wahren Lebensgeschichten basiert, ist der tragische Plot schwer zu kritisieren und auch der elliptische Stil samt abruptem Ende nachvollziehbar. Leider sind mir die beiden Figuren und ihre Geschichte fern geblieben - so wie die beiden Liebenden sich immer gerade fern sind, wenn sie (im größten Teil des Textes) chatten. Trotzdem haben mich manche Momente sehr getroffen, sogar getriggert (CN häusliche Gewalt, Suizidgedanken, Krankheit, Tod), andere gefreut und auch mal getröstet. Dazu gibt's noch schöne literarische Referenzen.
Als außergewöhnliche non-monogame lesbische Liebesgeschichte auf jeden Fall interessant.
5 reviews
August 23, 2026
Weiß nicht, wann ich zuletzt ein Buch einfach nicht weg legen konnte. In unter 24h eingeatmet, jede Zeile.Toll toll toll!!

Lesbian yearning unter beschissensten Bedingungen (unheilbare krankheit, armut, distanz). Im loop zerreißt es das Herz und klebt es dann manchmal wieder ein bisschen zusammen. Es gewährt intime, sensible Einblicke darin, wie schwer es sein muss, sich gegenseitig Raum zu geben und sich auf Augenhöhe zu begegnen, wenn eine Person schwerst krank ist und früh sterben wird. Wer "darf" wütend, traurig, allein sein? Wer/was ist "schuld" ? Wer hat welche Verantwortung?

Den Schreibstil muss man mögen (ich sehr!): liest sich als langer Chatverlauf zwischen den beiden, unterbrochen von Tagebuchauszügen oder literarischen Einschüben. Ich hatte dadurch ein sehr leichten Zugang zum Text und konnte (musste!) ihn einfach so weglesen. Außerdem mochte ich den Kontrast zu den schweren Themen, die im Text behandelt wurden.
Profile Image for Iz.
173 reviews
Read
May 9, 2026
hab anhand des Klappentextes leider überhaupt nicht gecheckt, dass 50% des Buches chatverläufe sind aber konnte mich dann erstaunlich gut auf diesen Briefroman (21st century version) einlassen, hab die Beziehung der protagonist*innen allerdings überhaupt nicht nachfühlen können, war ständig irritiert. es handelt sich wohl um eine auf wahren chatverläufen basierende, abstrahiert-umgeschriebene liebes(?)Geschichte zwischen den beiden protagonist*innen- eine Tatsache mit der ich semi-gut umgehen konnte, which is my issue. finde Verhandlungen von queerness und chronischer Krankheit ja immer sehr spannend, weil die beiden Themen in der Regel eigene Temporalitäten produzieren, die mich in a way sehr abholen, andere Texte wie Muskeln aus Plastik haben mich da aber besser gepackt. trotz viel verwirrtem Gemecker hatte ich ne gute Zeit.
Profile Image for VanVan.
278 reviews17 followers
March 30, 2026
Leider war dieses Buch für mich gar nicht das, was mir durch den Klappentext versprochen wurde.
Pizza Orlando liefert einen Einblick in die Beziehung zwischen den beiden Frauen Clara und Nina. Erzählt wird aus der Perspektive von Clara, die an Nina gerichtet über diese erzählt. Dazwischen gibt es sehr viele Ausschnitte aus des Chatverlaufs der beiden - quasi eine Art moderner Briefroman.
Man steigt zu Beginn des Buches mit einem Chatverlauf mitten in der Beziehung der beiden ein, es gibt wenig Hintergrund zum Kennenlernen von Clara und Nina, was unter anderem dazu geführt hat, dass ich mich nie wirklich mit den Charakteren emotional verbinden konnte. Ein Schwerpunkt ist Ninas Erkrankung mit der Huntington Krankheit, aber hier geht es nicht wirklich in die Tiefe. Dass Clara mit dem Dasein als Alleinerziehende struggled (wie im Klappentext beschrieben) kommt höchstens damit vor, dass sie mal schreibt sie könne dieses Wochenende nicht zu Besuch kommen, wegen der Kinder. Stattdessen geht wirklich sehr viel um den Sex der beiden und wie toll sie diese und jene letzte Nacht fanden und wie sie es gar nicht abwarten können, sich wiederzusehen, wie heiß die eine die andere findet, usw. Das hat mich emotional gar nicht abgeholt, es fühlte sich an, als würde ich sehr private Textnachrichten von mir komplett fremden Menschen lesen (was es schlussendlich ja auch irgendwie war). Es gibt eine Stelle, an der Clara erzählt, wie sie in ihrer Kunststudium-Abschlussprüfung ausführlich über Fisting gesprochen hätte ... Ich weiß nicht ob ich nicht in der richtigen Bachelor of Arts-Sphäre unterwegs bin, aber ich habe es glaube ich nicht verstanden. Jedenfalls hab ich darin keine Liebe oder Leidenschaft gesehen.
Außerdem war wirklich jeder Satz, den ich mal interessant, aussagekräftig, inspirierend genug fand, um ihn mir zu markieren, mit einer Fußnote versehen. Damit also immer ein Zitat aus einem anderen Werk 🥲
Ich glaube dieses Buch basiert auf wahren Gegebenheiten, die Autorin selbst heißt Clara und dankt am Ende ihrer Freundin Nina, nach der sie die Buch-Nina entwerfen durfte. So wirkt es auch: Das Buch ist eine Erinnerung an Nina, die wegen ihrer Huntington-Krankheit voraussichtlich früh versterben wird. Als Leserin fühlte ich mich aber dauerhaft als Dritte, unpassende Beobachterin.
Immerhin ist das Cover wirklich sehr schön gestaltet. 2.5 Sterne ✨
Profile Image for Lara S.
16 reviews
February 25, 2026
Obwohl mich „Brief“-Romane sonst eigentlich nicht so abholen, und ich scheinbar nicht die einzige bin, die‘s nicht erwartet hat, hat die Direktheit doch das Verhältnis zwischen den Clara & Nina doch gut beschrieben; inspiriert, Gefühle und Verlangen in Worte zu verpacken.

Dachte kurzzeitig, dass meine Tarot-Persönlichkeitskarte der Tod ist, aber es ist doch die Gerechtigkeit, ein Glück. Von dem kurzen Schock unterbrochen war‘s ein gutes, schnelles Leseerlebnis.
Profile Image for Wilma (Josi).
38 reviews1 follower
June 21, 2026
Habe 86 der 170 Seiten in einer Stunde gelesen, da der Großteil Chatverläufe sind.

Es war: - Sexting, das bei mir nur stumpf ankam
- Erdrückende Schwere einer Krankheit, ungreifbar herunter gebrochen auf Textnachrichten, erst auf Seite 50 hab ich zum ersten Mal was gefühlt
- Alltagsbanalitäten, aber nichts Liebenswertes konnte für mich durchscheinen, zu allgemein war es, nicht spezifisch, random oder liebenswert-banal-detailreich,
Erst als die eine der anderen auf Seite 55 ein eigenes Alphabet schreibt, fand ich es zum ersten Mal inspirierend

Irgendwie habe ich leider beim Lesen das Gefühl gehabt, dass die lesbische Beziehung und die Krankheit dem Buch eine Bedeutungsschwere beimessen sollen, die für mich literarisch nicht ankommt. Ich habe es extra recherchiert um nichts allzu Verletztendes zu schreiben, und nichts dazu gefunden, aber: falls die Autorin wirklich einen wichtigen Menschen durch die Huntington Disease o.ä. verloren hat, tut mir das sehr leid.

Aber vom Schmerz oder von der lesbischen Liebe kam bei mir beim Lesen einfach nichts an.

Auch die häufigen Zitate und Anspielungen auf große Literatur lassen das Buch auf mich leider künstlich bedeutungsschwerer gemacht erscheinen.

Irgendwie war es für mich dann leider Autofiktion die sich selbst zu wichtig nimmt und das fand ich schade, da der Stoff an sich so spannend klang. Die positive Chat-ist-doch-deep-Überraschung, die ich bei "Hey, guten Morgen, wie geht es dir?" hatte, konnte ich leider hier nicht entdecken.
19 reviews
September 11, 2026
schwanke noch zwischen 3 und 4 sternen. ich hätte gerne mehr zu den figuren erfahren (irgendwie blieb clara für mich auf der ebene einer gestressten single-mutter stehen), aber vllt. muss man einfach akzeptieren bei dem format dass es ein slice-of-life roman ist. mir gefiel aber der text-stil von den chats sehr. nur diese eingestreuten references zu feministischen texten haben meiner meinung nach nicht dazu gepasst (aber liegt vllt. daran, dass ich die meisten davon weder kenne noch verstehe)

ich glaube ich sollte mehr bücher in diesem chat-format lesen. da kann ich auch eher akzeptieren, wenn dinge kitsch sind (verliebte menschen sind einfach kitschig und das kann ich wohl besser akzeptieren als überschwängliche prosa)

es war auch toll, mal eine geschichte über ältere queers zu lesen, und bin sehr dankbar, dass SPOILER: nina in dem buch im jahre 2025 nicht gestorben ist, sodass uns eine weitere hoffnungslose, zu schrecken verurteilte lesbische geschichte erspart bleibt. (und klar, diese geschichte ist auch hoffnungslos. aber eben nicht nur) und ich glaube, dass dieses format dafür auch wirklich ungeeignet gewesen wäre, weil eben die figuren zu skizzenhaft geblieben sind.

@leonie pls tell me your thoughts!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Janina.
934 reviews84 followers
April 8, 2026
Hm. Erstmal fand ich es toll, dass die Huntington-Krankheit behandelt wird, weil ich so ein Buch bis jetzt noch nicht gelesen habe. Schnell lesbar, aber durch die vielen Chat-Beiträge eher distanziert. Cover und Titel sind toll.
6 reviews1 follower
May 18, 2026
Ich bin durchgerast, war unter Spannung, habe ganz viel gefühlt und geweint. Nicht wegen der Handlung , sondern wegen der Liebe.
Profile Image for Eva.
174 reviews19 followers
May 31, 2026
2.5 ⭐️
Profile Image for Fiona.
188 reviews66 followers
February 3, 2026
Clara und Nina, Nina und Clara – es könnte so perfekt sein zwischen den beiden. Sie kennen sich schon seit Jugendzeiten und als sie sich Jahre später wieder treffen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Doch Ninas Leben ist geprägt von ihrer unheilbaren Huntington-Krankheit, die mehr und mehr ihr Wesen verändert. Clara hat zugleich als alleinerziehende Mutter mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen. Ist eine gemeinsame Zukunft für die beiden Frauen überhaupt möglich?

»Pizza Orlando« ist eine sehr besondere Liebesgeschichte, denn sie spielt sich vor allem im digitalen Raum und zwischen den Zeilen ab: »Ich schreibe weinend ins digitale Nichts. Aber es ist alles real hier bei mir. Ich wäre gerne deine Partnerin und nicht dein Sidekick.« Der Roman ist ein Kollektiv an Chat-Verläufen, Tagebucheinträgen, Gedanken und Erinnerungsschnipseln. Es passiert zwar nicht viel auf diesen knapp 180 Seiten (weniger plot, mehr vibes), aber ich mochte die vibes. Es geht vielmehr um die Beziehung und das gegenseitige, fast schmerzhafte yearning, die Sehnsucht, zwischen Nina und Clara.

Vor Kurzem habe ich »Sunburn« von Chloe Michelle Howarth gelesen. »Pizza Orlando« hat mich in vielerlei Hinsicht daran erinnert: Ein Buch über Liebe und Leidenschaft, die Sehnsucht, aber auch den Schmerz, der damit einhergeht. Intim, poetisch und sehr berührend!
Profile Image for Judith.
112 reviews
July 9, 2026
bin halt nicht so für dieses experimentelle schreiben, aber fands dann doch so ehrlich und traurig
Profile Image for chantal.
91 reviews
July 19, 2026
fascht 4. wer weich sein kann, vermag sich zu biegen, ohne zu brechen
9 reviews
February 15, 2026
nicht so ganz gecheckt, aber das Cover slayed
Displaying 1 - 30 of 49 reviews