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Die Unendlichkeit eines Tages
Kate Briggs erzählt die Geschichte von Helen und ihrem Baby Rose, zwei Menschen, die gemeinsam einen Tag komponieren. Es ist ein Tag voller Bewegungen und Improvisationen, gewöhnlicher und ungewohnter Rhythmen, bestimmt vom Anhalten und Wiederanfangen. Die Dinge und Aufgaben des Alltags erhalten im Licht der gemeinsamen Aufmerksamkeit von Mutter und Kind eine epische Qualität. Doch dann wird ihr morgendlicher Rhythmus Ein Bote bringt ein gebrauchtes Exemplar von Henry Fieldings »Tom Jones« und der intime Raum, den Helen mit ihrem Baby teilt, verbindet sich mit Fieldings Roman und lässt Abschweifungen zur Form des Romans und Themen wie Care-Arbeit, Klasse und Freundschaft entstehen.
»Die Unendlichkeit eines Tages« erzählt von den überwältigenden ersten Wochen der Elternschaft, von der Nähe zwischen Mutter und Kind, von Fürsorge und Schlafmangel und ergründet dabei die Funktion von Zeit im Roman auf einzigartige Weise.
»Die Unendlichkeit eines Tages« erzählt von den überwältigenden ersten Wochen der Elternschaft, von der Nähe zwischen Mutter und Kind, von Fürsorge und Schlafmangel und ergründet dabei die Funktion von Zeit im Roman auf einzigartige Weise.
577 pages, Kindle Edition
Published September 23, 2025
About the author
Kate Briggs
25 books63 followersKate Briggs was born in Somerset, United Kingdom.
Writer, essayist, and translator from French into English of authors such as Roland Barthes and Hélène Bessette. She lives and works in Rotterdam, where she founded and co-directs the writing and publishing workshop Short Pieces That Move and teaches at the Piet Zwart Institute.
In addition to The Long Form, her first novel, her works This little art and Entertaining Ideas.
In 2021, Kate Briggs received the Windham–Campbell Prize.
Writer, essayist, and translator from French into English of authors such as Roland Barthes and Hélène Bessette. She lives and works in Rotterdam, where she founded and co-directs the writing and publishing workshop Short Pieces That Move and teaches at the Piet Zwart Institute.
In addition to The Long Form, her first novel, her works This little art and Entertaining Ideas.
In 2021, Kate Briggs received the Windham–Campbell Prize.
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Community Reviews
Displaying 1 - 1 of 1 review
March 2, 2026
"Ich habe die Zeit neu verstehen gelernt. ich verstehe sie, weil ich sie nicht mehr verstehe. Und dieses Wissen besitze nicht nur ich allein. Ich weiß nun mehr über die Zeit, weil dieses Baby mich lehrt, dass der Rhythmus der Uhrzeit und der des Kalenders, ja, selbst die grundlegendsten zyklischen Muster - sie sind nicht selbstverständlich."
Kate Briggs hat einen Mutter-Tochter-Roman geschrieben, der an einem einzigen Tag spielt. Wobei der Begriff Roman hier vielleicht etwas irreführend ist: In "Die Unendlichkeit eines Tages" mischen sich essayistische und erzählerische Texte mit philosophischen Gedanken, Zitaten, Bezügen und Querverweisen. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Buch einen fast 20 Seiten umfassenden Anhang hat. Bereits der Originaltitel - "The Long Form" - deutet an, dass es nicht nur um das neue Leben als Mutter geht, sondern auch um das Schreiben und Erzählen an sich. Es gibt dementsprechend viele literaturwissenschaftliche Einschübe und Abhandlungen.
Wer gerne einen leicht zugänglichen Roman darüber lesen möchte, wie ein Baby das eigene Leben verändern kann, der wird mit diesem Buch wahrscheinlich eher nicht glücklich. Mich hat dieser fragmentarische Text fast durch den halben Februar begleitet und das Lesen hat viel Ausdauer und Konzentration erfordert.
Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, dass ich das Buch gerne gelesen habe, aber es hat viel in mir bewegt. Und bei den vielen Zitaten und Querverweisen, habe ich direkt Lust bekommen, weiter zu lesen und zu recherchieren. Und genau das, ist doch vielleicht das Schönste an Literatur: Wenn Bücher Türen öffnen zu noch mehr Büchern.
Kate Briggs hat einen Mutter-Tochter-Roman geschrieben, der an einem einzigen Tag spielt. Wobei der Begriff Roman hier vielleicht etwas irreführend ist: In "Die Unendlichkeit eines Tages" mischen sich essayistische und erzählerische Texte mit philosophischen Gedanken, Zitaten, Bezügen und Querverweisen. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Buch einen fast 20 Seiten umfassenden Anhang hat. Bereits der Originaltitel - "The Long Form" - deutet an, dass es nicht nur um das neue Leben als Mutter geht, sondern auch um das Schreiben und Erzählen an sich. Es gibt dementsprechend viele literaturwissenschaftliche Einschübe und Abhandlungen.
Wer gerne einen leicht zugänglichen Roman darüber lesen möchte, wie ein Baby das eigene Leben verändern kann, der wird mit diesem Buch wahrscheinlich eher nicht glücklich. Mich hat dieser fragmentarische Text fast durch den halben Februar begleitet und das Lesen hat viel Ausdauer und Konzentration erfordert.
Ich weiß nicht, ob ich sagen würde, dass ich das Buch gerne gelesen habe, aber es hat viel in mir bewegt. Und bei den vielen Zitaten und Querverweisen, habe ich direkt Lust bekommen, weiter zu lesen und zu recherchieren. Und genau das, ist doch vielleicht das Schönste an Literatur: Wenn Bücher Türen öffnen zu noch mehr Büchern.
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