Wasserschaden – Hausmeister Penzkofer ermittelt: Kriminalroman | GLAUSER-Gewinner | Vom Autor der Erfolgsreihe Frau Helbing | Cosy-Crime mit feinem Humor und wunderbaren Charakteren
Penzkofer, Hausmeister einer Wohnanlage auf St. Pauli, liebt Mettbrötchen, seine Skatrunde und vor allem Ruhe und Ordnung in seiner Anlage. Damit ist es jedoch vorbei, als er wegen eines Wasserschadens eine Wohnung öffnen muss – und den offensichtlich ermordeten Mieter Schmadtke findet. Neugierig beginnt Penzkofer selbst zu ermitteln und muss feststellen, dass die skurrilen Nachbarn in seinem Gebäudekomplex viele Geheimnisse hü Wer hat Schmadtke ermordet? Wo ist das Diebesgut von Frau Schreiers Mann versteckt, der im Gefängnis sitzt? Wo sind die Bienen von Imker Schmadtke? Und wie hängt das alles zusammen? Penzkofer geht den mysteriösen Ereignissen auf den Grund. Dabei wird er nicht nur selbst zum Imker, sondern auch zu einem gewieften Sherlock Holmes im Hausmeisterkittel …
Für seinen ersten Kriminalroman »Frau Helbing und der tote Fagottist« erhielt der Autor den GLAUSER für das beste Debüt
Nach der Reihe um Frau Helbing, der Miss Marple aus Hamburg, startet Eberhard Michaely mit "Wasserschaden" eine neue Reihe. Diesmal steht der Hausmeister Paul Penzkofer im Mittelpunkt. Er soll wohl laut Verlagswerbung so etwas wie der Sherlock Holmes aus Hamburg sein. Ein Kommissar bezeichnet Penzkofer in dessen erstem Fall als "so ein Mister Marple". Das passt auf jeden Fall besser als der Sherlock Holmes Vergleich. In diesem Roman benötigt der Autor ein bisschen länger als in den Frau Helbing Büchern, Schwung in die Geschichte zu bringen. Wenn aber in der Mitte das Personenkarussel etabliert ist und der Fall Konturen annimmt, macht die Geschichte viel Spaß. Es ist eine leichte Unterhaltung mit viel Charme und einigem Potential. Ich werde auch die nächsten Bände der Reihe lesen.