Für Location-Scout Maya läuft das Leben wie ein perfektes Im aufregenden Seoul fängt sie mit ihrer Kamera Schauplätze für eine vielversprechende Serie des Streaming-Giganten Cinemate ein. Dabei entdeckt sie die Galerie des aufstrebenden Künstlers Jae-ho, mit dem sie anfänglich noch Seoul erkundet und später auch die Seele des jeweils anderen. Doch als eine impulsive Lüge alles ins Wanken bringt, muss sich Maya zwischen Karriere und der Liebe entscheiden. Denn die Leinwand, auf die sie all ihre Träume projiziert hat, droht für immer zu zerreißen.
The Seoul Eine Slow-Burn-Romance in einer der aufregendsten Städte der Welt
Liebe unter Kirschblü Atmosphärische Romance über die Liebe zwischen einem weiblichen Location-Scout und einem Künstler im aufregenden Seoul.Sich selbst Auf der Suche nach Inspiration trifft der aufstrebende Künstler Jae-ho auf die selbstbewusste Maya, die ihre Vergangenheit überwinden möchte.Umgebaute Industriehallen und verträumte Hinterhö Während Maya und Jae-ho gemeinsam die schönsten Ecken Seouls erkunden, verlieben sie sich ineinander.Voller Gefü Ein berührendes New Adult-Buch mit den beliebten Tropes "Strangers to Lovers", "Grumpy x Sunshine" und "Emotional Scars".Über Selbstfindung und Das sinnlich geschriebene Romance-Buch lädt New-Adult-Leser*innen zum Träumen und Nachdenken ein.
Für Location-Scout Maya läuft das Leben wie ein perfektes Drehbuch: Im aufregenden Seoul fängt sie mit ihrer Kamera Schauplätze für eine vielversprechende Serie des Streaming-Giganten Cinemate ein. Dabei entdeckt sie die Galerie des aufstrebenden Künstlers Jae-ho, mit dem sie anfänglich noch Seoul erkundet und später auch die Seele des jeweils anderen. Doch als eine impulsive Lüge alles ins Wanken bringt, muss sich Maya zwischen Karriere und der Liebe entscheiden. Denn die Leinwand, auf die sie all ihre Träume projiziert hat, droht für immer zu zerreißen.
Der Klappentext klingt richtig interessant und auch die Aufmachung fand ich sehr hübsch und liebevoll gestaltet, weshalb ich mich unglaublich darauf gefreut habe, mit dem Buch anzufangen. Leider hat mir das Buch aber nicht so gut gefallen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, man fliegt durch die Seiten, was sehr gut ist, aber über manche Formulierungen bin ich öfter gestolpert. Szenen, in den davon gesprochen wird, dass seine Finger "Inches für Inches näher kommen" oder seine Lippen nur noch "wenige Inches von ihrem Gesicht entfernt sind", fand ich für den Lesefluss nicht so angenehm (kleine Erklärung: sie ist Amerikanerin "und aus Hollywood", was sie auch ja jedem auf die Nase bindet, der es hören will oder in den meisten Fällen eben auch nicht) und die ständigen Kommentare von Maya, egal ob sie sie ausspricht oder nur denkt, sind häufig ziemlich nervig, unreif, peinlich und teilweise auch echt problematisch (sie macht öfter mal sehr merkwürdige Kommentare über Koreaner und sie und ihre Freundin Liv sprechen auf sehr unangenehme Art von nakten Körpern fremder Menschen, was in mir ein unwohles Gefühl verursacht hat, außerdem hat Liv stolz davon erzählt, heimlich ihren Nachbar gestalkt und halbnakt fotografiert zu haben - wtf?) und dumm (im ersten Moment redet sie darüber, wie nachhaltig und gut für die Umwelt es doch wäre, irgendwelche Charakterkarten nur digital und nicht ausgedruckt anzubieten und wie gut diese Umweltfreundlichkeit für das Image von dem Streamingdienst, für das sie arbeitet, wäre, während sie ungelogen einen Satz davor noch ihre Idee rausgehauen hat, AI-gestützte Chats für die vielen Fans als Marketingidee anzubieten, wobei man doch mittlerweile weiß, dass AI nicht besonders umweltfreundlich ist...). Mich nervt es auch, wie Maya Jae die ganze Zeit hinterhergeiert, obwohl die beiden sich kaum gekannt haben. Ich hab das Gefühl gehabt, sie hat sich vor allem in seine Muskeln und das, was er für sie und ihren Job tun konnte und er sich in die Statue, die sie am Anfang in seinem Atelier gebastelt hat, und vor allem in die inspirierende Wirkung, die sie auf ihn hatte, verliebt. Sie mochten die jeweils andere Person gar nicht wegen der Persönlichkeit hatte ich den Eindruck und erst in den letzten 80 Seiten hat sich das geändert. Das Buch basiert an sich auf einer guten und interessanten Idee, aber die Umsetzung war leider nicht meins. Ich bin mit der Protagonistin Maya bis zum Ende hin leider überhaupt nicht warm geworden, ich empfand sie als sehr nervig und unreif und manchmal wie gesagt echt dumm und widersprüchlich. Außerdem hat sie ständig gekichert, auch wenn die Worte ihres Gesprächspartners nicht mal lustig waren und ihre eigenen Aussagen, die anscheinend "lustig" sein sollten, haben mich sehr häufig fremdschämen und das Gesicht verziehen lassen. Dafür war Jae, der Love Interest, mir mit seiner Art meistens aber relativ sympathisch, wobei dies auch nur bei den Kapiteln aus seiner POV der Fall war. Die Geschichte ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, aus Mayas und Jaes. In ihren POVs ist er am Anfang sehr schroff, abweisend und unhöflich zu ihr und macht auch bis zum Ende hin (trotz nennenswerter Charakterentwicklung!) auf mich teilweise einen nicht besonders sympathischen Eindruck, was in völligem Kontrast zu seinen Kapiteln stand, in welchen er wie eine komplett andere Person wirkte, die ich um einiges (!!) lieber mochte. Ich glaube schon fast, es lag an der Erzählstimme von Maya, mit der ich aufgrund ihrer unreifen Art leider echt Probleme hatte. Es klang manchmal, als wäre sie eine vierzehnjährige Jugendliche und keine erwachsene Frau Mitte zwanzig, die mit beiden Beinen im Berufsleben steht. Ihre Kapitel mochte ich überhaupt nicht, während ich mich hingegen immer gefreut habe, wenn endlich Jaes Kapitel dran war. Jae hätte aber dringend Nachhilfe im Flirten nehmen sollen, manche Dinge, die er eiskalt rausgehauen hat, haben mich nur beschämt den Kopf schütteln lassen. Maya schienen die Sprüche aber beeindruckt zu haben, also vielleicht hat der ja doch alles richtig gemacht, ich weiß es nicht. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen fies, aber ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht wirklich, was Jae überhaupt an Maya fand und warum die beiden sich ineinander verliebt haben. Ich habe keine Chemie zwischen den beiden gespürt. Der Geschichte und den Figuren hat finde ich auch die Tiefe gefehlt. Es gab einige wenige Stellen, wo die beiden tiefgründige Gespräche über ihre schwierige Vergangenheit miteinander geführt haben (dies waren die wenigen Stellen, die mir wirklich gut gefallen haben), diese wurden aber leider sehr schnell abgearbeitet. Auch die Liebesbeziehung der beiden hat sich sehr schnell entwickelt, ohne dass es nennenswerte Ereignisse gab, die ihre Gefühle zum Rollen hätten bringen können. Den Plot fand ich leider auch ein bisschen langweilig, von der Handlung her ist nicht viel passiert (ich weiß auch immer noch nicht wirklich, was es mit der "impulsiven Lüge" auf sich haben soll, von der im Klappentext geschrieben wurde), die Geschichte ist sehr schnell von einer Szene zur nächsten gesprungen und diese waren, besonders in der ersten Hälfte, nicht sonderlich ausführlich und in die Tiefe gehend, sodass es mir manchmal schwer fiel, richtig in die Welt und die Handlung einzutauchen, was schade ist, da das Setting ja gut war. Die beschriebenen Orte waren interessant, man hat ein bisschen was über Seoul und die schönen Orte dort gelernt, auch wenn dies häufig in den Kapiteln aus der Sicht von Maya geschah, die mit ihren Gedanken und Kommentaren dabei sehr genervt hat. Zwischendurch gab es tatsächlich immer mal wieder kurze Stellen, an denen mir die Geschichte ganz gut gefallen hat, aber dann kam die Protagonistin wieder mit Aussagen um die Ecke, bei denen ich mir echt nur dachte "Das hat sie jetzt nicht gesagt!?". Und zwar leider nicht im positiven Sinne. Die letzten 80 Seiten haben mir dafür überraschenderweise aber ziemlich gut gefallen - es wirkte wie ein komplett anderes Buch, der "Plot" mit der Locationsuche war endlich vorbei und es ging viel mehr um die persönliche Beziehung und die Gefühle und einzelnen Probleme der beiden Figuren. Maya wirkte plötzlich viel reifer und hatte eine ganz andere, viel wenige nervige, Persönlichkeit und die ganze Geschichte war plötzlich viel tiefgründiger. Auch die Handlung hat an Fahrt aufgenommen. Wenn das gesamte Buch so gewesen wäre, hätte es mir so viel besser gefallen. Insgesamt wollte ich das Buch wirklich mögen, weil der Klappentext und das Konzept so gut klangen, die Aufmachung echt hübsch war und auch das Setting mit Seoul sich wirklich interessant anhörte. Für mich persönlich war das Buch insgesamt aber leider nichts. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass Fans von romantischen K-Dramen und Leser, die Romancebücher mit einem leicht zu lesenden und, besonders zu Beginn, nicht allzu tiefgründigen Plot suchen und vielleicht einmal vorhaben, nach Seoul zu reisen und Ausfluginspiration suchen, hier auf ihre Kosten kommen könnten.
The Seoul Season ist eine wunderschöne Slow-Burn-Liebesgeschichte, die mich schon von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Maya ist ein wahrer Wirbelwind, wodurch ich sie direkt ins Herz geschlossen habe und sehr schnell in die Geschichte reingekommen bin. Sie hat eine sehr offene und lebhafte Art, was für viel Spaß beim Lesen sorgt und das Buch gut voranbringt. Neben Mayas warmherzigen Charakter ist mir aber auch Patricia Bouslairs Schreibstil sofort positiv aufgefallen. Sie erzählt nämlich so gefühlvoll und flüssig, dass man kaum glauben kann, dass es sich bei The Seoul Season um ihr Debüt handelt. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Jae ist anfangs sehr distanziert und von Maya genervt, als sie zum ersten Mal in seiner Galerie auftaucht. Auch wirkt er wie das komplette Gegenteil von ihr, da er der eher stille Künstlertyp ist, der versucht jeden auf Abstand zu halten. Davon lässt sich Maya zum Glück nicht abschrecken und es wird schnell klar, dass mehr hinter Jaes kalten Fassade steckt. Das sorgt für viel Spannung, weil man als Leser sehnsüchtig auf den Moment wartet, in dem er endlich auftaut und das Eis zwischen ihm und Maya bricht. Mit der Zeit findet er immer mehr Gefallen an der Suche nach Drehorten - und auch an Maya. Es ist richtig süß zu verfolgen, wie sich die Gefühle zwischen den beiden parallel zu denen der Hauptpersonen des Drehbuchs der Hollywood-Produktion aufbauen, an der Maya arbeitet. Beide wehren sich anfangs dagegen, wodurch sich die Liebesgeschichte sehr langsam entwickelt. Sie wirkt wortwörtlich wie aus einem K-Drama entsprungen, was ich geliebt habe. Zwischen beiden gibt es sehr viele filmreife Szenen, bei denen einem als Leser das Herz aufgeht. Da beide eine künstlerische Ader haben und sich nach tieferen Bindungen sehnen, schweben sie auf der gleichen Wellenlänge und wirken wie perfekt füreinander geschaffen. Was ich an ihrer Beziehung besonders unterhaltend fand ist, dass es immer wieder frechere Wortgefechte zwischen ihnen gibt. Nicht nur während Jaes anfänglichen Genervtheit, sondern auch nachdem die Mauern zwischen ihnen fallen. Diese bringen viel Lebhaftigkeit in ihre Beziehung. Aber auch an Tiefe fehlt es der Liebesgeschichte nicht, da sich beide auch viel aus ihrer Vergangenheit anvertrauen, was das seelische Band festigt. Es werden einige ernstere Themen behandelt, vor allem in Bezug auf Eltern-Kind-Beziehungen und diesen wird mit viel Feingefühl begegnet. Mich haben die dazugehörigen Stellen sehr berührt, weil sie so bewegend geschildert werden. Neben den starken Charakteren und der emotionalen Liebesgeschichte, punktet aber auch Südkorea als Schauplatz. Seoul wird so traumhaft beschrieben, dass man sich die beschriebenen Orte bildhaft vorstellen kann und das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Man spürt beim Lesen, dass die Autorin selbst mehrmals dorthin gereist ist und mit der Kultur eingehend beschäftigt hat. Ich habe es geliebt über The Seoul Season nach Südkorea zurückkehren zu können und es hat sich wie Nachhausekommen angefühlt.
Fazit: Gefühlvoll, romantisch und voller Momente zum Mitfiebern - Maya und Jae haben mein Herz gestohlen. Ihre Geschichte lädt zum Träumen ein und fühlt sie wie Nachhausekommen an.
Eine Suche nach dem Selbstwert 🏙️🎨🏛️ ▪ Zitat: „Kunst darf alles auf einmal sein. Tiefgründig und leicht. Ganz ohne sich entscheiden zu müssen. Weil der Betrachtende darüber entscheidet, was er darin sehen will. Weil er entscheidet, was er in diesem Augenblick braucht.“ ▪ Schreibstil: Patricia Busler erzählt mit einer Ruhe und Tiefe, die sofort in den Bann zieht. Die Kapitel sind angenehm kurz, was mir persönlich immer das Gefühl gibt, schnell voranzukommen, ohne mitten im Kapitel aufhören zu müssen. Ihre Beschreibungen von Seoul sind lebendig, atmosphärisch und so eindringlich, dass selbst jemand ohne besondere Affinität zu Südkorea plötzlich Fernweh bekommt. Besonders stark fand ich, wie die Autorin Kunst, Kultur und Emotion miteinander verwebt. Gespräche über gesellschaftliche Erwartungen, kulturelle Deutungen von Kunst und persönliche Entfaltung gingen mir richtig unter die Haut. Gleichzeitig bleiben Humor und Leichtigkeit nicht auf der Strecke – dank Mayas direkter Art, die immer wieder für natürliche, charmante Momente sorgt. 5/5 ⭐ ▪ Charaktere: Maya ist eine extrem erfrischende Protagonistin: selbstbewusst, neugierig, impulsiv, manchmal zu schnell und unüberlegt – aber genau dadurch so menschlich. Sie probiert vieles aus, fängt Neues an, bricht Dinge wieder ab und jagt manchmal ihren eigenen Erwartungen hinterher. Diese FOMO-artige Suche nach dem richtigen Weg ist unglaublich realistisch. Jae-ho ist komplett anders: nachdenklich, vorsichtig, sensibel. Ich mochte sehr, wie aufmerksam er auf kleine Details achtet, wie respektvoll er mit Maya umgeht und sich immer erst vergewissert, ob eine Berührung für sie okay ist. Gleichzeitig ist es traurig zu beobachten, wie sehr er unter den hohen Erwartungen seiner Eltern und der kulturellen Last leidet – und wie wenig er seinen eigenen Wert sieht. Yuna, Imo und selbst Nebenfiguren wie Ethan oder Leo Atlas fügen sich stimmig ein und tragen wichtige Impulse zur Geschichte bei. Besonders Imo ist ein echtes Highlight – ruhig, weise, ehrlich. 4/5 ⭐ ▪ Geschichte: Die Handlung entfaltet sich ruhig, aber stetig, und verbindet Kunst, Selbstfindung und die leise wachsende Nähe zwischen Maya und Jae auf eine Weise, die mich von Anfang an mitgenommen hat. Besonders schön fand ich, wie Seoul selbst zu einem lebendigen Schauplatz wird, der die Atmosphäre der Stadt greifbar machen. Gleichzeitig greift die Geschichte auch schwierige Themen auf – gesellschaftliche Erwartungen, kulturelle Prägung, Selbstzweifel, familiärer Druck. Besonders Jaes innerer Konflikt zwischen Kunst und Pflicht hat mich berührt. Mayas Fehler, werfen Schatten, aber auch sie machen die Geschichte glaubwürdig. 4/5 ⭐ ▪ Fazit: „The Soul Season“ ist ein gefühlvoller und atmosphärischer Roman, der Kunst und Emotionen auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Die Slow-Burn-Romance überzeugt, die Charaktere wirken authentisch, und die Themen rund um Selbstwert, Erwartungen und Identität bleiben lange im Kopf. Kleine Schwächen gab es für mich bei einzelnen Entscheidungen der Figuren und einer Szene am Ende, doch insgesamt überwiegt ein stark positives Leseerlebnis. 4/5 ⭐ ▪
Gleich zu Beginn, THE SEOUL SEASON ist für mich eine klare Leseempfehlung!
Ich durfte das Buch im Zuge einer Blogtour auf Instagram schon vorab lesen (heute ist offizieller Release-Day) und bin immer noch und Weg, denn die Geschichte ist etwas ganz besonderes.
Ich weiß gar nicht wie ich es richtig beschreiben soll, aber die Geschichte war sehr zart und langsam. Was sich jetzt vielleicht langweilig anhört, war alles andere als das. Wir lernen mit den Protagonisten Maya und Jae-Ho Seoul auf eine ganz andere und sehr kunstvolle Weise kennen. Ich habe das so sehr geliebt, besonders da Seoul und Südkorea eh einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Doch selbst ich habe so einen neuen Blickwinkel auf die Stadt bekommen.
Die Protagonisten mochte ich beide unheimlich gerne. Maya war eine sehr quirlige und nach außen hin leichte Protagonistin, die aber so mit ihren Dämonen zu kämpfen hatte. Ähnlich wie Jae-Ho, doch er war eher der ruhige Part, der erst lernen musste aus sich herauszukommem. Doch vor allem das Zusammenspiel der beiden war unglaublich. Man konnte die Tension zwischen ihnen über die Seiten flackern spüren und hat sich genau wie sie verliebt. Ineinander, die Kunst und Seoul.
Mein einziger Kritikpunkt ist die "spicy" Szene fast am Ende. Ich bin ja jemand der mit solchen Szenen kein Problem hat und die auch (wenn gut geschrieben) gerne liest. Und gut geschrieben war sie, aber für mich hätte es sie einfach nicht gebraucht. Die Verbindung der beiden war für mich so absolut perfekt und hätte diesen Zusatz im Buch nicht nötig gehabt.
Trotz diesem kleinen Manko kann ich euch THE SEOUL SEASON nur ans Herz legen. Man bekommt eine Geschichte die sich langsam entwickelt und einen schnell in seinen Bann zieht. Dazu ist sie wundervoll flüssig und irgendwie besonders geschrieben. Wer also Lust auf eine eindrucksvolle Liebesgeschichte mit K-Drama Vibes, viel Kunst und südkoreanischer Kultur hat, ist hier genau richtig.
F: Warst du einmal in Seoul oder möchtest du dorthin?
In ,, The Seoul Season" von Patricia Bouslair geht es, wie man schon denken kann, um Seoul ,die Hauptstadt von Südkorea.
Heutzutage ist die Trendmetropole durch K- Musik/ Dramen sehr bekannt und doch gibt es im Buch einige unbekannte Ecken.
Was für eine cozy Love Story ist das bitte ? Ummantelt im Frühling und trotzdem hat es Herbst-Vibes ,fragt mich nicht wieso.
Durch den Job von Maya, die als Location Scout unterwegs ist, um die passenden Orte für eine vielversprechende Serie eines Streaming-Dienstes zu finden,lernt sie Seoul kennen. Daraufhin entdeckt sie ein wunderschönes Atelier und dessen Besitzer Jae und unternimmt mit ihm ein paar Ausflüge!
Maya ist ein Sonnenschein, das komplette Gegenteil von Mister Grumpy Jae und doch steckt hinter ihrer fröhlichen Fassade eine traurige Vergangenheit und auch Jae hat seine Gründe, warum er distanziert ist.
Beide Hauptfiguren sind sehr authentisch dargestellt, sie sind nicht aalglatt, machen Fehler und lernen daraus. Wie sich beide langsam annähern, hat mir besonders Freude bereitet! Mein Herz brauchte etwas für Jae ,aber danach bin ich sehr gut mit ihm ausgekommen.
Die Kulisse hat mich umgehauen und großes Fernweh ausgelöst. Auch finde ich es gut, dass die Autorin kleine Aspekte der koreanischen Vergangenheit eingebaut hat.
Was ich vielleicht ein wenig zu kritisieren hätte, ist, dass die Nebenfiguren halt keine Tiefe haben. Ja, es gibt Yuna ,die Tante von Jae,es wird auch bissel über den Großvater geredet,Mayas Freundin. Aber präsent sind sie nicht.
Sonst ist es eine sehr fokussierte Geschichte über Seoul ,Träume ,Liebe und Trauma.
Ich kann es von ganzem Herzen empfehlen.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an die Autorin!
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in den Roman einzufinden, aber als die beiden Protagonisten ihr erstes Date hatten, war es um mich geschehen.
Was mir sehr gefallen hat: Die Dates, die Jae arrangiert hat, waren alle absolut traumhaft! Absolut zum Niederknien. Die ganze Beschreibung rund um Seoul war hervorragend bildhaft. Von der Kunstszene und Kultur Seouls zu lesen war interessant und lehrreich. Die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten wirkten realistisch.
Was mir nicht gefallen hatte waren ein paar Punkte zu Social Media und KI-Nutzung für Fans der Serie, für die Maya verantwortlich ist, aber das sind wirklich nur zwei kleine Nebenhandlungen auf wenigen Seiten.
Der Hauptteil ist geprägt von den Dates rund um die fantastische Kulisse Seouls und den intensiven, tiefen, aber gleichzeitig auch von trockenem Humor triefenden Dialogen der beiden. Daher empfehle ich den Roman gerne wärmstens an Frauen, die Seoul und Korea verfallen sind ❤️🏮
für mich hatte diese Geschichte alles was ich mir gewünscht habe. slow burn, grumpy x Sunshine und das tolle Korea Setting 🥰
die Geschichte beginnt locker und fluffig während wir zwei ambitionierte junge Menschen begleiten, die sich direkt zueinander hingezogen fühlen, es aber nicht direkt zulassen.
natürlich nimmt alles auch eine dramatische Wendung, dafür müsst ihr aber selbst rein lesen. 🙈
ganz ganz großes Herzklopfen und richtig große Empfehlung 🫶🏻🇰🇷🍂